Onlinemarketing fürs Handwerk
Von der Werkbank ins Web: Praktische Tipps für erfolgreiches Onlinemarketing traditioneller Handwerksbetriebe

Viele Handwerksbetriebe sind traditionsreiche Familienunternehmen, die teilweise seit mehreren Generationen geführt werden. Schon der Großvater stand an der Werkbank und mit seinem Namen für Qualität und Exzellenz.

Viele dieser Firmen konnten sich bisher auf eine solide Stammkundschaft und freiwillige Mund-zu-Mund-Propaganda verlassen. Schon demografiebedingt lässt das nun langsam nach und jetzt rächt sich, dass man jahre- wenn nicht jahrzehntelang die „neuen“ Medien hat schleifen lassen. „Kundenakquise via Internet? Brauchen wir nicht, wir stehen doch in den Gelben Seiten!“ Jetzt schrillen in vielen Büros die Alarmglocken, denn auch bei der Personalsuche ist inzwischen die fehlende Online-Sichtbarkeit vieler Handwerksbetriebe ein deutlicher Wettbewerbsnachteil.

Es ist für viele Firmen an der Zeit, etwas zu tun. Doch welche Stellschrauben müssen bewegt werden, um eine Online-Präsenz aufzubauen und via Internet Interessenten und Kunden zu akquirieren? Hier sind ein paar kostengünstige und schnell umsetzbare Möglichkeiten:

Website:

Es gibt tatsächlich noch jede Menge Handwerker, Klein- und Kleinstunternehmen, die noch nicht oder nur sehr rudimentär im Web vertreten sind. Wie soll ohne Online-Aktivitäten Aufmerksamkeit generiert werden?

  • Erstellen Sie endlich eine professionelle Website! Eine ansprechende Website ist heutzutage ein Muss für jedes Unternehmen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Website übersichtlich gestaltet ist, alle relevanten Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen und Produkte enthält und vor allem benutzerfreundlich ist – d.h. verwendbar auf allen heute aktuellen Endgeräten. Vergessen Sie nicht, mehrere Kontaktmöglichkeiten anzubieten und Ihre Kontaktinformationen deutlich sichtbar zu platzieren. Ebenso essenziell ist es, dass Öffnungszeiten, Dienstleistungen und Produkte leicht zu finden sind.
  • Hände weg von Allerwelts-Templates und Baukästen. Für den Anfang mag das genügen, später rächt sich meist die fehlende Flexibilität und Kompatibilität. Investieren Sie in ein ansprechendes Webdesign, das die Identität, das Selbstbild und den Charakter Ihres Unternehmens 1:1 widerspiegelt.

Suchmaschinenoptimierung (SEO):

  • Optimieren Sie Ihre Website für Suchmaschinen, damit potenzielle Kunden Sie leicht finden können. Das beinhaltet die Verwendung relevanter Keywords in Ihren Seiteninhalten, das Einrichten von Meta-Beschreibungen und Title-Tags sowie die Optimierung Ihrer Website für Geschwindigkeit und mobile Geräte.
  • Recherchieren Sie relevante Keywords, die von Ihrer Zielgruppe bei der Suche nach Handwerksleistungen verwendet werden, und integrieren Sie diese strategisch in Ihre Website-Inhalte.
  • Optimieren Sie Ihre Meta-Beschreibungen, Title-Tags und URLs, um Suchmaschinen zu helfen, Ihre Seiten besser zu verstehen und zu indexieren.
  • Verbessern Sie die Ladezeit Ihrer Website, indem Sie Bilder optimieren, Caching verwenden und unnötige Plugins deaktivieren – vor allem, wenn Sie die „üblichen Verdächtigen“ unter den Content-Management-Systemen verwenden.

Lokales Online-Marketing:

Als lokal oder regional tätiger Handwerksbetrieb ist ein Google-Business-Profil ein Muss, um in den lokalen Suchergebnissen besser sichtbar zu sein.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Unternehmensinformationen korrekt und aktuell sind, dazu gehören genaue Standortinformationen, Öffnungszeiten und Fotos. Darüber hinaus sollten Sie zufriedene Kunden ermutigen, Bewertungen und/oder Rezensionen in Ihrem Google-Business-Profil zu hinterlassen, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu stärken.
  • Nutzen Sie Angebote kommunaler Träger, viele Städte- und Gemeindeseiten platzieren beispielsweise Werbung für lokale Unternehmen.

Content-Marketing:

  • Erstellen Sie hochwertige Inhalte, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Das können Blogbeiträge, Anleitungen, Fallstudien oder Videos sein, die Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrung demonstrieren. Teilen Sie diese Inhalte auf Ihrer Website und in den sozialen Medien, um Ihre Reichweite zu erhöhen und potenzielle Kunden anzusprechen. Insbesondere sollte gerade bei Handwerkern immer die Expertise (Meistertitel), die langjährige Erfahrung, die Familientradition, aber auch Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hervorgehoben werden.
  • Erstellen Sie informative Blogbeiträge, Anleitungen oder Videos, die sich auf die Anforderungen und Interessen Ihrer Zielgruppe konzentrieren. Achten Sie vor allem darauf, regelmäßig neuen Content zu veröffentlichen, um Ihre Besucher zu binden und Ihre Expertise zu demonstrieren. Steter Tropfen höhlt den Stein!

Social Media Marketing:

  • Nutzen Sie Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter aber auch „hippe“ Tools wie TikTok , um Ihr Unternehmen zu präsentieren und mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten – abhängig von Ihrer Branche und Ihrer Zielgruppe können da noch weitere Plattformen hinzukommen.
  • Identifizieren Sie die Social-Media-Plattformen, die von Ihrer Zielgruppe bevorzugt werden, und konzentrieren Sie sich auf diese. Veröffentlichen Sie regelmäßig interessante und abwechslungsreiche Inhalte wie Fotos, Videos, Umfragen oder Kundenbewertungen, um das Interesse Ihrer Follower zu wecken – und zu erhalten.
  • Bieten Sie Sonderangebote, Gewinnspiele oder andere Goodies an und reagieren Sie blitzschnell auf Anfragen und Kommentare.
  • Ebenso sollten Sie Ihre Expertise in relevanten Gruppenbeiträgen öffentlich machen, indem Sie sich an Diskussionen beteiligen.

E-Mail-Marketing:

Gutes tun und darüber reden, das war schon immer der Ansatz vieler klein- und mittelständischen Betriebe – und das funktioniert auf online.

  • Bauen Sie eine E-Mail-Liste von Interessenten und Kunden auf, indem Sie auf Ihrer Website Newsletter-Anmeldungen oder Angebotsanforderungen anbieten.
  • Versenden Sie regelmäßig personalisierte E-Mails mit relevanten Inhalten, Updates, Sonderangeboten oder Veranstaltungseinladungen, um das Interesse Ihrer Abonnenten aufrechtzuerhalten, um das Engagement zu steigern und die Kundenbindung zu stärken.
  • Analysieren Sie vor allem die Leistung Ihrer E-Mail-Kampagnen und passen Sie Ihre Strategie dann entsprechend an, um die Effektivität zu maximieren.

Kooperationen und Partnerschaften:

  • Suchen Sie nach lokalen Unternehmen oder Organisationen, die Ihre Zielgruppe ergänzen, und erkunden Sie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit oder gegenseitigen Empfehlung. Das können beispielsweise lokale Unternehmen aus verwandten Branchen, Berufs- und Branchenverbände, Handwerks- und Handelskammern, aber auch Influencer oder gemeinnützige Organisationen sein.
  • Organisieren Sie gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen oder Rabattaktionen, um neue Kunden anzulocken und die Zusammenarbeit zu fördern.
  • Pflegen Sie langfristige Beziehungen zu Ihren Partnern und unterstützen Sie sich gegenseitig bei der gemeinsamen Vermarktung und Kundenakquise.

Online-Werbung:

  • Investieren Sie gezielt in bezahlte Online-Werbung, z.B. Google Ads oder Social-Media-Werbung, um Ihre Reichweite zu erhöhen und potenzielle Kunden anzusprechen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Anzeigen professionell erstellt sind und regelmäßig an Ihre Zielgruppe angepasst werden. Genauso wichtig ist es übrigens auch, Ihr Budget effektiv einzusetzen und zu überwachen, sonst wirft man schnell Geld zum Fenster hinaus.
  • Definieren Sie klare Ziele und Zielgruppen für Ihre Online-Werbeanzeigen.
  • Experimentieren Sie mit verschiedenen Werbeplattformen und Anzeigeformaten, um herauszufinden, welche am besten funktionieren, und optimieren Sie Ihre Kampagnen entsprechend. Nicht vergessen: Auch die Werbealgorithmen lernen ständig dazu, aber sie brauchen auch Zeit, um zu lernen und auf Nutzerverhalten zu reagieren. Bringen Sie also ein wenig Geduld mit!
  • Analysieren Sie regelmäßig die Leistung Ihrer Anzeigen und passen Sie Ihre Strategie basierend auf den Ergebnissen an, um die Effektivität zu maximieren.

Kundenbewertungen und Empfehlungen nutzen:

  • Ermutigen Sie zufriedene Kunden aktiv, Bewertungen auf Plattformen wie Google, Yelp oder Branchenverzeichnissen zu hinterlassen. Positive Bewertungen und Empfehlungen sind eine wertvolle Form der Werbung und können das Vertrauen möglicher Interessenten oder Neukunden durchaus positiv beeinflussen.
  • Integrieren Sie positive Kundenbewertungen in Ihre Website und Marketingmaterialien, um das Vertrauen neuer Kunden zu stärken und deren Kaufentscheidung zu erleichtern.
  • Bedanken Sie sich bei Kunden zeitnah für positive Bewertungen und reagieren Sie professionell auf negative Bewertungen, um das Image Ihres Unternehmens zu pflegen.

Indem Sie diese verschiedenen Ansätze und Maßnahmen kombinieren und kontinuierlich optimieren, können Sie die Online-Sichtbarkeit Ihres Handwerksbetriebs steigern und neue Kunden über das Internet gewinnen. Denken Sie daran, dass Online-Marketing ein fortlaufender Prozess ist und es Zeit braucht, um Ergebnisse zu sehen. Bleiben Sie geduldig und bleiben Sie am Ball, um langfristigen Erfolg zu erzielen.

Foto: Sepp Stöger

Wolfgang Dykiert, Fördermittelexperte
Alles, was du über Fördermittel wissen solltest – ein Online-Event für den Durchblick

Willst Du mehr über Fördermittel erfahren? Dann ist dieses Event genau das Richtige für Dich! Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst, um Fördermittel erfolgreich zu beantragen. Egal, ob Du ein Start-up gründest oder ein etabliertes Unternehmen leitest, Fördermittel können eine große Hilfe sein. In diesem Online-Event lernst Du von Experten, wie Du Förderprogramme finden und den Antragsprozess meistern kannst. Hol Dir wertvolle Tipps und Tricks, um Dein Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Verpasse diese Gelegenheit nicht und melde Dich jetzt an!

Wann? Di, 12. März 2024, 13:00 bis 13:30

Hier kostenfrei anmelden

Zu schön, um wahr zu sein

Die Firma DRW versucht derzeit wieder hochaktiv und ziemlich aggressiv, Werbekunden zu akquirieren. Angeboten werden auf den ersten Blick relativ preiswerte Werbeflächen auf städtischen Bussen.

Nachdem wir sowohl mit der MVG, der Firma Watzinger als auch mit der Firma Ströer gesprochen haben, wissen wir, dass die eingekauften Werbeflächen nie auf MVG-Bussen zu sehen sein werden, denn für die Vermarktung der Werbeflächen ist ausschließlich die Firma Ströer beauftragt. Im besten Fall werden Busse von Subunternehmen beklebt, die auf Überlandlinien, Sonderfahrten, Schülerfahrten oder Strecken im Münchner Outback unterwegs sind – und damit kaum Sichtbarkeit generieren. Kurz: Werbung für die Tonne.

Darüber hinaus liegt uns ein Vertrag der DRW vor, der von versteckten Nebenkosten nur so strotzt. Da ist von Produktionspauschalen (je Meter) und Montagekosten die Rede, die zwar einmalig, aber zuzüglich zu den monatlichen Werbekosten mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen. Wie immer bei solchen Verträgen werden die auf längere Zeit geschlossen und bei derlei „geschäftlichen“ Haustürgeschäften kommt man als Kleinunternehmer kaum mehr heraus – anders etwa als Privatkunden. Sofern nicht ein halbes Jahr vor Vertragsende gekündigt wird, läuft der Vertrag natürlich um eine weitere gleichlange Periode weiter.

Fünf Minuten Googeln reicht übrigens aus, um die erbosten Meinungen über den Tisch gezogener Kunden zu lesen.

Leider gibt es seitens des Gesetzgebers kaum Handhabe gegen eine solch unlautere Vorgehensweise, sollten Sie also in den nächsten Tagen Besuch von der DRW bekommen, sollten alle Alarmglocken läuten.

Wenn Sie Werbeflächen auf Münchner Stadtbussen mieten möchten, ist alleine die Firma Ströer Ihr kompetenter und seriöser Ansprechpartner – und seien die Angebote der DRW noch so verlockend. Darauf verstehen sich die Drücker von der DRW. Lassen Sie sich nichts anderes einreden!

Siegfried Mai
98. Unternehmerstammtisch – Vorsorge durch Vollmachten und Verfügungen

Die überwiegende Mehrheit unserer Unternehmerstammtischler und -stammtischlerinnen hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, auch wenn wir uns alle gut gehalten haben und natürlich wesentlich jünger aussehen. 😉 Und jetzt kommt das große ABER: Kann ich es für mich ausschließen, dass ich durch einen Unfall oder eine Krankheit meine menschliche und vor allem auch meine rechtliche Selbstbestimmtheit verliere?

Die Antwort wird in der Regel „NEIN“ lauten.

Somit sind folgende Punkte zu beachten:

  • Jeder Mensch, der das 18. Lebensjahr überschritten hat, benötigt ab dem Tag X eine rechtliche Absicherung durch Vollmachten und Verfügungen, wenn er seine Selbstbestimmtheit behalten möchte
  • Wer darf dann ab dem Tag X vorübergehend oder dauerhaft in den Bereichen Gesundheit, Aufenthalt, Unterbringung, Vermögen, Finanzen, Post, Internet oder gegenüber Behörden für mich rechtsverbindlich entscheiden und handeln?
  • Familienangehörige haben kein automatisches Vertretungsrecht! Ausnahme „medizinisches Notfallrecht“ – entweder „Vorsorge durch VuV“ oder gerichtlich bestellter Betreuer
  • Familienangehörige als gerichtlich bestellte Betreuer haben aber die gleichen Pflichten wie ein ger. best. Berufsbetreuer
  • Haben die von mir Bevollmächtigten den gleichen Informationsstand wie ich und wissen diese, was am TAG X zu tun ist?
  • Stichworte sind hier Auffindbarkeit der Unterlagen, Zugangsberechtigungen oder Notfall-Ordner
  • Für den Fall meines Ablebens – Wie sieht meine Nachlassplanung aus?
  • Familiäre, steuerliche Aspekte, Testament, wieviel Erbschaftssteuer fällt für die einzelnen Erben an?
  • Die Unternehmervollmacht ist das notwendige und selbständige Gegenstück für all Selbständigen, Unternehmer und GGFs – Ein krankheits- oder unfallbedingter handlungsunfähiger Geschäftsführer verliert nämlich gemäß GmbH-Gesetz sein Geschäftsführeramt.
  • Habe ich meine Vollmachten und Verfügungen im Zentralen Vorsorgeregister der Deutschen Notarkammer registriert?

Das Vorsorgemanagement ist vor dem TAG X zu regeln, denn wenn ich bis zum TAG X warte, den ich aber nicht kenne, dann ist es zu spät.

Siegfried Mai von der Firma NETTOFINANZ ist unser Gast, wird uns für dieses häufig vernachlässigte Thema sensibilisieren, sowie Möglichkeiten erörtern, die Dinge zu regeln, bevor es andere tun – und dann u.U. entgegen unseren Plänen und Vorstellungen. Freuen Sie sich also auf einen interessanten Abend mit viel Wissenstransfer aus erster Hand, netten Leuten und gepflegtem Netzwerken. Wir freuen uns auf Sie, bitte melden Sie sich rechtzeitig an – und sagen Sie es weiter!

Cyber Security Breakfast
Cyber Security Breakfast

Der BVMW e.V. lädt ein zum Cyber Security Breakfast am 28. Februar 2024 im Presseclub München. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt die Mimecast Germany GmbH in Zusammenarbeit mit Cancom ihre aktuellen Empfehlungen zum Thema „Cybergefahren für den Mittelstand“ vor. Neben aktuellen Bedrohungen geht es auch um künstliche Intelligenz, Cyberversicherungen und die Gefahren von Collaboration Tools. Außerdem erklären die Referenten, warum Cybersicherheit kein reines IT-Thema ist, sondern unbedingt ganzheitlich gedacht werden sollte.

Das Programm umfasst die folgenden drei Vorträge:

  1. „Live-Hacking – so brechen Täter in IT-Netze ein“, Referent: Sebastian Schreiber, Geschäftsführer SySS GmbH
  2. „Aktuelle Cybergefahren für mittelständische Unternehmen und der Weg zur bestmöglichen Cyberresilienz“, Referent: Jakob Schumann, Account Manager KMU Mimecast & Daniel Pfnür, Solution Sales Manager Security Cancom
  3. „Haftungsfragen nach erfolgten Cyberangriffen“, Referent: Dr. Sebastian Kraska, Rechtsanwalt & Diplom-Kaufmann

Die Veranstaltung wird live gestreamt, sodass eine Online-Teilnahme möglich ist. Hier können Sie sich anmelden.

Foto: Darwin Laganzon

Schlemmerblock 2024
Essen gehen mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock Ihrer Region!

Der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock ist Ihr Gastronomie- und Freizeitführer mit 2:1-Gutscheinen für Restaurants, Schnellrestaurants, Cafés mit Frühstück, Brunch oder Kuchen und Bars. Mit den Gutscheinen entdecken Sie im kulinarischen und im Freizeitbereich die Highlights Ihrer Stadt oder Region!

Die Gutscheine funktionieren nach dem 2:1-Prinzip, das heißt, Sie gehen beispielsweise zu zweit in eines der teilnehmenden Restaurants essen und erhalten das zweite Hauptgericht, günstiger oder wertgleich, gratis. Sie gehen in ein Eiscafé und bekommen den zweiten Eisbecher gratis oder Sie gehen ins Kino und erhalten die zweite Eintrittskarte gratis. Alternativ gewähren einige Freizeitanbieter eine Gesamtersparnis von mindestens 30 €. Eine Liste der teilnehmenden Restaurants gibt es hier.

Der „Gutscheinbuch.de Schlemmerblock München & Umgebung“ ist für € 44,90 im Handel, unter www.gutscheinbuch.de oder unter der Bestell-Hotline 01806 – 20 26 07 (20ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 60ct/Anruf aus dem Mobilfunk) erhältlich. Die gute Nachricht: Der „Schlemmerblockverlag“, die VMG Group hat uns 3 Exemplare der begehrten Broschüre zur Verfügung gestellt – und die wird unter den Teilnehmern des 98. Unternehmerstammtisches verlost. Einfach rechtzeitig erscheinen und den Schlemmerblock anfordern – schon gehören Sie zu den glücklichen Besitzern, so einfach ist das.

Dykiert Beratung Fördermittel
Bund stellt weitere 1,75 Mrd. EURO für Technologie- und Innovationsentwicklungen in Deutschland zur Verfügung

Wie unser Stammtischler und Fördermittelexperte Wolfgang Dykiert mitteilt, will die Bundesregierung den Kapitalzugang für junge, innovative Technologie-Unternehmen erweitern. Damit sollen Start-ups, die z. B. in Künstliche Intelligenz, Klima-, Quanten- oder Biotechnologie investieren, noch stärker gefördert sowie die Exitmöglichkeiten für deutsche und europäische Start-ups vergrößert werden. Zudem sollen bestehende Kooperationen mit institutionellen Investoren vertieft und junge Start-ups beim Impact Investing unterstützt werden.

Die Mittel sollen wie folgt investiert werden:

  • 850 Millionen Euro soll KfW Capital (100%ige Tochter der KfW Bankengruppe investiert in deutsche und europäische Venture Capital (VC)- und Venture Debt-Fonds und stärkt damit deren Kapitalbasis) gemeinsam mit privaten Venture Capital-Fonds für Direktinvestitionen in junge Start-ups in innovativen Technologiebereichen einsetzen. Die Unternehmen sollen auf ihrem kapitalintensiven Wachstumspfad so unterstützt werden, dass sie sich auf dem Weltmarkt behaupten können und den Standort Deutschland zukunftsfest machen.
  • Bis zu 500 Millionen Euro sind als deutscher Beitrag zur Stärkung der Exit-Finanzierung europäischer Tech-Champions vorgesehen. Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern ist der Aufbau einer europäischen Exit-Initiative vorgesehen. Hiermit soll der Grundstein gelegt werden, dass erfolgreiche deutsche und europäische Start-ups für Exits nicht in außereuropäische Märkte ausweichen müssen.
  • 200 Millionen Euro sollen KfW Capital für eine Fortsetzung des erfolgreich angelaufenen Wachstumsfonds Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Es gilt das Erfolgsmodell des Wachstumsfonds zu verstetigen und weiteres Kapital institutioneller Anleger zu mobilisieren.
  • 200 Millionen Euro sind für Investitionen von KfW Capital in sog. Impact Venture Capital-Fonds vorgesehen, die zusätzlich zur finanziellen Rendite auf eine messbare positive, soziale oder ökologische Wirkung abzielen. Hiermit soll das neue Marktsegment des Impact Investing gezielt unterstützt werden.

Die sukzessive Einführung der Produkte soll voraussichtlich bereits zum Jahresende 2024 beginnen.(Quelle: Pressemitteilung BMWK vom 07.02.2024)

Dr. Chris Schäfer
Psychologische Phänomene – Dr. Chris Schäfer beim 97. Unternehmerstammtisch

Ein Markenzeichen des Unternehmerstammtisches ist es, dass in kürzester Zeit geballte Informationen vermittelt werden – und das macht jedes Mal Lust auf mehr. So war es auch wieder beim 97. Unternehmerstammtisch, der am Donnerstagabend wieder zahlreiche Stammtischler/innen, aber auch viele neue Gäste angelockt hat.

Das könnte am Referenten und am Thema gelegen haben, denn „Verkaufspsychologie“ (im weitesten Sinne) hatten wir noch nicht im Programm. Und da scheint uns in 15 Jahren Stammtisch tatsächlich etwas entgangen zu sein. Dr. Chris Schäfer vom Schwabinger Trainings- und Beratungsunternehmen Dr. Schäfer & Partner war Stammtischgast und hatte „praktische Tipps aus Psychologie und Verhaltensforschung für mehr Erfolg in Verkauf & Verhandlung“ parat.

Viele vermuten bei „Verkaufspsychologie“ hinterhältige Taschenspielertricks. Dem ist natürlich nicht so, auch wenn manche Gebrauchtwagenverkäufer (ohne dieser Berufsgruppe zu nahe treten zu wollen) unbewusst wohl einiges davon im Repertoire haben. Vielmehr lassen sich hochkomplexe psychologische Wechselwirkungen beobachten, die man sich als Unternehmer, Vertriebler oder Verkäufer durchaus zunutze machen kann. Und das selbstverständlich ohne einen Geschäftspartner „über den Tisch zu ziehen“ – denn dann ist spätesten nach dem ersten Mal der Ofen aus und der Kunde ist verloren.

Dr. Schäfer erörterte Reziprozität, den Sympathiefaktor, Konsistenz, soziale Bewährtheit, Knappheit, das Kontrastprinzip, den Faktor Autorität und weitere Phänomene, die – ggf. auch in der Mischung – der Auslöser für erfolgreiche Geschäftsverhandlungen sein können oder auch zum Scheitern führen, sollten sie falsch, halbherzig und/oder übertrieben angewendet werden.

Natürlich können auch wir selbst Ziel dieser psychologischen Phänomene sein, deshalb gab es von Dr. Schäfer noch jede Menge Tipps zu Klippen, die man als Gesprächs- und Verhandlungspartner tunlichst umschiffen sollte. Ein häufiges Beispiel ist die Abwertung der eigenen Leistungen, die berühmte „falsche Bescheidenheit“: „Danke, dass Sie uns so schnell helfen konnten!“ – „Ooch, das war doch nix“… wer kennt es nicht. Und wer kennt nicht das Phänomen, dass danach häufig ähnliche Leistungen eingefordert werden – denn, ganz klar, „es war ja nix“. Und schon ist man in einer Situation, in der man nie sein wollte und aus der man auch schwer wieder heraus kommt.

Es gibt einen ganzen Blumenstrauß an Studien, die das Verhalten von Mitmenschen zum Inhalt haben. Viele davon beschäftigen sich detailliert mit Psychologie im Geschäftsleben, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen dieses Textes sprengen. Eine lesenswertes und verständliches Buch legte Dr. Schäfer dennoch allen Stammtischgästen ans Herz: „Die Psychologie des Überzeugens“, der Weltbestseller zur Theorie und Praxis des Überzeugens des Marketingexperten und Sozialpsychologen Robert B. Cialdini. Die Literaturempfehlung können Sie sich bei Ihrem lokalen Buchhändler bestellen oder bei der Literaturplattform Blinkist mal kurz querlesen.

Unser Stammtischler und Videofilmer Noosh Lumu von der LANIZMEDIA GmbH hat die entscheidenden Szenen im Bewegtbild festgehalten, aus denen in den nächsten Tagen ein kurzer Clip produziert wird. Das Ergebnis können Sie in Kürze auf unserer Website sowie in unseren sozialen Kanälen aufrufen, bitte noch ein klein wenig Geduld.

Der 97. Unternehmerstammtisch war wieder eines dieser Treffen, die lange in Erinnerung bleiben werden. Wir sagen danke für einen hochinteressanten Impulsvortrag, und hoffen, dass wir Dr. Schäfer bald einmal wieder als Gast oder als Referenten bei uns begrüßen dürfen. Ein herzliches Dankeschön geht auch ans Team vom Schmankerlwirt, die sich wie gewohnt umsichtig und flink um unsere Wünsche und Sonderwünsche gekümmert haben.

Die Folien zum 97. Unternehmerstammtisch können Sie sich hier herunterladen.

Der nächste Unternehmerstammtisch findet am 29. Februar statt, natürlich wieder mit einem spannenden Business-Thema. Wir sehen uns!

Dr. Chris Schäfer
97. Unternehmerstammtisch – Praktische Tipps aus Psychologie und Verhaltensforschung für mehr Erfolg in Verkauf & Verhandlung

Wir kennen das doch alle: Akquise und Verkaufen wird einem nicht in die Wiege gelegt und viele Unternehmerinnen und Unternehmer tun sich schwer, wenn es darum geht, Produkte und Dienstleistungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Und oftmals liegt es an „falscher Bescheidenheit“ oder anderen „psychologischen Defiziten“, die im Kunden- oder Verkaufsgespräch dann eher hinderlich sind.

Niemand kennt Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung so gut wie Sie selber – woran hapert es dann? Verkaufen ist Psychologie und so ist es an der Zeit, dass Sie sich selbst und Ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen. Denkanstöße dazu kommen beim 97. Unternehmerstammtisch am 25. Januar von Dr. Chris Schäfer vom Münchner Trainings- und Beratungsunternehmen Dr. Schäfer & Partner, die kleine und mittelständische Unternehmen ebenso unter ihre Fittiche nehmen, wie im In- und Ausland tätige, multinationale Konzerne. Das alles wie immer im Schmankerlwirt in der Tübinger Straße 10.

Dr. Schäfer wird typische Verhaltensmuster und Automatismen wie Reziprozität, Konsistenz, soziale Bewährtheit, Sympathie, Autorität, Knappheit und das Kontrastprinzip erläutern und darstellen, wie sich diese Konzepte nutzen lassen, um Menschen leichter zu gewinnen und zu überzeugen. Und das will doch letztendlich jeder, dass vorsichtige oder zögerliche Interessenten zu überzeugten Kunden werden.

Unsere Stammtischler wissen auch: Seit 2009 hatten wir nur eine sehr überschaubare Anzahl von Coaches bei unseren Vorträgen – aber wenn mal eine/r da war, zählte der/die zu den richtig Guten! Freuen Sie sich also auf einen interessanten Abend mit viel Wissenstransfer aus erster Hand, netten Leuten und gepflegtem Netzwerken. Wir freuen uns auf Sie, bitte melden Sie sich rechtzeitig an – und sagen Sie es weiter!

Xmas-Special Unternehmerstammtisch 2023
Xmas-Special Unternehmerstammtisch

Von der Kamikaze-Politik der Ampelregierung über den Einsatz künstlicher Intelligenz bis hin zu spannenden Projekten in der Außendarstellung des eigenen Unternehmens – die Gesprächsthemen waren breit gefächert beim letzten Unternehmerstammtisch in diesem Jahr. Zwar gab es krankheitsbedingt viele Absagen (nein, Corona ist noch nicht ausgestanden…) und ein Riesen-Unfall behinderte die Anfahrt aus Richtung Innenstadt – doch in kleiner Runde kam alles auf den Tisch, was Unternehmerinnen und Unternehmer bewegt, besorgt, aber auch glücklich macht. Stammtisch im besten Sinne eben.

Dank des äußerst netten und aufmerksamen Teams vom Schmankerlwirt gab es auch kulinarisch nichts auszusetzen, regelmäßige Stammtischbesucher wissen ohnehin: Donnerstag ist Schnitzeltag! Die kredenzten Portionen lassen geschmacklich und mengenmäßig keine Wünsche offen.

Den nächsten regulären Stammtisch gibt es dann erst wieder am 25. Januar, dann wieder im Nebenraum und mit einem interessanten Unternehmer-Thema – und derer gibt es ja wirklich genug in dieser Zeit. Ganz gleich ob Wirtschaft, Marketing, Recht oder Finanzen: Bei uns ist und bleibt es spannend.

Nun wünschen wir Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Familien von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! Und für das neue Jahr Gesundheit, Kraft und Zuversicht bei den Aufgaben, die Sie sich vorgenommen haben sowie immer viele glückliche und zufriedene Momente im Kreis Ihrer Lieben.

Alles Gute und weihnachtliche Grüße
Sabine Haag (HAAG Kommunikationsdesign)
Michael Schmidt (TAGWORX.NET)