100. Unternehmerstammtisch Familienfeier
Eher Familienfeier als Business-Event – so ging der 100. Unternehmerstammtisch „über die Bühne“

Wenn es nicht (vor allem während der Corona-Pandemie) so viele Ausfälle gegeben hätte, würde der Unternehmerstammtisch Laim wohl schon sein 150. Jubiläum feiern, doch aufgrund dieser Umstände und nach Adam Riese war es eben erst Stammtisch Numero 100. So ziemlich genau 15 Jahre sind es trotzdem her, dass sich eine Handvoll Unternehmerinnen und Unternehmer in der Teufels-Küche in der Helmpertstraße zusammenhockten, Pläne schmiedeten und in lockerer Atmosphäre übers Geschäft plauderten.

Dort kam es auch zu einer folgenschweren Begegnung, denn Michael Wenzel vom WEIN.GUT Laim war einer der Gäste – und in eben diesem WEIN.GUT sollte der Unternehmerstammtisch dann für die folgenden 10 Jahre stattfinden. Immer kulinarisch umsorgt von Nana Berzl, der Inhaberin vom SPEISEZIMMER in Laim, die die Gäste des Unternehmerstammtisches mehr als einmal zum Schwärmen brachte. Möglicherweise sind ja viele Stammtischler gar nicht wegen eines Business-Impulsvortrags vorbeigekommen, sondern wegen des Caterings, was sich schnell im Münchner Westen herumgesprochen hatte.

Aber auch neben Essen und Trinken gab es jede Menge Highlights in 15 Jahren Unternehmerstammtisch. Gleich bei einem der ersten Treffen war PR-Guru und Buchautor Stephan Gebhardt-Seele zu Gast, der den anwesenden Unternehmern klarmachte, wie man in der Außendarstellung „Bratenduft verströmt“ – anstatt gleich den ganzen Truthahn auf den Tisch zu packen. Das war auch einer der meistbesuchtesten Stammtische während der ganzen Zeit.

Erinnert sei auch an Rolf-Werner-Dorls von Emanuel Berg München, der mit einer solchen Leidenschaft Maßkonfektion, Seidenkrawatten und schottische Tweeds vorstellte, dass es bis in die Nacht dauerte, bis die letzten Gäste das WEIN.GUT verlassen hatten. Einige mit einem neuen Schlips, andere mit der Aussicht auf einen neuen „guten Zwirn“.

Jens Tischer von TCT Training, Verkaufspsychologie war ebenfalls einer unserer viel beachteten Referenten, der die Verkaufspsychologie aus Sicht des Großhirns erläuterte, die Gäste als „Blau“- oder „Grün“-Käufer einsortierte und erläuterte, dass der Neo Cortex dafür verantwortlich ist, dass ich Dinge kaufe, die ich eigentlich gar nicht brauche.

Einen ebenso überdurchschnittlich gut besuchten Stammtisch gab es im Dezember 2011, als Dr. Michaela Prinzessin Wolkonsky beim 25. Unternehmer-Stammtisch die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion – kurz CMD – erklärte und bewies, dass Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen nicht unbedingt vom vielen Sitzen kommen, sondern schlichtweg von einer Fehlstellung des Unterkiefers. Der ganzheitliche medizinische Ansatz von Frau Wolkonsky hat viele Teilnehmer begeistert (und klar, viele wollten auch mal eine echte Prinzessin aus altem russischen Adel kennenlernen).

Gleich mehrmals hatten wir erfahrene Juristen zu Gast, die die Stammtischler für ganz unterschiedliche Rechtsthemen sensibilisiert haben. Allein dreimal Rechtsanwalt Frank Tyra, der über Markenrecht und gewerblichen Rechtsschutz referierte – und auch noch als DJ aufgespielt hat! Rechtsanwältin Pia Löffler gab einen Einblick ins Urheberrecht, Wolfgang Haag beleuchtete das Internetrecht und Eva Straube die Fallstricke rund um die AGB eines Unternehmens.

Marketing, PR und Außendarstellung waren sehr oft Thema bei den Impulsvorträgen beim Unternehmerstammtisch: Christoph Merkel von der Advericom GmbH erläuterte „Corporate Identity“ und Ihre Bedeutung gerade für klein- und mittelständische Unternehmen. Michael Simperl sprach über gute Business-Texte insbesondere auf Websites – und wie wir alle wissen, hat das Thema mit dem Aufkommen künstlicher Intelligenz noch einmal deutlich an Brisanz gewonnen. Ebenso war Hans W. Lehmann unser Gast und zeigte Methoden, Strategien und Werkzeuge, die beim On- und Offline-Marketing unerlässlich sind.

„Die Tanten vom Viktualienmarkt“ – Autorin Christiane Vidacovich war Gast beim 54. Unternehmerstammtisch in Laim und las aus ihrem Buch, von dem inzwischen sogar eine Fortsetzung erschienen ist. Gutes Anziehen, guter Stil, eine gute Außenwirkung waren immer wieder Thema, Bianca Stäglich, „Kleiderschrankexpertin“ und Janine Katharina Pötsch, ihres Zeichens Benimm- und Knigge-Fachkraft waren unsere Gäste und haben (wahrscheinlich vergeblich) versucht, uns gute Manieren beizubringen. Auch Orhidea Briegel hinterließ Spuren, mit ihrem Orhideal-Business-Netzwerk gibt es noch heute eine gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.

Dann war der Stammtisch auch immer mal wieder „draußen“, gleich zweimal waren wir im Bayerischen Landtag und haben Gespräche mit Minister Otmar Bernhard geführt, wir waren Gäste der BVMW UnternehmerLounge mit Tim Bookas von Breitensteinconsulting und Gäste im Bankhaus August Lenz ebenso wie im Filmstudio LANIZMEDIA.

Gründungs- und Mittelstandsberater Wolfgang Dykiert erläuterte alle Fördertöpfe von Bund, Ländern, Kommunen und EU, Gabi Taphorn den Umgang mit Banken, Dr. Christian Hillenbrand von der Atos Information Technology GmbH machte deutlich, wie Hacker heute vorgehen und wie sich Unternehmen schützen können. Ebenso gleich zweimal war der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit bei uns zu Gast, die sehr erfolgreich dafür sorgen, dass der Topf zum Deckel passt. In bester Erinnerung bleiben auch Claudia Dietl zum Thema Kalt- und Telefonakquise, Siegfried Mai mit seinen Vorträgen zu Vorsorge und Vollmachten, Dr. Chris Schäfer vom Münchner Trainings- und Beratungsunternehmen Dr. Schäfer & Partner, der typische Verhaltensmuster und Automatismen erläuterte und wie sich diese Konzepte nutzen lassen, um Menschen leichter zu gewinnen. Und noch gar nicht so lange her ist es, dass „Wadlbeisser“ Max Haarländer von der GSG Inkasso GmbH zu Gast war und locker und unterhaltsam erläuterte, wie man an sein sauer verdientes Geld kommt – wenn man mal wieder hängen gelassen wird.

Das alles und noch viel mehr ist in 15 Jahren Unternehmerstammtisch passiert – zwischendrin immer mal wieder legendäre Jubiläums- und Sommerfeste im Hof vom WEIN.GUT. Und genau dieses WEIN.GUT und das SPEISEZIMMER haben auch den 100. Unternehmerstammtisch, der dieses Mal in der Flantinstraße stattfand, wieder einmal zu einem kulinarischen Erlebnis gemacht. Dieses Mal hatte unsere Stammtischlerin Maria Fikenscher ihr Home-Office zur Verfügung gestellt und so war das Jubiläum eher eine Familienfeier als ein Business-Event. Und es gab sogar noch eine sehr außergewöhnliche Gesangseinlage und eine Artistik-Vorführung – so wurde wieder einmal unter Beweis gestellt, wie viele Talente in unseren Stammtischlerinnen und Stammtischlern stecken. Wir sind uns ziemlich sicher, dass der 100. Unternehmerstammtisch alles Gästen in guter Erinnerung bleiben wird. In der Bildergalerie unten gibt es ein paar Eindrücke von unserer Feier zum Jubiläum.

Und natürlich geht es weiter: Der 101. Stammtisch findet am 27. Juni statt, dann wieder beim Schmankerlwirt in der Tübinger Straße. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen, denn auch im Juni wird wieder über ein wichtiges Business-Thema gesprochen werden, die Einzelheiten geben wir rechtzeitig bekannt.

Nicht vergessen: Wir sind auf Twitter (X), Facebook, LinkedIn, XING usw. vertreten und die dortigen Algorithmen müssen gefüttert werden! Also Teilen, Liken, Kommentieren – Eigenwerbung ist ausdrücklich erlaubt!!! Lasst uns unsere Community stärken und für Traffic, Reichweite und Sichtbarkeit sorgen, von der alle profitieren.

Fotos ©2024 LANIZmedia

KI Integration IHK
IHK News Digitales: Generative KI im eigenen Unternehmen integrieren

Mit generativer Künstliche Intelligenz können Unternehmen Zeit sparen und ihre Effizienz steigern. Werden jedoch Systeme genutzt, die außerhalb der eigenen Infrastruktur gehostet werden, besteht immer die Gefahr, dass personenbezogene Daten oder Geschäftsgeheimnisse abfließen. Die Integration in die eigene Unternehmensinfrastruktur kann hier sinnvoll sein und bietet zudem die Möglichkeit, auch interne Daten in die KI einzubinden und zu nutzen. Melden Sie sich für die Veranstaltung „Pack ma’s digital Expert“ am 5. Juni an und erfahren Sie, wie eine solche Integration von generativer KI funktionieren kann und welche Stolpersteine es gibt.

Unsere Checkliste zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Unternehmenswebseite optimieren können. Kennen Sie schon das Veranstaltungsformat des ReDI Job Summit mit Jobmesse, auf der Tech-Entscheider neue Talente finden können? Oder das Festival der Zukunft, zu dem IHK-Mitglieder einen exklusiven 15 Prozent Rabatt-Code erhalten? Außerdem informieren wir über kostenfreie, einstündige Orientierungsgespräche zu Cybersicherheit von der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand.

Wie generative Künstliche Intelligenz in das eigene Unternehmen integriert und eigene Daten eingebunden werden können, erfahren Sie am 5. Juni 2024 in der IHK.

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100. Unternehmerstammtisch – jetzt wird’s eng!

Viel Zeit ist nicht mehr: Wir dürfen noch einmal den 100. Unternehmerstammtisches erinnern, der am 29. Mai gegen 18:00 bei unserer Stammtischlerin Maria Fikenscher in der Flantinstraße 12 in München-Laim startet.

Die Getränke stehen schon kalt, Nana Berzl vom Speisezimmer und Michael Wenzel vom WEIN.GUT haben sich ordentlich Gedanken gemacht, wie sie uns verwöhnen können:

  • Prosecco-Aperitif zum Empfang (Grillmaier Grüsecco)
  • Taboulee mit Auberginencreme & Tahini-Joghurtsauce
  • Afghanischer Linseneintopf mit Mandel-Koriander-Pesto und Granatapfel
  • Bio-Rinderhackbällchen & Fladenbrot
  • Erdbeer – Rhabarber – Tiramisu

Dazu gibt es ausgewählte Weine, z.B. einen Sauvignon Blanc vom Weingut Gehrig (der schon 90 Fallstaff-Punkte eingeheimst hat), eine im Eichenfalls gereifte Rotweincuvée, ebenfalls von Gehrig sowie einen Rosé vom Blauen Zweigelt vom Weingut Grillmaier.

Klingt das gut? Wir meinen: Ja! Jetzt aber:
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Wolfgang Dykiert, Fördermittelberater
Innovationsgutscheine für KMUs: Ein Schlüssel zur Zukunft

Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in Deutschland haben die Möglichkeit, Innovationsgutscheine zu beantragen. Diese wertvollen Förderinstrumente stehen in den folgenden Bundesländern zur Verfügung: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen.

Voraussetzungen für die Beantragung

  • Unternehmensgröße: Ihr Unternehmen muss als KMU klassifiziert sein. Dies bedeutet in der Regel, dass es weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz von weniger als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von weniger als 43 Millionen Euro hat.
  • Innovationsprojekt: Der Gutschein muss für ein spezifisches Innovationsprojekt beantragt werden. Dies kann die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse betreffen.
  • Standort: Ihr Unternehmen muss in einem der oben genannten Bundesländer ansässig sein.
  • Kooperation: In vielen Fällen ist eine Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen erforderlich bzw. wird mit einem höheren Fördersatz „belohnt“.

Vorteile der Innovationsgutscheine

  • Finanzielle Unterstützung: Innovationsgutscheine bieten finanzielle Unterstützung, die einen erheblichen Teil der Kosten für Forschung und Entwicklung abdecken kann.
  • Risikominimierung: Durch die Förderung wird das finanzielle Risiko für innovative Projekte reduziert, was die Bereitschaft zur Investition in neue Technologien erhöht.
  • Zugang zu Expertenwissen: Unternehmen erhalten Zugang zu externem Fachwissen und modernen Technologien, was die Qualität und Erfolgsaussichten der Projekte steigert.
  • Wettbewerbsvorteil: Innovationen stärken die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens und eröffnen neue Marktchancen.
  • Nachhaltiges Wachstum: Durch kontinuierliche Innovationsförderung wird ein nachhaltiges Unternehmenswachstum unterstützt.

Nutzen Sie die Chance, Ihr Unternehmen durch Innovation voranzubringen! Buchen Sie noch heute eine kostenlose Erstberatung und erfahren Sie, wie Sie von den Innovationsgutscheinen profitieren können.

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EU vs. Billigheimer
EU vs. Billigheimer

Die Europäische Union (EU) hat in den letzten Jahren zunehmend Bedenken geäußert, dass chinesische Online-Händler wie TEMU oder SHEIN unfaire Wettbewerbsvorteile durch Steuervermeidung und Umgehung von Importzöllen erlangen. Dies wird seitens der EU als massive Bedrohung für die europäischen Einzelhändler und Hersteller angesehen.

Das soll sich jetzt ändern. Konkret geht es um folgende Probleme, die die EU angehen will:

  • Steuervermeidung: TEMU und andere chinesische Plattformen sollen Waren so deklarieren, dass sie als Privatimporte gelten und somit deutlich weniger oder gar keine Mehrwertsteuer abführen müssen. Das verschafft ihnen einen Preisvorteil gegenüber EU-Händlern, die die volle Mehrwertsteuer abführen müssen.
  • Umgehung von Importzöllen: Ähnlich wie bei der Steuervermeidung sollen Waren so deklariert werden, dass Importzölle umgangen werden können. Auch das gibt TEMU einen unfairen Kostenvorteil.
  • Sicherheitsbedenken: Es gibt Sorgen, dass über solche Plattformen auch gefälschte oder unsichere Produkte in den europäischen Markt gelangen, die für Verbraucher gefährlich sein könnten.

Mit ihrem Vorgehen will die EU mehrere Ziele erreichen:

  • Den Wettbewerb fairer gestalten und ein „Level Playing Field“ für alle Händler schaffen
  • Die Einhaltung von Steuer- und Zollvorschriften sicherstellen
  • Die Sicherheit von Produkten für Verbraucher gewährleisten
  • Die europäische Wirtschaft und Arbeitsplätze vor unfairer Konkurrenz schützen

Konkrete Maßnahmen, die die EU plant, sind unter anderem:

  • Verschärfte Kontrollen und Überprüfungen von Wareneinfuhren aus China
  • Stärkere Zusammenarbeit mit Zollbehörden, um Umgehungsversuche aufzudecken
  • Mögliche Sanktionen oder Strafzölle gegen Unternehmen, die sich nicht an die Regeln halten
  • Gesetzliche Änderungen, um Schlupflöcher bei Steuern und Zöllen zu schließen

Insgesamt sollen die geplanten Maßnahmen der EU sicherstellen, dass alle Unternehmen, unabhängig ihrer Herkunft, unter den gleichen Bedingungen im europäischen Markt agieren müssen. Das soll langfristig zu faireren Wettbewerbsbedingungen und auch zu mehr Schutz für Verbraucher führen.

Leider lässt sich die genaue Höhe der Verluste für den europäischen Einzelhandel durch das Verhalten von TEMU, SHEIN und ein paar anderen nicht genau beziffern – denn es gibt dazu derzeit keine offiziellen Zahlen. Allerdings gibt es durchaus Schätzungen und Indizien, die einen Eindruck davon vermitteln, welche Vorteile sich die Händler aus Fernost verschaffen – und welche Nachteile in der EU entstehen.

  • Umsatzverluste: Experten schätzen, dass europäische Einzelhändler durch die unfaire Preiskonkurrenz von TEMU jährlich Umsatzverluste in Milliardenhöhe erleiden. Eine Studie der Europäischen Kommission spricht von einem möglichen Verlust von bis zu 10% des Online-Einzelhandelsumsatzes in Europa.
  • Arbeitsplatzverluste: Aufgrund der Umsatzverluste gehen Experten davon aus, dass Tausende von Arbeitsplätzen im europäischen Einzelhandel gefährdet sind. Manche Schätzungen gehen von bis zu 50.000 bedrohten Jobs aus.
  • Wettbewerbsfähigkeit: Die unfaire Konkurrenz schwächt die Wettbewerbsfähigkeit vieler europäischer Einzelhändler. Einige kleinere Unternehmen könnten sogar in ihrer Existenz bedroht sein.
  • Steuerausfälle: Durch die Steuervermeidung von TEMU entgehen den Staaten der EU jährlich Hunderte Millionen Euro an Steuereinnahmen.

Trotz fehlender exakter Zahlen lässt sich feststellen, dass die finanziellen Schäden für den europäischen Einzelhandel beträchtlich aein dürften. Demzufolge sieht die EU dringenden Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu schützen und Arbeitsplätze zu sichern. Das geplante Vorgehen gegen TEMU und andere chinesische Händler ist Teil einer umfassenderen Strategie, den fairen Wettbewerb im Binnenmarkt zu gewährleisten.

Nun gibt es allerdings auch andere, ganz ähnlich aufgestellte Online-Händler, die ganz ähnliche Geschäftspraktiken wie TEMU an den Tag legen. So steht beispielsweise auch das Unternehmen WISH im Fokus der EU-Behörden.

Grundsätzlich ist die Situation bei WISH etwas anders als bei TEMU, da WISH ein amerikanisches Unternehmen ist und nicht aus China kommt. Dennoch sind die Vorwürfe gegen WISH ganz ähnlich:

  • Steuervermeidung: Wie TEMU soll auch WISH Waren so deklarieren, dass sie als Privatimporte gelten und weniger oder keine Mehrwertsteuer anfällt.
  • Umgehung von Importzöllen: Auch WISH wird vorgeworfen, Zölle durch falsche Warenkennzeichnung zu umgehen.
  • Sicherheitsbedenken: Es gibt Zweifel an der Produktsicherheit und Qualität mancher über WISH verkaufter Waren.

Allerdings hat die EU gegenüber amerikanischen Unternehmen wie WISH weniger Druckmittel – die transatlantischen Beziehungen dürfen als durchaus sensibel betrachtet werden. Es gab in der Vergangenheit schon mehrmals gegenseitige Sanktionen, die insgesamt wohl mehr symbolischen Charakter hatten. Dennoch plant die EU auch gegen WISH und andere ähnliche Plattformen vorzugehen. Mögliche Maßnahmen könnten sein:

  • Verstärkte Kontrollen und Zollüberprüfungen
  • Verhandlungen mit den USA, um die Kooperation bei der Steuer- und Zollkontrolle zu verbessern
  • Gegebenenfalls Sanktionen oder Strafzölle, sollte WISH sich weigern, die Regeln einzuhalten

Insgesamt wird die EU wohl etwas vorsichtiger und zurückhaltender gegen amerikanische Unternehmen wie WISH vorgehen müssen, als das bei chinesischen Firmen der Fall ist. Doch wenn die EU nicht schon wie so oft als ängstlich, schwach und inkosequent wahrgenommen werden will, muss auch das unfaire Geschäftsgebaren für „bei Freunden“ beheimatete Plattformen Konsequenzen haben.

Unternehmerstammtisch 100
100. Unternehmerstammtisch Laim – das wird gefeiert!

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Vor gut 15 Jahren hockten sich Sabine Haag und Michael Schmidt zusammen und überlegten, wie man im Münchner Westen Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler zusammenbekommt. Es dauerte gar nicht lange, da fand die erste Veranstaltung statt, damals noch in Schulungsräumen einer Berufsakademie in der Agnes-Bernauer-Straße. „Fett Kursiv Rot!“, hieß der Vortrag von Sabine Haag – und der lockte überraschend viele Besucher an. Und das ganz ohne Catering oder gastronomische Versorgung.

Wenige Monate später folgte der erste „richtige“ Unternehmerstammtisch in der „Teufels Küche“ in der Fürstenrieder Straße – und auch der war gut besucht und es wurden viele interessante Bekanntschaften gemacht, die auch den Unternehmerstammtisch für die Zukunft prägten. So war z.B. ein gewisser Herr Wenzel zu Gast, in dessen Refugium, dem „Wein.Gut Laim“ der Unternehmerstammtisch für die nächsten 10 Jahre stattfinden sollte.

Der Rest ist Geschichte und in diesem Monat wollen wir sowohl das 15-jährige Bestehen des Stammtisches als auch sein 100. Jubiläum feiern.

Am 29. Mai treffen wir uns gegen 18:00 Uhr bei unserer Stammtischlerin Maria Fikenscher in der Flantinstraße 12. Nach einem Aperitif werden uns – wie zu den guten alten Stammtischzeiten – Nana Berzl vom Speisezimmer und Michael Wenzel vom Wein.Gut mit einem köstlichen Mahl und einem (oder zwei) guten Tropfen versorgen. Dazu gibt es noch ein paar Überraschungen – mehr wird nicht verraten.

Wir freuen uns auf einen netten Abend, viele Erinnerungen aus 15 Jahren Unternehmerstammtisch und gute Gespräche mit interessanten Leuten.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, dieses Mal sind die Plätze wirklich begrenzt und wir müssen das Catering natürlich etwas längerfristig planen.

An dieser Stelle sei allen, die bislang zum guten Gelingen unserer 100 Unternehmerstammtische beigetragen haben, herzlich gedankt. Ganz gleich ob Referenten, Gastronomen und/oder Gäste – Sie alle haben den Stammtisch zu einer lebendigen Plattform gemacht, aus der Bekanntschaften, Geschäftsbeziehungen, ja Freundschaften hervorgegangen sind. Und auch wenn das Interesse in der Corona-Zeit (und danach) nachgelassen hat – wir freuen uns auf weitere Treffen und Zusammenkünfte, auf denen wir uns in guter Gesellschaft und mit einem guten Glas Wein in der Hand über unser Tun austauschen können.

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Claudia Dietl
Mitarbeiter gesucht!

Unsere Stammtischlerin und Akquiseexpertin Claudia Dietl plant gern vorausschauend und ist mal wieder auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Gesucht werden Menschen, die gern und gut telefonieren und Spaß daran haben, für tolle Kunden, die gute Produkte und Dienstleistungen anbieten, Termine zu vereinbaren.

Vorkenntnisse in Telefonakquise sind nicht unbedingt erforderlich, es gibt eine fundierte Schulung und Einarbeitung und so sind auch Neulinge willkommen.

Wichtig: Es handelt sich nicht um eine Anstellung, sondern um projektbezogene Beauftragungen auf selbständiger Basis. Ideal z.B. für Gründer, die einen flexiblen Nebenjob suchen.

Die Bezahlung ist gut, fair und auf Stundenbasis, es gibt keinerlei Provisionsmodelle.

Gern weitersagen, wenn jemand jemanden kennt…

Claudia Dietl – Art of Sales
Pflegerstraße 48
81247 München

089 8144350
www.art-of-sales.de

Haderner Herz
Meet & Greet – Abend im „Haderner Herz“

Unser Ziel ist es ein Netzwerk von Unternehmern, Visionären und Machern aufzubauen, die unser Anliegen „einen Mehrwert für Hadern und Laim zu schaffen“ teilen.

Wir glauben fest daran, dass es für beide Seiten einen Mehrwert geben kann:

Für die Kinder und Jugendlichen, die Förderung und Begleitung brauchen, um schulisch und beruflich in die richtige Richtung zu kommen und für Unternehmen, die beständig Fachkräfte brauchen.

Alles Weitere findest du auf unserem Flyer.

Bist du dabei?

Weißwurstfrühstück in der Großmarkthalle
Unternehmerstammtisch 99 1/2 – Weißwurstfrühstück am Großmarkt

Aus organisatorischen Gründen müssen wir leider die Feierlichkeiten für unseren 100. Unternehmerstammtisch in den Mai verschieben. Da ist dann allerdings auch das bessere Wetter, die Frühlingsgefühle sind auch bei den Allerletzten ausgebrochen – und überhaupt…

Aber so ganz ohne können wir dann doch nicht. Deshalb trifft sich der Unternehmerstammtisch Laim am 25. April um 10:00 Uhr zu einem zünftigen „Weißwurstfrühstück“ in der Gaststätte Großmarkthalle in der Kochelseestraße 13, 81371 München. Das Lokal ist über die Grenzen Münchens hinaus bekannt für seine legendäre bayerische Küche und hat die schmackhaftesten Weißwürste unterhalb des Weißwurstäquators im Angebot. Die stammen aus der eigenen Metzgerei, die sich im Keller des Hauses befindet.

So schreibt z.B. die Süddeutsche mit der Überschrift „Das einzig wahre Münchner Frühstück“: „Auf der Speisekarte der Gaststätte Großmarkthalle steht eine Vielzahl an Gerichten. Aber die Gäste kommen eigentlich nur wegen einer: der besten Weißwurst der Stadt.“ Auch andere Plattformen von Google über TripAdvisor bis hin zum Gourmet-Magazin „Fallstaff“ sind voll des Lobes, Fallstaff vergibt sogar 81 von 100 Punkten: „Wer in München Weißwürste essen möchte, kommt am »Wallner« nicht vorbei. Aber auch die anderen Schmankerl von Wollwurst bis Mehlspeise locken. Toll auch das urige Gewölbe und die Lage direkt am Großmarkt.“

Was auch selten geworden ist – das geneigte Publikum wird in der Gaststätte Großmarkthalle von überaus freundlichen, aufmerksamen und traditionell gekleideten Wirtsleuten rundum glücklich gemacht – und das wollen wir doch schließlich alle.

Bitte meldet Euch formlos per E-Mail an, damit wir wissen, für wie viel Leute am 25. April Plätze reserviert werden müssen.

Übrigens: Von der U-Bahn Implerstraße sind es nur ein paar Schritte zum Lokal, wer noch näher ran möchte, sollte noch ein Stück mit dem Bus fahren und an der gleichnamigen Bushaltestelle aussteigen. Natürlich kann auch mit dem Auto angereist werden, Parkplätze gibt es meist ausreichend entweder direkt vor der Gaststätte oder am Gotzinger Platz.

Wir freuen uns auf Euch!

Foto: RitaE

IHK Webinar
IHK-Webinar am 23. April: Typische Sicherheits-Schwachstellen und wie man sie beheben kann

Beim letzten Unternehmerstammtisch ging es um Cybersicherheit und mögliche Schwachstellen. Auch die IHK für München und Oberbayern bietet ein breites Angebot an Informationsveranstaltungen zum Thema IT-Sicherheit. Am 23. April erwartet Sie das Thema „Typische Sicherheits-Schwachstellen und wie man sie beheben kann“ im Rahmen der Webinarreihe IT-Sicherheit.

Bei Penetrationstests deckt Florian Hansemann zusammen mit seiner Firma HanseSecure GmbH regelmäßig typische Sicherheitslücken in Unternehmen auf – und das branchen- und größenunabhängig.

Die Erfahrung zeigt: durch das Schließen dieser Schwachstellen lässt sich das Risiko für Sicherheitsvorfälle signifikant reduzieren. Im Webinar gibt Florian Hansemann Einblicke in diese häufigen Sicherheitsrisiken und erläutert effektive Strategien zu deren Abwehr.

Florian Hansemann ist ein anerkannter Sicherheitsexperte, dessen Expertise regelmäßig von renommierten Medien wie dem BR, der ARD und Kabel Eins eingeholt wird. Zudem hat er bereits diverse 0Days bei Herstellern wie Intel, Microsoft, Datev oder Sophos veröffentlicht.

Nutzen Sie die Gelegenheit, von seinem umfangreichen Wissen zu profitieren und Ihre Unternehmenssicherheit auf das nächste Level zu heben.

Wann: 23. April 2024, 11:00 bis 12:00 Uhr
Teilnahme: Zur kostenfreien Anmeldung

Im Rahmen des bayerischen Pakts für berufliche Weiterbildung 4.0 bieten die bayerischen IHKs gemeinsam mit dem Staatsministerium für Digitales und weiteren Partnern Webinar-Reihen wie diese als „Digitalimpulse“ für Unternehmen an. Eine Übersicht über alle Termine der 4. Staffel unserer Webinarreihe zur IT-Sicherheit finden Sie › auf dieser Übersichtsseite.

Foto: Sora Shimazaki