Firmengründer werden systematisch entmutigt

Kleine Firmengründer haben keine starke Lobby, sagt Berater Andreas Lutz. Die Folge: Immer mehr Regelungen erschweren den Start. Die Gründerszene, eigentlich ein Arbeitsplatzmotor, verödet. Im Interview berichtet Lutz von seinem Streit mit Arbeitministerin von der Leyen und sagt, was Jungunternehmer jetzt brauchen.

Spiegel Online spricht mit Lutz über den halbherzigen Umgang mit Gründern, gestrichene Förderungen, die Steigerung der Abgabenlast und was sich ändern muss, damit Deutschland vom viertletzten Platz bei Existenzgründungen kommt.

Es geht ums Geld

„Geld stinkt nicht“. Diesen Satz werden die Besucher des 33. Unternehmerstammtisches in Laim wohl nicht mehr bedenkenlos unterschreiben wollen. Finanzexperte Michael Zetti war vor Ort und sprach Klartext über den Vermögensaufbau und was man dabei alles falsch machen kann – ja falsch machen muss, wenn man den Empfehlungen von Banken und Versicherungen allzu viel Glauben schenkt.

Dass bei Zetti’s Vortrag auch die aktuelle Finanzkrise gestreift wurde, liegt in der Natur der Sache. Der Finanzfachmann erläuterte plausibel und transparent den Geldfluss bei Kreditnahme und -vergabe, zwischen Banken und EZB und brachte damit einiges Licht ins Dunkel – wohltuend, bei all den Nebelkerzen, die derzeit insbesondere von Staat und Regierung im Rahmen der Eurorettung geworfen werden.

Fazit des Abends: Nur Eigentum und Realvermögen rentiert sich – der Deutschen liebstes Kind, der Sparstrumpf in all seinen Ausprägungen ist ein Auslaufmodell und sorgt regelmäßig für enttäuschte Anleger und verbranntes Geld.

Das Speisezimmer sorgte im Anschluss mit einem marokkanischen Couscous-Tabulé, einem persichen Bio-Rinder-Schmortopf sowie einer Sauerrahm-Nachspeise mit Mangosauce für den kulinarischen Rahmen, dazu passend gab’s vom WEIN.GUT einen frischen Muskateller und einen schweren, dunklen Lagrein.

Die Folien zum Vortrag können wie immer auf der Homepage des Unternehmerstammtisches heruntergeladen werden. Im August wird es aufgrund der Ferienzeit keinen Stammtisch geben, der nächste Stammtisch (Schwerpunktthema Wettbewerbsrecht) wird am 27. September stattfinden.

Leidenschaft für elektronische Publikationen

Die Wenigen, die es trotz EM-Halbinale ins WEIN.GUT geschafft hatten, wurden nicht enttäuscht – die Anderen schon, wie wir aus den Nachrichten wissen. Der 32. Unternehmerstammtisch in Laim stand ganz im Zeichen von eBooks – Thomas Hoffmann, Inhaber und Mastermind von „publi4all“, dem „ePublishing-Haus für Spezialisten“, war zu Gast und referierte über die Technik, die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen bei der Erstellung, Veröffentlichung und Vermarktung vom eBooks.

Hoffmann kennt das Schreiben und die gesamte schreibende Zunft aus jahrelanger Verlagstätigkeit bei Droemer Knaur, Franzis’ Buch und Software, CMP/WEKA oder Oldenbourg Industrieverlag und war an dieser Stelle für die Entwicklung zahlreicher Formate im Bereich Corporate Publishing und den Relaunch mehrerer Zeitschriften verantwortlich. Heute berät Hoffmann Unternehmen und Unternehmer, die ihr Expertenwissen, ihre Dienstleistungen und Produkte mittels elektronischer Publikationen bekannt machen und vermarkten wollen. Dass dabei die Grundregeln des Internets greifen und trotz aller Einfachheit einige Fallstricke zu beachten sind, wurde in seinem Vortrag mehr als deutlich.

Ebenso waren die verfügbaren Lesegeräte sowie die Vor- und Nachteile von Kindle, iPad & Co. Bestandteil seiner Betrachtungen, denn nicht jedes Endgerät ist für jede Publikationsform geeignet. Doch Technik und Formate sind einem heftigen Innovationszyklus unterworfen (Stichwort eInk), in naher Zukunft werden absehbar viele Publikationen nur noch elektronisch erscheinen – bereits heute beträgt der Anteil der eBooks bei Buchverkäufen rund 18 Prozent. Laut einer repräsentativen Studie der Uni Hamburg haben Leser im letzten Jahr durchschnittlich 57 Euro für eBooks ausgegeben.

Darüber hinaus sind die Kosten für die Produktion elektronischer Publikationen gegenüber der herkömmlichen „Totes-Holz-Produktion“ marginal – und damit auch hochinteressant für Klein- und Kleinstunternehmer, die auf ihre Expertise in Form von eBooks aufmerksam machen wollen.

Wenn Sie eigene Veröffentlichungen planen oder sich für die Vermarktung bestehender Werke interessieren, sollten Sie Thomas Hoffmann ansprechen. Die Folien zum Vortrag können Sie sich hier herunterladen.

ebw Veranstaltungshinweis: Projekte professionell planen und durchführen

Professionelles Projektmanagement gehört zum Handwerkszeug von Haupt- und Ehrenamtlichen.  In unserem Seminar „Projekte professionell planen und durchführen“, lernen Sie Werkzeuge und Methoden kennen, mit denen Sie Ihre Projekte optimal organisieren können.

Termin: Di/Mi 17./18.7.12, jeweils 9.30 – 17.00 Uhr; Referentin: Gerdi Müller, Personalfachkauffrau, Qualitätsauditorin; Kosten: Euro 180,-; ermäßigt für Teilnehmer/-innen aus Mitgliedseinrichtungen des ebw Euro 130,-

Mehr Infos auf der Homepage des Evang. Bildungswerks.

Anmeldung direkt an Evang. Bildungswerk München e.V., Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München, Tel. 089-55 25 800, Mail: service@ebw-muenchen.de

Infoabend mit Michael Zetti

Wenn Ihnen Schlagzeilen wie
 
Die Währungsunion zerfällt
(Zeit Online)

Kapitalabzug aus Südeuropa – Der Sturm auf die Banken hat begonnen
(Süddeutsche Zeitung)

Schuldenkrise „Die Euro-Rettung ist ein Fiasko!“
(Frankfurter Allgemeine)

Freut euch auf die Inflation!
(Zeit Online)

berechtigte Bauchschmerzen bereiten, sollten Sie am Freitag, den 15. Juni 2012 die Veranstaltung „Inflation: Kaufkraftvernichtung- oder Voraussetzung der Vermögensbildung?“ unseres Stammtischkollegen Michael Zetti besuchen, die im München Airport Marriott Hotel in der Alois-Steinecker-Straße 20, 85354 Freising stattfindet.

Einlass ist um 19 Uhr mit einem kleinen Stehempfang, Start der Veranstaltung wird um 19:30 Uhr sein. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt, daher bittet Herr Zetti um eine verbindliche und zeitnahe Zusage unter zetti@bayern-mail.de oder telefonisch unter 089-5707587. Natürlich können Sie sich auch gleich hier und online für den Infoabend anmelden.

Unternehmerstammtisch in der Bank

Es war das erste Mal, dass ein „Laimer Unternehmerstammtisch“ nicht in Laim stattfand, diesmal traf sich das Gremium im Business Auditorium der „Bankhaus August Lenz & Co. AG“ in Bogenhausen. Rund 30 Interessenten waren der Einladung zum Stammtisch gefolgt und nach der Begrüßung durch Gunnar Piroch erwarteten die natürlich zurecht fundierte Finanzinformationen aus erster Hand.

Nein, Griechenland und Eurokrise waren kein Thema bei dem Zusammentreffen, Bankdirektor Jochen Werne beleuchtete vielmehr die aktuelle globale Wirtschafts- und Marktsituation und reflektierte die sich daraus ergebenden Veränderungen für das Bankwesen insgesamt.

Jürgen Herold vom Bankhaus Lenz hatte Zahlen und Fakten parat, mit denen er die beispiellose Erfolgsgeschichte des seit 2001 zur Mediolanum Banking Group gehörenden Instituts untermauern konnte. Ganz gleich, ob klassisches Banking, Finanzdienstleistungen, Investmentlösungen oder Vorsorgestrategien – die Bank überzeugt mit innovativen Konzepten, die alle eines gemeinsam haben: Der Bankkunde steht Fokus aller Bemühungen. Eine fundierte Beratung, hervorragende Kenntnis der verschiedenen Finanzprodukte und Anlagestrategien sichern Erträge und Verzinsungen, bei deren Nennung einige der Stammtisch-Teilnehmer in Grübeln gerieten.

Anschließend standen Gunnar Piroch und Jürgen Herold für individuelle Fragen zur Verfügung. Bei gutem Essen, gutem Wein und mit lockerem Netzwerken ging der Abend langsam zu Ende, viele Visitenkarten wechselten den Besitzer. Neben vielen bekannten waren auch wieder viele neue Gesichter beim Stammtisch anwesend, die Vertreter ganz unterschiedliche Branchen in interessante Gespräche vertieft.

Der Unternehmerstammtisch Laim bedankt sich herzlich beim Bankhaus Lenz für die Ausrichtung des Zusammentreffens.

Der nächste Stammtisch findet am 28.Juni statt, dieses Mal dann wieder im WEIN.GUT in der Camerloherstraße in Laim, die Einladungen dazu gehen rechtzeitig raus.

Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige!

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen plant eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige. Die entsprechenden Beiträge werden insbesondere Klein- und Kleinstunternehmer in den Ruin treiben, befürchten Fachverbände und Kammern. Zwar sollen Selbstständige über ihre Altersvorsorge frei entscheiden können. Im Zweifelsfall sollen sie jedoch gezwungen werden, der gesetzlichen Rentenversicherung beitreten, die bekanntlich auf dem letzten Loch pfeift und jährlich mit Steuermilliarden gestützt werden muss. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Mittlerweile gibt es eine Petition beim Deutschen Bundestag gegen das Vorhaben der Arbeitsministerin. Hier kann gezeichnet werden.

Erfolgreiche Büroorganisation

In unserem Seminar Erfolgreiche Büroorganisation sind noch einige Plätze frei:

Eine funktionstüchtige Verwaltung ist sowohl für die Leitung als auch für die Mitarbeiter/-innen eine große Entlastung. Für die vielfältigen Aufgaben der Verwaltungskraft bietet dieses zweitägige Seminar umfangreiche Tipps. Die praxiserprobten Arbeitshilfen können Sie direkt in Ihrem Büro verwenden.

Mehr Infos auf unserer Webseite unter http://ebw-muenchen.de/artikel/666/erfolgreiche-bueroorganisation-10-11-08

Termin: Do/Fr 10./11.5.2012,  9.30 – 17.00 Uhr

Referentin: Ingeborg Deseive, Dipl.-Soz.päd. (FH), Kauffrau für Spedition und Logistikleistung, Entspannungstrainerin

Kosten: € 180,- (ermäßigt für Teilnehmer/-innen aus Mitgliedseinrichtungen des ebw € 120,-)

Anmeldung direkt an Evang. Bildungswerk München e.V., Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München, Tel. 089-55 25 800, Mail: service@ebw-muenchen.de

Emotionale Akzeptanz und Usability – Sabine Haag beim 30. Unternehmerstammtisch in Laim

Warum sind manche Werbemittel erfolgreicher als andere? Es könnte daran liegen, dass – mal ganz unabhängig vom Produkt – die Zielgruppe emotional überzeugend angesprochen wurde und die entsprechenden Informationen intuitiv und schnell erreichbar waren.

Emotion ist ein Teil der Gesamtinformation – so die These von Sabine Haag beim 30. Unternehmerstammtisch in Laim und recht hat sie allemal: Was wäre die Zirkusnummer ohne Trommelwirbel, der Vampir ohne Nacht und Vollmond? Anhand einfacher Grafiken erläuterte Sabine Haag, welche Bedeutung die emotionale Akzeptanz bei Werbemitteln/Webseiten hat und wie man Emotionen mittels guter Usability (Gebrauchstauglichkeit) richtig zugänglich macht, transportiert und „rüberbringt“. Und im Idealfall natürlich den „Haben will“-Kick beim potenziellen Kunden auslöst.

Denn oft ist es doch so: Der Besucher hat Suchmaschinen konsultiert und landet auf der Seite seines Vertrauens, hat also den ersten Schritt bereits getan – steht gewissermaßen schon im Laden. Anstatt diesen Kunden willkommen zu heißen, bei der Hand zu nehmen und zu den angefragten Informationen/Produkten zu führen, vergraulen viele Unternehmen ihre Besucher bereits auf der Startseite – mit irrelevanten Werbesprech, Navigationschaos und schwer zu durchschauenden Strukturen.

Fazit: Behandeln Sie Ihre Besucher so, wie Sie selbst behandelt werden möchten, bieten Sie Ihren Usern eine „erlebte Nutzungsqualität“ – nicht umsonst zählen Unternehmen, die diese Grundsätze beherzigen zu den erfolgreichsten der Welt.

Und natürlich lässt sich das Ganze auch auf Werbemittel im Printbereich projezieren.

Die Folien zum Vortrag können Sie wie gewohnt auf der Homepage des Unternehmerstammtisches Laim herunterladen.