Stefan Grün beim 29. Unternehmerstammtisch in Laim

Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht. So agieren viele Anwender bei der Arbeit mit gängigen Office-Tools wie Excel, Access und Word. Die Standard-Software von Microsoft besteht nun einmal aus hochkomplexen Bürowerkzeugen, nur verwenden die meisten User gerade mal 10 Prozent der gebotenen Möglichkeiten.

Das war der Einstieg für Stefan Grün von TAGWORX.NET beim 29. Unternehmerstammtisch in Laim, der die Besucher in den Umgang mit der Bürosuite einführte. Denn die Redmonder haben sich bei den letzten Office-Versionen was gedacht und die Software merklich verbessert, viele früher versteckte Funktionen sind nur über die prominente Bedienleiste abrufbar. Komplexe Berechnungen und Pivot-Auswertungen mit Excel, mächtige Datenbankanwendungen mit Access, makrogesteuerte  Drucksachenerstellung mit Word – was sich kompliziert anhört, ist gar nicht so schwer umzusetzen, wenn man ein paar Handgriffe kennt und ein paar Regeln beachtet. Stefan Grün zeigte praxisbezogen am Beispiel konkreter Kundenprojekte, was mit Word, Excel und Co. möglich ist, schon mit wenigen Mausklicks kann man sich als Office-Nutzer komplexe Anwendungen zusammenbauen. Selbst Büroprofis konnten noch einige Tipps vom Unternehmerstammtisch mit nach Hause nehmen.

Soviel Information macht Hunger, das Speisezimmer hatte mit Kürbis-/Pilzcremesuppe und Quiche vorgesorgt, vom WEIN.GUT gab es einen kräftigen Muskatwein und einen tiefroten Merlot. Und noch bis spät in den Abend waren die Laimer Stammtischler in Diskussionen vertieft – eben Netzwerken wie es sein soll.

Social Media Praxis am 16. April in München

Google Media, Facebook & Co. für die Medienkommunikation 2012
Top-Referenten auf pressetext-Tour: Wunschel und Ehlers
 
 
Der Social-Media-Boom setzt sich 2012 mit unverminderter Dynamik fort. Neben Facebook sind die Google-Services stark im Kommen, Blogs feiern ein Revival und Twitter ebenso wie YouTube legen weiter kräftig zu. Die Nachrichtenagentur pressetext trägt den Trend-Prognosen Rechnung und macht mit ihrem beliebten Workshop „Social Media Praxis“ wieder in München, am 16. April 2012. Anschließend geht es nach Regensburg, Nürnberg und Würzburg.

Der eintägige Workshop gibt einen Überblick über die gängigen Social Media Tools und Plattformen und zeigt anhand von Beispielen, wie Community Magement in der Praxis funktioniert. Wo und wann macht es Sinn, wo nicht? Wie wird eine Social Media Strategie aufgebaut, in welchem organisatorischen Umfeld muss sie realisiert werden? Welche Auswirkungen sind auf die Unternehmenskultur zu erwarten, und wie funktioniert professionelles Monitoring.

Dies und noch viel mehr steht im Mittelpunkt des Praxisworkshops mit den bekannten Social Media Trainern Michael Ehlers und Alex Wunschel, die mit den Trends für die Unternehmenskommunikation 2.0 am Puls der Zeit stehen. Die Organisation steht unter der bewährten Leitung von PR-Consulter Wilfried Seywald, der auf das Thema Chefsache Social Media – Relations und Communications – setzt. Jetzt gleich buchen: Social Media Praxis IV

Oberbayerisches Wissensforum 2012

Sechstes Oberbayerisches Wissensforum: Nur geteiltes Wissen ist auch gut für unser Gemeinwesen Internationale Spitzenredner begeistern mehr als 1.000 Zuschauer

Rosenheim / Stuttgart. Mehr als 1.000 Zuschauer folgten dem Ruf Europas größter Referentenagentur und kamen zum sechsten Oberbayerischen Wissensforum. „Ausverkauft“ konnte denn auch Alexander Schungl namens des Veranstalters vermelden. Unter anderem begeisterten die Paris-Dakar-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt und der Sport- und Unternehmensmanager Reiner Calmund die Zuhörer mit wertvollen Business-Impulsen. Das Rosenheimer Ku’Ko hat sich als Veranstaltungsort des Bildungsevents bewährt.

„Das war eine abwechslungsreiche Veranstaltung mit interessanten Themen, die witzig und unterhaltsam präsentiert wurden“, resümiert Dr. Markus Weingärtner. Als Bildungsexperte der IHK München und Oberbayern und Aktivposten der heimischen Wirtschaftsjunioren hat er das Wissensforum als Kooperationspartner begleitet. Auch der Infostand im Foyer habe sich gelohnt. Die Wirtschaftsjunioren hätten Aufmerksamkeit erzielen und viele aufgeschlossene und interessierte Menschen erreichen können.

Das findet auch der Münchener Unternehmensberater und Wirtschaftsmediator Bernhard Schindler. Sein Fazit: „Das waren wichtige Impulse für das tägliche Business.“ Er werde sicher auch einen der Vortragsredner des Wissensforums für seine Firma buchen. Insofern komme zum Know-how-Transfer auch der Casting-Charakter der Veranstaltung. Wo sonst könne man mehrere Spitzenredner an nur einem Tag anhören, fragt er.

Eröffnet wurde das sechste Oberbayerische Wissensforum von Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und dem Vizepräsidenten der Hochschule Rosenheim Prof. Dr. Eckhard Lachmann. Berufliche Weiterbildung habe ihren Wert und sei unerlässlich für eine erfolgreiche Wirtschaft, stellten beide übereinstimmend fest. „Nur geteiltes Wissen ist auch gut für unser Gemeinwesen“, so Bauer. Das Wissensforum leiste hier einen erheblichen Beitrag.
Am 8. März 2013 findet das siebte Oberbayerische Wissensforum statt – wieder im Ku’Ko in Rosenheim.
 
Weitere Informationen gibt es unter www.speakers-excellence.de.

Hintergrund

SPEAKERS EXCELLENCE – die Referentenagentur für Ihren Erfolg

Speakers Excellence wurde im Jahr 2002 durch den Weiterbildungs- und Eventexperten Gerd Kulhavy gegründet und ist heute mit 25 Mitarbeitern die führende Redner-, Trainer- und Referentenagentur im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist Herausgeber des Top 100 Excellent Speakers Katalogs – dem Leitwerk für die Buchung professioneller Vortragsredner aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Sport. Unter dem Motto „Menschen begeistern – Unternehmen aktivieren“ hat Speakers Excellence den Anspruch, die innovativsten und professionellsten Redner und Trainer an Unternehmen verschiedener Branchen zu vermitteln. Neben dem Top 100 Speakers Excellence Katalog ist das Unternehmen auch Herausgeber des Top 100 Excellent Trainers Katalogs sowie der  Online-Experten-Portale Trainers Excellence und redner24.de. Zusätzlich zur eigentlichen Vermittlung begleitet die Referentenagentur Redner und Trainer durch umfassendes Marketing auf ihrem persönlichen Weg zur unverwechselbaren Marke und macht sie so erfolgreich auf dem deutschsprachigen Weiterbildungsmarkt. Speakers Excellence ist auch Veranstalter der renommierten Wissensforen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualitätsansprüche und ist eingebunden in ein spezialisiertes und erfolgsorientiertes Beziehungsnetzwerk. Speakers Excellence ist Mitglied der International Association of Speakers Bureaus (IASB) und wurde im Jahr 2005 mit dem Deutschen Marketingpreis als „Deutschlands beste Referentenagentur für innovative Unternehmensaktivierung“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen über die vielfältigen Leistungen und Angebote gibt es unter www.speakers-excellence.de.

©Spreeforum International GmbH

Emotion im Internet

Am Donnerstag, den 16.02.2012 fanden in der Veranstaltungsreihe „netzblicke“ der IHK München 2 Fachvorträge statt: 1. Videos speziell für kleine und mittlere Unternehmen, ein Vortrag von Stefan Huber von der www.infotainweb.de. Er zeigte den Video-Einsatz als Werbe- und PR-Mittel.

Der 2. Vortrag befasste sich mit „Usability und emotionaler Akzeptanz“ von Sabine Haag, HAAG Kommunikationsdesign. Hier ging es um das Erschaffen einer wünschenswerten Wirkung durch gute Nutzerführung, visuelle Gestaltung und emotionale Akzeptanz bei Webseiten.

Auf der Seite von „netzblicke“ finden Sie die Informationen zu diesem Veranstaltungsabend: www.muenchen.ihk.de

Für Unternehmen und deren Internetpräsenz ist emotionale Akzeptanz beim Besucher ein Qualitätsmerkmal. Dabei spielen Wahrnehmung und Anmutung eine entscheidende Rolle. Webseitengestaltung schafft mit (bewegten) Bildern eine wünschenswerte emotionale Wirkung und beeinflusst die Bereitschaft der Besucher im Dialog zu bleiben.

Die Einhaltung von Usabilitygrundsätzen und -regeln ist hier die Basis für intuitive Nutzung. Videos können dazu in erheblichem Maße beitragen. Die Kombination von Benutzerfreundlichkeit und dem richtigen „Look and Feel“ führt im Idealfall zu einem „haben-will“.

Wir sind gerade dabei, diesen Vortrag auch für die Mitglieder des Unternehmerstammtisches zugänglich zu machen – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Foto: IHK München

Pia Löffler beim 28. Unternehmer-Stammtisch in Laim

Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Medienrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Datenschutzrecht, Telekommunikations- und Rundfunkrecht – die Liste der Gesetzbücher ist lang, die Unternehmer bei ihren Aktivitäten im Internet bewusst oder versehentlich missachten können. Und es sind beileibe nicht nur die bösen Filesharer, die für illegale Downloads belangt werden, immer wieder trifft es unbescholtene Bürger, die die komplexen juristischen Regelungen im Internet nicht verstanden haben – und die ein gefundenes Fressen für die abmahnende Zunft sind.

Das Internet ist eben nicht – wie so oft vermutet – ein rechtsfreier Raum, ganz im Gegenteil, kaum ein Teil des öffentlichen Lebens ist in Deutschland derart reglementiert. Pia Löffler, Rechtsanwältin und Expertin für Medienrecht mit langjähriger Praxiserfahrung aus großen Musikkonzernen gab einen spannenden Überblick über die gesetzlichen Regelungen sowie deren Wechselwirkung. Am Beispiel von Text, Foto und Musik – also dem urheberrechtlich geschütztem Werk – zeigte sie Fallstricke auf, erklärte aber auch anschaulich und auch für Nicht-Juristen verständlich die Ausnahmen. Und mit welchen Argumenten sich klein- und mittelständische Unternehmer gegen unberechtigte Abmahnungen, Unterlassungserklärungen und Schadensersatzforderungen zur Wehr setzen können.

Ein interessanter Abend für Unternehmer aus dem Münchner Westen, der naturgemäß viele Fragen aufgeworfen hat – auch nach ihrem Referat war Pia Löffler dicht umlagert und mußte auf ganz individuelle Fragen zum Internetrecht eingehen. Weitere Informationen zum Thema Medienrecht gibt es auf der Homepage der Kanzlei Pia Löffler. Die Folien zum Referat können Sie sich wie immer zum Nachlesen hier herunterladen.

Der nächste Unternehmerstammtisch findet am 29. März statt – auch für diesen Abend wird bereits ein spannendes Thema vorbereitet.

Brasilien im Aufschwung

Brasilien. Schon der Name zaubert vielen von uns ein Lächeln ins Gesicht, wer denkt da nicht an endlose Palmenstrände, Karneval, schöne Frauen und leichtes Leben. Obgleich alles genannte mehr als zutreffend ist, ist das große Land im Süden des amerikanischen Kontinents mittlerweile ein wirtschaftlicher Riese, der mehr zu bieten hat, als ein bisschen Tourismus und Vergnügen für zahlungskräftige Europäer.

Brasilien ist ein Land voller Widersprüche – und jetzt ist auch noch ein Wirtschaftswunder hinzugekommen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent gewachsen, im Vorjahr waren es gar 7,7 Prozent. Sowohl in den Metropolen als auch in Provinz- und Peripheriestädten ist ein Bauboom ausgebrochen. Überall herrscht ein geschäftiges Treiben – aber anders als in China oder anderen von europäischen Unternehmen bevorzugten verlängerten Werkbänken scheint die Teilhabe der Allgemeinheit am wirtschaftlichen Erfolg größer: Mächtige Gewerkschaften sorgen für vergleichsweise ordentliche Löhne, aber auch Klein- und mittelständische Betriebe bezahlen ihre Angestellten vernünftig, der wirtschaftliche Aufschwung erreicht so auch untere und unterste Schichten.

Der Brasilianer verfügt über Einkünfte – und die wollen ausgegeben werden. Das Land aber nur als neuen, riesigen Absatzmarkt zu betrachten, wäre recht kurzsichtig. Die europäisch geprägten südlichen Bundesländer produzieren Stückzahlen und Qualität, die der mitteleuropäischen Wirtschaft durchaus das Wasser reichen kann. Gut ausgebildete und gut bezahlte Spezialisten sorgen dafür, das der Wirtschaftsmotor am Laufen bleibt, das Schul- und Universitätssystem im Süden des Landes darf als vorbildlich bezeichnet werden.

Zudem bieten sich Unternehmensgründern Bedingungen, von denen man hierzulande nur träumen kann: Überschaubare Steuern, kaum Reglementierung, dafür aber auch keine bürokratisch gesteuerten Fördertöpfe. Man muss aber auch keine Millionen in die Hand nehmen, um eine florierende Firma aus der Taufe zu heben, die typischen Unternehmereigenschaften reichen in der Regel aus.

Valmor Indústrial Têxtil Ltda

Einige dieser Durchstarter durfte ich auf meiner Brasilienreise kennenlernen, ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Valmor Dandolini, Kleider- und Hemdenhersteller aus Blumenau in Santa Catarina, der an verschiedenen Standorten Konfektionsbekleidung von herausragender Qualität produziert. Unter der Marke VALMOR kommt vom Garn über die Stoffherstellung bis zum Endprodukt alles aus seinem Haus, in nur viereinhalb Jahren hat Dandolini ein Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern aufgebaut. Startkapital war im Übrigen das verkaufte Auto der Ehefrau.

Modernste Maschinen, flache Organisationshierarchien, aber auch ein bestechendes Qualitätsmanagement und hohe soziale Standards sorgen in dem Familienunternehmen Valmor Indústrial Têxtil Ltda für motivierte Mitarbeiter und hochwertige Produkte, die in ganz Brasilien, aber auch in die USA und nach Europa verkauft werden. Dabei wird alle 4 Monate eine neue Kollektion ins Leben gerufen, damit toppt der Blumenauer mit italienischen Wurzeln sogar Bekleidungsriesen wie C&A oder H&M – die zudem unter menschenunwürdigen Bedingungen in China und Südostasien produzieren lassen.

Valmor Trademark

Dandolini gehört zu einer Unternehmergeneration, die in den letzten Jahren dazu beigetragen haben, Brasilien von einem „Dritte-Welt-Land“ an die wirtschaftliche Weltspitze zu katapultieren. Andererseits bietet der wirtschaftlich gesunde Süden des Landes beste Bedingungen für eine florierende Unternehmensentwicklung, teilweise mit Rahmenbedingungen, von denen deutsche Unternehmer nur träumen können.

Gleichwohl hat Brasilien noch große Aufgaben vor sich – ganz besonders bei Infrastruktur, Umweltschutz, aber auch bei der Beseitigung von nach wie vor unfassbaren sozialen Missständen – besonders in den Mega-Metropolen wie São Paulo oder Rio de Janeiro. Aber Brasilien ist keine Bananenrepublik, sondern eine gestandene Demokratie und ein Land, das von seinen Bewohnern geliebt wird. Und mit mittelständischen Unternehmern wie Valmor Dandolini kann die Zukunft des riesigen Landes für alle gewinnbringend gestaltet werden.

Michael Schmidt (derzeit in Blumenau SC Brasil)

Aufstand der Verkäufer – Stephan Gebhardt-Seele beim Unternehmerstammtisch in Laim

Nicht jeder ist der geborene Verkäufer, gerade wenn es um Akquirieren und das Führen von Verkaufsgesprächen geht. Vor allem Selbständige und Freiberufler wenden sich oftmals lieber ihren Produkten und Dienstleistungen zu, als komplexe Verkaufstechniken zu lernen und anzuwenden.

Zu diesem Problem hat Stephan Gebhardt-Seele schon mehrere viel beachtete und kontrovers diskutierte Bücher veröffentlicht. Am 26. Januar war der Akquisitions-, Vertriebs- und Marketingexperte zum 2. Mal Gast beim Unternehmerstammtisch in Laim, um sein neues Werk vorzustellen und um im Rahmen seines Referats die Fehler aufzuzeigen, die Unternehmer nun mal immer begehen, wenn sie sich vom Kunden das Heft aus der Hand nehmen lassen. Auch dass Gebhardt-Seeles Vorträge neben aller fachlicher Expertise auch noch einen hohen Unterhaltungswert haben, mochte der Grund gewesen sein, dass knapp 25 Unternehmer und Selbstständige den Weg ins WEIN.GUT in der Camerloherstraße 56 gefunden hatten – seit zweieinhalb Jahren feste Stammtischadresse.

Dienstleister, Handwerker, Steuer- und Finanzfachleute und Kreative bekamen in Gebhardt-Seeles Vortrag verblüffend plausibel dargelegt, welche Fehler in Verkaufsprozessen nun mal begangen werden – und zwar sowohl vom Verkäufer als auch vom Kunden, der ja „notorisch unentschlossen“ viel lieber seinen gewohnten Tagesablauf bestreiten würde. Wie und mit welchen Methoden man „seinen“ Kunden für die eigenen Produkte und Dienstleistungen qualifiziert und den Kaufabschluss sicherstellt, war ein weiteres großes und viel hinterfragtes Thema in Gebhardt-Seeles Referat. Insbesondere die „Columbo-Methode“ sorgte für Heiterkeit und Erstaunen zugleich und viele der anwesenden Unternehmer werden ganz sicher in naher Zukunft ihre Verkaufsstrategien überdenken. Bis in die späten Abendstunden war Stephan Gebhardt-Seele dicht umlagert und beantwortete geduldig Fragen zum Thema.

Aufstand der Verkäufer – Stephan Gebhardt-Seele
„Nicht der Verkäufer macht die groben Fehler im Verkaufsprozess, sondern vor allem der potenzielle Kunde. Der Verkäufer hilft dem Kunden allenfalls beim Fehlermachen. Wer das erkennt, verkauft besser. Stephan Gebhardt-Seele präsentiert in Aufstand der Verkäufer provokante, bitterböse, aber auch befreiende Thesen für jeden Verkäufer. Aus seinen ketzerischen Thesen leitet der Autor konkrete Tipps, Empfehlungen und Strategien für die praktische Arbeit im Verkauf ab. Sie sind präzise beschrieben, mit konkreten Beispielen belegt und haben sich in der Praxis zahlreicher Verkaufsprozesse als außerordentlich hilfreich erwiesen. Das Buch ist eine Streitschrift, polarisiert, hilft aber vor allem denjenigen, die verkaufen wollen.“

Ängste klären und mit Freude akquirieren

Neue Kunden sind was Tolles. Zumindest dann, wenn man sie schon hat. Schwieriger ist es, sie zu finden, und so Manchem bereitet die Neukundengewinnung oder Kaltakquise großes Unbehagen.

Vielleicht ist das auch für Sie ein Thema – oder für jemanden, den Sie kennen. Wir versuchen mit diesem Seminarkonzept tiefer einzusteigen in die Thematik und den Teilnehmern zu helfen, einen großen Schritt weiterzukommen. Dabei arbeite ich zusammen mit Thomas Rieck, der eine Gruppenaufstellung zum Thema leiten wird.

Die weitere Beschreibung finden Sie hier.

Und zur Übersicht hier auch noch die Termine für dieses Jahr:

31. Jan 2012
16. März 2012
24. Mai 2012
05. Juli 2012
27. Sept. 2012
27. Nov. 2012

Jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr

Anmeldung: unter www.art-of-sales.de/Termine  

Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind – und natürlich auch wenn Sie es weitersagen – Lieben Dank.

Social Media IV: Neue Workshops in München

Glaubt man den Fachmedien, so setzt sich der Social-Media-Boom 2012 mit unverminderter Dynamik fort. Die neuen Google-Services sind stark im Kommen, Facebook verliert, Blogs feiern ein Revival und Twitter ebenso wie YouTube legen weiter zu. Die Nachrichtenagentur pressetext trägt den Trend-Prognosen Rechnung und geht mit ihrem beliebten Workshop „Social Media Praxis“ zum vierten Mal auf Tour, mit Stationen am 17. Januar und 16. April 2012 in München.

http://pressetext.com/workshops/smp4

„Dass die Euphorie für Facebook abflacht, hat sich bereits 2011 gezeigt, jetzt geht’s um die Folgen“, erläutert Wilfried Seywald von pressetext. Die Verantwortlichen in der Unternehmenskommunikation brauchen erst einmal Zeit, die stürmischen Entwicklungen zu verdauen. Facebook wird – auch aufgrund der Bedenken bei Privatsphäre und Datenschutz – zwar Marktanteile an Google+ verlieren, doch bis dieses eine kritische Masse erreicht, dauert es wohl weitere zwei Jahre.

Dies und noch viel mehr steht im Mittelpunkt des neuen Praxisworkshops, mit den bekannten Social Media Trainern Michael Ehlers und Alex Wunschel, die mit den Trends für die Unternehmenskommunikation 2.0 am Puls der Zeit stehen. Die Organisation steht unter der bewährten Leitung von PR-Consulter Wilfried Seywald, der auf das Thema Chefsache Social Media – Relations und Communications – setzt.

© pressetext.deutschland

Professionelle Firmenwebseiten werden bei KMU bedeutender – doch Vermarktung bleibt auf der Strecke

Teil zwei der telegate-Studie „Mittelstand und Werbung“ erschienen

Professionell gestaltete Firmenwebseiten gewinnen im deutschen Mittelstand an Bedeutung. Dies ist ein zentrales Ergebnis des heute veröffentlichten zweiten Teils der psyma-Studie „Mittelstand und Werbung 2011“ im Auftrag der telegate AG. Thematisch beschäftigt sich die aktuelle Analyse mit der Internetpräsenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und der Relevanz von Suchmaschinen sowie Web 2.0-Elementen im Unternehmenskontext. Mit einem Zuwachs von branchenübergreifend acht Prozent im Vorjahresvergleich betreiben heute 66 Prozent der deutschen KMU eine Firmen-Homepage. Fast 60 Prozent beauftragen hierfür professionelle Partner. Doch die zielgerichtete Vermarktung der Firmenwebseite bleibt oft auf der Strecke: Maßnahmen zur Suchmaschinen-optimierung (SEO) führt nur ein Drittel der KMU durch. Suchmaschinenmarketing (SEM), vor allem über Google AdWords, buchen nur neun Prozent der Unternehmen.

Die größten Zuwächse bei Firmenwebseiten gibt es in der Hotellerie und Gastronomie: Hier betreiben heute bereits 85 Prozent der Betriebe eine Internetseite. Die eigene Homepage ist für deutsche KMU eine Art digitale Visitenkarte. Dementsprechend sind die Internetauftritte mehr informativ als dialogorientiert gestaltet. Basis-Elemente deutscher Firmenwebseiten sind Kontaktdaten (97 Prozent) und Informationen zum Unternehmen (96 Prozent). Vor der Integration von modernen Reputations-, Dialog- und Web 2.0-Elemente schrecken viele Unternehmer noch zurück: Kundenbewertungen binden etwa nur 22 Prozent der befragten Webseitenbesitzer ein. Eine Web 2.0-Schnittstelle – zum Beispiel zu Facebook – haben 15 Prozent und einen eigenen Blog pflegen nur 14 Prozent.

Professionalisierung: Low-Budget-Webseiten weniger gefragt

Bei der Umsetzung der Internetauftritte, holen sich kleine und mittelständische Unternehmen mehrheitlich professionelle Hilfe. Fast 60 Prozent geben die Homepage-Erstellung an einen Web-Dienstleister oder eine Agentur ab. 17 Prozent lassen ihre Firmenwebseite im privaten Umfeld bauen und 19 Prozent der befragten Betriebe bastelt ihren Internetauftritt selbst mit Hilfe von Do-It-Yourself-Angeboten. Insgesamt nehmen die Low-Budget-Lösungen damit um ein Drittel im Vorjahresvergleich ab. Immerhin noch 26 Prozent der Webseitenbetreiber plant die Homepage mit Erstellungskosten unter 500 Euro. Aufwändig gestaltete Internetauftritte mit Kosten über 2.000 Euro beauftragen in der Regel Makler und Hotellerie oder Gastronomiebetriebe.

KMU wollen bei Google gefunden werden – Vermarktung jedoch Fehlanzeige

Suchmaschinenpräsenz ist für mehr als 70 Prozent der Unternehmer eine Hauptmotivation, ins Netz zu gehen. Man hat eine Webseite, „um bei Google gefunden zu werden“. Doch nur ein Drittel der befragten Unternehmen unternimmt Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung.

Auch Suchmaschinenmarketing, etwa mit Google AdWords, steckt noch in den Kinderschuhen. Zwar kennen 55 Prozent der befragten Firmen das Anzeigenprogramm von Google. Praktische Erfahrung mit Google AdWords haben jedoch erst neun Prozent der Stichprobe gemacht. Dabei planen 55 Prozent der SEM-Kunden ihre AdWords selbst, 19 Prozent vertrauen auf Agenturen und 22  Prozent haben einen Vertrag mit einem Spezial-Dienstleister wie etwa den derzeit neun „Google Premium-KMU-Partnern“ in Deutschland. Suchmaschinenmarketing wird dabei generell als effizient bewertet. 70 Prozent der befragten SEM-Kunden sind der Meinung, Google AdWords bringen Erfolg und 55 Prozent würden das Programm wieder buchen.

Erfolgskontrolle: Weniger als die Hälfte prüft den Erfolg, aber: Online überholt Offline!

Die meisten Unternehmer (84 Prozent) sehen ihre Firmenwebseite als Mittel zur Neukundenakquise. Ob die Homepage allerdings ihren Zweck erfüllt, überprüft nach wie vor weniger als die Hälfte der Webseitenbetreiber. Dies deckt sich mit den Vorjahreswerten. Die Betriebe, die heute schon den Erfolg ihres Internetauftritts regelmäßig auf den Prüfstein stellen, haben im Vorjahresvergleich eine deutliche Gratwanderung hin zur digitalen Evaluation gemacht.

2010 sagten noch mehr als die Hälfte der Betriebe, sie würden zur Effizienzbeurteilung Kun-denbefragungen durchführen. Heute nutzen nur 16 Prozent die Offline-Methodik. Der Besucherzähler auf der eigenen Homepage ist heute das beliebteste Mittel zur Effizienzmessung. 51 Prozent der Webseitenbetreiber messen so ihre Resonanz. Auch Online-Reportingsysteme kommen bei den Betrieben an: Schon fast 20 Prozent wertet Web-Statistiken aus. Im Vorjahr waren das erst 8 Prozent der Unternehmen. Effizienzkontrolle ist damit einer der wichtigsten Treiber für den Weg deutscher KMU in die digitale Welt.

Über das Studiendesign:

Für die Studie hat die psyma research & consulting GmbH mehrere Hundert kleine und mittelständische Betriebe der Branchen Handwerk, Fachmedizin, Hotellerie und Gastronomie  sowie des Maklerwesens stichprobenartig zu ihrem Werbeverhalten, ihrer Internetpräsenz sowie der Relevanz von Suchmaschinen im Unternehmenskontext befragt. Bereits im Jahr 2010 hat die telegate AG die Studie „Mittelstand und Werbung“ erstmalig durchgeführt. Die Ergebnisse aus der diesjährigen Befragung zeigen die Veränderungen zum Vorjahr auf und thematisieren einige neue Aspekte wie etwa die Suchmaschinenrelevanz.

Hinweis:
Zum ausführlichen Management Summary der Studie Teil 2 geht es hier.

(Quelle: www.telegate.com)