So denken Millionäre: Reich werden lässt sich lernen

Das einzigartige Trainingskonzept „Millionaire Mind Intensive“ verrät Menschen, wie sie ihre Einstellung zu Geld verändern können, mehr verdienen und glücklicher leben – Veranstaltungen in München und Frankfurt

München / Frankfurt. Geld ist nicht alles. Und doch spielt Geld für viele Menschen eine wichtige Rolle im Leben. Wirtschaftlicher Erfolg, finanzielle Zufriedenheit und arbeiten, weil man es möchte und Spaß daran hat, nicht weil man muss – Ziele, die für fast jeden erstrebenswert sein dürften. Dabei scheitern die meisten Menschen weniger an ihren Fähigkeiten oder gar ihren individuellen Voraussetzungen, sondern viel öfter an ihren eigenen Glaubenssätzen, ihrer Einstellung zu Geld und Vermögen. Hier setzt ein einzigartiges Trainingskonzept an, das von dem amerikanischen Multimillionär T. Harv Eker entwickelt wurde. „Millionaire Mind Intensive“ (MMI) verrät, wie Menschen reich werden, wie Millionäre denken und handeln und was ihre Erfolgsgeheimnisse sind. Geistige Blockaden rund um die Themen Geld und Reichtum werden aufgelöst und es gibt hunderte Tipps zum Umgang mit den eigenen Finanzen. Die nächsten MMIs finden vom 24.-26. Oktober in München und vom 21.-23. November in Frankfurt statt.

„Hier werden die Erfolgsgeheimnisse gelüftet“, versprechen die Veranstalter von Success Resources. Jeder könne hier etwas mitnehmen. Inhalte des dreitägigen Wochenendseminars sind alle Fragen rund um Geld, Einkommen und Lebensglück: von der mentalen Grundhaltung über den Aufbau eines finanziellen Sockels bis hin zum späteren Mehren und Investieren. „Passives Einkommen, Einkommen aus Beteiligungen und wie ein eigenes Business entsteht sind nur einige der vielen Aspekte“, fasst Startrainer Marcus de Maria zusammen, der die MMIs in Deutschland als Lead-Trainer gestaltet.

Das besondere an dem Trainingskonzept, das auf T. Harv Ekers Millionen-Bestseller „So denken Millionäre“ basiert, ist auch die einzigartige Form der Wissensvermittlung: praktische Übungen, der Einsatz von Persönlichkeitstools, beeindruckende Show- und Bühnenelemente und ein Wissens- und Erfahrungsschatz, den es weltweit nur beim MMI gibt, bilden die Basis des Trainings, an dem schon mehrere Hunderttausend Menschen auf der ganzen Welt teilgenommen haben. „Reichtum lässt sich lernen“, lautet denn auch das Fazit der Veranstalter.

Das Millionaire Mind Intensive findet vom 24.-26. Oktober im Dolce Munich in München und vom 21.-23. November im Kap Europa in Frankfurt statt. Tickets kosten je nach Kategorie und Zusatzleistungen zwischen 49,- und 249,- Euro. Das Seminar findet in englischer Sprache statt. Eine Simultanübersetzung ist aber vorhanden. Weitere Informationen und Tickets unter www.mmideu.com.

Hintergrund Success Resources

Success Resources zählt weltweit zu den führenden Veranstaltern von Seminaren, die sich mit der Weiterbildung und erfolgreichen Entwicklung von Persönlichkeit, Unternehmen und Organisationen befassen. Seit der Gründung im Jahr 1992 kann Success Resources auf hunderttausende Seminarteilnehmer in mehr als 35 Ländern zurückblicken.

Flaggschiff des Veranstalters ist der jährlich stattfindende National Achievers Congress, der Teilnehmern weltweit die Möglichkeit eröffnet, überragende Erfolge in der Weiterentwicklung der Persönlichkeit, des Geschäfts, der Finanzen oder auch der Gesundheit zu erzielen. Dazu engagiert Success Resources weltweit führende Redner und Coaches, die ihr Wissen weitergeben. Zu den Top-Speakern, die Success Resources in der Vergangenheit für sich gewinnen konnte, zählen etwa der ehemalige US-Präsident Bill Clinton oder der ehemalige britische Premierminister Tony Blair. Darüber hinaus ist Success Resources weltweiter Veranstalter des T. Harv Eker Programms „Millionaire Mind intensive“ (MMI).

Weitere Informationen unter www.srpl.net.

Guter Text – Business-Texter Michael Simperl beim 52. Unternehmerstammtisch in Laim

Wenn man sich durch die Webseiten kleiner wie großer Unternehmen klickt, wird man schnell fündig: Floskeln, Blabla, Industriesprech, Bürokratendeutsch, Bullshit. Egomanen und Selbstdarsteller beherrschen das Feld. Aber auch wenn Webtexte von PR-Profis erdacht wurden, ist keinesfalls garantiert, dass am Ende nicht doch nur heiße Luft produziert wurde. Und die kostet. Neben Beraterhonoraren vor allem Ihre Kunden und Interessenten – die sich im schlimmsten Fall einen anderen Dienstleister suchen. Doch was macht guten Text auf Webseiten aus? Das war das Schwerpunktthema beim 52. Unternehmerstammtisch in Laim.

Michael Simperl, Business Texter und Berater für Business-Kommunikation war zu Gast und sensibilisierte die Teilnehmer des Stammtisches dafür, die eigenen Online-Außendarstellungen in Textform mit den Augen der Zielgruppe zu sehen. Was sollen die Texte erreichen – und wen sollen Sie erreichen? Eine klare Zieldefinition ist der erste Schritt, eine lockere und durchdachte Struktur, kurze, verständliche Sätze mit wirklichem Informationswert und ohne sprachliche und formale Schwächen erreicht nicht nur interessierte Leser, sondern sorgt im Idealfall auch noch für ein ordentliches Google-Ranking. Denn Mensch und Maschine ticken gar nicht so unterschiedlich beim Scannen und Bewerten von Texten – klar ist jedoch auch, dass dafür auch andere Ranking-Faktoren nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

Anhand zahlreicher Beispiele zeigte Simperl, wovon man lieber die Finger lassen sollte. Aber er hatte auch genügend Alternativen parat und erläuterte anschaulich, wie mit prägnanten Sätzen, Substanz, Information, persönlicher Ansprache und dem Blickwinkel der Zielgruppe Interesse geweckt werden kann – und das sogar bei Allerweltsfloskeln in Kontakt-, Standort- oder Versandinformationen.

So werden mehr Besucher auf den eigenen Unternehmensseiten generiert – und damit mehr potenzielle Kunden und Aufträge, so das Fazit des Textprofis – der am Ende noch viele Detailfragen zu individuellen Anforderungen der Stammtischler fundiert beantwortete. Die Folien zu Michael Simperls Vortrag können Sie sich auf der Homepage des Unternehmerstammtisches herunterladen.

Nana Berzl vom Speisezimmer überraschte mit Quiche, afghanischer Dal-Linsensuppe und einer süßen Joghurt-Sünde mit Himbeeren. Dazu passten ganz hervorragend die weißen und roten Südtiroler, die Michael Wenzel vom WEIN.GUT dazu ausgesucht hatte. Der nächste Stammtisch finden am 30. Oktober statt – wie immer mit netten Gästen, interessanten Unternehmerpersönlichkeiten, einem spannenden Schwerpunktthema und guten Sachen aus Küche und Keller.

Hinweis: Vom Freitag den 26. bis zum Sonntag, den 28. September findet im WEIN.GUT in der Camerloher Straße 56 wieder das Weinfest „O’korkt is‘!“ statt. Hier versammeln sich Weinliebhaber jeden Alters in familiärer Runde und plaudern bei einem guten Tropfen über Gott und die Welt. Heuer stehen neben ausgewählten Deutschen Weinen auch wieder ein frischer Pfälzer Federweißer zum Ausschank bereit. Natürlich ist mit Schmankerln wie Brotzzeittellern, Flammkuchen oder belegten Broten auch für das leibliche Wohl gesorgt. Selbst kleine Wetterunbilden können das Vergnügen nicht trüben, denn 2/3 der Plätze sind überdacht.

  • Freitag, 26. September, von 17 bis 22 Uhr
  • Samstag, 27. September, von 11 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 28. September, von 11 bis 19 Uhr
Valmor
Brasilianische Erfolgsgeschichten – Besuch bei der Valmor Indústria Textil Ltda.

Auch wenn sich das Wirtschaftswachstum in Brasilien merklich abgekühlt hat und derzeit bei knapp 2 Prozent liegt (und damit das Wachstum der meisten europäischen Länder ohne Mühe übertreffen dürfte) – das Riesenland am Zuckerhut boomt nach wie vor und noch immer sind Geschäftsentwicklungen möglich, die hierzulande schlichtweg undenkbar sind. Zudem sollte man Brasilien nicht allzu statistisch zu Leibe rücken – der Norden und Westen darf als wirtschaftlich rückständig bezeichnet werden und ist bestenfalls eher landwirtschaftlich geprägt – die europäisch geprägten südlichen Bundesländer verfügen über eine gute industrielle Infrastruktur und sind Wachstumsmotor für das ganze Land.

Im Bundesstaat Santa Catarina ist eine starke und innovative Textilindustrie beheimatet, junge und pfiffige Unternehmer sind jedoch dabei, den alteingesessenen und traditionell ausgerichteten Textilfirmen das Wasser abzugraben. Die nächste Generation Textilunternehmer operiert mittlerweile auf internationalen Märkten und versorgt gleichzeitig die inländische Nachfrage – Billigheimer aus Fernost haben zumindest im Süden des Landes keine Chance, den Qualitätsanspruch der Brasilianer Rechnung zu tragen.

Außergewöhnlich gute Qualität sowie extrem schnelle Produktions- und Lieferprozesse haben auch die Valmor Indústria Textil Ltda. zu einem der führenden Textilproduzenten Brasiliens gemacht. Innerhalb der letzten 2 Jahre hat Firmengründer Valmor Dandolini seine Belegschaft verdoppelt, in nagelneuen Fabrikhallen werden nahezu vollautomatisch aus hochwertigen Garnen Stoffe für die vierteljährlich wechselnden Konfektionsbekleidungskollektionen hergestellt.

Anders etwa als bei den Billiganbietern aus Fernost setzt Dandolini auf gut ausgebildete und gut bezahlte Spezialisten in der Produktion sowie soziale Standards, von denen sich sogar deutsche Firmen eine dicke Scheibe abschneiden könnten. Und das alles ohne gewerkschaftliche Einmischung – einfache Unternehmerlogik ist i.d.R. ausreichend. Zudem darf man nicht vergessen, dass sich Unternehmern in Brasilien Bedingungen bieten, von denen man hierzulande nur träumen kann: Überschaubare Steuern, kaum Reglementierung, dafür aber auch keinerlei bürokratisch gesteuerten Fördertöpfe.

Natürlich ist Brasilien nicht das Paradies – auch wenn es vielerorts genau so aussieht. Die politische Klasse von der Regierungsmannschaft bis zum Gemeindevertreter ist hochgradig korrupt, einer der Gründe, warum dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur des Landes in den letzten Jahren ausgeblieben sind. Stattdessen gönnte man sich eine sündhaft teure Fußball-WM – die unter dem Strich kaum Einnahmen generiert, jedenfalls nicht für die Brasilianer. Aber Brasilien entwickelt sich – nach wie vor. Vieles passiert „von unten“, wenn der Staat versagt oder Probleme ignoriert. In diesem Biotop agieren innovative Unternehmer und stellen Firmen auf die Beine, die hochgradig profitabel sind und deren Produkte weltweit erfolgreich sind.

Die Fotostrecke zum Besuch bei VALMOR gibt’s auf unserer Facebook-Page.

Eiserner Besen – jedes Business gehört mal grundgereinigt

Damit ein Business funktioniert, sollte man von Zeit zu Zeit daran gehen, eingefahrene Denk- und Handlungsweisen auf den Prüfstand zu stellen – und auch nicht zögern, den sprichwörtlichen „eisernen Besen“ in die Hand zu nehmen, sollte sich herausstellen, dass sich irgendwo der Schlendrian eingeschlichen hat.

Das betrifft die persönlichen Aktivitäten ebenso wie die eingesetzte Hard- und Software, die eigenen Produkte, Angebote und Dienstleistungen, die dazugehörigen Preise sowie alle Geschäftsprozesse von der Buchhaltung bis zur Auslieferung. Und auch der Kundenstamm sollte einer gründlichen Überprüfung nach dieser Maßgabe standhalten.

  • Welche meiner Produkte und Dienstleistungen laufen gut und bringen Umsätze?
  • Welche der begonnenen Werbemaßnahmen hat sich als Bringer erwiesen – und welche kosten nur Geld
  • Welche Dienstleistungen sind ggf. bei Dritten besser aufgehoben, weil sie mich von meinem Kerngeschäft abhalten?
  • Wo lassen sich Ausgaben optimieren, wo sind die wirklichen Kostentreiber?
  • Welche Aktivitäten erweisen sich als sinnlos und zeitraubend und können eingestellt oder delegiert werden?
  • Welche Mitarbeiter oder Zulieferer bringen mein Unternehmen voran – und wer ist für meine grauen Haare verantwortlich?
  • Welche Kunden bringen die wirklichen Umsätze – und wer bringt regelmäßig Sand ins Getriebe oder sorgt für Bauchschmerzen mit ausstehenden Zahlungen?

Es ist gar nicht so schwer, Licht ins Dunkel der eigenen Geschäftsprozesse zu bringen. Auch ein Gespräch mit guten Kollegen bewirkt da manchmal wahre Wunder. Am Ende des Tages gelangt man zu einer einfachen Erkenntnis: Trenne Dich von allem, was Deinen Geschäftserfolg behindert: Produkte, Dienstleistungen, Kunden, Werbung, Mitarbeiter, Lieferanten, aber auch eigene Sichtweisen und Tätigkeiten, die für den unternehmerischen Erfolg eher hinderlich sind. Forciere Aktivitäten, die Dich weiterbringen und leg die Messlatte immer ein Stück höher. Konzentriere Dich auf das, was Du kannst und vertrau Deiner Buchhaltung – einen besseren Indikator zur Erfolgsmessung gibt es nicht!

Michael Schmidt
Foto: media Verlagsgesellschaft GmbH, Hemera Technologies Inc.

Die dritte industrielle Revolution – wenn Visionen Wirklichkeit werden

Schon immer hat sich der Deggendorfer Vollblut-Unternehmer Joachim Schmidt Nischenmärkte gesucht und diese zu rentablen Geschäftsmodellen entwickelt. Als Geschäftsführer der „PICCO Die Service GmbH“ etablierte er wirksame Wartungs- und Reparaturmethoden für Drucker, Plotter und Scanner, die seit über 20 Jahren in Unternehmen in ganz Deutschland dazu beitragen, Druckkosten drastisch zu sparen.

Nun gehört Schmidt wieder zu den Ersten, die sich einer neuen Technologie verschrieben haben, dieses mal in der Dritten Dimension. Der 3D-Druck ist dabei die KMU- und Consumer-Welt zu erobern und der Deggendorfer hat schon die passenden Konzepte dafür parat: Ganz gleich ob Multi Jet Modeling (MJM), Polyjet Verfahren oder Vollfarb-3D-Druck auf Papierbasis – in den neuen Geschäftsräumen im alten Deggendorfer Güterbahnhof können Besucher alle Druckverfahren hautnah und live erleben. Zudem stehen in der „PICCO´s 3D-World“ für interessierte Anwender mehrere hochmoderne Arbeitsplätze bereit, an denen sich ambitionierte User und Studenten gleichermaßen im 3D-Druck versuchen können.

In der großen Halle stehen die Maschinen  vieler namhafter Hersteller zur Ansicht und zum Ausprobieren bereit. Der „Delta-Tower“ ebenso wie das Flaggschiff „Iris“ von MCor, aber auch kleinere Modelle von Ultimaker oder Makerbot, die in den nächsten Jahren wohl in viele Hobbykeller einziehen werden. Denn die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig – ob Gimmick, Designstudie, Modellbau oder schlichtweg ein verlorener Lego-Stein, mit den neuen 3D-Druckverfahren sind der Phantasie ambitionierter Anwender keine Grenzen gesetzt.

Donau-TV war vor Ort und berichtete über die Neueröffnung von PICCO´s 3D-World.

Neue Dimension — 3D-Druck leicht gemacht in Deggendorf
Ein Sommernachtstraum

Dieses Jubiläum wurde ordentlich gefeiert – an einem lauen Sommerabend trafen sich illustre Unternehmerpersönlichkeiten im WEIN.GUT. Anlass war der 50. Unternehmerstammtisch in Laim, der seit nunmehr 5 Jahren Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler vornehmlich aus dem Münchner Westen zusammenbringt.

Angefangen hat es im Juni 2009 in der „Teufels Küche“, doch bereits vorher hat es einige zaghafte Versuche gegeben, einen Netzwerk- und Infoabend zu etablieren. Seither informieren an jedem letzten Donnerstag im Monat externe Referenten oder Fachleute aus dem Kreis des Stammtisches über ein Business-Schwerpunktthema, anschließend soll genetzwerkt und kommuniziert werden – und das geht am besten bei gutem Essen und einem guten Glas Wein.

So auch am 26. Juni, zunächst referierte IT-Expertin Antje Schuele fundiert über das Verlagern von Büro- und IT-Aufgaben in die Cloud, einem Thema, welches viele klein- und mittelständische Unternehmen in der nahen Zukunft vermehr beschäftigen dürfte. Immerhin lassen sich mit der Nutzung von Cloud-Services und -applikationen jede Menge IT-Kosten einsparen, zudem bieten sich Möglichkeiten des verteilten Arbeitens, die mit herkömmlichen Server-/Desktop-Umgebungen nur schwer umsetzbar sind. Ein wichtiger Punkt dabei: Datensicherheit und Datenschutz. Auch da hat sich in den letzten Jahren einiges getan, jedoch solte klar sein, dass unternehmenskritische Daten nicht unverschlüsselt in irgend einer Dropbox gelagert gehören.

Währenddessen hatte Latin „Tomi“ Tomislav vom „Aindorfer Hof“ schon den Grill vorgeheizt, Michael Wenzel empfing die Teilnehmer des 50. Unternehmerstammtisches nach dem Vortrag zunächst einmal mit einem Crémant d‘ Alsace um auf das Jubiläum anzustoßen. Dabei bedankten sich die Initiatoren des Unternehmerstammtisches für die langjährige Treue der Stammtischler – und für die Zuarbeit von WEIN.GUT und Speisezimmer. Ohne die guten Weine und das legendäre Catering wären die 50 Unternehmerstammtische schlichtweg nicht dieselben gewesen. Und dafür gab’s dann auch ein paar kleine Geschenke, Laurenti Champagner für die Damen, einen hierzulande durchaus seltenen und einzigartigen japanischen Nikka Malt Whisky für Michael Wenzel vom WEIN.GUT.

Tomi Tomislav versorgte die Stammtischler mit reichlich Grillgut, zudem hatte das Team vom Aindorfer Hof auch mit allerhand Salaten und Grillgemüse dafür gesorgt, dass auch sich fleischlos ernährende etwas auf den Teller hatten. Auch dazu hatte das WEIN.GUT die passenden Weine herausgesucht, ein  Château La Canorgue aus Bio-Anbau war ebenso dabei wie ein 2013er Chardonnay vom Weingut Lehner aus dem Weinviertel.

Die Mischung macht’s – die Branchen waren auch beim 50. Jubiläum bunt durcheinandergewürfelt: Medien-, Telekommunikations- und IT-Fachleute trafen auf Juristen, Handwerker und Bürodienstleister ebenso wie Gastronomen, Finanz-, Gründungs- und Gesundheitsberater/innen.

Bis weit in die Nacht hinein wurde geratscht und gelacht und nicht immer hatten die Gesprächsthemen nur schnöden Business-Charakter. Denn letztlich ist es das, was den Unternehmerstammtisch Laim von anderen Netzwerktreffen unterscheidet: Alles kann, nichts muss, hier treffen Menschen aufeinander, die sich mit einem Lachen im Gesicht über ihr Geschäft austauschen. Und so verließen denn auch die letzten Gäste erst weit nach 1 Uhr das WEIN.GUT in der Camerloher Straße.

Die ersten Bilder vom Unternehmerstammtisch Laim sind auf unserer Homepage und bei Facebook zu sehen, die Folien zum Vortrag von Antje Schuele können hier heruntergeladen werden.

Diskussionsveranstaltung: Green Your City

Am 17. Juli laden Green City und der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb) zu einem Diskussionsabend rund um die Frage ein: Wie lassen sich nachhaltige Infrastrukturen entwickeln, finanzieren und vermarkten? Interessierte BesucherInnen und MitdiskutantInnen sind herzlich willkommen.
 
München boomt, bald leben in der Landeshauptstadt 1,6 Millionen Menschen. Mit entsprechenden Konsequenzen: Die Infrastruktur stößt an ihre Grenzen, wertvolle Lebenszeit stehen wir im Stau und hohe Feinstaubwerte machen uns krank. Deshalb setzen immer mehr Metropolen auf nachhaltige Konzepte für saubere Mobilität und Energie. Wir greifen diesen Megatrend auf und gehen der Frage nach: Wie lassen sich nachhaltige Infrastrukturen entwickeln, finanzieren und vermarkten? Antworten suchen wir in den Bereichen Mobilität und Energie.
 
Termin: Donnerstag, 17. Juli 2014, ab 18.30 Uhr
Veranstalter: Green City und der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb)
Ort: Green City Energy AG, Zirkus-Krone-Straße 10

Programm:

1. Begrüßung Einführung
Bedeutung nachhaltiger Infrastrukturen für lebenswerte Städte; Green City e.V.; Bedeutung der Nachhaltigkeit in den Wirtschaftswissenschaften; BDVB e.V.

2. Mobilität und ZERO-Emission – geht das zusammen?
Paul Leibold: ACM – ein emissionsfreies Mobilitätssystem für Städte
Helmut Haimerl: Herausforderungen und Wege der Finanzierung innovativer Konzepte

3. Aufbau nachhaltiger Infrastrukturen
Jens Mühlhaus: Vermarktung nachhaltiger Energiekonzepte

4. Podiumsdiskussion und Fragen an das Podium
Anschließend: Rooftop Get Together
 
Verbindliche Anmeldung: bis 10. Juli an die Vorsitzende der Bezirksgruppe Dipl.-Kff. Heike Bingmann Email: hbingmann@t-online.de.

Ulrike Knauer
Die Einkaufskosten senken und trotzdem Partner sein ist kein Widerspruch

Ulrike Knauer: „Die Einkaufskosten senken und trotzdem Partner sein ist kein Widerspruch“ Verhandlungsexpertin verrät, wie Verkäufer geschult werden, was Einkäufer davon lernen können und wie auch harte (Preis-)Verhandlungen gelingen

Innsbruck. Unternehmen bestehen nur dann, wenn sie ihre Kosten im Griff haben. Deswegen kommt Einkäufern eine strategische Aufgabe zu. Sie bestimmen mit ihren Verhandlungsergebnissen die Kosten für die Beschaffung aller Waren und Dienstleistungen mit und beeinflussen so maßgeblich die Kennzahlen und Ergebnisse ihrer Firma. Was sie mit ihren Konterparts im Verkauf verhandeln – und vor allem wie – ist also essentiell. Dabei geht es bei guten Einkäufern um weit mehr als darum, das Einkäufer-Verkäufer-Spiel zu gewinnen, also auch um mehr als den reinen Preiskampf, sondern um eine strategisch-partnerschaftliche Komponente. Die Innsbrucker Verkaufs- und Verhandlungsspezialisten Ulrike Knauer verrät, wie Einkäufer Verkäufer zum „verlängerten Arm“ des Einkaufs machen und wie sie von den Tricks, die Verkäufer in ihren Schulungen lernen, profitieren können.

„Es ist wichtig, die Tricks der Verkäufer zu durchschauen“, sagt Ulrike Knauer, die eigentlich auf das Training von Verkäufern und deren Verhandlungsgeschick spezialisiert ist. Ihr Training „7 Irrtümer in Verhandlungen“ ist legendär unter Top-Verkäufern und Branchen-Insidern. Ihre Kernbotschaft: „Win-Win funktioniert nicht. Einer setzt sich immer ein bisschen mehr durch und holt den entscheidenden Unterschied heraus.“ Dabei ist Knauer aber keine, die plump auf Tricks setzt und das kurzfristige Durchsetzen als Gewinnziel sieht. Im Gegenteil: Sie wirbt für langfristige Partnerschaften, Werte im Verkauf und in Verhandlungen sowie für Kooperationen auf der Beziehungsebene. „Das ist keine Weichspülerei“, beteuert sie, „aber Einkauf und Verkauf sind eben mehr als das Feilschen um Preise und Konditionen.“ Und deswegen hat sie nun auch ein Training für Einkäufer entwickelt. Ihr Motto: Hart in der Sache, verbindlich im Ton. Offen spricht sie über Macht und Machtgefälle und wie man sich diese zu Nutze macht. Sie verrät die Tricks der Verkäufer und wie Einkäufer diese erkennen und darauf reagieren können. Und sie gibt ihr gesammeltes Verhandlungswissen weiter – von der Vorbereitung über die Verhandlungsstrategie und Verhandlungstaktiken bis hin zur Zusammensetzung von guten Verhandlungsteams und geschickter Verhandlungsrhetorik.

„Im Einkauf ist die strategische Komponente besonders wichtig“, verdeutlicht Knauer. Langfristigkeit und Liefertreue, Liefer- und Informationsmanagement, Aspekte der Qualität und der Qualitätssicherung und vor allem eine mehrdimensionale Preisfindung, die nicht nur kurzfristige Renditen im Blick hat, sondern die gesamte Lieferkette mit allen Preisfaktoren und Kosten der Beschaffung. So finden auch Angebotsanalysen und echte, weitblickende Preisvergleiche ihren Platz in Knauers neuem Training. „Am Ende zählen die Gesamtkosten, die ‚total costs of supply chain‘“, weiß Knauer. Und spätestens bei dieser kaufmännischen Betrachtung können Einkäufer und Verkäufer zu Partnern werden. „Da zählen dann andere Argumente als nur der reine Stückpreis. Da können Vorteile wie eine besondere Qualität, eine herausragende Innovationskraft oder die Kunden-Lieferantenbeziehung an sich wichtiger sein als Rabatte und der typische Preiskampf“, lautet Knauers Erklärung. Weitblick sei gefragt. Und dennoch: Bei aller Partnerschaft gehe es immer auch um Kommunikation und rhetorisches Verhandlungsgeschick und darum, die eigenen Interessen durchzusetzen. „Natürlich spielen Preise eine Rolle. Die Frage ist eben, wie man den optimalen Preis findet und mit welchen Argumenten er durchgesetzt werden kann.“

Knauer nennt ein Beispiel: die BATNA. BATNA steht für Best Alternative to a negotiated Agreement, also die beste Alternative, die man hätte, wenn die Verhandlung scheitert. Eine Methode, die von den Mitentwicklern des berühmten Harvard Konzepts Roger Fisher und William Ury konzipiert wurde. „Wer seine BATNA kennt – in Euro und Cent – und somit alternative Optionen in einer Verhandlung ins Feld führen kann, hat auch eine größere Verhandlungsmacht. Gerade bei der BATNA gilt es, genau hinzuschauen und zu analysieren. „Jede einzelne Komponente hat einen Wert – Garantiezeiten, Produktbesonderheiten, besondere Techniken oder Verfahren und so weiter. Alle positiven Werte werden addiert und alle einschränkenden subtrahiert – dann entstehen manchmal ganz andere Preise als die, die auf der Liste stehen bzw. gerade verhandelt werden“, so Knauer abschließend. Die gute Vorbereitung, die umfassende kaufmännische Betrachtung und die Art, diese Faktoren intelligent in die Verhandlung zu integrieren – auch und gerade im Wissen, wo die Alternative im Falle des Scheiterns liegt – mache einen herausragenden Einkäufer aus.

Die nächsten Trainingstermine von Ulrike Knauers „Einkaufsverhandlungen erfolgreich führen“ sind am 30 Juni und am 29. September in Innsbruck und am 30. Oktober in Bozen. Für alle Termine sind noch Plätze frei. Weitere Informationen über Ulrike Knauer und ihre Seminare, die Möglichkeit der Anmeldung und viele Praxistipps gibt es auch unter www.ulrikeknauer.com.

Hintergrund:

Professioneller Spitzenverkauf bedeutet, über Emotionen zu verkaufen. Dafür steht Ulrike Knauer. Besonders geschätzt wird sie bei ihren Kunden für ihre authentische, ehrliche und direkte Art sowie ihre hohe Professionalität. Basis dafür ist unter anderem ihr beruflicher Erfahrungsschatz im internationalen Marktaufbau, den sie für die englische Post „Royal Mail“ als Geschäftsführerin in sieben Ländern erfolgreich verantwortet hat, sowie ihr erfolgreiches Engagement als Direktorin bei der Berlitz Sprachschulen GmbH und als Key Account Managerin bei der Sixt Autovermietung GmbH & Co KG.

Heute lebt die mehrfache Autorin (u. a. „Was Top Verkäufer auszeichnet – Vertriebserfolg mit Ethik statt Abzocke“) in Österreich. Intuition ist für sie ein wesentlicher Punkt bei einem Top-Verkäufer. Ulrike Knauer zeigt, was der Kunde denkt. Selbstbewusstsein und Kompetenz gehören dazu, um auf Augenhöhe mit den Top 500 Unternehmen weltweit zu sprechen. Praktisch und praxisorientiert zeigt sie Führungskräften und Mitarbeitern – gerne auch in englischer Sprache – wie dies möglich wird. Und das mit viel Herzlichkeit, psychologischem Know-how, Wertschätzung und Empathie, den wichtigsten Hauptfaktoren, um im Verkauf eine Abschlussquote von über 90 Prozent zu erreichen. Eine Quote, die Ulrike Knauer in Ihrer langjährigen Tätigkeit in der Praxis regelmäßig erreicht und bewiesen hat.

Weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com.