Frohe Ostern!

Wir wünschen all unseren Stammtischlern ein schönes Osterfest, einen fleißigen und großzügigen Osterhasen und ein paar sonnige und stressfreie Feiertage. Genießen Sie den jetzt unübersehbaren Frühlingsanfang!

Wir sehen uns beim Unternehmerstammtisch in Laim!

Dr. Christian Hillebrand beim 99. Unternehmerstammtisch
Das Böse ist immer und überall – Dr. Christian Hillebrand beim 99. Unternehmerstammtisch

„Das Böse ist immer und überall“. Zu dieser Erkenntnis kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 99. Unternehmerstammtisches in Laim, der am letzten Donnerstagabend im „Schmankerlwirt“ in der Tübinger STraße stattfand. Sicherheitsexperte Dr. Christian Hillebrand von der Atos Information Technology GmbH gab einen umfassenden Einblick in die aktuelle Bedrohungslage, zeigte typische Schwachstellen gerade in kleineren Unternehmensnetzwerken, erläuterte Angriffsmethoden und Tätergruppen.

Im Verlauf des Vortrags kamen viele der Stammtischler ins Grübeln und zur Einsicht, dass rein gar nichts sicher ist. Bei allem vermeintlichen Schutz durch Firewalls und Anti-Viren-Software – die größte Schwachstelle in Unternehmensnetzwerken sitzt meist vor dem Bildschirm und klickt unkoschere E-Mails, hantiert mit unsicheren Datenträgern und das letzte Backup ist 3 Jahre alt. Das muss in die Hose gehen, „die Frage ist nicht, ob man angegriffen wird, sondern wann“ so Hillebrand.

Ein Fakt, der durch zunehmende Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse, hybrides Arbeiten und digitalen Geschäftsmodellen immer mehr an Brisanz gewinnt. Denn die Arbeit von zu Hause aus schafft mehr Endpunkte für Cyberangriffe – und die nachfolgenden Kosten derartiger Angriffe sind in den letzten Jahren stetig angestiegen.

Und so ist abzusehen, dass u.U. einmal (oder mehrmals) alle Räder stillstehen. Beispiele aus dem DACH-Raum gibt es alleine aus den letzten paar Jahren zuhauf. Christian Hillebrand hatte einen ganzen Blumenstrauß konkreter Fälle dabei, erläuterte die Angriffsszenarien, die entstandenen, größtenteils exorbitanten Kosten und was gegen die Angriffe unternommen wurde – sofern das überhaupt noch möglich war.

Denn Möglichkeiten gäbe es genügend, wenn man sie denn nutzen würde. Angefangen bei strikten Sicherheitsrichtlinien (die natürlich nicht nur gelesen, sondern auch gelebt werden müssen) bis hin zu Backuplösungen, die diesen Namen auch verdient haben. Denn was nützen Datensicherungen, die permanent online sind, im Haus gelagert werden und damit ebenso verseucht sein können, wie jede andere Netzwerkmaschine, vom Desktop-PC, über Mobilgeräte bis hin zu Druckern und der gesamten IP-Telefonie.

Also raus damit aus dem internen Netzwerk, denn was dort nicht ist, kann auch nicht angegriffen und/oder kompromittiert werden. Die Atos Information Technology GmbH liefert mit der End-to-End-Lösung „Cyber Recovery“ eine sichere digitale Infrastruktur von der Endpoint-Security im lokalen Netzwerk, übers Rechenzentrum bis hin zur Cloud – und hilft mit innovativen Sicherheitsservices, die lebensnotwendigen Geschäftsprozesse am Laufen zu halten – oder mit überschaubarem Aufwand wiederherzustellen, sollte der Ernstfall eingetreten sein. So können sich Unternehmen schnell von Ransomware- und anderen Cyberangriffen erholen und sind nicht von teilweise monatelangem Stillstand beeinträchtigt.

Inzwischen vertrauen viele namhafte internationale Großkonzerne auf die Cloud-Security-Services der Atos Information Technology GmbH – die Klientenliste liest sich wie das Who Is Who der angesagtesten Tech-Firmen der Welt. Und warum nicht von den Großen lernen? Es gibt genügend handwerkliche Handgriffe, die sich auch in Kleinen umsetzen lassen und die Sicherheit innerhalb der Unternehmens-IT signifikant erhöhen.

Dennoch dürften einige der Unternehmerstammtischler eine unruhige Nacht gehabt haben. Denn es ist ein Unterschied, ob man in den Medien mal wieder etwas über eine diffuse Bedrohungslage liest – oder aus allererster Hand erfährt, was da draußen wirklich los ist. Alles in allem ein höchst spannender Vortrag von einem ausgewiesenen Security-Experten, der vielen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Cyber-Security aktuelle Bedrohungslage
IT-Infrastruktur – aber sicher!

„Ich bin gehackt worden!“ Wie oft haben wir diesen Satz schon hören müssen – und meistens stimmt diese Aussage vorne und hinten nicht. Nein, Du bist nicht gehackt worden! Du hast nur den E-Mail-Anhang eines Nigeriaprinzen angeklickt oder bist auf einer Schmuddelwebsite unterwegs gewesen – und hast Dir was eingefangen. Gerade bei Klein- und Kleinstunternehmen lassen sich „Hacking-Angriffe“ tatsächlich auf ein solches Szenario reduzieren, aber natürlich existieren reale und wesentlich komplexere Bedrohungen da draußen – und die sollten Entscheider durchaus im Auge behalten.

Die Gefahren für die lokale IT-Infrastruktur sind vielfältig und können schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht angemessen adressiert werden. Zudem müssen Mitarbeiter informiert und geschult werden, damit die größte Gefahr für die IT nicht vor dem Computer sitzt.

Aufgrund der derzeitigen weltpolitischen Situation haben sich mögliche Gefahren noch einmal deutlich verschärft – das ist die aktuelle Bedrohungslage:

  1. Malware und Viren: Schädliche Software wie Viren, Würmer, Trojaner und Ransomware können in das Netzwerk eindringen und Daten beschädigen, stehlen oder verschlüsseln.
    • Gegenmaßnahmen: Regelmäßige Updates von Betriebssystemen und Anwendungen, Einsatz von Antivirenprogrammen und Firewalls, Schulung der Mitarbeiter für sicheres Surfen und vor allem im Umgang mit E-Mails.
  2. Phishing-Angriffe: Kriminelle versuchen, über gefälschte E-Mails oder Websites Zugangsdaten und sensible Informationen abzugreifen.
    • Gegenmaßnahmen: Sensibilisierung der Mitarbeiter für Phishing-Techniken, Verwendung von Multi-Faktor-Authentifizierung, manuelle oder automatische Überprüfung von URLs und Absenderadressen.
  3. Schwachstellen in Software und Systemen: Veraltete Software oder unzureichend konfigurierte Systeme können als Einfallstore für Angreifer dienen.
    • Gegenmaßnahmen: Aktualisierung von Betriebssystemen und Anwendungen, regelmäßige Sicherheits-Scans und Penetrationstests, Implementierung und Dokumentation von Sicherheitsrichtlinien für Software und Systemkonfiguration.
  4. Unsichere Passwörter: Schwache oder leicht zu erratende Passwörter ermöglichen es Angreifern, sich Zugang zu Benutzerkonten zu verschaffen.
    • Gegenmaßnahmen: Verwendung von starken Passwörtern oder Passphrasen, regelmäßige Aktualisierung von Passwörtern, Einsatz von Passwortmanagern zur Verwaltung von Zugangsdaten.
  5. Datendiebstahl und Datenschutzverletzungen: Diebstahl oder die unautorisierte Offenlegung von sensiblen Daten kann schwerwiegende rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben.
    • Gegenmaßnahmen: Verschlüsselung sensibler Daten, Implementierung von Zugriffskontrollen und Berechtigungen, regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und Compliance-Audits.
  6. DDoS-Angriffe: Durch Distributed Denial-of-Service-Angriffe können Angreifer die Verfügbarkeit von Diensten beeinträchtigen, indem sie Netzwerke oder Server überlasten oder gänzlich lahmlegen.
    • Gegenmaßnahmen: Einsatz von DDoS-Schutzlösungen wie Firewalls und Intrusion Prevention Systems, Überwachung des Netzwerkverkehrs auf Anomalien, Kapazitätsplanung und Ausfallsicherheit.
  7. Interne Bedrohungen: Mitarbeiter oder Auftragnehmer können versehentlich oder absichtlich Sicherheitsrichtlinien verletzen und sensible Daten exponieren oder Schaden anrichten. Manchmal reicht da schon, wenn Lieschen Müller ihrer Kollegin ihrer Urlaubsbilder zeigen will und dafür ihren privaten USB-Stick im Firmenrechner versenkt.
    • Gegenmaßnahmen: Implementierung von Zugriffskontrollen und Überwachungssystemen, Schulung der Mitarbeiter für sichere Arbeitspraktiken, Durchführung von Hintergrundüberprüfungen für Mitarbeiter mit Zugriff auf sensible Informationen.
  8. Verlust oder Diebstahl von Geräten: Unachtsamkeit oder Diebstahl von Geräten wie Laptops, Laufwerken oder Smartphones kann zu Datenverlust oder -diebstahl führen.
    • Gegenmaßnahmen: Verschlüsselung von Daten auf mobilen Geräten, Remote-Wipe-Funktionen für verlorene oder gestohlene Geräte, physische Sicherheitsmaßnahmen wie Schlosssysteme und Überwachungskameras.

Um im Angriffsfall Herr der Lage zu sein und den möglichen Bedrohungen effektiv zu begegnen, ist eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie erforderlich, die technische Lösungen, Schulungen für Mitarbeiter und klare Sicherheitsrichtlinien umfasst – die auch dokumentiert und von den entsprechenden Mitarbeitern gelebt werden müssen. Darüber hinaus ist es wichtig, Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, um mit neuen Bedrohungen Schritt zu halten.

Bei Fragen stehen die Sicherheitsexperten aus unterem Unternehmernetzwerk gerne zur Verfügung. Wir stellen gerne den Kontakt her! Beim 99. Unternehmerstammtisch am 28.03.2024 ist die Cybersicherheit zentrales Thema und wir freuen uns, einen ausgewiesenen Experten zu diesem Thema begrüßen zu können.

Dr. Christian Hillebrand
99. Unternehmerstammtisch – Bedrohungsabwehr oder Cyber-Resilenz-Strategie?

Ein Alptraum-Szenario: Kein Website-Zugriff mehr, das gesamte E-Mail-System liegt lahm, Kontakte und Personaldaten sind nicht mehr abrufbar, alle Dateien und Dokumente sind weg. Ihr Unternehmen ist schlichtweg nicht mehr erreichbar, denn auch die IP-Telefonie ist vom Datengau betroffen. Was ist da schiefgelaufen und wo sind die Schwachstellen?

Wir wissen, dass sich viele Unternehmen sicherheitstechnisch auf sehr dünnem Eis bewegen. Das betrifft Kleinunternehmer ebenso wie Mittelständler mit mehreren hundert Angestellten, ja sogar große Industriebetriebe und staatliche/öffentliche Institutionen. Doch entweder redet man sich ein, dass „uns so etwas nicht passieren kann“ oder es wird einmal täglich still gebetet, dass der eigene Laden verschont bleiben möge. Doch eine wirkliche Strategie zur Schadensprävention und -vermeidung verfolgen die Wenigsten, sei es aus Unkenntnis oder weil dafür einfach kein Budget eingeplant ist.

Dabei ist die Bedrohungslage durchaus akut und die Intensität und die Effektivität von Ransomware-Angriffen hat in den letzten zwei Jahren aufgrund der internationalen politischen Gegebenheiten noch einmal deutlich zugenommen. Wollen wir wirklich warten, bis es zum Gau kommt?

Um mal ein paar Zahlen zu nennen: Der deutschen Wirtschaft musste 2022 einen Schaden von rund 203 Milliarden Euro durch Datendiebstahl, Spionage und Sabotage hinnehmen. Im Jahr davor waren es sogar 223 Milliarden Euro, so der Branchenverband Bitkom e.V. – und dabei wurden die meisten Dunkelziffern nur grob geschätzt. Wir alle erinnern uns an plakative Fälle in den Nachrichten, in denen z.B. eine Krankenhaus-IT oder die komplette Gemeindeverwaltung einer Kreisstadt für Wochen bzw. Monate ausgefallen ist.

Um für normale und geordnete Betriebsabläufe zu sorgen, müssen Unternehmen in der Lage sein, auf Sicherheitsverletzungen zu reagieren, Schäden zu mindern und die schnelle und vollständige Datenwiederherstellung zu ermöglichen. Es ist also an der Zeit, über wirkliche Datensicherheit zu reden. Und das machen wir mit Dr. Christian Hillebrand, Sicherheitsexperte bei der Atos Information Technology GmbH, mit dem wir erörtern, ob eine reine Bedrohungsabwehr noch ausreicht oder ob man viel eher zu einer Strategie der Cyber-Resilienz übergehen muss. Christian Hillebrand gibt uns einen Einblick in die aktuelle Bedrohungslage, zeigt Schwachstellen, erläutert Angriffsmethoden und Tätergruppen.

Ebenso wird gezeigt, wie effektives Notfallmanagement funktioniert und welche Sicherungen, Plattformen und Werkzeuge benötigt werden – auch wenn der bisherige Schutz versagt hat und das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

Wir versprechen einen hochinteressanten, aber auch äußerst wichtigen Impulsvortrag und hoffen, dass Sie danach noch gut schlafen können. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!

Über Christian Hillebrand:

Christian Hillebrand ist promovierter Informatiker und hat einen breiten Hintergrund in den Bereichen Softwareentwicklung, Sicherheit und Cloud-Technologien, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Derzeit leitet der den Portfolio-Stream in der #MittelstandmitAtos-für-Deutschland-Initiative und referiert bei vielen Veranstaltungen mit seiner Security-Expertise in Cyber Recovery.

Eva Straube im Orhideal IMAGE Magazin
Eva Straube im Orhideal Unternehmermagazin

Gestern noch beim Unternehmerstammtisch, heute schon im Hochglanz-Magazin – so schnell kann’s gehen.

Rechtsanwältin Eva Straube ist Expertin für Gesellschafts- und Steuerrecht und stellt seit vielen Jahren sowohl Gründern als auch gestandenen Unternehmern ihre umfassende Expertise zur Verfügung. Bei unserem November-Stammtisch hat Eva mit ihrem Impulsvortrag die Geheimnisse rund um die AGB beleuchtet, nun ist sie Titelgesicht der kommenden Ausgabe des Orhideal IMAGE Unternehmermagazins.

Und die Veteranen des Unternehmerstammtisches werden sich erinnern: auch die Fotografin, Foto-Coachess, Netzwerkerin und Marketingexpertin Orhidea Briegel war schon unser Gast, man glaubt es nicht, aber das war im Jahre des Herrn 2014. Seit mehr als 20 Jahren bringt die rastlose Diplom-PR-Fachwirtin Unternehmer zusammen – persönlich, auf Hochglanzpapier oder virtuell. Und so gibt es immer wieder Kooperationen des Laimer Unternehmerstammtisches mit dem Orhideal IMAGE Magazin – vielleicht wollen Sie sich dort ja auch mal als starke Marke präsentieren? Dann befänden Sie sich nämlich in bester Gesellschaft, blättern Sie mal rein!

Hier geht’s zum Magazin!

Foto: ©2024 Orhidea Briegel

Das perfekte Geschenk im Osternest ist der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock
Kulinarisches Frühlingserwachen mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock

Die Tage werden endlich wieder länger und der Winterblues zieht von dannen. Die Schwere der dunklen, kalten Tage weicht der zunehmenden Leichtigkeit des Frühlings. Mit dem Gutscheinbuch.de Schlemmerblock ergeben sich vielfältige Möglichkeiten des Zeitvertreibs und es eröffnen sich neue Wege der kulinarischen Reise für jedermann: Nicht nur für Feinschmecker, sondern auch für Familien, die mit ihren Kindern das erste Eis der Saison genießen, für Pärchen, deren Frühlingsgefühle in ihrem Lieblingsrestaurant entfachen und für Freundesgruppen, die sich in dem neuen Café um die Ecke in entspannter Runde austauschen.

Das Osterfest leitet in der christlichen Tradition den Frühlingsbeginn ein. Die vorangehende Fastenzeit stellt nicht nur Gläubige vor Herausforderungen. Mittlerweile nutzen viele Menschen das bevorstehende Osterfest zum Ausüben von Achtsamkeit im Alltag: Während die einen auf Fleisch oder Süßes verzichten, reduzieren die anderen ihre Smartphone-Nutzung oder nehmen sich bewusst Zeit für schöne Dinge, die im stressigen Alltag schnell mal untergehen. Der feierliche Abschluss der Fastenzeit ist das Osterfest. Das gemeinsame Schlemmen und Zeitverbringen im Kreise der Liebsten dient als Belohnung für die zurückliegenden Anstrengungen.

Das perfekte Geschenk im Osternest ist der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock.

Nach dem Motto „2x genießen – 1x zahlen“ können sich Jung und Alt auf neue und bewährte kulinarische Reisen sowie aufregende Freizeiterlebnisse im Frühling und Sommer freuen.

Der Gutscheinbuch.de Schlemmerblock 2024 (UVP 44,90 €) ist mit dem Code HASE24-PR zum Sonderpreis ab nur 9,93 €* erhältlich:

  • ab einem Exemplar 23,90 €
  • ab 2 Exemplaren 14,90 €
  • 2+1-Aktion: pro 2 bestellten Blöcken gibt es einen Block gratis
    * inkl. Gratisblock umgerechnet 9,93 € pro Block 2024. Nur für begrenzte Zeit. Solange der Vorrat reicht

Bereits ab einem bestellten Exemplar erfolgt die Lieferung versandkostenfrei. Der Code kann sowohl bei telefonischen (Hotline: 06241-20260, kostenfrei aus allen dt. Netzen), als auch Online-Bestellungen (www.gutscheinbuch.de) angegeben werden. Der Schlemmerblock 2024 ist bis zum 01.12.2024 gültig.

Siegfried Mai beim 98. Unternehmerstammtisch
Nicht auf den Tag X warten – Siegfried Mai beim 98. Unternehmerstammtisch

„Nach mir die Sintflut“ ist nicht unbedingt eine solide Strategie für eine unternehmerische Existenz, das ist unverantwortlich gegenüber dem eigenen Unternehmen – aber auch gegenüber Angehörigen, die sich u.U. jahrelang mit derlei Nachlässigkeiten auseinandersetzen müssen und dabei durchaus mit unangenehmen Kosten konfrontiert sein können.

Mit den entsprechenden Vorsorgemaßnahmen, aber auch mit rechtsgültig und sicher hinterlegten Verfügungsdokumenten lässt sich einige Sicherheit für den Tag X herstellen. Und ja, es gehört auch die eine oder andere Versicherungspolice dazu, um Firma und Familie auf sichere Füße zu stellen. Und die Dinge zu regeln, bevor es andere tun.

Sei es ein Unfall, eine Krankheit oder ein unerwarteter Todesfall: passieren kann immer etwas. Dann zahlt sich ein durchdachtes und umfassendes Vorsorgemanagement aus, um alle Dinge im Sinne des Unternehmers zu regeln. Das war das Thema beim 98. Unternehmerstammtisch in Laim, bei dem Siegfried Mai von der Firma NettoFinanz umfassend über nötige und mögliche Maßnahmen berichtete, damit Unternehmen und Unternehmer(familie) nicht „den Bach runtergehen“.

Denn Fakt ist: Jeder Unternehmer ist sowohl Unternehmer als auch Privatperson. Und so kamen sowohl Privatverfügungen als auch Unternehmensverfügungen zur Sprache und worauf alles geachtet werden muss, um den Unternehmerwillen eindeutig, unanfechtbar und rechtssicher zu hinterlegen. Ebenso erläuterte Mai die bürokratische Maschinerie, mit der sich u.U. Mitunternehmer, Geschäftsführer, Teilhaber, Mitarbeiter aber auch die Unternehmerfamilie konfrontiert sehen, wenn nicht eindeutige und beglaubigte Dokumente dafür sorgen, Verantwortlichkeiten und Willensbekundungen deutlich zu machen. Und dann sind Missverständnisse und Streit vorprogrammiert.

Seien wir doch mal ehrlich: Gesundheit, Aufenthalt und Unterbringung, Vermögen und Finanzen, Post, Internet, Behörden sind doch überwiegend – wenn überhaupt – höchstens in einem Testament fixiert, anstatt in einer umfassenden Privatverfügung. Im Unternehmensbereich sieht es meist noch schlimmer aus, viele Inhaber, Eigentümer und Führungskräfte treffen keine nachhaltigen Vorbereitungen, um das Unternehmen im Sinne des Unternehmers weiterführen oder entsprechend abwickeln zu können.

Ein heikles Thema, welches viele Fragen aufgeworfen – und viele nachdenkliche Gesichter hinterlassen hat. Aber es existieren zahlreiche Lösungen, wie Willensbekundungen digital, stets aktuell und rechtssicher hinterlegt werden können und das zu recht überschaubaren Kosten – auch die wurden von Siegfried Mai umfassend erläutert.

Wieder einmal war ein ausgewiesener Experte zu Gast beim Unternehmerstammtisch. Wir sagen danke für einen hochinteressanten Impulsvortrag, und hoffen, dass wir Siegfried Mai bald wieder mal als Gast oder als Referenten begrüßen dürfen.

Ein herzliches Dankeschön geht auch ans Team vom Schmankerlwirt, die sich wie gewohnt umsichtig und flink um unsere Wünsche und Sonderwünsche gekümmert haben.

Der nächste Stammtisch findet am 28. März statt, natürlich wieder mit einem spannenden Business-Thema. Soviel sei verraten: Es geht ums Social-Media-Marketing bei LinkedIn! Wir sehen uns!

98. Unternehmerstammtisch
Vorsorge durch Vollmachten und Verfügungen

Wir dürfen noch einmal an den 98. Unternehmerstammtisch erinnern, der am 29. Februar, gegen 19:00 Uhr im Schmankerlwirt in der Tübinger Straße 10, 80686 München stattfindet (Nebenraum!).

HIER ANMELDEN!

Klar, wir stehen alle noch „voll im Saft“, aber niemand – auch Jüngere nicht – kann vollständig ausschließen, dass wir durch Unfall oder Krankheit unsere persönliche und vor allem auch unsere rechtliche Selbstbestimmtheit verlieren. Was dann? Was wird aus unserem Unternehmen, unseren Verpflichtungen, wie ist unsere Familie abgesichert?

Siegfried Mai von der Firma NETTOFINANZ ist unser Gast und wird uns für das häufig vernachlässigte Thema „Vorsorge“ sensibilisieren, sowie Möglichkeiten erörtern, die Dinge zu regeln, bevor es andere tun.

Freuen Sie sich also auf einen interessanten Abend mit einem Impulsvortrag zu einem durchaus brisanten Thema, viel Wissenstransfer aus erster Hand, netten Leuten, gepflegtem Netzwerken und wer mag: einem Mega-Schnitzel!

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Wir sehen uns!

Foto: ©Mart Production

Onlinemarketing fürs Handwerk
Von der Werkbank ins Web: Praktische Tipps für erfolgreiches Onlinemarketing traditioneller Handwerksbetriebe

Viele Handwerksbetriebe sind traditionsreiche Familienunternehmen, die teilweise seit mehreren Generationen geführt werden. Schon der Großvater stand an der Werkbank und mit seinem Namen für Qualität und Exzellenz.

Viele dieser Firmen konnten sich bisher auf eine solide Stammkundschaft und freiwillige Mund-zu-Mund-Propaganda verlassen. Schon demografiebedingt lässt das nun langsam nach und jetzt rächt sich, dass man jahre- wenn nicht jahrzehntelang die „neuen“ Medien hat schleifen lassen. „Kundenakquise via Internet? Brauchen wir nicht, wir stehen doch in den Gelben Seiten!“ Jetzt schrillen in vielen Büros die Alarmglocken, denn auch bei der Personalsuche ist inzwischen die fehlende Online-Sichtbarkeit vieler Handwerksbetriebe ein deutlicher Wettbewerbsnachteil.

Es ist für viele Firmen an der Zeit, etwas zu tun. Doch welche Stellschrauben müssen bewegt werden, um eine Online-Präsenz aufzubauen und via Internet Interessenten und Kunden zu akquirieren? Hier sind ein paar kostengünstige und schnell umsetzbare Möglichkeiten:

Website:

Es gibt tatsächlich noch jede Menge Handwerker, Klein- und Kleinstunternehmen, die noch nicht oder nur sehr rudimentär im Web vertreten sind. Wie soll ohne Online-Aktivitäten Aufmerksamkeit generiert werden?

  • Erstellen Sie endlich eine professionelle Website! Eine ansprechende Website ist heutzutage ein Muss für jedes Unternehmen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Website übersichtlich gestaltet ist, alle relevanten Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen und Produkte enthält und vor allem benutzerfreundlich ist – d.h. verwendbar auf allen heute aktuellen Endgeräten. Vergessen Sie nicht, mehrere Kontaktmöglichkeiten anzubieten und Ihre Kontaktinformationen deutlich sichtbar zu platzieren. Ebenso essenziell ist es, dass Öffnungszeiten, Dienstleistungen und Produkte leicht zu finden sind.
  • Hände weg von Allerwelts-Templates und Baukästen. Für den Anfang mag das genügen, später rächt sich meist die fehlende Flexibilität und Kompatibilität. Investieren Sie in ein ansprechendes Webdesign, das die Identität, das Selbstbild und den Charakter Ihres Unternehmens 1:1 widerspiegelt.

Suchmaschinenoptimierung (SEO):

  • Optimieren Sie Ihre Website für Suchmaschinen, damit potenzielle Kunden Sie leicht finden können. Das beinhaltet die Verwendung relevanter Keywords in Ihren Seiteninhalten, das Einrichten von Meta-Beschreibungen und Title-Tags sowie die Optimierung Ihrer Website für Geschwindigkeit und mobile Geräte.
  • Recherchieren Sie relevante Keywords, die von Ihrer Zielgruppe bei der Suche nach Handwerksleistungen verwendet werden, und integrieren Sie diese strategisch in Ihre Website-Inhalte.
  • Optimieren Sie Ihre Meta-Beschreibungen, Title-Tags und URLs, um Suchmaschinen zu helfen, Ihre Seiten besser zu verstehen und zu indexieren.
  • Verbessern Sie die Ladezeit Ihrer Website, indem Sie Bilder optimieren, Caching verwenden und unnötige Plugins deaktivieren – vor allem, wenn Sie die „üblichen Verdächtigen“ unter den Content-Management-Systemen verwenden.

Lokales Online-Marketing:

Als lokal oder regional tätiger Handwerksbetrieb ist ein Google-Business-Profil ein Muss, um in den lokalen Suchergebnissen besser sichtbar zu sein.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Unternehmensinformationen korrekt und aktuell sind, dazu gehören genaue Standortinformationen, Öffnungszeiten und Fotos. Darüber hinaus sollten Sie zufriedene Kunden ermutigen, Bewertungen und/oder Rezensionen in Ihrem Google-Business-Profil zu hinterlassen, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu stärken.
  • Nutzen Sie Angebote kommunaler Träger, viele Städte- und Gemeindeseiten platzieren beispielsweise Werbung für lokale Unternehmen.

Content-Marketing:

  • Erstellen Sie hochwertige Inhalte, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Das können Blogbeiträge, Anleitungen, Fallstudien oder Videos sein, die Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrung demonstrieren. Teilen Sie diese Inhalte auf Ihrer Website und in den sozialen Medien, um Ihre Reichweite zu erhöhen und potenzielle Kunden anzusprechen. Insbesondere sollte gerade bei Handwerkern immer die Expertise (Meistertitel), die langjährige Erfahrung, die Familientradition, aber auch Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein hervorgehoben werden.
  • Erstellen Sie informative Blogbeiträge, Anleitungen oder Videos, die sich auf die Anforderungen und Interessen Ihrer Zielgruppe konzentrieren. Achten Sie vor allem darauf, regelmäßig neuen Content zu veröffentlichen, um Ihre Besucher zu binden und Ihre Expertise zu demonstrieren. Steter Tropfen höhlt den Stein!

Social Media Marketing:

  • Nutzen Sie Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter aber auch „hippe“ Tools wie TikTok , um Ihr Unternehmen zu präsentieren und mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten – abhängig von Ihrer Branche und Ihrer Zielgruppe können da noch weitere Plattformen hinzukommen.
  • Identifizieren Sie die Social-Media-Plattformen, die von Ihrer Zielgruppe bevorzugt werden, und konzentrieren Sie sich auf diese. Veröffentlichen Sie regelmäßig interessante und abwechslungsreiche Inhalte wie Fotos, Videos, Umfragen oder Kundenbewertungen, um das Interesse Ihrer Follower zu wecken – und zu erhalten.
  • Bieten Sie Sonderangebote, Gewinnspiele oder andere Goodies an und reagieren Sie blitzschnell auf Anfragen und Kommentare.
  • Ebenso sollten Sie Ihre Expertise in relevanten Gruppenbeiträgen öffentlich machen, indem Sie sich an Diskussionen beteiligen.

E-Mail-Marketing:

Gutes tun und darüber reden, das war schon immer der Ansatz vieler klein- und mittelständischen Betriebe – und das funktioniert auf online.

  • Bauen Sie eine E-Mail-Liste von Interessenten und Kunden auf, indem Sie auf Ihrer Website Newsletter-Anmeldungen oder Angebotsanforderungen anbieten.
  • Versenden Sie regelmäßig personalisierte E-Mails mit relevanten Inhalten, Updates, Sonderangeboten oder Veranstaltungseinladungen, um das Interesse Ihrer Abonnenten aufrechtzuerhalten, um das Engagement zu steigern und die Kundenbindung zu stärken.
  • Analysieren Sie vor allem die Leistung Ihrer E-Mail-Kampagnen und passen Sie Ihre Strategie dann entsprechend an, um die Effektivität zu maximieren.

Kooperationen und Partnerschaften:

  • Suchen Sie nach lokalen Unternehmen oder Organisationen, die Ihre Zielgruppe ergänzen, und erkunden Sie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit oder gegenseitigen Empfehlung. Das können beispielsweise lokale Unternehmen aus verwandten Branchen, Berufs- und Branchenverbände, Handwerks- und Handelskammern, aber auch Influencer oder gemeinnützige Organisationen sein.
  • Organisieren Sie gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen oder Rabattaktionen, um neue Kunden anzulocken und die Zusammenarbeit zu fördern.
  • Pflegen Sie langfristige Beziehungen zu Ihren Partnern und unterstützen Sie sich gegenseitig bei der gemeinsamen Vermarktung und Kundenakquise.

Online-Werbung:

  • Investieren Sie gezielt in bezahlte Online-Werbung, z.B. Google Ads oder Social-Media-Werbung, um Ihre Reichweite zu erhöhen und potenzielle Kunden anzusprechen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Anzeigen professionell erstellt sind und regelmäßig an Ihre Zielgruppe angepasst werden. Genauso wichtig ist es übrigens auch, Ihr Budget effektiv einzusetzen und zu überwachen, sonst wirft man schnell Geld zum Fenster hinaus.
  • Definieren Sie klare Ziele und Zielgruppen für Ihre Online-Werbeanzeigen.
  • Experimentieren Sie mit verschiedenen Werbeplattformen und Anzeigeformaten, um herauszufinden, welche am besten funktionieren, und optimieren Sie Ihre Kampagnen entsprechend. Nicht vergessen: Auch die Werbealgorithmen lernen ständig dazu, aber sie brauchen auch Zeit, um zu lernen und auf Nutzerverhalten zu reagieren. Bringen Sie also ein wenig Geduld mit!
  • Analysieren Sie regelmäßig die Leistung Ihrer Anzeigen und passen Sie Ihre Strategie basierend auf den Ergebnissen an, um die Effektivität zu maximieren.

Kundenbewertungen und Empfehlungen nutzen:

  • Ermutigen Sie zufriedene Kunden aktiv, Bewertungen auf Plattformen wie Google, Yelp oder Branchenverzeichnissen zu hinterlassen. Positive Bewertungen und Empfehlungen sind eine wertvolle Form der Werbung und können das Vertrauen möglicher Interessenten oder Neukunden durchaus positiv beeinflussen.
  • Integrieren Sie positive Kundenbewertungen in Ihre Website und Marketingmaterialien, um das Vertrauen neuer Kunden zu stärken und deren Kaufentscheidung zu erleichtern.
  • Bedanken Sie sich bei Kunden zeitnah für positive Bewertungen und reagieren Sie professionell auf negative Bewertungen, um das Image Ihres Unternehmens zu pflegen.

Indem Sie diese verschiedenen Ansätze und Maßnahmen kombinieren und kontinuierlich optimieren, können Sie die Online-Sichtbarkeit Ihres Handwerksbetriebs steigern und neue Kunden über das Internet gewinnen. Denken Sie daran, dass Online-Marketing ein fortlaufender Prozess ist und es Zeit braucht, um Ergebnisse zu sehen. Bleiben Sie geduldig und bleiben Sie am Ball, um langfristigen Erfolg zu erzielen.

Foto: Sepp Stöger

Wolfgang Dykiert, Fördermittelexperte
Alles, was du über Fördermittel wissen solltest – ein Online-Event für den Durchblick

Willst Du mehr über Fördermittel erfahren? Dann ist dieses Event genau das Richtige für Dich! Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst, um Fördermittel erfolgreich zu beantragen. Egal, ob Du ein Start-up gründest oder ein etabliertes Unternehmen leitest, Fördermittel können eine große Hilfe sein. In diesem Online-Event lernst Du von Experten, wie Du Förderprogramme finden und den Antragsprozess meistern kannst. Hol Dir wertvolle Tipps und Tricks, um Dein Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Verpasse diese Gelegenheit nicht und melde Dich jetzt an!

Wann? Di, 12. März 2024, 13:00 bis 13:30

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