Bürger informieren Bürger: Infoveranstaltung zur Tram-Westtangente

Dass die geplante Tramtrasse durch die Fürstenrieder Straße die Laimer Gemüter bewegt, ist bekannt. Bei Infoveranstaltungen und auf den letzten Bürgerversammlungen haben gerade die Laimer immer wieder ihren Unmut über die Trassenführung geäußert – und das Projekt mehrheitlich abgelehnt. Insbesondere die Laimer Gewerbetreibenden, die ihre Geschäfte entlang der Fürstenrieder Straße haben, ahnen Schlimmes, denn der Wegfall von jeweils einer Fahrspur je Fahrtrichtung und die Abschaffung von Parkplätzen entlang der Hauptverkehrsader wird unweigerlich Kunden kosten.

Die Skepsis der Laimer Bürger und der Laimer Geschäftswelt hindert die Münchner Verkehrsgesellschaft jedoch nicht daran, die Planungen für die knapp 9 km lange Straßenbahnlinie vom Romanplatz bis zum Ratzingerplatz intensiv voranzutreiben.

Nun informieren Bürger über ihre Erkenntnisse zur geplanten Trasse – denn da gibt es einige Ungereimtheiten, die bis jetzt entweder noch gar nicht zur Sprache gekommen sind oder die bei Informationsveranstaltungen der MVG unerwähnt blieben. Und so hat sich der Referent Reinald Rösler auf den Weg gemacht und die gesamte geplante Strecke Meter für Meter verfolgt. Zusammen mit dem Fotografen Josef Stöger ist eine umfassende Dokumentation entstanden, die die Eingriffe in den Straßenverkehr, den Baumbestand und die daraus resultierenden Verwerfungen für Anwohner, Natur und Verkehr aufzeigt – sollte die Westtangente kommen.

„Wenn Ideologie auf Wirklichkeit trifft“ – so denn auch die Überschrift der Dokumentation, die im Rahmen eines Lichtbildervortrags auf einer Informationsveranstaltung am 18. Februar 2014 ab 19:00 Uhr in der Mensa der Lukasschule in der Riegerhofstraße 20 in Laim vorgsetellt wird.

Foto: Sepp Stöger

Innovative Eyewear
Blaulichtschutz mit PRiSMA® Bildschirmbrillen

Die meisten Computernutzer können ein Lied davon singen. Bei längeren Sitzungen „vor der Röhre“ sind Kopfschmerzen keine Seltenheit, man fühlt sich abgespannt und ausgelaugt. Neben Flackerlicht und der meist fehlenden Augenbefeuchtung durch das Starren auf die Bildfläche ist das von den Bildschirmen wiedergegebene Lichtspektrum eine der Hauptursachen für Unwohlsein, Erschöpfung und Nachlassen der Sehstärke.

Dabei ist es völlig unerheblich ob sog. Röhrenmonitore, LED-Bildschirme oder TFT-Flachbildschirme zum Einsatz kommen. Bei allen derzeit gebräuchlichen Systemen weist die Lichtstrahlung einen sehr hohen Blauanteil auf, wobei der „modernere“ LED-Schirm sogar noch höhere Anteile aufweist und damit schlechter abschneidet, als manch älteres Röhrenmodell. Das von den Bildschirmen abgegebene Licht, das übrigens dem in Leuchtstofflampen, Energiesparlampen aber auch sogenannten Vollspektrumlampen ähnelt, hat einen extrem hohen Blauanteil, welcher auch durch individuelle Einstellungen am Gerät nicht kompensiert werden kann.

Die Hintergrundbeleuchtung von Computerbildschirmen und Fernsehgeräten basiert auf Quecksilberentladungen. Diese Bildschirme sind also aktive Lichtquellen, in die sehr viele Menschen berufsbedingt viele Stunden am Tag hineinschauen müssen. Unsere Augen werden dadurch immer länger und häufiger mit einem unnatürlichen Lichtspektrum konfrontiert – mit fatalen Folgen für die Sehkraft.

Das Thema „Blaulichtschädigung“ ist in der Wissenschaft schon seit vielen Jahren bekannt und es gibt sehr viele Untersuchungen die zeigen, dass intensives blaues Licht das Hormonsystem stört (Melatonin) und die Augen irreparabel schädigt. Bei jahrelanger Einwirkung des „Blaulichts“ können dann auch Augenerkrankungen bis hin zur Altersblindheit (Makuladegeneration) die Folge sein.

Erst sehr langsam setzt ein Umdenken ein, obwohl fast alle Menschen beruflich wie privat in starkem Maße betroffen sind: In allen Schulen, Krankenhäusern, Betrieben und immer mehr in Privathaushalten wird gesundheitsschädlich beleuchtet – in Form von Energiespar- und LED-Lampen, Computer-, Laptop- und Fernsehbildschirmen. Einzig und allein die gute alte „Glühbirne“ hatte das Zeug, ein augenschonendes und nahezu vollständiges Lichtspektrum abzugeben – und die wurde leider aus purem Klimaschutz-Aktionismus aus den Regalen der Elektromärkte verbannt.

Schützen Sie Ihre Sehkraft bei der Arbeit an TFT-Flachbildschirmen mit den PRiSMA® Bildschirmbrillen und den PRiSMA® Bildschirm CLiP-ON. Die PRiSMA® Bildschirmbrille und der PRiSMA® Bildschirm CLiP-ON schützt Ihr Augenlicht vor der schädlichen Blaulichtstrahlung und filtert den überhöhten Anteil an blauem Licht aus der Hintergrundbeleuchtung von Computer-Flachbildmonitoren heraus.

Weitere Informationen bei Innovative Eyewear in Murnau und im Online-Shop, wo Sie PRiSMA® Brillen zum Schutz vor schädlicher Blaulichtstrahlung sowie Sport- & Sonnenbrillen erwerben können.

Handwerkskonjunktur mit starkem Jahresendspurt

„Das Handwerk in München und Oberbayern befindet sich auf einem guten Weg. Nach einem schwachen Jahresauftakt haben die Betriebe im zweiten Halbjahr 2013 eine Aufholjagd sondergleichen hingelegt“, erklärte Handwerkskammerpräsident Heinrich Traublinger, MdL a.D., bei der Vorstellung der Konjunkturzahlen für das 4. Quartal 2013. Die Betriebe bleiben zuversichtlich: mit 84 Prozent rechnen fast ebenso viele wie im Vorjahr (85 Prozent) in den ersten Monaten mit einer guten oder befriedigenden Geschäftslage.

Die Stimmung im oberbayerischen Handwerk hat sich im 4. Quartal 2013 auf hohem Niveau leicht abgekühlt. 86 Prozent der Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Vor zwölf Monaten gaben noch 88 Prozent ein solches Urteil ab. Die Kapazitäten der oberbayerischen Betriebe waren im Berichtszeitraum zu 80 Prozent ausgelastet. Damit sank der Auslastungsgrad im Vergleich zum Vorjahr um einen Punkt. Der Anteil der Betriebe, die voll ausgelastet waren, stieg im 4. Quartal 2013 um einen Punkt auf 38 Prozent. In der Baubranche stieß sogar jeder zweite Betrieb an seine Kapazitätsgrenzen. Der Auftragsbestand im oberbayerischen Handwerk hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht verbessert. Die Betriebe hatten Aufträge für durchschnittlich 6,2 Wochen in Reserve. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 0,1 Wochen mehr. Allerdings stieg auch der Anteil der Betriebe, die eine sinkende Auftragsentwicklung registrierten, im Jahresvergleich um fünf Punkte auf 29 Prozent. Nach den witterungsbedingten Umsatzeinbußen in der ersten Jahreshälfte liegt das oberbayerische Handwerk seit den Sommermonaten konstant im Plus. Im 4. Quartal erwirtschafteten die von der amtlichen Statistik erfassten Handwerksunternehmen einen Umsatz in Höhe von 9,86 Milliarden Euro. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von nominal 3,3 Prozent. Damit schaffte das Handwerk auf den letzten Metern ein nicht mehr für möglich gehaltenes Jahresplus von nominal 0,2 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Nach dem schwachen Jahresauftakt war zunächst ein Minus von bis zu einem Prozent befürchtet worden.

In den Handwerksunternehmen im Kammerbezirk waren im Berichtszeitraum 285.900 Personen tätig. Im Vergleich zum Vorjahr veränderte sich die Beschäftigung kaum (+0,1 Prozent). Dass der Personalaufbau nur langsam voran ging, lag vor allem am Fachkräftemangel. Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern stellt für die Betriebe weiterhin ein großes Problem dar. Nur bei 58 Prozent waren alle Stellen besetzt. 18 Prozent sahen ihre Entwicklungsmöglichkeiten durch den Fachkräftemangel sogar massiv eingeschränkt. Das wurde in einer separaten Umfrage im November vergangenen Jahres ermittelt. Im Jahresdurchschnitt lag die Beschäftigung im oberbayerischen Handwerk bei 288.700 (+0,4 Prozent). Die Investitionsbereitschaft nahm im oberbayerischen Handwerk im Jahresschlussquartal ab. Insgesamt führte nur jeder dritte Betrieb Investitionsprojekte durch. Vor einem Jahr lag diese Quote noch bei 39 Prozent. Dementsprechend sank auch die Investitionssumme. Insgesamt gaben die Betriebe im 4. Quartal 250 Millionen Euro für Ersatz und Erweiterungsinvestitionen aus. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von zwei Prozent. Betrachtet man das Gesamtjahr, steht 2013 bei den Investitionen ein leichtes Plus von 0,2 Prozent auf 917 Millionen Euro.

Die Zahl der oberbayerischen Handwerksbetriebe lag zum Jahresende 2013 bei rund 79.500. Das entspricht einem Zuwachs von 1,4 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen wurden im Kammerbezirk 2013 gut 8.500 neue Lehrverträge abgeschlossen. Das entspricht dem Vorjahresniveau. Nicht besetzt wurden ca. 1.400 Ausbildungsplätze, das sind 14,1 Prozent des Gesamtangebots. Für 2014 rechnet das oberbayerische Handwerk mit einem Umsatzplus von nominal zwei bis drei Prozent auf etwa 34,1 Milliarden Euro. Die Zahl der im Handwerk Beschäftigten dürfte leicht ansteigen und im Jahresdurchschnitt bei ca. 290.000 (+0,5 Prozent) liegen.

Neben einer Neujustierung bei der Energiewende fordert das Handwerk von der neuen Bundesregierung mehr Augenmaß im Bereich der Steuern und Abgaben. „Der Fokus muss endlich auf die Entlastung der Leistungsträger gelegt werden. Ein notwendiger und schnell umsetzbarer Schritt wäre der Abbau der ungerechten kalten Progression“, betonte Traublinger. Unzufrieden ist das Handwerk auch mit der Rentenpolitik. Der Kammerpräsident: „Unsere Betriebe haben sich auf eine Ausweitung der Lebensarbeitszeit bis zum 67. Lebensjahr eingestellt. Das Handwerk kann es sich angesichts des Facharbeitermangels gar nicht leisten, bereits ab 63 auf seine wertvollen Mitarbeiter zu verzichten.“ Zur Autobahn bzw. Straßenmaut sagte Traublinger: „Wir sind selbstverständlich dazu bereit, unseren solidarischen Beitrag zu leisten. Eine Ausdehnung der Lkw-Maut auf die Fahrzeuge des Handwerks lehnen wir jedoch vehement ab, da dies überdimensionale Mehrbelastungen und einen immensen Bürokratieaufwand für unsere Betriebe nach sich ziehen würde. Diese Kosten müssten die Unternehmen zwangsläufig auf ihre Kunden abwälzen, was sie aber oft nicht könnten. Wir sind daher für eine Vignettenlösung, die alle Autobahn bzw. Schnellstraßenbenutzer einbezieht, sowie eine Anrechnung auf die KfzSteuer.“

Quelle: Handwerkskammer für München und Oberbayern

8. Oberbayerisches Wissensforum: Business-Expertise der Extraklasse Launiges Netzwerken, spritzige Entscheider-Impulse und motivierende Redner

Rosenheim / Stuttgart. Bereits zum achten Mal geht das Oberbayerische Wissensforum am 28. März an den Start. Erwartet werden im Rosenheimer Ku’Ko, dem Kultur- und Kongresszentrum, rund 1.000 Führungskräfte, Unternehmer und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Management, die sich insgesamt sechs Vorträge internationaler Spitzenredner anhören. Geboten werden Impulse für Business und Karriere, Motivation und Erfolg. Besondere Speaker-Highlights sind der Ausnahmeunternehmer Wolfgang Grupp (Trigema) und die Ski-Legende Marc Girardelli. Veranstalter des Oberbayerischen Wissensforums ist Europas führende Referentenagentur Speakers Excellence.

Das Oberbayerische Wissensforum wird unterstützt durch die Stadt Rosenheim, die Hochschule Rosenheim, viele heimische und internationale Unternehmen sowie namhafte Wirtschaftsverbände. Referenten werden neben Wolfgang Grupp, der seine Erfolgsgeheimnisse rund um die Themen Management und Führung verraten wird und Marc Girardelli, der über Spitzenleistungen im Sport und im Business referiert, gleich vier weitere Top-Experten sein: der Gedächtnistrainer Nummer Eins Oliver Geisselhart, die Erfolgsmacherin und Business-Coach Daniela A. Ben Said, der Ex-Geheimagent und Kommunikationsprofi Leo Martin und der Spitzenverkäufer Roger Rankel. Sie alle sind mehrfache Buchautoren und erfahrene Vortragsredner, die es verstehen, ihr Publikum unterhaltsam mitzureißen und zu inspirieren.

Das 8. Oberbayerische Wissensforum findet am Freitag, den 28. März im Ku’Ko in Rosenheim statt und beginnt um 12.00 Uhr. Im Foyer findet eine kleine Business-Messe statt, die zum Netzwerken in den Kommunikationspausen einlädt. Die Veranstaltung gehört zu den Top-Events in Sachen Weiterbildung in Oberbayern und darüber hinaus. Tickets kosten je nach Kategorie 149,- oder 179,- Euro. Für Unternehmen und Gruppen gibt es auf Wunsch besondere Leistungspakete. Weitere Informationen über die Redner und das Konzept des Oberbayerischen Wissensforums sowie die Möglichkeit der Ticketbestellung gibt es unter www.oberbayerisches-wissensforum.de

Hintergrund

SPEAKERS EXCELLENCE – die Referentenagentur für Ihren Erfolg

Speakers Excellence wurde im Jahr 2002 durch den Weiterbildungs- und Eventexperten Gerd Kulhavy gegründet und ist heute mit 25 Mitarbeitern die führende Redner-, Trainer- und Referentenagentur im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist Herausgeber des Top 100 Excellent Speakers Katalogs – dem Leitwerk für die Buchung professioneller Vortragsredner aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Sport. Unter dem Motto „Menschen begeistern – Unternehmen aktivieren“ hat Speakers Excellence den Anspruch, die innovativsten und professionellsten Redner und Trainer an Unternehmen verschiedener Branchen zu vermitteln. Neben dem Top 100 Excellent Speakers Katalog ist das Unternehmen auch Herausgeber des Top 100 Excellent Trainers Katalogs sowie der  Online-Experten-Portale Trainers Excellence,  redner24.de und esa100.de – dem Portal für prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Lifestyle und Politik. Zusätzlich zur eigentlichen Vermittlung begleitet die Referentenagentur Redner und Trainer durch umfassendes Marketing auf ihrem persönlichen Weg zur unverwechselbaren Marke und macht sie so erfolgreich auf dem deutschsprachigen Weiterbildungsmarkt. Speakers Excellence ist auch Veranstalter der renommierten Wissensforen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen setzt auf höchste Qualitätsansprüche und ist eingebunden in ein spezialisiertes und erfolgsorientiertes Beziehungsnetzwerk. Speakers Excellence ist Mitglied der International Association of Speakers Bureaus (IASB) und wurde im Jahr 2005 mit dem Deutschen Marketingpreis als „Deutschlands beste Referentenagentur für innovative Unternehmensaktivierung“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen über die vielfältigen Leistungen und Angebote gibt es unter www.speakers-excellence.dewww.trainers-excellence.comwww.redner24.dewww.trainers24.de und www.esa100.de.

Zahl der Stiftungen gestiegen

Nach Mitteilung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen hat sich die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts auf 20.000 erhöht. Allein 2012 wurden 700 neue derartige Stiftungen gegründet. Vermutlich gibt es darüber hinaus noch mindestens 40.000 bis 60.000 nicht-rechtsfähige Treuhandstiftungen.

Unternehmerstammtisch im Januar fällt aus!

Es ist noch nicht zu spät, daher zunächst Ihnen allen – beruflich wie persönlich – ein richtig gutes neues Jahr.

Und das beginnt gleich mit einer weniger schönen Nachricht: Aufgrund eigener Verpflichtungen und reger Reisetätigkeit müssen wir den Unternehmerstammtisch im Januar leider ausfallen lassen. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf den 27. Februar, an dem es dann wie gewohnt und mit einem spannenden Thema weitergeht – die Einladungen hierfür gehen rechtzeitig raus!

Christoph Merkel
Sehen und gesehen werden – Christoph Merkel beim 45. Unternehmerstammtisch in Laim

Wie wir uns darstellen, so werden wir gesehen – „Corporate Identity“ und Ihre Bedeutung für KMU

Selbstbild und Selbstdarstellung – das war das Schwerpunktthema beim 45. Unternehmerstammtisch in Laim. Fundiert erläuterte Christoph Merkel von der ADVERICOM Gesellschaft für Werbung und Kommunikation mbH maßgebliche Parameter einer „Corporate Identity“ – am Beispiel der Außendarstellung starker Marken beleuchtete er darüber hinaus die Historie von Logos und Signets, aber auch Farben, Typographie bis hin zu Dienstkleidung und Architektur.

Interessiert lauschten die Stammtisch-Teilnehmer den Erläuterungen zum erweiterten Säulenmodell aus Corporate Behaviour, Corporate Design und Corporate Communication – erweitert mit Corporate Sound, der in der Außenwirkung nicht nur großer Unternehmen eine immer bedeutendere Rolle spielt.

Dass das Erscheinungsbild eines Unternehmens nicht nur über Briefköpfe und Visitenkarten transportiert wird ist jedem klar. Wie vielschichtig die Unternehmensphilosophie jedoch transportiert werden kann, wie Mitarbeiter „mitspielen“ müssen und wo überall Fallstricke lauern, war jedoch interessant zu erfahren. Es gibt schon eine ordentliche Anzahl an Stellschrauben, um Nachfrage und Bekanntheit zu steigern oder seinen guten Namen ins rechte Licht zu rücken. Lebhaft diskutiert wurden insbesondere auch einige juristische Aspekte – es wird eben immer spannend, wenn Fachanwälte zu den Gästen zählen.

Nana Berzl vom Speisezimmer überraschte mit Parmesan-Plätzchen, einer deftigen Linsensuppe mit Bio-Debrezinern und selbstgebackenen Schwarzbrot. Danach gabs ein sündhaftes Apfelkompott mit Zuckerstreuseln. Michael Wenzel vom WEIN.GUT hatte dazu passend kräftige Österreicher ausgewählt.

So war der letzte Unternehmerstammtisch im Jahr 2013 noch einmal mit einem spannenden Thema besetzt. Der nächste Stammtisch findet dann Ende Januar statt, die Einladungen dazu gehen rechtzeitig raus. Am 12. Dezember trifft sich der Unternehmerstammtisch Laim noch einmal im Speisezimmer, um bei Kaffee, Glühwein und Lebkuchen das Jahr ausklingen zu lassen. Wie immer gibts gute Kontakte und interessante Gespräche gratis dazu.

Ulrike Knauer
Spitzentrainerin Ulrike Knauer: Vertrieb ist nicht nur eine Sache des Vertriebs „Verkaufen ist ein Mannschaftssport“

Innsbruck. Geschäftskunden und Verbraucher werden nahezu täglich mündiger und anspruchsvoller. Dank Facebook, Twitter und schier unendlich vieler Bewertungsportale ist alles transparent. Produkte und Leistungen, aber auch Unternehmensimages können in Sekundenschnelle verglichen werden. Qualität bezogen auf eine fertige Leistung allein reicht deswegen heute nicht mehr aus. Das Gesamterlebnis muss stimmen – im Prozess, im Service und in Bezug auf ethische Unternehmens- und Produktionsmaßstäbe. Wer als Unternehmen so denkt, darf seinen Vertrieb nicht mehr allein der Vertriebsabteilung überlassen. Firmen und Marken müssen ganzheitlich erlebbar werden. Verkaufen wird zum Mannschaftssport, weiß die Tiroler Vertriebs- und Verhandlungsexpertin Ulrike Knauer.

„Jeder in einem Unternehmen, vom Vorstandschef bis zum Pförtner, prägt das Image eines Unternehmens und macht es für den Kunden oder Besucher erlebbar“, so Ulrike Knauer, die in ihren Trainings Betriebe nicht nur in Sachen Verkauf und Verhandlung schult, sondern mit ihnen auch eine strategische Positionierung entwickelt. Der Gedanke, dass der Vertriebler „draußen an der Kundenfront“ es schon richten möge, habe sich überholt. Verkauf, Marketing, Vorstand, Projektmanager – einfach alle müssten zum Erfolg beitragen, über die mediale Wahrnehmung, den Umgang mit Besuchern im eigenen Haus oder in einzelnen Unternehmensabläufen.

Nichts, erklärt Knauer, verbreite sich so schnell wie negative Erfahrungen. Und diese müssten eben nichts mit dem Ergebnis zu tun haben. Auch ein böser Blick oder ein falsch verstandener Satz eines Mitarbeiters könne dem Unternehmensbild schaden. Wie in einem guten Restaurant unterscheide der Kunde nicht nur nach dem Geschmack des Menüs, sondern bewerte auch den Service, das Ambiente, die Beratung und vieles andere mehr.

„Hierarchien weichen auf“, so die Vertriebsexpertin. Jeder trage so Verantwortung für den Unternehmenserfolg. Somit sei Vertrieb auch eine Frage der Unternehmenskultur. Es gelte, sich als ganzheitliches Team darzustellen, dass sich zu 100 Prozent dem Dienst am Kunden verschrieben habe. Guter Service und hohe Kommunikations-, Erlebnis- und Produktqualität entstehe im Inneren, ist eben nicht nur das Ergebnis intelligenter Vertriebsstrategien.

„Natürlich bleiben Verkäufer wichtig. Sie sind die Botschafter eines Unternehmens und das wichtigste Ohr am Markt“, weiß Knauer aus langjähriger Erfahrung. Und dennoch sind gerade sie davon abhängig, was hinter ihnen in den einzelnen Umsetzungsabteilungen geschieht. Vertriebsarbeit werde leichter, wenn sich positive Botschaften und Images bereits vor dem persönlichen Erscheinen bei einem Neukunden verbreitet hätten.

Für Unternehmen bedeutet das, mehr in die Menschen, die Mitarbeiter und Servicepartner zu investieren. Kommunikation und Wirkung, mediale Darstellung und Führung, gute Arbeitsbedingungen und die Entwicklung von Teamkompetenz – all das ist umsatzentscheidend. Die schöne Fassade genüge eben nicht mehr. Schein und Sein müssten kongruent zueinander passen. Vertrieb gehe in diesem Sinne ganzheitlich gedacht alle an.

Wer mehr über die Verhandlungs-, Vertriebs- und Positionierungsexpertin Ulrike Knauer, die Themen Vertriebsteams und Unternehmensimage oder ihre Trainings- und Vortragsangebote erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com.

Hintergrund:

Professioneller Spitzenverkauf bedeutet, über Emotionen zu verkaufen. Dafür steht Ulrike Knauer. Besonders geschätzt wird sie bei ihren Kunden für ihre authentische, ehrliche und direkte Art sowie ihre hohe Professionalität. Basis dafür ist unter anderem ihr beruflicher Erfahrungsschatz im internationalen Marktaufbau, den sie für die englische Post „Royal Mail“ als Geschäftsführerin in sieben Ländern erfolgreich verantwortet hat, sowie ihr erfolgreiches Engagement als Direktorin bei der Berlitz Sprachschulen GmbH und als Key Account Managerin bei der Sixt Autovermietung GmbH & Co KG.

Heute lebt die mehrfache Autorin (u. a. „Was Top Verkäufer auszeichnet – Vertriebserfolg mit Ethik statt Abzocke“) in Österreich. Intuition ist für sie ein wesentlicher Punkt bei einem Top-Verkäufer. Ulrike Knauer zeigt, was der Kunde denkt. Selbstbewusstsein und Kompetenz gehören dazu, um auf Augenhöhe mit den Top 500 Unternehmen weltweit zu sprechen. Praktisch und praxisorientiert zeigt sie Führungskräften und Mitarbeitern – gerne auch in englischer Sprache – wie dies möglich wird. Und das mit viel Herzlichkeit, psychologischem Know-how, Wertschätzung und Empathie, den wichtigsten Hauptfaktoren, um im Verkauf eine Abschlussquote von über 90 Prozent zu erreichen. Eine Quote, die Ulrike Knauer in Ihrer langjährigen Tätigkeit in der Praxis regelmäßig erreicht und bewiesen hat.

Weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com.

Neues Reisekostenrecht ab 01.01.2014

Siehe Anweisungen des Bundesfinanzministeriums (BMF, Schreiben vom 30.09.2013, IV C 5 – S 2353/13/10004). Die steuerlichen Reisekostenregelungen gelten auch für Ehrenamtler und unbezahlte Vorstandsmitglieder. Neue Verpflegungsmehraufwendung-Pauschalen: ab 8 Std. 12 Euro plus je 12 Euro für An- und Abreise bei mehrtägigen Dienstreisen. Bei Tätigkeiten im Ausland und mehr als 24 Stunden Abwesenheit 120 % der nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG) festgesetzten Tagegelder, sonst 80 %.

Corporate Social Responsibility (CSR)-Beratungsstelle bei der IHK München

Die IHK plant von einer neuen Stelle aus eigene CSR-Projekte, -Veranstaltungen und -Informationsmaterialien zu entwickeln, kleinere und mittlere Unternehmen bei deren CSR-Aktivitäten zu unterstützen und mit Gemeinnützigen zu kooperieren. Diese haben hier also einen interessanten Partner bei ihrer Suche nach geeigneten Sponsoring-Partnern in der Wirtschaft: Kuttner@muenchen.ihk.de, Tel: 5116 1105