90. Unternehmenrstammtisch mit Rechtsanwalt Frank Tyra
Die Untiefen des Markenrechts – Frank Tyra beim 90. Unternehmerstammtisch

Das nationale, das europäische und erst recht das internationale Markenrecht ist ein Labyrinth voller Fettnäpfchen und gerade als klein- und mittelständischer Unternehmer läuft man ständig in Gefahr, in gleich mehrere davon hineinzutreten. Und wenn das passiert, flattert meist schon die erste Abmahnung im Haus.

Was es aber auch alles gibt: Wortmarken, Wort-/Bildmarken, 3D-Marken, Farbmarken, Klangmarken, Positions-Marken, Kennfadenmarken, Mustermarken, Bewegungsmarken, Multimediamarken, Hologrammmarken und noch ein paar andere – das alles ggf. noch territorial begrenzt oder international geltend, flankiert von Gesetzestexten anderer Länder, die u.U. eine ganz andere Rechtsauffassung zu diesem Thema haben.

Wenn ich mit einem Unternehmen an den Start gehe, aber auch wenn ich schon jahrelang am Markt bin, muss ich all das beachten.

Ein ganzes Stück komplizierter wird es noch einmal, wenn ich eigene Kennzeichen beim DPMA oder international eintragen möchte – das ist ohne juristische Hilfe kaum noch machbar, auch wenn diverse Recherchemöglichkeiten beispielsweise bei den IHK oder dem Deutschen Patent- und Markenamt angeboten werden.

Klar, dass sich da bei einigen Unternehmern, Selbstständigen und Freiberuflern die Nackenhaare aufstellen.

Licht ins Dunkel des Markenrechts brachte Rechtsanwalt Frank Tyra beim gut besuchten 90. Unternehmerstammtisch, der am Donnerstagabend im Schmankerlwirt stattfand. Tyra verstand es, ein hochkomplexes Thema allgemeinverständlich aufzubereiten und die Teilnehmer des Stammtisches für die juristischen Untiefen des Markenrechts zu sensibilisieren – auch mit Fakten, die man im ersten Augenblick gar nicht dem Markenrecht zuordnen würde, denn: Man braucht keine eingetragene Marke, um Inhaber von Markenrechten zu sein.

Was ist also zu tun, worauf muss ich achten, um niemandem markenrechtlich auf die Füße zu treten? Als Unternehmer solltest Du Dir zunächst darüber im Klaren sein, dass das Markenrecht dazu dient, die Marken Deines, aber eben auch anderer Unternehmen zu schützen. Eine Verletzung fremder Markenrechte kann zu rechtlichen Konsequenzen führen, die sich nicht nur in erheblichen Kosten, sondern auch in einem erheblichen Imageschaden für Deine Firma niederschlagen können. Hier sind einige wichtige Punkte, die Du gerade als Kleinunternehmer beachten solltest:

  • Überprüfe vor der Einführung einer neuen Marke, ob die bereits von einem anderen Unternehmen registriert wurde. Du kannst das über eine Markenrecherche bei der zuständigen Markenbehörde oder über professionelle Markenrecherche-Dienstleister tun.
  • Vermeide es, die Marke eines anderen Unternehmens zu kopieren oder auch nur nachzuahmen, um Verwechslungen zu vermeiden. Die Auslegungen bei einem Rechtsstreit sind hier manchmal sehr weit gefasst. Dies gilt auch für ähnliche Schreibweisen, Abkürzungen oder ähnliches Aussehen etwa bei Wort-/Bild- oder Bildmarken.
  • Lass es einfach sein, die Marke eines anderen Unternehmens in Deiner Werbung, auf Deiner Website oder in anderen Marketingmaterialien zu verwenden, jedenfalls nicht, wenn Dir die ausdrückliche Genehmigung des Markeninhabers nicht schriftlich vorliegt – Stichwort: „Referenzen“.
  • Sei Dir bewusst, dass Marken auch in ähnlichen oder verwandten Branchen geschützt sein können. Wenn Du also beispielsweise eine Marke für Deine „Schuhfirma“ registrieren lassen möchtest, solltest Du auch Markenrecherche in anderen Branchen durchführen, um sicherzustellen, dass Du keine bereits registrierten Marken oder angestammte Rechte Dritter verletzt.
  • Wenn Du feststellst, dass Du gegen die Markenrechte eines anderen Unternehmens verstoßen hast, solltest Du schnell handeln, um den Schaden zu begrenzen und um mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Das wären zum Beispiel die Einstellung der Nutzung der betreffenden Marke, die Vernichtung von entsprechenden Produkten und gegebenenfalls die Zahlung von empfindlichen Schadensersatz.

Um sicherzugehen, dass keine Rechte Dritter tangiert werden, sollte insbesondere bei Unternehmensgründungen ein Fachanwalt für Markenrecht hinzugezogen werden, schlichtweg um sicherzustellen, dass Deine Markenstrategie den geltenden Gesetzen entspricht und Du keine fremden Markenrechte verletzt. Du legst ja auch Deine Steuern und Deine Versicherungen in die Hände von Fachleuten. Und das, obwohl die Kosten eines Markenrechtsstreits um ein Vielfaches über den Kosten eines Steuerberaters oder eines Versicherungsspezialisten liegen. Ganz besonders, wenn der Rechtsstreit auf internationaler Ebene geführt wird – dann reden wir über exorbitante Forderungen und ggf. die Vernichtung der Existenz eines Unternehmens.

Insgesamt war der 90. Unternehmerstammtisch prall gefüllt mit fundierten Informationen, die natürlich auch die eine oder andere Frage provoziert haben, sodass nach dem obligatorischen Schnitzel noch fast bis Mitternacht weiterdiskutiert wurde. Die Folien zum Stammtisch kannst Du Dir im PDF-Format hier herunterladen. Übrigens: Ganz besonders haben wir uns über die vielen neuen Gesichter gefreut, aber auch über die Stammtischler, die wir in „Vor-Corona-Zeiten“ das letzte Mal gesehen haben, schön, dass Ihr wieder mit dabei gewesen seid!

Der nächste Stammtisch findet vsl. am 27. April statt – natürlich wieder mit einem spannenden Business-Thema. Wir würden uns freuen, Dich auch zu diesem Termin wieder begrüßen zu dürfen. Bitte melde Dich doch rechtzeitig und verbindlich an, damit wir planen können, danke!

Foto: M.Schmidt, Unternehmerstammtisch Laim

Schmankerlwirt Konferenzraum
Umzug

Es zeichnet sich ab, dass zum heutigen Unternehmerstammtisch in Laim ein paar mehr Leute kommen. Deshalb sind wir von der Schmankerlwirt-Almhütte umgezogen in den etwas größeren Konferenzraum gleich nebenan. Wir freuen uns auf Euch! Und hier kann man sich noch kurzfristig anmelden.

Arbeit ohne Sinn
Arbeit ohne Sinn

Der Dokumentarfilm führt uns hinter die glänzenden Unternehmensfassaden und deckt die systemischen Probleme am Arbeitsplatz auf: überflüssige Meetings, Papierkram und inkompetente Vorgesetzte. Toxische Arbeitsplätze mit sinnlosen Anforderungen beschädigen auf Dauer die Gesundheit. Humorvoll zeigt der Dokumentarfilm, warum wir zulassen, dass unsere Arbeitskraft vergeudet wird.

Jetzt anschauen in der ARTE-Mediathek!

Guter Name oder Schall und Rauch?
Guter Name oder Schall und Rauch?

Wir möchten noch einmal an den 90. Unternehmerstammtisch erinnern, der am 30. März ab 19:00 Uhr im Schmankerlwirt in der Tübinger Straße 10, 80686 München, stattfindet.

Wir freuen uns, zum Jubiläum einen ausgewiesenen Fachmann begrüßen dürfen: Frank Tyra, Markenrechtler und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz bei Kunze Rechtsanwälte – Solicitor (England & Wales) – PartGmbB, gibt uns einen kurzen, aber fundierten Exkurs in die juristische Welt der Wort-, Bild-, Hör-Marken, Markenzeichen, Kennzeichen und Bezeichnungen – sowie einen auch für Nicht-Juristen verständlichen Überblick über das deutsche, aber auch das europäische Marken- und Kennzeichenrecht.

Damit so etwas gar nicht erst passiert 😉

Angefangen von der Begriffsdefinition über die Vorgehensweise bei der Eintragung von Marken bis hin zu anschaulichen Fallbeispielen bei Rechtsverstößen – wir versprechen einen informativen und interessanten Abend. Und selbstverständlich kann und soll nach Herzenslust kontaktet und genetzwerkelt werden – bringt also genügend Visitenkarten mit!

Die besten Spam-Killer für Outlook & Co
Nie wieder Dosenfleisch: Die besten Spam-Killer für Outlook & Co.

Microsoft Outlook ist eines der beliebtesten E-Mail-Programme und wird weltweit millionenfach genutzt. Diese Beliebtheit hat seine Ursachen vor allem in der intuitiven Bedienung und im Funktionsumfang – und doch hat das Programm eine maßgebliche Schwäche. Leider scheinen die Redmonder auch keine Ambitionen zu entwickeln, dieses Manko zu beseitigen, was also weiterhin heißt: Den integrierten Spam-Filter von Outlook kann man in der Pfeife rauchen. Da Spammer jedoch immer neue Methoden erfinden, um Spam-Blocker zu umgehen, braucht man sich nicht wundern, wenn der Posteingang aussieht wie eine Müllkippe.

Klar lassen sich schon serverseitig Vorkehrungen treffen und entsprechende Spamfilterregeln definieren, doch viele User haben keinen Zugang zu diesen Servereinstellungen oder wissen nicht, wie man damit umgeht.

Wenn Ihr Posteingang unter Dauerfeuer steht, sollten Sie mal einen Blick auf die folgenden Anti-Spam-Tools für Outlook werfen.

SpamBully

Spam­Bul­ly einer der am bes­ten be­wer­tes­ten Spam-Fil­ter für Mi­cro­soft Out­look. Schon kurz nach der In­stal­la­ti­on lie­fert das Tool her­vor­ra­gen­de Er­geb­nis­se. Spam­Bul­ly funk­tio­niert mit Of­fice 365, Of­fice 2019, Of­fice 2016 aber auch äl­te­ren Of­fice-Ver­sio­nen, die nach wie vor viel­fach im Ge­brauch sind.

Spam­Bul­ly er­wei­tert Out­look mit einem um­fang­rei­chen Werk­zeug-Set für Spam-Fil­te­rung und -Blo­ckie­rung. Das Pro­gramm lernt, wie Sie Ihre E-Mails ver­wen­den, und stellt si­cher, dass nur die guten E-Mails in Ihren Post­ein­gang ge­lan­gen, wäh­rend Spam au­to­ma­tisch ent­fernt wird, ohne dass Sie Ihre Block­lis­te stän­dig ak­tua­li­sie­ren müs­sen.

Eine der bes­ten Funk­tio­nen von Spam­Bul­ly ist die Mög­lich­keit, den Spam­mer zu „be­stra­fen“. So kön­nen Spam-Mails au­to­ma­tisch an den Ab­sen­der zu­rück­ge­sen­det wer­den. Au­ßer­dem wird der Ab­sen­der an den Ser­ver ge­mel­det, von dem die Nach­richt stammt. Die Idee da­hin­ter ist, die Kos­ten für das Ver­sen­den von Spam­mails zu er­hö­hen.

Eine wei­te­re in­ter­es­san­te Funk­ti­on ist das E-Mail-Pass­wort für un­be­kann­te Ab­sen­der. Wenn die Adres­se ver­däch­tig oder ge­fälscht er­scheint, kön­nen Sie den Ab­sen­der auf­for­dern, ein Kenn­wort ein­zu­ge­ben, bevor die E-Mail in Ihren Post­ein­gang ge­langt. Ein Spam­mer wird sich na­tür­lich nicht die Zeit neh­men, für jede ein­zel­ne Spam-E-Mail ein ei­ge­nes Kenn­wort ein­zu­ge­ben.

Ein ein­jäh­ri­ges Spam­Bul­ly-Abon­ne­ment kos­tet $29,95.

Hier her­un­ter­la­den: Spam­Bul­ly für Win­dows (kos­ten­lo­se Test­ver­si­on)

MailWasher Free und Pro

Mail­Wa­s­her ist ein Out­look-Spam­fil­ter, der eben­falls her­vor­ra­gen­de Kri­ti­ken er­hält. Mail­Wa­s­her gibt es in zwei Va­ri­an­ten: Free und Pro. Die kos­ten­lo­se Ver­si­on funk­tio­niert mit einem ein­zi­gen E-Mail-Konto, zudem kön­nen ein­ge­hen­de E-Mails nicht auf der Grund­la­ge des Her­kunfts­lan­des blo­ckiert wer­den. Eben­so kann in der Free-Ver­si­on nicht zwi­schen der Desk­top- und der mo­bi­len Ver­si­on der App syn­chro­ni­siert wer­den.

Ab­ge­se­hen von die­sen Ein­schrän­kun­gen bie­tet Mail­Wa­s­her Free viele der Funk­tio­nen der Pro-Ver­si­on.

Mail­Wa­s­her ver­wen­det ein au­to­ma­ti­sches Lern­sys­tem, um fest­zu­stel­len, was in Ihrem Post­ein­gang als Spam ein­ge­stuft und was un­an­ge­tas­tet blei­ben soll. Es ver­fügt über um­fang­rei­che Fil­ter­funk­tio­nen, die es in Ver­bin­dung mit an­pass­ba­ren Black­lists ver­wen­det. Die Mail­Wa­s­her-Be­nut­zer­ober­flä­che ist ein­fach zu be­die­nen und er­mög­licht es, be­reits vor­han­de­ne Spam-Mails schnell aus­zu­sor­tie­ren. Auch die au­to­ma­ti­sche Kon­ten­er­ken­nung funk­tio­niert gut.

Eine Ein-Jah­res-Li­zenz von Mail­Wa­s­her Pro kos­tet 49,95 $, eine Li­zenz auf Le­bens­zeit 100 $. Mail­Wa­s­her ist auch für iOS und An­dro­id er­hält­lich.

Hier her­un­ter­la­den: Mail­Wa­s­her Free für Win­dows | iOS | An­dro­id

SPAMfighter

SPAM­figh­ter ist ein preis­ge­krön­ter, kos­ten­lo­ser Spam­fil­ter für Mi­cro­soft Out­look. SPAM­figh­ter ist Mi­cro­soft Gold Part­ner und ar­bei­tet eng mit Mi­cro­soft zu­sam­men, um den Spam­fil­ter wei­ter zu ent­wi­ckeln.

Ein­mal in­stal­liert, schützt SPAM­figh­ter alle Kon­ten auf Ihrem PC (ein­schließ­lich Out­look Ex­press und Mo­zil­la Thun­der­bird). Jede ein­tref­fen­de E-Mail wird au­to­ma­tisch ge­prüft. Wenn es sich um Spam han­delt, lan­det sie di­rekt in Ihrem Spam-Ord­ner.

Wenn SPAM­figh­ter mal eine Spam-E-Mail durch­ge­las­sen hat, kön­nen Sie die SPAM­figh­ter-De­fi­ni­tio­nen mit einem ein­zi­gen Klick ak­tua­li­sie­ren. Die ak­tua­li­sier­te De­fi­ni­ti­on wird dann an alle an­de­ren SPAM­figh­ter-Be­nut­zer wei­ter­ge­lei­tet. Prak­ti­scher­wei­se er­stellt SPAM­figh­ter au­to­ma­tisch Whi­te­lists, und Sie kön­nen E-Mails auch an­hand der Sprach­lis­te fil­tern.

Hier her­un­ter­la­den: SPAM­figh­ter für Win­dows (kos­ten­los für Pri­vat­an­wen­der)

Spamihilator

Spa­mi­hilator hat nicht nur den lus­tigs­ten Namen in die­ser Liste, son­dern ist ein nütz­li­ches, kos­ten­lo­ses Anti-Spam-Tool für Out­look. Nach der In­stal­la­ti­on klemmt sich der Spa­mi­hilator zwi­schen Out­look und Ihre Netz­werk­ver­bin­dung und fängt Spam-Mails ab, bevor die in Ihrem Post­ein­gang lan­den.

Spa­mi­hilator ver­fügt über „Trai­nings­funk­tio­nen“, mit denen sich be­stimm­te E-Mails für die künf­ti­ge Fil­te­rung mar­kie­ren las­sen. So lernt das Tool, Nach­rich­ten mit ähn­li­chem In­halt zu ent­fer­nen. So wird der Spa­mi­hilator immer bes­ser, je öfter Sie die Fil­ter ver­wen­den.

Das Pro­gramm stellt einen Ein­rich­tungs­as­sis­ten­ten zur Ver­fü­gung, der nach der In­stal­la­ti­on au­to­ma­tisch auf­ge­ru­fen wird. Wenn Sie ein POP3-E-Mail-Konto haben ist die Kon­fi­gu­ra­ti­on recht ein­fach. Wenn Sie je­doch IMAP ver­wen­den, müs­sen Sie die de­tail­lier­ten E-Mail-Zu­gangs­da­ten in die Spa­mi­hilator-Ein­stel­lun­gen ein­tra­gen.

Im Ge­gen­satz zu den meis­ten an­de­ren Spam­fil­tern bie­tet Spa­mi­hilator eine por­ta­ble In­stal­la­ti­on. So las­sen sich bei­spiels­wei­se di­rekt von einem USB-Lauf­werk an­de­re Com­pu­ter be­rei­ni­gen, ohne das Pro­gramm zu in­stal­lie­ren. Das por­ta­ble In­stal­la­ti­ons­pro­gramm ist eben­falls auf der Spa­mi­hilator-Down­load-Seite zu fin­den.

Hier her­un­ter­la­den: Spa­mi­hilator für Win­dows (kos­ten­los)

Spam-Reader

Spam Re­a­der durch­sucht Ihren Post­ein­gang nach der In­stal­la­ti­on mit einer be­ein­dru­cken­den Ge­schwin­dig­keit. Das Pro­gramm ent­fernt ziel­si­cher alte Spam-Mails, die sich be­reits im Post­ein­gang be­fin­den und blo­ckiert neue, bevor sie im Post­fach lan­den. Spam Re­a­der klinkt sich dabei in die Out­look-Sym­bolleis­te ein, von dort aus las­sen sich je­der­zeit Ein­stel­lun­gen än­dern. Zudem ana­ly­siert Spam Re­a­der Ihren Post­ein­gang, um zu ver­ste­hen, wie Sie Ihre E-Mails nut­zen. Auf basis der ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se wird der Spam­fil­ter au­to­ma­tisch ak­tua­li­siert.

Dabei ver­wen­det das Tool eine „Gute Mail / Schlech­te Mail“-Me­tho­de, um po­ten­zi­el­le Spam-Mails zu er­ken­nen. Mit der Zeit lernt Spam Re­a­der immer bes­ser, dass die guten ins Töpf­chen müs­sen – und die schlech­ten in den vir­tu­el­len Müll­ei­mer.

Es gibt zwei Ver­sio­nen von Spam Re­a­der: Free und Pro. Die Funk­tio­nen sind iden­tisch, al­ler­dings fügt die kos­ten­lo­se Ver­si­on nach 30 Tagen eine klei­ne Mel­dung zu Ihren aus­ge­hen­den E-Mails hinzu. Wenn Sie das nicht möch­ten, kos­tet die Pro-Ver­si­on $39,95 für eine le­bens­lan­ge Li­zenz mit klei­ne­ren Up­grades. Die Pro-Ver­si­on mit allen grö­ße­ren Up­grades schlägt mit $59,50 zu Buche.

Her­un­ter­la­den: Spam Re­a­der für Win­dows (kos­ten­los)

Fazit

Und was ist nun das beste Werk­zeug gegen Spam-Mails? Fakt ist, der Stan­dard-Spam­fil­ter von Out­look ist kaum in der Lage, den haus­ei­ge­nen Post­ein­gang sau­ber­zu­hal­ten. Die ent­spre­chen­den Out­look-Re­geln sind un­über­sicht­lich, schwer ein­zu­rich­ten und pas­sen sich nicht an ge­än­der­te Ge­ge­ben­hei­ten an. Spam ist für ei­ni­ge ein Rie­sen­ge­schäft und Mi­cro­soft hat den Kampf längst ver­lo­ren. Aber an­de­re cli­ent­sei­ti­ge E-Mail-Tools sind da auch nicht viel bes­ser.

Das in­di­vi­du­el­le Spam-Auf­kom­men ist na­tür­lich von Post­ein­gang zu Post­ein­gang un­ter­schied­lich. Doch wenn Ihre E-Mail-Adres­se ein­mal den Weg auf eine Spam­mer-Liste ge­fun­den hat, wird Ihr Post­fach ge­flu­tet – denn diese Daten wer­den selbst­ver­ständ­lich auch wei­ter­ge­reicht. Auch der Umzug auf eine an­de­re Adres­se, ja sogar auf eine an­de­re Do­main bringt nur tem­po­rär Lin­de­rung – schon bald haben Sie die Spam­mer wie­der im Vi­sier. Ge­ra­de Un­ter­neh­mer kön­nen ein Lied davon sin­gen, deren E-Mail-Adres­sen las­sen sich zudem noch kin­der­leicht aus­le­sen, weil die auf der Web­site auf­ge­führt wer­den müs­sen. In­ter­ne Ser­ver­lö­sun­gen sind kost­spie­lig und per­so­nal­in­ten­siv – ist nun auch wie­der nicht je­der­manns Sache.

Für die pri­va­te An­wen­dung oder in klei­nen Un­ter­neh­men kön­nen Sie mit den auf­ge­führ­ten Tools kaum etwas falsch ma­chen. Klar, die Pre­mi­um-Spam­fil­ter haben i.d.R. einen grö­ße­ren Funk­ti­ons­um­fang als die kos­ten­lo­sen Ver­sio­nen, aber selbst damit lässt sich Ihr Post­ein­gang zu­ver­läs­sig vor Spam schüt­zen und be­rei­ni­gen.

Jobs in München
Jobmonitor München liefert Daten zum Fachkräftebedarf

Der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft des Stadtrats hat heute der Beteiligung des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW) am Projekt Jobmonitor zugestimmt. Gefördert wird ein „Transformationsradar zu Qualifikationsanforderungen und Weiterbildungsbedarfen für München“. Das RAW kooperiert hierbei mit der Bertelsmann Stiftung, der Wirtschaftsregion Hannover und der Bundesagentur für Arbeit München. Ziel ist es, aktuelle und detaillierte Aussagen zu den nachgefragten Qualifikationen, Kompetenzen und Soft-Skills am Münchner Arbeitsmarkt zu erhalten. Hierzu werden regionale Online-Stellenanzeigen auf Job-Portalen und Unternehmenswebsites analysiert. Die Auswertung der Stellenangebote erfolgt mit Unterstützung eines lernenden Algorithmus (KI). In den nächsten Schritten soll die Analyse auch das geforderte Bildungsniveau, berufliche Kompetenzen und Teilqualifikationen erfassen.

Die Ergebnisse bieten MBQ-Projekten und Qualifizierungsvorhaben sowie lokalen Bildungsträgern eine solide Datenbasis zu nachgefragten Qualifikationen und Kompetenzen. Zudem erleichtern sie die Schaffung von Angeboten für Teilqualifikationen sowie die Entwicklung von Umstiegspfaden für von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte.

Das Projekt wird durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) unterstützt.

Rechtsanwalt Frank Tyra
90. Unternehmerstammtisch – Guter Name oder Schall und Rauch?

Rechtsanwalt Frank Tyra beleuchtet die Grundlagen des Markenrechts

Kreative Unternehmensnamen, trendige Produkte, aufregende Logos oder plakative Firmenfarben, der Kreativität sind in der bunten Werbe- und Unternehmenswelt kaum Grenzen gesetzt. Außer man verletzt genau die Grenzen, die andere schon gezogen haben – mit Wort-/Bildmarken, eingetragenen Warenzeichen, Patenten, Geschmacksmustern und vielem mehr. Da lauern viele juristische Fallstricke, kollidieren teilweise millionenschwere wirtschaftliche und finanzielle Interessen.

Umso wichtiger ist es sowohl für Gründer als auch gestandene KMU’s, einen Blick auf das Markenrecht zu werfen, denn das Thema ist hochkomplex, die Anzahl der Fettnäpfchen groß. Und wenn man nur eines davon mitnimmt, können Verfahrenskosten, Schadensersatzforderungen oder Rückrufkosten selbst größere Unternehmen rasch ins Straucheln bringen.

Wir freuen uns, dass wir beim 90. Unternehmerstammtisch am 30. März einen ausgewiesenen Fachmann beim Unternehmerstammtisch begrüßen dürfen. Gegen 19:00 geht’s los: Frank Tyra, Markenrechtler und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz bei Kunze Rechtsanwälte – Solicitor (England & Wales) – PartGmbB, gibt uns einen kurzen aber fundierten Exkurs in die juristische Welt der Wort-, Bild-, Hör-Marken, Markenzeichen, Kennzeichen und Bezeichnungen – sowie einen auch für Nicht-Juristen verständlichen Überblick über das deutsche aber auch europäische Marken- und Kennzeichenrecht. Angefangen von der Begriffsdefinition über die Vorgehensweise bei der Eintragung von Marken bis hin zu anschaulichen Fallbeispielen bei Rechtsverstößen.

Freuen Sie sich auf einen spannenden und informativen Abend zu einem gerade von KMU häufig unterschätztem Thema.

Das Team vom Schmankerlwirt wird auch dieses Mal wieder dafür sorgen, dass die Almhütte nicht hungrig verlassen wird.

Foto: ©2016 Orhidea Briegel (Orhideal IMAGE-Magazin)

ZZERO Impulse
ZZERO Impulse – das neue Wissensformat für KMU

Es gab und gibt jede Menge Gründermessen in Deutschland und anderen europäischen Ländern, die Start-ups und Gründern die Möglichkeit bieten, ihr Unternehmen zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und neue Geschäftsmöglichkeiten auszuloten. Die „Bits & Pretzels“ in München, die „Web Summit“ in Lissabon und die „Slush“ in Helsinki zählen zu den bekanntesten.

2020 kam dann Corona – und Präsenzveranstaltungen fanden plötzlich nicht mehr statt.

Gleich zu Beginn der Pandemie hat die ZZERO Digital GbR ein weiteres, aber virtuelles Messeformat entwickelt, welches vorrangig an die Gründerszene gerichtet war und bei dem der Wissenstransfer ganz oben auf der Wunschliste stand. Keine Nabelschau wie bei den etablierten Messen, sondern echter Austausch zwischen Gründern und Fachleuten.

Von 2020 bis 2022 fand dann insgesamt dreimal die ZZERO Gründermesse statt – auf einer rein digitalen Messeplattform. Rund 100 ausgewiesene Experten von staatlichen Institutionen und aus der Privatwirtschaft referierten vor einem interessierten Publikum über alle Themen, die das Gründerherz höher schlagen lassen: Businessplanung, Finanzplanung, Rechtsthemen, Fördermittel und Zuschüsse, Steuern, Wachstum, Vertrieb, Marketing, Digitalisierung und HiTech – kaum ein Thema wurde ausgelassen und auf viele Fragen gab es fundierte Antworten.

Auch die Münchner Stadtspitze beteiligte sich an der ZZERO-Gründermesse, Oberbürgermeister Dieter Reiter übernahm die Schirmherrschaft und Bürgermeisterin Katrin Habenschaden war zum Start der virtuellen Messe mit einem Grußwort auf den Bildschirmen zu sehen. Interviews und Podiumsdiskussionen rundeten das Vortragsangebot ab.

Von Anfang an war den Initiatoren klar, dass sich viele Themen überschneiden und auch für „gestandene Unternehmer“ interessant sind. Das spiegelt sich nun in einem neuen Format wider, welches nicht mehr jährlich, sondern am Mai 2023 monatlich stattfinden soll. Fokussiert auf jeweils zwei Themen, aber nach wie vor digital und virtuell.

Durch die verwendete Vortragsplattform VEERTLY ist gewährleistet, dass Topf und Deckel wie bei einer echten Präsenzmesse zusammenfinden – so sind individuelle Gespräche auch nach den Vorträgen möglich, auf Wunsch geschützt vor den Blicken und Ohren anderer. Zudem bestehen weiterhin alle Möglichkeiten, sich mit seinem Unternehmen werbetechnisch zu präsentieren, attraktive Sponsorenpakete in Anspruch zu nehmen, Vortragsmaterial zur Verfügung zu stellen und Vorträge aufzeichnen zu lassen.

Die Planungen sind bereits in vollem Gange. Wenn Sie mit einem spannenden Business-Thema als Referent dabei sein wollen, sollten Sie mit den Initiatoren der ZZERO Kontakt aufnehmen, noch sind Vortragsslots verfügbar. Weitere Informationen zur ZZERO Impulse, zu den Referenten der vergangenen Jahre, zum Sponsoring und zu den geplanten Veranstaltungen finden Sie auf der ZZERO-Homepage, ebenso einen Fact-Sheet zum neuen Format.

89. Unternehmerstammtisch mit Stefan Grün
Über den Wolken: Produktions- und Geschäftsprozesse in die Cloud auslagern

Die Digitalisierung ist in aller Munde, insbesondere von Politikern wird das Thema in letzter Zeit gerne propagiert – denn es gibt hierzulande einen eklatanten Nachholbedarf. Aber Digitalisierung ist mehr, als vom Fax auf E-Mail umzusteigen oder statt des Overhead-Projektors einen Beamer zu benutzen.

Konkrete Anwendungsszenarien hatte Stefan Grün von der CI Cloud Item GmbH im Gepäck, als er beim 89. Unternehmerstammtisch in der Almhütte des Schmankerlwirts in Laim die Produkte und Dienstleistungen seines Unternehmens vorstellte. Mit einem sogenannten „Digitalen Zwilling“ lassen sich nämlich komplexe Prozessabläufe vereinfachen, Fehlerursachen in Arbeitsprozessen minimieren und Dokumentationen von Prozessen automatisieren. Dabei ist das ganze für Menschen ohne tiefergehende Computerkenntnisse auch noch leicht erlernbar und intuitiv zu bedienen.

Ein Digitaler Zwilling, auch „Digital Twin“ genannt, ist ein virtuelles Modell eines physischen Produkts, Prozesses oder Systems. Der Digitale Zwilling wird i.d.R. in Echtzeit mit Daten aus der realen Welt gefüttert und ermöglicht es, das Verhalten, die Leistung und den Zustand des physischen Objekts oder Systems in der digitalen Welt zu simulieren und zu analysieren. Ein Digitaler Zwilling kann ganz verschiedene Arten von Daten enthalten, wie zum Beispiel geometrische Daten, Sensordaten, Betriebs- oder Umweltdaten. Diese Daten werden verwendet, um die Leistung des physischen Objekts oder Systems zu optimieren, Vorhersagen zu treffen und Probleme frühzeitig zu erkennen.

Digitale Zwillinge werden heute bereits in verschiedenen Branchen eingesetzt, wie z.B. im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, im Energiesektor und in der Luft- und Raumfahrt. Sie ermöglichen es Unternehmen, die Effizienz ihrer Produkte und Prozesse zu verbessern, die Produktentwicklung zu beschleunigen und die Lebensdauer von Produkten zu verlängern.

Die Verbindung zum Digitalen Zwilling kann mit ganz verschiedenen Schnittstellen hergestellt werden – im Fall der Werkzeuge der CI Cloud Item GmbH geschieht das überwiegend mit sogenannten QR-Codes, die spezifische Informationen und Funktionen zur Verfügung stellen. Aber auch andere Zugriffspunkte wie RFID-Chips oder Sensoren sind denkbar und werden bereits eingesetzt, um Prozesse weiter zu automatisieren. Mit konkreten und anschaulichen Beispielen aus der Großgastronomie, dem Hygienesektor, aber auch der Logistik- und Recyclingbranche zeigte Stefan Grün, was bereits heute – auch für klein- und mittelständische Unternehmen – machbar ist und wie mit relativ einfachen Mitteln (und überschaubarem Budget) ganz individuelle Anwendungsfälle in der Cloud abgebildet werden können.

Der 89. Unternehmerstammtisch war wieder ein hochinteressanter Vortragsabend, bei dem viele Fragen gestellt – und beantwortet wurden. Verständlich, denn in diese Materie muss man sich erst einmal „hineindenken“. Im Anschluss wurde noch heftig weiter diskutiert – die zentrale Frage war, wie und für welche Anwendungen der Digitale Zwilling eingesetzt werden kann und welche weiteren Dienste sich mit Twin und Cloud umsetzen lassen.

Glücklicherweise fällt der Unternehmerstammtisch immer auf den „Schnitzeltag“ im Stammlokal. So konnte die durch intensive Gespräche verbrauchte Energie

Erst gegen 23:00 verließen die letzten Gäste den Schmankerlwirt – und das mit rauchenden Köpfen.

Google
Google-Dienste kurz erklärt

Die Mutter aller Suchmaschinen bietet eine Vielzahl von Services an, die Unternehmen dabei helfen können, produktiver zu arbeiten. Im Folgenden sind einige der wichtigsten Google-Services aufgeführt, wie Sie diese nutzen können und welche Kosten eventuell damit verbunden sind. Wer ein gesteigertes Datenschutzbedürfnis hat, sollte die aufgeführten Google-Dienste rein geschäftlich nutzen und für private Zwecke einen anderen Account nutzen – doch dazu später mehr.

Google Workspace (ehemals G Suite):

Google Workspace ist eine Sammlung von Cloud-basierten Tools, die Unternehmen dabei helfen, ihre Produktivität zu steigern. Es umfasst unter anderem Gmail, Google Drive, Google Docs, Google Sheets und Google Slides. Die Preise für Google Workspace beginnen bei 6 Euro pro Benutzer und Monat für das Business Starter-Paket und gehen bis zu 18 Euro pro Benutzer und Monat für das Business Plus-Paket. Weitere Informationen finden Sie hier: https://workspace.google.com/intl/de/

Google Analytics:

Google Analytics ist ein kostenloses Tool, mit dem Unternehmen die Leistung ihrer Website messen und analysieren können. Es hilft dabei, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Besucher auf der Website navigieren, welche Inhalte am meisten angesehen werden und wie Besucher interagieren. Google Analytics ist kostenlos, doch werden Kosten für die Auswertung der Messergebnisse durch Dritte anfallen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://analytics.google.com/analytics/web/

Google Ads:

Google Ads ist eine Werbeplattform, die es Unternehmen ermöglicht, Anzeigen in den Suchergebnissen und auf anderen Websites zu schalten. Mit Google Ads können Unternehmen ihre Zielgruppen erreichen und ihre Produkte oder Dienstleistungen bewerben. Die Kosten für Google Ads hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Budget des Unternehmens, dem Wettbewerb in der Branche und der Effektivität der Anzeigen. Da die Anzeigen nach dem Auktionsverfahren publiziert werden, kann das ein zusätzlicher, sich ändernder und nicht zu unterschätzender Kostenfaktor sein – um so wichtiger ist es, Anzeigen detailliert zu planen und ggf. Kostenbremsen zu definieren. Weitere Informationen zu Google Ads finden Sie hier: https://ads.google.com/home/

Google Maps (vormals Google My Business):

Google Maps ist ein kostenloses Tool, mit dem Unternehmen ihre Online-Präsenz verwalten und aktualisieren können. Die früheren MyBusiness-Funktionen wurden vollständig in Google Maps integriert. Unternehmen können Informationen wie Öffnungszeiten, Adresse und Telefonnummer aktualisieren und Fotos hochladen. Der Dienst hilft Unternehmen auch dabei, online gefunden zu werden, wenn Kunden nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, die das Unternehmen anbietet. Zudem sind Empfehlungen, Bewertungen und Rezensionen möglich. Ein vollständiger und aktueller Unternehmenseintrag hilft auch dabei, das Ranking in der Google-Suchmaschine zu verbessern.

Die verschiedenen Kartenfunktionen ermöglichen es Unternehmen darüber hinaus, ihre Standorte auf der Karte zu markieren und Informationen wie Öffnungszeiten, Bewertungen und Fotos zu teilen. Unternehmen können auch Routenplaner- und Navigationsfunktionen nutzen, um Kunden und Interessenten zu ihren Standorten zu führen.

Die Unternehmensfunktionen innerhalb Google Maps sind kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.google.com/intl/de_de/business/

Informationen zu Google Maps finden Sie unter: https://www.google.com/maps/about/

Google Meet:

Google Meet hat Google Hangouts abgelöst. Die Anwendung ist ein Video-Chat-Service, der es Unternehmen ermöglicht, mit Kunden, Mitarbeitern und anderen Personen auf der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben. Google Meet ist in Google Workspace integriert und kann auch als eigenständiger Service genutzt werden. Die Preise für Google Meet beginnen bei 6 Euro pro Benutzer und Monat für das Business Starter-Paket und gehen bis zu 18 Euro pro Benutzer und Monat für das Business Plus-Paket. Weitere Informationen finden Sie hier: https://meet.google.com/

Google Drive:

Google Drive ist ein Cloud-basierter Speicherdienst, mit dem Unternehmen ihre Dokumente, Präsentationen und andere Dateien online speichern und für andere freigeben können. Google Drive ist in Google Workspace integriert und kann auch als eigenständiger Service genutzt werden. Die Preise für Google Drive beginnen bei 6 Euro pro Benutzer und Monat für das Business Starter-Paket und gehen bis zu 18 Euro pro Benutzer und Monat für das Business Plus-Paket. Die einzelnen Pakete enthalten vorrangig ein unterschiedliches Speichervolumen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.google.com/intl/de/drive/

Google Dienste wie die Google Suche und Google Maps können darüber hinaus mithilfe von Werkzeugen von Drittanbietern wie Open Graph Tags und Rich Snippets verbessert werden. Diese Tools helfen Unternehmen dabei, ihre Online-Präsenz zu optimieren und ihre Sichtbarkeit in den Google-Suchergebnissen zu verbessern.

Open Graph Tags:

Open Graph Tags sind Metadaten, die auf einer Website platziert werden, um Informationen über den Inhalt der Seite an soziale Netzwerke wie etwa Facebook und LinkedIn weiterzugeben. Diese Metadaten enthalten Informationen wie Titel, Beschreibung und Bild der Seite und helfen dabei, die Seite in sozialen Netzwerken ansprechend darzustellen. Wenn eine Seite mit Open Graph Tags geteilt wird, kann sie auch besser dargestellt in den Google-Suchergebnissen erscheinen und somit eine höhere Klickrate erzielen.

Rich Snippets:

Rich Snippets sind erweiterte Informationen, deren Inhalte in den Google-Suchergebnissen erscheinen. Rich Snippets können helfen, durch zusätzliche und besser visualisierte Informationen das Interesse potenzieller Kunden zu wecken. Sie können Informationen wie Bewertungen, Öffnungszeiten und Preise enthalten und Kunden dabei helfen, schneller relevante Informationen zu finden – etwa mit Produktfotos oder direkteren Wegen zum Kaufabschluss. Unternehmen können ihre Website mit strukturierten Daten auffüllen, um mit Rich Snippets in den Google-Suchergebnissen zu punkten.

Zusätzlich zu Open Graph Tags und Rich Snippets können Unternehmen auch Werkzeuge von Drittanbietern zur Suchmaschinenoptimierung verwenden – oder auch da wieder auf bewährte Google-Tools zurückgreifen, wie etwa dem Google Tag Manager.

Google Tag Manager

Der Google Tag Manager ist ein kostenloser Tag-Management-Service von Google, der es Website-Betreibern ermöglicht, Tags (auch bekannt als Tracking-Pixel oder Code-Snippets) auf ihren Websites zu verwalten und zu implementieren. Tags sind kleine Code-Schnipsel, die es Ihnen ermöglichen, Daten über das Verhalten Ihrer Nutzer zu erfassen und an Analyse-Tools oder andere Drittanbieter-Tools weiterzuleiten.

Der Google Tag Manager wird verwendet, um das Tagging auf einer Website zu vereinfachen und zu automatisieren, ohne dass technisches Fachwissen erforderlich ist. Die Verwendung des Google Tag Managers kann die Implementierung von Tracking-Tags auf Ihrer Website erheblich vereinfachen und beschleunigen, insbesondere wenn Sie mehrere Tracking-Tools verwenden oder mehrere Websites verwalten.

Ein leidiges Thema: Datenschutz

Durch die Verwendung von Drittanbieter-Tools können Unternehmen ihre Präsenz auf Google-Diensten weiter verbessern und ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erhöhen. Es ist jedoch wichtig, sicherzustellen, dass die verwendeten Werkzeuge den Google-Richtlinien entsprechen und keine Verstöße gegen die Google-Nutzungsbedingungen darstellen.

Darüber hinaus kann die Nutzung von Google-Diensten kann mit verschiedenen Datenschutzanforderungen kollidieren. Das betrifft sowohl Ihre eigenen Daten als auch Daten Ihrer Kunden, Interessenten und/oder Website-Besucher.

  • Datensammlung: Google sammelt eine große Menge an Daten über die Nutzer seiner Dienste, einschließlich Suchanfragen, Standortdaten, Webbrowserverlauf, E-Mail-Inhalte und mehr. Dies kann dazu führen, dass Google ein umfassendes Profil des Nutzers erstellt, was insbesondere in Europa Datenschutzbedenken aufwirft – und ggf. rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
  • Datennutzung: Google verwendet die gesammelten Daten, um personalisierte Werbung zu schalten und andere Dienste zu verbessern. Dies kann für einige Nutzer unangenehm sein, da sie das Gefühl haben, dass ihre persönlichen Daten für kommerzielle Zwecke genutzt werden.
  • Datenweitergabe: Google gibt Nutzerdaten möglicherweise an Dritte weiter, hauptsächlich an Werbetreibende und andere Unternehmen, die mit Google zusammenarbeiten. Dies kann für einige Nutzer ein Problem darstellen, da sie keine Kontrolle darüber haben, wer Zugriff auf ihre Daten hat und wie diese verwendet werden.
  • Datensicherheit: Da Google eine riesige Menge an Daten sammelt und speichert, besteht immer das Risiko, dass es zu Datenschutzverletzungen oder Hacks kommen kann. Wenn sensible Informationen wie E-Mail-Inhalte oder Standortdaten kompromittiert werden, kann dies für die Nutzer schwerwiegende Konsequenzen haben.
  • Mangelnde Transparenz: Ein weiteres Problem bei der Nutzung von Google-Diensten ist, dass es für Nutzer oft schwierig ist, zu verstehen, welche Daten gesammelt werden, wie sie verwendet werden und wer darauf Zugriff hat. Google hat in der Vergangenheit auch Kritik für mangelnde Transparenz bei seinen Datenschutzpraktiken erhalten.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Google selbst verschiedene Tools und Einstellungen bereitstellt, mit denen Nutzer ihre Datenschutzeinstellungen anpassen und den Fluss ihrer Daten kontrollieren können. Dennoch ist es essenziell, sich der aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz bewusst zu sein und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Privatsphäre und die Privatsphäre Ihrer Website-Besucher zu schützen.