Unternehmerstammtisch Fördermittel mit Claudia Schulte

Viele Wege führen nach Rom. Und an die Fördergelder von EU, Bund und Ländern noch viel mehr und auf dem Weg dahin müssen insbesondere Gründer noch viele Hürden überwinden, die sowohl der Gesetzgeber als auch die Hausbanken in den Weg gestellt haben. Zudem wurden Fördergelder und Gründungszuschüsse mit kürzlich erfolgten Gesetzesänderungen noch einmal dramatisch zusammengestrichen – mit bisher nicht absehbaren Konsequenzen sowohl für den Gründermarkt als auch für den Mittelstand in Deutschland.

Claudia Schulte, freie Gründungs- und Mittelstandsberaterin bei „dykiert beratung“ war zu Gast beim 36. Unternehmerstammtisch in Laim und stelle in einem hochinteressanten Referat die trotz aller Kürzungen verbleibenden und weiterbestehenden Möglichkeiten der Förderung und Bezuschussung vor. Denn es braucht professionelle Hilfe und fundierte Beratung, wenn sich Selbstständige durch den Bürokratiedschungel wagen wollen, der sich rund um die Unternehmensförderung etabliert hat.

Zudem können nur zertifizierte Unternehmen die für die Fördermittelvergabe nötigen Beratungsdienstleistungen vornehmen – „dykiert beratung“ ist hier breit aufgestellt und bietet sowohl Gründungsberatung als auch Beratung für Social Entrepreneure sowie Beratungsdienstleistungen für etablierte mittelständische Unternehmen. Darüber hinaus verfügen die Berater/innen über langjähriges spezifisches Branchenwissen im Segment Sport, Kultur und Tourismus.

„dykiert beratung“ veranstaltet regelmäßig bezuschusste Seminare, Workshops und kostenfreie Webinare zu den Themen Gründungszuschuss, Businessplanung und Existenzgründung, darüber hinaus sind die Berater/innen gern gesehene Referenten bei der GründerInnen-Akademie GründerRegio M e.V., bei der IHK für München und Oberbayern, der TÜV Akademie Süd und bei der Europa Akademie München.

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass der Unternehmerstammtisch Laim auch aussergewöhnlich Kulinarisches zu bieten hat. Nana Berzl vom Laimer Speisezimmer kredenzte eine afghanische Dal-Linsensuppe mit Granatapfel und Koriander-/Knoblauchcreme, dazu Weißbrot und eine sündhafte rote Grütze mit Sahne. Vom WEIN.GUT einen frischen Riesling vom Weingut Gehrig und einen tiefroten Franken, der schon fast „französisch“ daherkam. Ein gelungener Abend, mit vielen neuen Gesichtern und interessanten Gesprächen.

Mitte Dezember lädt der Unternehmerstammtisch wieder zum „X-mas Special“ ins Speisezimmer, Mitte Januar folgt dann das inzwischen auch schon traditionelle „Neujahrsessen“ im WEIN.GUT – die Einladungen dafür gehen rechtzeitig raus.

Relevante Links:

http://www.dykiert-beratung.de

Die Folien zum Unternehmerstammtisch können wie immer im Download-Bereich heruntergeladen werden.

Zukunft der Unternehmenskommunikation

Der Online-Dienst PR-Gateway veröffentlicht eine Studie bei der 500 Experten aus Agenturen und Unternehmen zur Zukunft der Unternehmenskommunikation befragt wurden.

Die Studie zeigt: Das Web 2.0 bietet viele neuen Medien für die Unternehmenskommunikation. Online-Dienste und Online-Presseverteiler unterstützen PR und Marketing, mit Social Media erschließen sich neue wichtige Kanäle und nicht zuletzt haben sich die Erwartungen der Kunden an Unternehmenskommunikation geändert.

Die Studie können Sie hier kostenlos abrufen.

Social Media im Praxistest: Wunschel & Ehlers auf Deutschland-Tour

Top-Referenten präsentieren Erfolgsstrategien

Wie Pressearbeit und Unternehmenskommunikation in sozialen Netzwerken funktioniert und mit welchen Tools man jetzt konkrete Ergebnisse erzielt, darüber informieren die Top-Berater Michael Ehlers und Alexander Wunschel im Power-Workshop der Nachrichtenagentur pressetext. http://pressetext.com/workshops/smp5

Es gibt noch Restplätze:

  • 03.12.12 München, InterCityHotel
  • 04.12.12 Frankfurt, Holiday Inn
  • 05.12.12 Düsseldorf, Mercure Hotel Neuss
  • 06.12.12 Hamburg, InterCityHotel
  • 07.12.12 Berlin, Energieforum

PR- und Marketingverantwortliche erhalten hier Checklisten und praktische Beispiele, mit denen sie in ihrem Umfeld sofort punkten können, sagt Workshopleiter Michael Ehlers. „Die Unterlagen sind so aufgebaut, dass sie durchgearbeitet werden können wie eine How-to-do-it-Liste. Nach jeder Frage weiß der Teilnehmer, ob er den Inhalt braucht und wenn, was er genau und wie zu tun hat.“

Für die meisten Unternehmen ist die Zeit der ersten Gehversuche in sozialen Netzwerken vorbei. „Jetzt geht es darum, die eingesetzten Budgets auf ihren Return on Investment zu untersuchen“, erläutert der Münchner Social-Media-Berater Alexander Wunschel. „Als Unternehmen muss man relevante Inhalte liefern, sonst verpulvert man in den sozialen Netzwerken unnütze Energie. Im neuen Workshop wird das auch klipp und klar herausgestellt.“

Michael Ehlers und Alex Wunschel behandeln im Seminar einen Tag lang inhaltliche wie technische Fragen rund um Facebook, Twitter, YouTube und Google+. Sie liefern Überblick und Struktur für eine komplexe Materie – „genau das, was PR- und Marketingverantwortliche jetzt brauchen.“ Kosten: 350 Euro.

Alle Termine sind hier abrufbar: http://pressetext.com/workshops/smp5

Unternehmerstammtisch am 25. Oktober abgesagt!

Sehr geehrte Gäste des Unternehmerstammtisches in Laim,

es tut uns leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir den Stammtisch am 25. Oktober mangels Interesse absagen.

Für die, die sich für den Abend interessiert haben, dennoch eine gute Nachricht: Herr Stefan Fohrmann von der MLP Finanzdienstleistungen AG steht Ihnen gerne persönlich zur Verfügung – bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin!

Stefan Fohrmann
Dipl. Kaufmann
Executive Consultant

Telefon +49 (0) 89 21114 316
Mobil +49 (0) 173 3853574
Telefax +49 (0) 6222 9090 6510
Stefan.Fohrmann@mlp.de

Assistentin:
Franziska Burghenn
Telefon +49 (0) 89 21114 349
Franziska.Burghenn@mlp.de

MLP Finanzdienstleistungen AG
Geschäftsstelle München III
Wagmüllerstraße 23
80538 München

Internet: http://www.mlp.de

Business Netzwerke

Der Unternehmerstammtisch Laim ist nun im Online-Portal Business-Netzwerke gelistet. Das Portal verrät Ihnen, wo Sie neue berufliche Kontakte knüpfen, direkt an Top Manager, Unternehmer bzw. Spezialisten herantreten können – deutschlandweit und international.

Axel Meyl, Andreas Bode und Falk S. Al-Omary unterstützen Gründer beim erfolgreichen Start

Axel Meyl, Andreas Bode und Falk S. Al-Omary unterstützen Gründer beim erfolgreichen Start Bei der Gründernacht in München stehen Positionierung, Public Relations, Kreativwirtschaft, Controlling und Business-Planung für Neuunternehmer im Fokus

München. Die Gründernacht kommt wieder einmal nach München. Am Montag, den 15. Oktober ab 19.00 Uhr geben der Gründungsspezialist in der Kreativwirtschaft Andreas Bode (München), der Controlling-Fachmann und Betriebswirt Axel Meyl (Berlin) und der Positionierungs- und PR-Experte Falk S. Al-Omary (Siegen) Businessimpulse für Unternehmensgründer. Veranstaltungsort ist die Space Box München-Ost, Ammerthalstraße  4-6, 85551 Kirchheim bei München.

„Die Gründernacht ist ein besonderes Angebot für Gründer, das sich von allen anderen bekannten Angeboten unterscheidet“, erklären Meyl, Bode und Al-Omary übereinstimmend. Sie sei eine Mischung aus Expertentalk, persönlichem Coaching, Netzwerkveranstaltung, Gründertraining und Beratung. Es werde viel Raum für ganz individuelle Fragen und Anliegen der Start-ups gegeben – branchenübergreifend, interdisziplinär und individuell.

Der ehemalige Bertelsmann-Manager und Buchautor Andreas Bode wird schwerpunktmäßig auf Fragen der Gründerförderung, des Marketing und besondere Aspekte der Kreativwirtschaft eingehen. „Das ist die zweitgrößte Branche in Deutschland und München ist nun mal eine Stadt der Kreativen“, erklärt er.

Axel Meyl ist erfahrener Gründercoach, Controlling-Experte sowie strategischer und kaufmännischer Businessplaner. Er kennt sich darin aus, Gründungen vom Start weg auf ein tragfähiges Fundament zu stellen und auf dieser Basis viele Jahre lang erfolgreich zu steuern. „Daten, Zahlen und eine ordentliche Planung sind wesentliche Erfolgsgaranten“, so Meyl.

Falk S. Al-Omary ist bekannt als „Der Namenmacher“ und verdeutlicht anschaulich, wie auch Gründer und Kleinunternehmer schnell in die Medien kommen und mittels intelligenter PR und einer unverwechselbaren Positionierung zu gut bezahlten Aufträgen kommen können. Sein Credo: „Einen Namen machen kann sich jeder, auch mit kleinem Budget“.

Anmeldungen zur Gründernacht München werden noch bis zum 14. Oktober unter info@spreeforum.com entgegengenommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eingeladen sind Gründer, Neuunternehmer, Selbständige und Freiberufler – nicht nur aus der Kreativwirtschaft, sondern aus allen Branchen und Wirtschaftsbereichen.

Weitere Informationen über die Referenten gibt es unter www.al-omary.de, www.wkecon.de und www.unternehmen-kreativwirtschaft.de.

Über Andreas Bode

Andreas Bode ist Diplom-Betriebswirt, BA Hons, Hochschuldozent, Buchautor, Trainer, Keynote-Speaker, zertifizierter Gründungsberater und Experte für Sponsoring und Kreativwirtschaft. Er startete seine Musikmanagement-Karriere 1989 bei MCPS in London bevor er in die Filmbranche wechselte. 1995 wurde er Gründungsgeschäftsführer der BMG Zomba Production Music, des Bertelsmann Musikverlages, den er weltweit bekannt machte. 2008 gründet er das Unternehmen Kreativwirtschaft, das Sponsoring-Management sowie Gründungs- und Strategieberatung für Personen und Unternehmen in der Kreativwirtschaft anbietet. Darüber hinaus ist er geschäftsführender Gesellschafter der Internetfirma EADEO und der Auster Medienmusik Verlag GmbH. Er ist Vorstandsmitglied beim Fachverband für Sponsoring (FASPO) und im Netzwerk Zukunft sowie Experte für Kreativwirtschaft in der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

Über Axel Meyl

Axel Meyl ist Geschäftsführer der WK ECON UG (haftungsbeschränkt) und Experte in allen Fragen des Controlling, des Rating und der strategischen Unternehmensführung. Er ist Diplom-Kaufmann, gelernter Industriekaufmann, Dozent der IHK zu Berlin und Trainer bei verschiedenen Business-Akademien. Er ist leidenschaftlicher, empathischer und kreativer Unternehmens-Coach. Seine mehr als 20-jährige Erfahrung erwarb er in verschiedenen Managementfunktionen in Konzernen und bei großen und internationalen Mittelständlern in der Automobilindustrie, der Sanitärproduktion und in der Pharmabranche. Hier leitete er nationale Controllingteams, kaufmännische Abteilungen und steuerte große SAP-Projekte. Axel Meyl ist Generalist mit Weitblick und bringt seine Expertise auch in zahlreichen Fachverbänden, Qualitätszirkeln und Unternehmergremien ein. Unter anderem ist er Mitglied des interdisziplinären Expertenverbundes ULTIMO/q2b und Excellence Partner der Spreeforum International GmbH.

Über Falk S. Al-Omary

Falk S. Al-Omary ist der Namenmacher und gefragter Experte für Positionierung, Image-Marketing, Unternehmenskommunikation und Personen-PR. Er ist Wirtschaftsjournalist, Autor, Top-Trainer, ausgebildeter Coach und Moderator und professioneller Vortragsredner. Sein Know-how sammelte er in seiner langjährigen Tätigkeit in der Politik, in Verbänden, in Unternehmen und in den Medien. Zu seinen Kunden zählen namhafte Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten im In- und Ausland. Er ist Inhaber und Geschäftsführer verschiedener Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen – unter anderem der Spreeforum International GmbH – sowie Herausgeber und Redakteur mehrerer Wirtschaftsmedien. Sein Beratungswissen erstreckt sich von strategischem Unternehmensmarketing über politisches Lobbying bis zur ganzheitlichen Umsetzung von PR- und Werbekampagnen. In seinen Seminaren, Trainings und auf Kongressen gibt er sein praxisorientiertes und fundiertes Fachwissen in einer provozierenden und authentischen Art und Weise weiter.

Pressekontakt: Falk Al-Omary – 0171 / 2023223

Kontaktdaten:
Spreeforum International GmbH
Symbiose aus Beratung und Agentur

Trupbacher Straße 17
57072 Siegen

Tel.:   +49 (0)271 3130909
Mobil: +49 (0)171 2023223
Fax:    +49 (0)271 3032904

Mail: info@spreeforum.com
URL: www.spreeforum.com

Werben mit Auszeichnungen und Testergebnissen – Rechtsanwalt Frank Tyra beim 34. Unternehmer-Stammtisch in Laim

Werbung. Jede Firma, jeder Unternehmer, jeder Selbstständige tut es. Mal mehr, mal weniger raffiniert – aber immer mit dem Ziel, nachhaltig wahrgenommen zu werden. Also warum nicht mit seinem guten Namen werben, der sich u.U. mit guten Test- oder Umfrageergebnissen untermauern lässt? Warum nicht mit Auszeichnungen von staatlichen oder privatwirtschaftlichen Institutionen wuchern?

Genau da lauern die größten Fettnäpfchen und Fallstricke, die für klein- und mittelständische Unternehmen richtig teuer werden können

Werben mit Auszeichnungen und Testergebnissen - Rechtsanwalt Frank Tyra beim 34. Unternehmer-Stammtisch in LaimFrank Tyra, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz bei der renommierten Kölner Kanzlei SCHULTE FRANZHEIM war zu Gast beim Unternehmerstammtisch in Laim uns sensibilisierte in kleiner Runde die anwesenden Unternehmer für die Probleme bei der Werbung mit Auszeichnungen und Testergebnissen. Anhand plakativer Beispiele aus der aktuellen Werbung bekannter Unternehmen, aber auch aus dem Prozessalltag seiner Kanzlei skizzierte er die Problemfälle und die resultierenden Kosten, die sich entwickeln können, wenn sich Wettbewerbszentrale, Verbraucherschutz oder Mitbewerber einschalten.

Abmahnungen sind teuer und ärgerlich, Prozesskosten, Beseitung und Unterlassung können einen kleinen Unternehmer schnell an den Rand seiner Existenz bringen. Denn die wenigsten verfügen über eine „Kriegskasse“ für langwierige Gerichtsverfahren.

Wir kennen das doch alle aus der täglichen Werbeflut: Viele Kampagnen suggerieren, dass es sich bei Auszeichnungen um objektive Prüfstellen handelt („Bester Händler 2011“, „Testsieger 2012“) oder das Ergebnis großflächiger Umfragen durch unabhängige Institute („9 von 10 Kunden würden das wieder kaufen“, „1. Platz bei der Kundenzufriedenheit“) – bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele der angesprochenen Claims und Slogans als heiße Luft. Das ist unlauter und genau hier schalten sich die Wettbewerbshüter ein.

Das heißt nicht, dass mit Auszeichnungen und Testergebnissen nicht geworben werden darf – es muss nur plausibel und transparent dargestellt sein, wer für die Aktion verantwortlich war und wie die Ergebnisse zustande gekommen sind. Und zwar so, dass auch Otto-Normalmitbewerber das verifizieren und nachvollziehen kann. Dass das nicht immer ganz einfach ist und die fundierte Beratung eines Fachanwalts oder der entsprechenden Fachleute bei den IHKs bedingt, liegt in der Natur der Sache.

Rechtsanwalt Tyra fesselte die Teilnehmer des 34. Unternehmerstammtisches mit einem fundierten und spannenden Referat über ein vielen noch recht unbekanntes Rechtsthema. Zahlreiche Fragen aus dem Teilnehmerkreis machten den Vortrag zu einem Marathon, den Tyra souverän durchstand. Doch auch danach hatte der Jurist noch ein Ohr für viele individuelle Problemstellungen. Der Unternehmerstammtisch sagt danke für soviel geballte Information.

Vom WEIN.GUT gab es für den Abend ein Auswahl hervorragender Pfälzer Weine vom Weingut Bauer, das Speisezimmer begeisterte mit einer leckeren Minestrone und einer sündhaften Erdbeer-Mousse. Der nächste Unternehmerstammtisch findet am 25. Oktober statt – wieder mit einem spannenden Thema, die Einladungen dafür gehen rechtzeitig raus.

Die Folien zum Referat können wie immer im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Das Web im Jahr 2012

Die Innovationszyklen bei den „Neuen Medien“ haben ein Tempo angenommen, an dem wir uns „die Haare föhnen können“. Selbst als eingeweihter Fachmann ist man kaum noch in der Lage, die nächsten 5 Jahre zu prognostizieren, geschweige denn die nächsten 10 oder 20 Jahre vorherzusagen.

Wenn mir vor 10 Jahren jemand verklickert hätte, dass das „Mobile Internet“ einmal maßgebliche Besucherströme generieren würde und mit dem Handy einkaufende Kunden ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium bei der strategischen Planung sein würden – ich hätte diesen Jemand wahrscheinlich ausgelacht. Aber inzwischen ist das „Handy“ ja auch ein „Smartphone“ und dank ausgereifter Hard- und Software können diese Dinger Sachen machen, gegen die ein herkömmlicher Personal Computer ziemlich alt aussieht.

Sicher, „richtig gearbeitet“ wird derzeit wohl nach wie vor am PC – aber auch in diesem Marktsegment machen sich derzeit immer mehr die Tablets breit. Von Information und Entertainment ganz zu schweigen, dort haben die mobilen Endgeräte ohnehin das Sagen.

Da muss man als Mittelständler erst mal mithalten. Haben wir nicht gerade erst unsere schöne Website auf den neuesten Stand gebracht? Gehört das jetzt alles schon wieder zum „Alten Eisen“?

In der Tat ist die klassische Unternehmenswebsite mittlerweile nur noch ein kleiner, wenn auch nicht zu unterschätzender Teil einer wirksamen Online-Marketing-Strategie. Die Streuung digitaler Informationen in sozialen Netzwerken, in führenden Suchmaschinen, in Branchendiensten, Presseportalen und Newsverteilern gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben, die Online-Dienstleister für ihre Kunden zu erbringen haben. Hört sich kompliziert an? Falsch, so dramatisch aufwändig ist das gar nicht, denn ausgehend von Ihrer Website können Sie universelle Datenaustauschformate wie RSS/XML für ein „informelles Grundrauschen“ einsetzen – so ist Ihr Unternehmen omnipräsent in allen angeschlossenen Netzwerken und Sie können Interessenten in aller Herren Länder mit Unternehmensinformationen versorgen.

Sorgen Sie für Gesprächsstoff, fürchten Sie keine Kontroversen, gehen Sie proaktiv auf Ihre Interessenten zu – und nutzen Sie die durch virtuelle Mundpropaganda losgetretenen Informationslawinen, die eine gut platzierte Aktion in der digitalen Welt – insbesondere in den sozialen Netzwerken – auslösen können.

Setzen Sie dabei auf aktuelle Technologien, denn wenn das dann alles auch noch in den für den mobilen Markt nötigen Formaten passiert, erreichen Sie eine Nutzergruppe, die die Anzahl der Besucher auf Ihrer Unternehmenshomepage um den Faktor 10 übersteigt. Ganz gleich, ob responsive Design, mobile Website oder dedizierte Apps – kein Unternehmen kann es sich heute noch erlauben, das mobilen Segment des Webs unterschätzen – oder gar zu ignorieren.

In der asiatischen Welt gehen User wie Unternehmen noch eine ganze Stange unbefangener mit den gebotenen Möglichkeiten des mobilen Internets um, wie selbstverständlich wird ein nicht unerheblicher Teil aller Informationen mobil eingeholt. Blicken Sie über den Tellerrand: Die chinesische Suchmaschine Baidu kann es durchaus mit Google aufnehmen – wenn Sie in diesen Märkten operieren (wollen) gilt grundsätzlich, dass die von Ihrem Unternehmen kolportierten Informationen in der jeweiligen Landessprache bereitgestellt werden müssen. In Nah- und Fernost werden Sie mit dieser Strategie viele Pluspunkte sammeln können.

Selbstredend, dass die Responses auf die von Ihnen getroffenen Maßnahmen analysiert und ausgewertet werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse müssen sich dann vor allem auch immer in Ihrer aktuellen Onlinestrategie widerspiegeln – Stillstand ist schlichtweg ein Fremdwort im Online-Marketing, weil auch die Online-Welt einem permanenten Wandel unterliegt. Neue Formate, neue Programmiersprachen, neue Werbeformen, neue Möglichkeiten der (globalen) Vernetzung – darauf müssen klein- und mittelständische Unternehmen reagieren.

Nein, natürlich müssen Sie nicht alles machen, was derzeit möglich erscheint – aber unter Umständen tun Ihre Mitbewerber genau das. Und die erreichen dann im Gegensatz zu Ihnen einen potenziellen Kundenkreis, den Sie mit begrenzten Maßnahmen wie z.B. allein Ihrer traditionellen Unternehmenshomepage erst gar nicht erreichen können und nie erreichen werden.

Ohne gezielte und nachhaltige Online-Strategien geht kaum noch was im kommerziellen Web – diese Erkenntnis ist bei den KMU angekommen. Die größten Defizite bei klein- und mittelständischen Unternehmen bestehen nach wie vor bei der Implementierung und Nutzung aktueller Technologien sowie der Nutzung von Netzwerkplattformen für den gezielten und personalisierten Informationsaustausch mit Kunden und Lieferanten. Dabei sollte doch jedes Unternehmen bestrebt sein, Unternehmens-, Dienstleistungs- und Produktinformationen auf vielen Plattformen so breit wie möglich zu streuen.

Text: Michael Schmidt
Foto: Orhidea Briegel

TAGWORX.NET ist eine inhabergeführte Münchner Internet-Agentur und versteht sich als offenes, interdisziplinäres und unabhängiges Netzwerk professioneller und kreativer Webworker.

TAGWORX.NET konzipiert und realisiert standardkonforme Webapplikationen und sorgt dafür, dass diese auch gefunden werden (Stichwort: SEO). Die am Projekt beteiligten Fachleute verfügen über die Kompetenz und das Wissen, abseits vom Mainstream wirklich professionelle Lösungen zu entwickeln. Das Unternehmen sieht sich als Anlaufstelle für Usability/Accessibility, bietet ein umfangreiches Informations- und Leistungsangebot zum Thema Barrierefreiheit und fundiertes Wissen, wenn es darum geht, Unternehmenskommunikation mit neuen Technologien zukunftssicher zu orientieren.

CWAMM 1.0: Business-Modell zum Status des Online-Engagements von KMU

TAGWORX.NET entwickelt ein generisches Business-Modell zum Status von Online-Aktivitäten. Gleichzeitig stellen wir ein Online-Tool zur Verfügung, mit dem die maßgeblichsten Parameter schon einmal abgefragt und ausgewertet werden können.

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Es werden zu keiner Zeit persönliche Daten von Ihnen erhoben oder gespeichert, beim Beenden der Umfrage werden die ohnehin anonymisierten Zwischenergebnisse entfernt.

vbw Studie: Bayerische Wirtschaft hat große Chancen auf Auslandsmärkten

Brossardt: „Verheißungsvolle Potenzialländer auch außerhalb der EU“

Weltweit gibt es künftig große Exportchancen für die bayerische Wirtschaft. Das ist das Ergebnis einer Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, die von der Unternehmensberatung Roland Berger erstellt wurde und die die Potenziale der bayerischen Wirtschaft auf Auslandsmärkten untersucht. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont: „Die Zukunft des Freistaats liegt auch in den kommenden Jahren in einem starken Export. Für die Unternehmen geht es darum, auf weitere Internationalisierung zu setzen und sich neue Märkte zu erschließen – auch außerhalb der Europäischen Union. Unsere Studie identifiziert Absatzchancen auch in solchen Ländern, die bisher als Exportziel für bayerische Produkte noch nicht so bekannt sind. Damit wollen wir bayerische Unternehmen bei ihrer Globalisierungsstrategie unterstützen.“

Kernstück der Studie sind Reports von insgesamt 20 Ländern, die für die bayerische Wirtschaft von besonderem Interesse sind. Es handelt sich einerseits um die aktuell zehn wichtigsten Exportländer, wie die USA, China sowie unsere Top-Handelspartner in der EU. Darüber hinaus werden in der Studie zehn sogenannte Potenzialländer unter die Lupe genommen – darunter Brasilien, Türkei, Indien, Russland und Indonesien. 

Brossardts Fazit: „Weiß-blaue Unternehmen haben glänzende Perspektiven in Ländern, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen: Ein starkes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Eine wachsende, konsumfreudige Mittelschicht. Eine im Aufbau befindliche eigene Industrie bei gleichzeitiger Importabhängigkeit sowie die Notwendigkeit, große Infrastrukturinvestitionen zu bewältigen. Diese Merkmale treffen auf die von uns untersuchten Potenzialländer zu. Es handelt sich zudem um jene Länder, die trotz der derzeitigen weltwirtschaftlichen Schwächephase weiter stark wachsen.“

In den nächsten Wochen wird die vbw die Kernergebnisse zu einzelnen Ländern in verschiedenen Pressemeldungen bekannt geben. Eine Zusammenfassung der Studie mit dem Titel „Perspektiven auf Auslandsmärkten 2.0“ kann unter der 089 55 178 378 (Raimo Kröll) angefordert werden.

Quelle: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.