Klüngeln, Klönen, Netzwerken – 5 Jahre Unternehmerstammtisch Laim

Man mag es kaum glauben, der Unternehmerstammtisch Laim wird 50. Nachdem es vorher schon zaghafte Vortragsversuche in einem (heute nicht mehr existierenden) Seminarraum in der Agnes-Bernauer-Straße gegeben hat, ging im Juni 2009 die erste Zusammenkunft über die Bühne – damals noch in der „Teufels Küche“ in der Fürstenrieder Straße. Einem durchaus netten Lokal, jedoch als Stammtischlocation weitestgehend ungeeignet: zu laut, zu kneipig und damit nach einem Durchgang vom Tisch. Seither und bis heute treffen sich nicht nur Unternehmer/innen aus dem Münchner Westen jeden letzten Donnerstag im Monat im WEIN.GUT in der Camerloher Straße.

Rund 250 Gäste durften seitdem beim Unternehmerstammtisch Laim begrüßt werden und viele namhafte Referenten haben mit spannenden Vorträgen zu ganz unterschiedlichen Business-Themen Interesse geweckt und Spuren hinterlassen. Wer erinnert sich nicht an Stephan Gebhardt-Seele’s interessante und unterhaltsame Performance zum Thema „Pressearbeit und PR“ im Juli 2009, der Stammtisch war so gut besucht, dass wir das Geschehen kurzerhand nach draußen verlegen mussten. Im selben Jahr begeisterte auch Claudia Dietl zum Thema „Akquise und Kaltakquise“, Benedict Bauer mit „Online Payment“ und Sabine Haag mit „Fett, Kursiv, Rot“, einem Crashkurs für erfolgreiches Präsentieren.

2010 sensibilisierte Rechtsanwalt Wolfgang Haag die Stammtischler für die juristischen Fallstricke im Internet, „Abmahnung, Abzocke, Anarchie“ war das Thema seines Vortrags. Jens Tischer von TCT Training verblüffte die Gäste mit den Methoden und psychologischen Tricks, mit denen Top-Verkäufer ihre anvisierten Kunden um den Finger wickeln. Das absolute Highlight in diesem Jahr war jedoch sicher Rolf-Werner Dorls von „Emmanuel Berg Superfine Shirting“, der mit einer unnachahmlichen Passion und Liebe zu seinem Handwerk über Maßkonfektion und gutes Anziehen referierte. Seiner Zeit weit voraus war auch Wirtschaftspsychologe Michael Renner, der über On-und Offline-Netzwerke referierte, als sich die meisten KMU’s noch nicht wirklich Gedanken über ein tragfähiges Beziehungsgeflecht gemacht haben.

Selbstständigkeit und Unternehmertum verlangt dem Körper meist einiges ab. So war 2011 auch das Jahr der „Gesundheitsthemen“, Andrea Meyer klärte auf über die Unternehmer- und Managerkrankheit Nr. 1. „Burn Out“, Maria Fikenscher erklärte, wie Oligomere Proanthocyanidine (OPC) unsere Gesundheit beeinflussen, Andrea Ostheimer erläuterte, wie Yoga den täglichen Unternehmerstress zu kompensieren hilft und Dr. Michaela Prinzessin Wolkonsky erläuterte, wie gesunde Zähne und die Behebung von Zahnfehlstellungen unser Allgemeinwohl massiv steigern können. Mit Orhidea Briegel hatten wir darüber hinaus eine der besten Image-Fotografinnen zu Gast, die mit den Orhideal Image Business-Treffs und einem eigenen Magazin eine der aktivsten Netzwerkplattformen Deutschlands betreibt.

Im Folgejahr referierte Rechtsanwältin Pia Löffler über Fettnäpfchen und Fallstricke im Urheberrecht, Stefan Grün zeigte, wie die Werkzeuge aus der Office-Toolkette nervenschonend genutzt werden – und die Stammtischler brachen auf zum ersten Außentermin ins Bankhaus Lenz, wo Vorstand Jochen Werne, sowie die Banker Gunnar Piroch und Jürgen Herold die Finanzmärkte und das damals aktuelle Krisengeschehen erörterten. Auch bei Michael Zetti  ging’s ums Geld, der Anlageexperte erklärte die Eckpunkte des sicheren Vermögensaufbaus auf Basis des Markowitz Portfoliotheorie. Darüber hinaus führte Thomas Hoffmann von publi4all die Stammtisch-Teilnehmer in das spannende Thema ePublishing ein, Rechtsanwalt Frank Tyra von der Kölner Kanzlei Schulte-Franzheim brachte Licht ins Dunkel des Wettbewerbsrechts. Und schließlich erklärte Expertin Claudia Schulte die Fördertöpfe von EU, Bund, Ländern und Gemeinden und zeigte Wege, wie wir als Unternehmer von Fördermitteln profitieren können.

Auch das Jahr 2013 hielt viele wichtige Themen von und für Unternehmer bereit. Im Januar referierte Ernährungs- und Vitalstoffberater Ovidiu Bretan über die Entstehung von Allergien, Werbetexterin Ellen Rutschke erläuterte, wie mit gepfefferten Texten Kunden und Interessenten erreicht werden. Vielfach beachtet war Manfred Tischlers Vortrag zum 40. Unternehmerstammtisch, der Mobile-Experte zeigte den Gästen, wie „Mobile Devices“ für effizientes Business eingesetzt werden. Die Anlagefachleute Harald Albert und Peter Fuchs waren ebenso als Referenten beim Stammtisch und zeigten interessante und ethische Anlagemöglichkeiten auf. Im Juli waren dann wieder alle im Außendienst, wir besuchten den Bayerischen Landtag im Maximilianeum, nahmen an einer Plenarsitzung teil und sprachen mit dem Abgeordneten für den Münchner Westen und Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard.

Im aktuellen Jahr begeisterten vor allem Christoph Merkel von der ADVERICOM GmbH. In seinem fundierten Vortrag ging es um Corporate Identity und wie CI wirklich funktioniert. Zum zweiten Mal dabei Rechtsanwältin Pia Löffler, dieses Mal waren die Sozialen Netzwerke ihr Thema, denn auch dort lauern genügend urheberrechtliche Fallstricke, die Unternehmer kennen sollten. Spannend und unterhaltsam gleichermaßen der Vortrag von Conny Ziegler über den Märchenkönig Ludwig II – und die Spuren, die er in München hinterlassen hat. Eberhard Mangler von der MG Unternehmensgruppe stellte Investitions- und Leibrentenprodukte auf Immobilienbasis vor, mit denen sich außergewöhnliche Renditen erwirtschaften lassen. Auch zum zweiten Mal dabei war Rechtsanwalt Frank Tyra, der den Rechtsschutz durch Marken und geschäftliche Bezeichnungen erörterte.

Der Unternehmerstammtisch in Laim soll Menschen zusammenbringen. Das geht viel besser mit gutem Essen und einem Glas Wein in der Hand. Für ersteres zeichnete in der Regel Nana Berzl vom Speisezimmer verantwortlich, mehr als einmal sorgten außergewöhnliche, mal deftige, mal feine Leckereien für Verzückung bei den Gästen. Wenn das Speisezimmer mal zu viel beschäftigt war, übernahm Sonja Ilkjic vom Aindorfer Hof den Kochlöffel und kreierte unzählige Schnittchen, die bei den Gästen ebenso gut ankamen. Dazu immer die außergewöhnlichen und handverlesenen Weine von Michael Wenzel, darunter Franzosen und Südtiroler von kleinen Weingütern, die es nur im WEIN.GUT gibt.

An dieser Stelle sei allen, die bislang zum guten Gelingen unserer bisher 49 Unternehmerstammtische beigetragen haben, herzlich gedankt. Ganz gleich ob Referenten, Gastronomen und/oder Gäste – Sie alle haben den Stammtisch zu einer lebendigen Plattform gemacht, aus der Bekanntschaften, Geschäftsbeziehungen, ja Freundschaften hervorgegangen sind. Und auch wenn das Interesse in den letzten Wochen und Monaten merklich nachgelassen hat – freuen wir uns auf weitere Treffen und Zusammenkünfte, auf denen wir uns in guter Gesellschaft und mit einem guten Glas Wein in der Hand über unser Tun und Machen austauschen können.

WM-Semmeln

Wer seine Produkte und Dienstleistungen im Dunstkreis der Fußball-Weltmeisterschaft vermarkten möchte, bewegt sich juristisch auf recht dünnem Eis. U.U. drohen teure Forderungen seitens der FIFA, die Inhaberin vieler Schutzrechte ist.

So berichtet der Bayerische Rundfunk davon, dass verdeckte Kontrolleure der FIFA in der Münchner Innenstadt unterwegs sind, um Markenrechtsverstöße des Einzelhandels ausfindig zu machen.

Gut zu wissen ist allerdings auch, dass der Bundesgerichtshof schon viele Ansprüche der FIFA in Frage gestellt hat – handelt es sich bei der WM 2014 doch um ein Ereignis – und nicht etwa um eine Organisationsbezeichnung. Dennoch, wer einen teuren und wahrscheinlich ruinösen Rechtsstreit mit den Rechteinhabern vermeiden möchte, sollte tunlichst darauf verzichten, seine Auslagen mit WM 2014-Semmeln zu schmücken…

Zum Glück haben wir einen ausgewiesenen Markenrechtler im Kreise unseres Unternehmerstammtisches – sollten Sie planen, WM-Semmeln zu backen oder die Abmahner bereits vor der Tür stehen dürfen Sie sich gerne und vertrauensvoll an ihn wenden.

Rechtsanwalt Frank Tyra
Schulte-Franzheim Rechtsanwälte
Uhlandstr. 2
80336 München

Neue Vortragsreihe: Wachstum und Festigung für KMUs

Die täglichen Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen nehmen ständig zu; der Alltag versperrt oft den notwendigen Blick auf die wichtigen strategischen Dinge.

Wenn dann noch außerordentliche Aufgabenstellungen, wie zum Beispiel Wachstumspläne oder existenzfestigende Szenarien hinzukommen, kann es externen Beratern leichter fallen, Zusammenhänge zu erkennen, neue gedankliche Wege zu gehen bzw. in Krisensituationen die nötige Ruhe und Souveränität zu behalten.

Unsere neue Vortragsreihe greift diese beiden Themenkomplexe auf: Mit unserem Vortrag „WACHSTUM FÜR KMU´S“ wenden wir uns an kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) die täglich gute Ideen haben, wie sie ihr Geschäftsmodell erweitern oder neue Märkte (Business Development) erschließen können.

Häufig fehlt ihnen die erforderliche Zeit, diese Pläne systematisch und strategisch zu entwickeln, dass einerseits die Realisierung sorgfältig und strukturiert vorbereitet wird, andererseits aber auch ggf. notwendige Fremdfinanzierungen und Fördermittel erfolgreich beantragt werden können. Wir zeigen, dass auch für KMU´s ein tragfähiger Business- und Finanzplan wichtig ist um Ideen und Wachstumsziele Wirklichkeit werden zu lassen; egal, ob Strategien für Business Development entwickelt, neue Märkte erschlossen und Zielgruppen erobert oder mehr Umsatz aus Ihrem bestehenden Geschäft generiert werden sollen.

Wir informieren über die neuesten Fördermittelprogramme von Land, Bund und EU und welche Finanzierungswege darüber hinaus zur Verfügung stehen.
Mit unserem Vortrag „FESTIGUNG FÜR KMU´s“ möchten wir kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen, die mit rückläufigen Ergebnissen oder knapper Liquidität zu kämpfen haben!

Sie müssen der Verantwortung gerecht werden und entscheiden, ob das Unternehmen, ein Teilbetrieb liquidiert oder ein Sanierungsversuch unternommen werden soll und ob der Turnaround erreichbar ist? Gerade in wirtschaftlichen Krisensituationen sind Verantwortliche häufig gehemmt und auf der Suche nach Lösungen blockiert. Gerade bei Inhabergeführten Unternehmen wird oft zulange mit Entscheidungen gewartet – dabei hängt so viel davon ab.
Die Begriffe Krise, Insolvenz oder Sanierung werden zu Unrecht mit dem Ende des Unternehmens in Verbindung gebracht. Gerade das neue Insolvenzrecht und das neu geschaffene Schutzschirmverfahren ESUG bieten viele Möglichkeiten um das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen. Manchmal ist sich ein Unternehmer aber auch gar nicht bewusst, dass sein Unternehmen existenziell gefährdet ist und dass ihn gesetzliche Vorgaben zum Handeln zwingen.

Wir informieren über die beiden Themen „Insolvenz“ und „Schutzschirmverfahren ESUG“. Wann spricht man von einer „Krise“. Welche Indikatoren deuten auf eine sich abzeichnende Krise hin? Welche fünf Krisenstufen unterscheidet man? Wie wichtig ist ein Frühwarnsystem? Welche Reaktionsmechanismen – welche Strategien helfen die Krise zu bewältigen? Welche Fristen und gesetzlichen Vorgaben sieht das Insolvenzrecht vor? Welche Möglichkeiten bietet das neue Schutzschirmverfahren? Diese Fragen beantworten wir in unserem Vortrag.

Wir zeigen aber auch auf, dass ein Unternehmer/eine Unternehmerin im Fall der Fälle nicht allein steht. Welche Förderprogramme und welche Zuschüsse können beantragt werden, damit die Kosten für den externen Sachverstand die finanzielle Situation des Unternehmens zusätzlich belasten.
Unternehmerverbänden bieten wir die Möglichkeit, beide Vorträge im Rahmen ihres Seminar- bzw. Vortragskalenders kostenlos zu halten. Wenn Sie Interesse an unserer neuen Vortragsreihe haben, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an.

dykiert beratung
Wolfgang Dykiert
Hohenzollernstraße 86
D-80796 München

Tel: +49 (89) 308 13 59
Fax: +49 (89) 315 68 715
Mobil: +49 (172) 89 82 052
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Frank Tyra
Guter Name oder Schall und Rauch? Rechtsanwalt Frank Tyra beim 49. Unternehmer-Stammtisch in Laim

Mit schmissigen Unternehmensnamen, trendigen Produkten, aufregenden Firmenlogos oder plakativen Vereinsfarben ist das so eine Sache. Möglichst unverwechselbar sollen sie sein, einen hohen Wiedererkennungswert haben und natürlich sollen sie den Firmennamen und die Firmenphilosophie „rüberbringen“.

Und schon ist man eine „Marke“ – ob man es will oder nicht. Umso wichtiger ist es sowohl für Gründer als auch gestandene KMU´s einen Blick auf das Markenrecht zu werfen, denn das Thema ist hochkomplex, die Anzahl der Fettnäpfchen ist groß. Und wenn man nur eines davon mitnimmt, können Verfahrenskosten, Schadensersatzforderungen oder Rückrufkosten selbst größere Unternehmen rasch an den Rand des Ruins bringen. Oder darüber hinaus.

Einen fundierten Exkurs in die juristische Welt der Wort-, Bild-, Hör-Marken, Markenzeichen, Kennzeichen und Bezeichnungen gab es beim 49. Unternehmerstammtisch in Laim. Der Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Frank Tyra von der Kölner Sozietät „Schulte-Franzheim“ gab einen umfassenden Überblick über das deutsche aber auch europäische Marken- und Kennzeichenrecht, angefangen von der Begriffsdefinition über die Vorgehensweise bei der Eintragung von Marken bis hin zu anschaulichen Fallbeispielen bei Rechtsverstößen in diesem Segment. Ebenso erörtert wurden die Funktionen des DPMA sowie der europäischen Pendants beispielsweise beim Erwerb einer Gemeinschaftsmarke.

Was vielen Unternehmern nicht bewusst ist: Auch ohne DPMA-Eintrag ergibt sich aus der Führung von Namen, Unternehmens- und Produktkennzeichen, Slogans, Logos etc. „Verkehrsgeltung“ – und damit Rechte und Verpflichtungen, die Unternehmer zumindest in ihren Grundzügen kennen sollten. Also auch wenn keine Marke eingetragen ist, kann durch ein Alleinstellungsmerkmal eines Unternehmens ein selbständiges Kennzeichenrecht mit eigenem Zeitrang entstehen, welches in der Rechtsprechung einem bestehenden Markeneintrag durchaus ebenbürtig sein kann – die Einzelheiten sind ohne Fachanwälte kaum handelbar.

Gleichwohl bietet sowohl die örtliche IHK als auch das DPMA selbst eine ganze Anzahl zum Teil kostenfreier Anlaufpunkte, Recherche- und Informationsmöglichkeiten, die es erlauben, die ersten Schritte selbst zu gehen – man muss sie nur nutzen. Darüber hinaus sind Unternehmen ohnehin verpflichtet, zur Rechtssicherheit beizutragen: „Wer mit einem eigenen Unternehmensnamen oder Produktnamen auf den Markt kommen will oder eine Marke eintragen lassen will, muss nach bereits eingetragenen Marken und sonstigen geschützten Geschäftsbezeichnungen recherchieren.“ – so der Tenor der IHK München/Obb.

Spannend, informativ und unterhaltsam zugleich verstand es Tyra auch dieses Mal wieder, die Gäste des Unternehmerstammtisches für dieses, gerade auch bei Unternehmensgründungen häufig unterschätztem Thema, zu sensibilisieren.

Sonja Iljkic-Skvara vom Aindorfer Hof sorgte auch dieses Mal für unzählige feine und hübsch dekorierte Schnittchen. Michael Wenzel, Inhaber und Gastgeber beim WEIN.GUT hatte dazu weiße und rote Edelgräfler Cuvées vom Weingut Zähringer aus dem Hochschwarzwald herausgesucht.

Der nächste Unternehmerstammtisch findet am 26. Juni statt. Und der soll etwas ganz besonderes werden, denn es ist Stammtisch Nr. 50. Das vorgesehene Schwerpunktthema ist hochaktuell, mit Antje Schuele dürfen wir eine ausgewiesene Cloud-Computing-Expertin als Referentin begrüßen. Doch der Unternehmerstammtisch lebt vor allem von seinen Gästen, von Gesprächen und vom Austausch zwischen Unternehmern, Selbstständigen und Freiberuflern – da war es in letzter Zeit etwas ruhig im WEIN.GUT, zu ruhig nach unserer Auffassung und der einiger Gäste. Gemeinsam mit Mitinitiatorin Sabine Haag arbeite ich derzeit daran, ein wenig „frische Luft“ in das Räderwerk zu bringen, dabei freuen wir uns auf das Mittun ehemaliger und aktueller Stammtischler – Ihre Kritik, Ihre Ideen und Vorschläge sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf persönliche Gespräche und Emails gleichermaßen, gerne dürfen Sie aber auch die Plattformen des Unternehmerstammtisches Laim im Internet, bei XINGFacebook und/oder Twitter nutzen. Gehen wir´s an!

Michael Schmidt

Dive Deeper – die FESPA München zeigt eindrucksvoll Technologie und Anwendungspraxis im Digitaldruck

Die Fachmesse für Digitaldruck FESPA in München ist eine der größten Messe dieser Art weltweit. Der Besuch lohnt sich auch für Nicht-Fachleute. Es ist beeindruckend, den Technologieentwicklung beim Digitaldruck speziell aus dem Blickwinkel der Anwendungspraxis zu beobachten. Dies konnten interessierte Unternehmer in den Hallen der Neuen Messe München-Riem, wo die Messe vom Dienstag, 20. Mai bis zum Freitag, 23. Mai 2014 stattfand.

400 Aussteller aus aller Welt präsentierten eine erstaunliche Auswahl an Technologien, Produkten und Dienstleistungen rund um digitale Druckverfahren. Großformat-Digitaldruck ebenso wie Beschilderung, Druckmaschinen, Anwendungsverfahren, Beschichtungsverfahren, Soft- und Hardware aber auch Farben, Substrate und Tinten.

Kommen bei der FESPA sonst vielfältige Druckverfahren zu Vorstellung, lag dieses Mal der Schwerpunkt auf digitalen Welt. So waren die neusten Technologien in diesem Segment zu sehen, die Macher präsentierten das ganze Spektrum digitaler Druckprozesse. Druckmaschinen ebenso wie Trägermaterialien, Anwendungsverfahren und -techniken sowie die aus den komplexen Druckproduktionen resultierenden Endprodukte.

Die Qualität, die Farbtiefe und das Produktionstempo der mit Großformatdruckmaschinen möglichen Drucke ist mittlerweile kaum noch zu überbieten – vorbei die Zeit, wo man für hochwertige Endprodukte einen Offset-Spezialisten beauftragen und stundenlange Maschinenkalibrierungen in Kauf nehmen musste. Mit Thermosublimations- und Thermotransferdrucken sind selbst hochgradig unebene Flächen kein Problem mehr, die Tiefenschärfe und Farbechtheit der Drucke ist bestechend. In Kombination mit Beschichtungsverfahren – und neuerdings 3D-Druck – ergeben sich vielfältige neuartige Anwendungsmöglichkeiten, an die noch vor wenigen Jahren überhaupt noch niemand gedacht hat.

Neben den Digitaldruckern überzeugten insbesondere die Anwendungshersteller, nie war die Vielfalt an Leucht- und Textilschildern, 3D-Brandings, Laser-Logos größer als heute – schade das die Werbewelt gerade im KMU-Segment noch immer und viel zu oft auf „Visitenkarte und Flyer“ setzt. Die Möglichkeiten sind mittlerweile viel größer, um sein Branding ins rechte Licht zu rücken.

Nebenan auf der FESPA Fabric zeigten insbesondere die Textildrucker den Stand der Technik. Neue Maschinen, neue Tinten und Substrate für den Bekleidungsdruck – es ist atemberaubend, welche Möglichkeiten es mittlerweile auch in diesem Segment gibt. Dass es dabei überaus umweltfreundlich zugehen kann, beweisen viele internationale Hersteller mit Farben und Substraten die hautunschädlich und biologisch abbaubar sind – und trotzdem über eine bestechende Farbtiefe und Druckqualität verfügen. Auch hier bietet die Verbindung mit Stickereien und Beschichtungsverfahren Gestaltungsmöglichkeiten, die weit über das allgemein bekannte „bedruckte T-Shirt“ oder das „Basecap mit Logo“ hinausgehen – sogar bei Kleinserien oder Individualdrucken.

Neben dem Ausstellungsprogramm bot die Fachmesse auch wieder ein umfangreiches Vortrags- und Konferenzprogramm zum Thema Digitaldruck.

Eindrücke von der FESPA gibt es auf der Homepage sowie auf FESPA TV, einem Fach-Channel bei YouTube.

Neueröffnung 3D-Druck Showroom in Deggendorf

Ganz gleich, ob es für den Hausgebrauch oder für komplexe Aufgaben bei Maschinenbau, Medizin, Modellbau oder Design: 3D-Druck ist gerade dabei, die moderne Fertigung zu revolutionieren. Die PICCO GmbH ist von Anfang an dabei und kann bereits auf einen immensen Erfahrungsschatz in Sachen 3D-Druck bzw. 3D-Scan zurückgreifen.

Offizielle Eröffnung des „wahrscheinlich größten“ 3D Showrooms in Bayern mit fast 400 qm ist am 5. Juli 2014 in Deggendorf. Wir vom Unternehmerstammtisch Laim sind eingeladen, bei der PICCO GmbH umzusehen und uns die neuesten Geräte und Anwendungsverfahren vorführen zu lassen.

Joachim Schmidt, Geschäftsführer der PICCO GmbH beantwortet gerne Ihre Fragen bezüglich 3D-Druck – bitte nehmen Sie Kontakt auf!

www.piccos-3d-world.com.

Wirtschaftsjunioren München e.V.

Auf dem hochkarätig besetzten Podium diskutieren Europaministerin Dr. Beate Merk, MdL, Europaabgeordneter Bernd Posselt (CSU), der Regionalleiter München der EU-Kommission, Peter Martin, IHK-Präsident Dr. Eberhard Sasse, LMU-Lehrstuhlinhaber für Europäische Integration, Prof. Dr. Klaus H. Goetz, und Prof. Dr. Niklas Potrafke, Leiter des Zentrums für öffentliche Finanzen am Münchner ifo-Institut. Es moderiert BR-Fernsehmoderatorin Sophie von Puttkamer.
 
Beim abschließenden „Eat & Meet“ besteht die Möglichkeit zum Netzwerken und Weiterdiskutieren. Der Eintritt ist frei. Wir würden uns freuen, Sie bei unserer Top-Veranstaltung näher kennen zu lernen.
 
Weitere Info und Anmeldung bitte unter: 
https://www.wj-muenchen.de/intranet/?veranstaltung=2064

Frank Tyra
Guter Name oder Schall und Rauch? Rechtsschutz durch Marken und geschäftliche Bezeichnungen

Warum interessieren Sie sich für den Unternehmerstammtisch München-Laim? Vermutlich doch auch, um dort bei passender Gelegenheit den Namen Ihres Unternehmens ins Spiel zu bringen. Zur nachhaltigen Wirkung, zur Erinnerung und Wiedererkennung kann es dann beitragen, wenn Ihre Unternehmensbezeichnung „unverwechselbar“ ist.

Das ist im alltäglichen Geschäftsverkehr natürlich umso wichtiger. Da gehört es zu den typischen Handlungen, dass Sie die geschäftliche Bezeichnung Ihres Unternehmens z.B. in der Werbung benutzen. Die Werbung eines anderen Unternehmens mit identischer oder ähnlicher Bezeichnung werden Sie daneben vermutlich nicht ohne Weiteres dulden. Gleichermaßen gilt das für die Produktkennzeichnung der von Ihrem Unternehmen vertriebenen Waren und/oder erbrachten Dienstleistungen. Rechtlich gesehen sind schließlich selbst die sog. „no-name“-Produkte in der Regel keine, an denen kein Markenschutz besteht. Dementsprechend sind in der Regel auch sie rechtlich geschützt, u.a. vor Verwechslungsgefahr. Davor sind in ähnlicher Weise geschäftliche Bezeichnungen geschützt, zu denen u.a. Ihre Unternehmensbezeichnung gehört.

Was es mit dem Rechtsschutz durch Marken und geschäftliche Bezeichnungen auf sich hat, erörtert Frank Tyra (Rechtsanwalt und zugleich Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz), von der Münchner Zweigstelle der renommierten Kölner Sozietät „Schulte-Franzheim Rechtsanwälte“ beim 49. Unternehmerstammtisch in Laim, der aufgrund der Feiertage dieses Mal schon Dienstag, den 27. Mai stattfindet. Skizziert werden die Grundzüge von Entstehung, Schutzumfang und Durchsetzung solcher Rechte.

Der Name oder das Logo eines Unternehmens und/oder seiner Produkte sind für deren Erfolg essentiell.

  1. Welche Kennzeichen spricht das an?
  2. Was schützen Rechte an diesen Kennzeichen?
  3. Wie entstehen Rechte an diesen Kennzeichen?
  4. Was müssen Kennzeichen dafür können/haben?
  5. Wie komme ich zum ® ?
  6. Ist für Veröffentlichung gesonderte Gebühr zu zahlen?
  7. Gibt Markeneintragung (endgültige) Rechtssicherheit?
  8. Kann/Muss ich zur Rechtssicherheit beitragen?
  9. Wovor schützen Marken und Unternehmenskennzeichen?
  10. Wo schützen diese Kennzeichenrechte?
  11. Wie lange schützen diese Kennzeichenrechte?
  12. Wie kann ich mein Kennzeichenrecht verteidigen?

Das ist auch für solche Unternehmer interessant, die nicht Inhaber von (Register-) Marken sind. Rechte an einer geschäftlichen Bezeichnung entstehen schließlich formlos entweder durch bloße Benutzung oder durch Verkehrsgeltung (d.h. einen durch Benutzung erreichten hohen Bekanntheits- und Zuordnungsgrad), ggf. auch nur regional.

Wie schon beim 34. Unternehmerstammtisch dürfen Sie sich auf ein „Referat über ein vielen noch recht unbekanntes Rechtsthema“ freuen. Sicher ist dabei einmal mehr „ein Ohr für viele individuelle Problemstellungen“.

3. Tiroler Wissensforum

Komprimiertes Wissen an einem Tag: Sieben Spitzenredner mit wertvollen Business-Impulsen – nur noch wenige Tickets für Kurzentschlossene verfügbar

Igls / Stuttgart. Am Freitag findet bereits zum dritten Mal das Tiroler Wissensform statt. Veranstalter sind auch in diesem Jahr Europas führende Referentenagentur Speakers Excellence und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) der Wirtschaftskammer Tirol. Handverlesene Spitzenredner geben einen Tag lang ihr Wissen weiter, darunter auch Ski-Legende Marc Girardelli, Ausnahme-Unternehmer Klaus Kobjoll und Vertriebsexperte Roger Rankel. Themen sind Verkauf und Marketing, Motivation und Erfolg, Management und Führung, Gesundheit und Stressprävention und viele weitere mehr. Mehr Wissen an einem einzigen geht nicht. Die Nachfrage ist in diesem Jahr besonders groß. Nur noch wenige Tickets sind verfügbar.

Die Referentenliste des 3. Tiroler Wissensforums liest sich wie das Who-is-who der deutschsprachigen Top-Speaker. Im Dreiviertelstundentakt betreten Verkaufslegende Roger Rankel („Etwas etwas anders machen“), Bestseller-Autor und Wirtschaftsliteraturpreisträger Peter Baumgartner („Manager müssen Mut machen – Wertschöpfung durch Wertschätzung“), Stressmanagement- und Gesundheitsexpertin Dr. Sabine Schonert-Hirz („Energie statt Stress – viel arbeiten und trotzdem gut leben“) sowie der Arzt, Business-Trainer und Kommunikationsprofi Dr. Roman Szeliga („Gesunde Kommunikation im Business – frisches Denken, das Spaß macht“) die Bühne des Congressparks Igls. Abgerundet wird das Wissens- und Rhetorikfeuerwerk von Marc Girardelli, der mit fünf Weltcup-Siegen, elf WM-Medaillen, zwei olympischen Medaillen und insgesamt 46 Einzelsiegen zu den erfolgreichsten Alpinisten aller Zeiten zählt. Sein Thema im Rahmen des Wissensforums: „Grenzerfahrungen im Spitzensport – Ketten sprengen, Höchstleistungen erzielen“. Schlussredner wird der Hotelier und Gastronom Klaus Kobjoll sein, der in einem hart umkämpften Markt einen Hotelbetrieb aufgebaut hat, der seines Gleichen sucht und der wertvolle Tipps rund um die Themen Service, Mitarbeiterführung und Management-Exzellenz geben wird. Kobjolls Erfolgsgeheimnis ist „der Spirit des Unternehmens“.

Das 3. Tiroler Wissensforum findet am Freitag, den 9. Mai im Congresspark Igls statt und beginnt um 12.00 Uhr mit einer kleinen Ausstellung regionaler Unternehmenspartner im Foyer. Tickets kosten 249,- Euro und enthalten bereits viele Zusatzleistungen. Für Unternehmen und Gruppen gibt es auf Wunsch besondere Pakete. Weitere Informationen über die Redner und das Konzept des 3. Tiroler Wissensforums gibt es unter www.tiroler-wissensforum.at.

Hintergrund

SPEAKERS EXCELLENCE – die Referentenagentur für Ihren Erfolg

Speakers Excellence wurde im Jahr 2002 durch den Weiterbildungs- und Eventexperten Gerd Kulhavy gegründet und ist heute mit rund 30 Mitarbeitern die führende Redner-, Trainer- und Referentenagentur im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist Herausgeber des Top 100 Excellent Speakers Katalogs – dem Leitwerk für die Buchung professioneller Vortragsredner aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Sport. Unter dem Motto „Menschen begeistern – Unternehmen aktivieren“ hat Speakers Excellence den Anspruch, die innovativsten und professionellsten Redner und Trainer an Unternehmen verschiedener Branchen zu vermitteln. Neben dem Top 100 Excellent Speakers Katalog ist das Unternehmen auch Herausgeber des Top 100 Excellent Trainers Katalogs und des Katalogs Top 100 Excellente Unternehmer sowie der Online-Experten-Portale Deutsches Rednerlexikon, redner24.de und esa100.de – dem Portal für prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Lifestyle und Politik.

Zusätzlich zur eigentlichen Vermittlung begleitet die Referentenagentur Redner und Trainer durch umfassendes Marketing auf ihrem persönlichen Weg zur unverwechselbaren Marke und macht sie so erfolgreich auf dem deutschsprachigen Weiterbildungsmarkt.

Speakers Excellence ist darüber hinaus Veranstalter der renommierten Wissensforen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Italien. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualitätsansprüche und ist eingebunden in ein spezialisiertes und erfolgsorientiertes Beziehungsnetzwerk. Speakers Excellence ist Mitglied der International Association of Speakers Bureaus (IASB) und wurde im Jahr 2005 mit dem Deutschen Marketingpreis als „Deutschlands beste Referentenagentur für innovative Unternehmensaktivierung“ ausgezeichnet.

Speakers Excellence Deutschland Holding GmbH
Barbora Hrabalova
Adlerstraße 41
70199 Stuttgart
Tel.: +49 711 75 85 84 33
Fax: +49 711 75 85 84 85

Raum in Bürogemeinschaft zu vermieten!

Liebe Leute, in einem Raum unserer Bürogemeinschaft am Münchner Großmarkt, bestehend aus Freischaffenden im Bereich Film, Fotografie, Literatur, Übersetzung, Lebensberatung und Onlinevertrieb ist ab sofort ein Arbeitsplatz zur Untermiete frei.

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Gemeinschaftsräume: Küche, Toilette, Gang/Lager
MVV-Anschluss: U3/U6 Implerstraße, 4 Gehminuten entfernt

Anteilige Monatsmiete: 160 € warm

Bitte melden bei Anja Martina Deharde unter 089/4486354