Webinar: Sichere Anbindung von Smartphones und Tablets an die IT-Infrastruktur

Die Unterstützung der IT-Anwender durch mobile Endgeräte ist mittlerweile selbstverständlich, birgt jedoch zusätzliche Gefahren und neue Herausforderungen für die IT Sicherheit. Smartphone und Tablet sind besonders gefährdet, weil sie überall und zu jeder Zeit angegriffen werden können.

Zur Abwehr potenzieller Gefahren müssen technische und organisatorische Maßnahmen getroffen und gemeinsam eingeführt werden. IT-Sicherheitsexperte Michael Föck erläutert im kostenlosen Webinar, warum nur die sinnvolle Kombination aus beidem ein maximales Maß an Sicherheit bringt.

GoToAssist Live Webinar

Titel: IT goes Mobile – wo bleibt die Sicherheit?

Datum: Dienstag, 12. November 2013
Zeit:
 11:00 Uhr
Dauer: 35 Minuten + 10 Minuten Fragerunde

Sprecher: Michael Föck, Geschäftsführer Thinking Objects GmbH

IT-Verantwortliche und Fachkräfte erhalten in diesem Webinar Antworten auf die Fragen

  • Wie definiere ich organisatorische Regelungen?
  • Warum brauche ich ein Mobile Device Management?
  • Welche speziellen Eigenschaften haben unterschiedliche Endgeräte?
  • Wie binde ich mobile Geräte sicher an meine IT-Infrastruktur an?

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Soziale Netze – Brigitte Wenske beim 44. Unternehmer-Stammtisch in Laim

Soziale Netzwerke, was soll ich da, was mache ich da und wie schaffe ich es, mit Personality auf mein Unternehmen und mich aufmerksam zu machen? Das war das Thema von Brigitte Wenske beim 44. Unternehmerstammtisch in Laim.

Facebook, Twitter, Google+ & Co. sind in aller Munde und nicht wenige Firmen nutzen Soziale Netzwerke für Außendarstellung und Kundenkommunikation. Dennoch haben gerade klein- und mittelständische Unternehmer Berührungsängste und scheuen den zeitlichen und personellen Mehraufwand, den eine permanente Präsenz in den sozialen Medien, die Pflege von Inhalten und Kontakten nun mal mit sich bringen. Und der Benefit scheint erst einmal gering, welcher Selbstständige hat auch einen strategischen Masterplan für soziale Netzwerke in der Schublade?

„Viele Unternehmer sind angezogen von dem Rummel und der Beliebtheit des sozialen Medienungetüms Facebook und sie steigen ein, ohne Leitfaden, ohne Strategie, ohne Spielplan… und am Ende haben sie keine Resultate. Daraus schließen sie dann, dass Facebook nichts als eine enorme Zeitverschwendung ist.“ so Brigitte Wenske in Ihrem Vortrag.

Hinzu kommen technische und juristische Hürden. Viele Anbieter von sozialen Netzen haben diese einst für netzaffine Studenten geschaffen – und eben nicht für deutsche Mittelständler, auch wenn sich das Bild gerade zu wandeln beginnt. Entsprechend verwirrend meist die Benutzerführung, viele Stellschrauben beispielsweise zum Datenschutz fehlen völlig oder sind in versteckten Untermenüs platziert.

Und so zögern vor allem Neueinsteiger mit ihren Aktivitäten in sozialen Netzen. Gleichwohl gibt es genügend Beispiele, wo dieser Ansatz sogar im lokalen Rahmen hervorragend funktioniert und aus virtuellen Kontakten Kunden werden – wenn man sich denn darauf einlässt. Brigitte Wenske zeigte anhand eines Beispiels aus der Textilbranche, wie sich die Inhaberin per Website, Blog und Social-Media-Plattformen ins Gespräch bringt und aus ihren Aktivitäten Kunden und Aufträge generiert. „Social Media Marketing erzeugt virale Effekte. Sie als Anbieter erreichen nicht nur bereits vorhandene Kunden über Social Media, sondern sorgen auch dafür, dass Ihre Botschaften in Freundeskreisen und Freundeskreisen dieser verbreitet werden, ohne dass Sie selbst aktiv werden müssen. Dadurch avancieren Kunden zu Multiplikatoren.“ so die Marketing-Expertin.

Und letztlich ist es schlichtweg Marketing – lediglich die Werkzeuge haben sich geändert – wenn auch dramatisch. Wie beim Offline-Marketing zählen das Vertrauen in sich selbst, das Vertrauen in das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung, die entsprechende Ausdauer, die nötige Zeit, der Spaß an der Sache und die Netzwerkfreunde um eine virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda zu starten, die sich schließlich auszahlen wird. nach wie vor gilt der Spruch: „Wer nicht wirbt, der stirbt“. Und noch nie war es leichter, Zielgruppen zu erreichen, die einem Unternehmer ohne Internet und soziale Netze verschlossen bleiben würden.

Im Anschluss an das Referat von Brigitte Wenske kam es noch zu kontroversen Diskussionen: Für und Wider, Facebook oder XING? Was ist Twitter? Warum sind so viele Trolle unterwegs und belagern Foren und XING-Gruppen? Das Thema bietet jedenfalls noch genügend Potential für ein paar weitere Stammtische – und so wird es denn auch im neuen Jahr wieder das eine oder andere Zusammentreffen geben, an welchem das Thema „Soziale Netzwerke“ im Mittelpunkt steht.

Nana Berzel vom Speisezimmer kredenzte im Anschluss eine gehaltvolle Kürbis-Bohnensuppe, zum Dessert hatte sie einen Zitronenjoghurt mit Granatapfel kreiert, der blitzschnell vergriffen war. Michael Wenzel hatte dazu einen Welschriesling und einen kräftigen Roten vom Weingut Gehrig aus Weisenheim am Sand ausgesucht.

Die Folien vom Stammtisch können wie immer auf der Homepage des Unternehmerstammtischs heruntergeladen werden. Der nächste Stammtisch findet am 28. November statt – die Einladungen dazu gehen rechtzeitig raus.

Ulrike Knauer
Ulrike Knauer: Sich selbst und seine Ideen nicht zu verkaufen, ist grob fahrlässig – Interner Vertrieb beflügelt Innovationen und Karrieren

Innsbruck. Vertrieb ist mehr als Produkte an den Mann zu bringen. Verkaufen bedeutet immer auch, jemanden anderen zu überzeugen, für etwas zu gewinnen oder gar zu begeistern. Das gilt nicht nur für den altbekannten „externen Vertrieb“, sondern noch viel mehr für den „internen Vertrieb“ – ein Konzept, das die Innsbrucker Vertriebs- und Verhandlungsexpertin Ulrike Knauer entwickelt hat. Mit einem ganzen Kommunikations- und Instrumentenkoffer stattet sie Menschen aus, die unabhängig von Hierarchien und Status ihre eigenen Ideen, Visionen und Veränderungspotentiale durchsetzen möchten – zum Wohle des eigenen Unternehmens.

„Ohne Innovation gibt es keinen Fortschritt“, erklärt Ulrike Knauer. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Innovatoren und Treiber in einem Unternehmen durchsetzen können. „Das hat auch viel mit Macht zu tun. Macht im positivsten Sinne, die sich im Einfluss ausdrückt, seine kreativen Ideen und Verbesserungsvorschläge auch umsetzen zu dürfen.“ Das sei mit internem Vertrieb gemeint: die Kunst, Kollegen, Vorgesetzte oder Teams zu überzeugen und so den eigenen Aktionsradius und Geltungsbereich im eigenen Haus strategisch zu erweitern. Dabei, so die Kommunikationsspezialistin, komme es vor allem auf Sympathie, Empathie, echtes Interesse an anderen Menschen und Verhandlungsgeschick an. Durchsetzungsstärke müsse kein Privileg von Führungskräften oder „Qua-Funktion-Legitimierten“ sein. Sie ist vielmehr das Ergebnis davon, Verbündete zu finden und diese taktisch einzusetzen.

„Interner Vertrieb ist eine hochgradig strategische Sache“, meint Knauer. Es erfordere Planung, systematisches Vorgehen und kommunikative Finesse. So gelte es zum Beispiel herauszufinden, wer mit wem in einem Unternehmenssystem eng verbunden ist und wen wie beeinflusst. „So werden Multiplikatoren identifiziert.“ Zu diesen Menschen müssten dann enge persönliche Bande geknüpft werden – eben nicht nur oberflächlich, sondern vertrauensbasiert. Über diese lassen sich Informationen gewinnen, transportieren oder Feedbacks für die eigenen Ideen erlangen. Abteilungsübergreifend, über Hierarchieebenen hinweg und auf persönlichen Beziehungen basierend entstehen so Kooperationen. Und die wiederum können genutzt werden, um eigene Ziele zu verfolgen „Innovative Unternehmen fördern internen Vertrieb als Methode“, sagt Knauer. Sie verhindern damit, dass gute Ideen „auf den Dienstwegen stecken bleiben“.

Wichtig sei dabei, sich ethisch zu verhalten, die eigenen Interessen zwar durchzusetzen, sie aber in Einklang mit den Unternehmenszielen zu bringen. „Eben Macht im positiven Sinne auszuüben“, wiederholt die Vertriebstrainerin. Letztlich lassen sich mit der Methode des internen Vertriebs aber natürlich auch Karriereziele verfolgen. „Wer gute Ideen hat, diese geschmeidig und unter Einbeziehung der Kollegen durchsetzen kann und somit zum Erfolg des Ganzen beiträgt, hat natürlich auch beste Aussichten, die Karriereleiter zu erklimmen“, so Knauers Fazit. Letztlich sei interner Vertrieb nichts anderes als strategisches Beziehungsmanagement mit einem klaren Fokus. Die Methoden des Erfolgs lassen sich erlernen.

Wer mehr über die Verhandlungs-, Vertriebs- und Positionierungsexpertin Ulrike Knauer, die Themen interner und externer Vertrieb oder ihre Trainings- und Vortragsangebote erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com. Ihr  nächsten Seminar zum Thema interner Vertrieb mit dem Titel „Effektivität – abteilungsübergreifend überzeugen, die eigene Wirksamkeit erhöhen“ findet am 30. und 31. Oktober in Innsbruck statt. Hier sind noch einzelne Plätze verfügbar. Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 20. Oktober  unter http://www.ulrikeknauer.com/termine/interner-verkauf-fur-nichtverkaufer anmelden. Dort bekommen Interessenten auch weitere Details zu den Inhalten, zum genauen Ablauf und den Teilnahmegebühren.

Hintergrund:
Ulrike Knauer, Dipl. Betriebswirtin (FH) und Autorin, ist die Expertin für Spitzenverkauf durch Integrität. Mehr als 20 Jahre Führungsverantwortung im Vertrieb, Verkauf und ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin eines internationalen Logistikkonzerns garantieren praxisbezogene, umsetzungsstarke und wirkungsvolle Verkaufsmethoden. Ihre Teilnehmer, in Seminaren und auf Kongressen, begeistert sie mit ihrer energiegeladenen Vortragsweise. Sie versteht es mit einfachen, verständlichen Worten komplexes Vertriebs-Know-how auf den Punkt zu bringen. Durch den Einsatz der Techniken von High-Performance-Selling begleitet sie Verkäufer auf ihrem persönlichen Weg an die Spitze.

Weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com.

Jean-Marie Albert Bottequin
Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Jean-Marie Albert Bottequin lädt ein zum Internet Seminar am 09.10.2013 von 18:55 bis 20:10 Uhr. Thema: Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls – Ein Basisweg zum Erfolg. Jean-Marie Bottequin zeigt Ihnen in diesem Webinar auf, wie Sie Mut zum Reden gewinnen, selbstsicher auftreten und insgesamt ausgeglichener und glücklicher werden.

Selbstwertgefühl ist die Basis für jede Kommunikation. Was sagte Paul Watzlawick, Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut und Psychoanalytiker: „Wir können nicht, nicht kommunizieren!“

Da wir soziale Wesen sind, ist wiederum Kommunikation die Basis für unser Fortbestehen und unsere seelische, geistige und körperliche Gesundheit. Dazu brauchen wir das Spektrum von Selbstwertgefühl, Selbstannahme, Selbstverantwortung .. und noch vieles mehr.

Einwahl zum Webinar hier.

Weitere Informationen hier.

Jean-Marie Bottequin ist zertifizierter Berater in der „Positiven interkulturellen Psychotherapie“. Als Human Resources Coach unterstützt und trainiert er Menschen in der verbalen und nonverbalen Kommunikation.

Unternehmerstammtisch fällt aus

Leider müssen wir unseren Unternehmerstammtisch, der für den 26. September geplant war, ersatzlos ausfallen lassen.

Zum einen lässt unser derzeitiges Arbeitspensum wenig Zeit für Planung und Vorbereitung, zum anderen plant auch das WEIN.GUT am Wochenende ein Winzer-Weinfest, welches gut vorbereitet sein will. Schauen Sie doch dort einmal vorbei – es lohnt sich!

Wir sehen uns dann wieder am 31. Oktober zum 44. Unternehmerstammtisch in Laim!

44. Unternehmerstammtisch in Laim

TAGWORX.NET und Haag Kommunikationsdesign laden ein zum 44. Unternehmerstammtisch in Laim am 31.10.2013 – und wie immer im WEIN.GUT in der Camerloherstraße 56.

Klüngeln, Klönen, Fachsimpeln: Der Unternehmerstammtisch in Laim ist ein Instrument für den lockeren Gedankenaustausch zwischen Unternehmern aus dem Münchner Westen, jedoch gibt es zu jedem Stammtisch ein Schwerpunktthema, welches erörtert werden soll.

Social Media Marketing bietet Firmen viele interessante und spannende Möglichkeiten für die Kommunikation mit Interessenten und Kunden. Doch wie wird das Engagement im Social Web wirklich erfolgreich? Welche Plattformen sollte man nutzen, um seine Zielgruppe zu erreichen? Wie sieht eine stimmige Positionierung aus und wie gelingt ein lebendiger Austausch? Wie viel Zeit muss aufgewendet werden? Brigitte-Rajita Wenske von der Marketing & PR Agentur INSPIRATION ist zu Gast und verschafft uns einen Überblick, wie wir unser Unternehmen, unsere Produkte und Dienstleistungen anpreisen und via Soziale Netzwerke verbreiten. Und das, ohne die Werbebudgets von Großunternehmen locker machen zu müssen.

Nana Berzl vom Speisezimmer sorgt wie immer für außergewöhnliche Gaumenfreuden, Michael Wenzel vom WEIN.GUT hat die dazu passenden Weine parat.

Ihre Investition: 25.- Euro. Im Preis inbegriffen sind Teilnahme, Essen und Getränke. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir jede Anmeldung in Rechnung stellen und Ihren Teilnahmebeitrag nicht erstatten, sollten Sie kurzfristig nicht teilnehmen können. Ihre Teilnahme ist jedoch übertragbar. Bitte teilen Sie uns entsprechende Änderungen rechtzeitig mit, vielen Dank!

Ulrike Knauer
Ulrike Knauer: Schlecht verhandelt – teuer bezahlt. Die meisten Verhandlungsfehler entstehen durch Stress und schlechte Vorbereitung

Innsbruck. Verhandlungen sind Teil des Geschäftsalltags. Doch etliche Verhandlungen scheitern oder hinterlassen ein schlechtes Gefühl. Irrtümer und Fehler im Verhandlungsprozess oder durch eine nachlässige interne Kommunikation im eigenen Verhandlungsteam kosten am Ende mehr Geld als notwendig gewesen wäre. Die Expertin für Spitzenverkauf und Verhandlungskunst Ulrike Knauer nennt die typischen Irrtümer in Verhandlungen und gibt wertvolle Tipps für Entscheider, Verhandlungsführer und Verhandlungsteams.

„Die meisten Fehler werden bereits im Vorfeld gemacht“, erklärt Ulrike Knauer. Die in Innsbruck lebende Top-Verkäuferin hat schon hunderte Verhandlungen begleitet und weiß das aus eigener Erfahrung. „Zu viel Transparenz im eigenen Unternehmen und im eigenen Team schadet. Es gibt immer Kollegen, die den Mund nicht halten können oder wollen und die von der anderen Seite als V-Mann genutzt werden“, sagt sie. Oft sei das kein böser Wille, sondern Vertrauensseligkeit oder Ungeschicklichkeit. Schließlich werde ja an jeder Ecke professionelles Networking und offene Kommunikation gepredigt. „Das ist auch in Ordnung. Nichts gegen gute Kontakte und enge Beziehungen. Aber es gibt nun mal Informationen, die nur einem kleinen Kreis vorbehalten sein müssen – gerade im Vorfeld von Verhandlungen“, so Knauer. Der Umgang mit den sogenannten V-Leuten – auf der eigenen und der anderen Seite – ist einer der Schwerpunkte in ihren beliebten Verhandlungstrainings. Informationen und deren Beschaffung seien ein wichtiger Faktor für den späteren Verhandlungserfolg. Insbesondere die internen Minimalziele und die eigene Verhandlungstaktik dürften niemals nach außen dringen, wohl aber die Standpunkte und Maximalziele.

Als zweiten Schwerpunkt nennt Knauer die Zusammensetzung des Verhandlungsteams. Zu klären sei, wer Verhandlungsführer sein soll, wie viele Mitglieder diesem angehören sollen und welche Eigenschaften sowie fachlichen und persönlichen Kompetenzen vonnöten seien. Nicht immer müsse der Verhandlungsführer auch über das Top-Fachwissen verfügen. „Es müssen Menschen sein, die stressresistent sind, nicht rauchen und diszipliniert auch während Verhandlungspausen oder gemeinsamen Essen und in Arbeitsgruppen sind“,  sagt sie. Auch sei es wichtig, dass der letztendliche Entscheider nicht selbst am Verhandlungstisch säße oder der „Rädelsführer“ sei.

Mit dem richtigen Team und dem perfekten Briefing im Vorfeld gewinne man Zeit und Entscheidungsspielräume. Jeder habe seine Rolle. Die festgelegte Verhandlungstaktik müsse von allen Beteiligten eins zu eins umgesetzt werden. Dazu gehöre eben auch, die einzelnen Rollen optimal zu besetzen. „Nicht jeder kann jeden Part spielen. Fachliche Kompetenz, Kommunikationsgeschick, Hartnäckigkeit und Durchsetzungsstärke, Toleranz und Verständnis sowie bestimmte Argumente gehören in die Hände bestimmter, vorher ausgewählter Persönlichkeiten“, erklärt sie. Ein Verhandlungsteam benötige in Summe viele Talente, sollte deswegen nicht nur aus Fachleuten bestehen. Das bedeute aber nicht, so Knauer, dass ein großes Team einen Vorteil darstelle. Denn: Je mehr Leute am Tisch säßen, umso komplexer werde die Verhandlung und der Umgang mit den persönlichen kurzfristigen Eigeninteressen. Der wichtigste Punkt, so die Verhandlungstrainerin, sei, dass alle ihre Emotionen im Griff hätten. Die größten Fehler entstünden durch Fehlsteuerung der Emotionen – gerade dann, wenn Verhandlungen eskalierten und der Ton mal rauer werde.

„Win-Win funktioniert nicht“, weiß Knauer. Einer gebe immer doch ein kleines bisschen mehr nach als der andere. Von diesem Gedanken des Ausgleichs sollten sich Verhandlungsprofis verabschieden. Im Gegenteil: In erster Linie gelte es, das eigene Wohl und die eigenen Interessen im Blick zu behalten – ohne allerdings Fairness und Wertschätzung auch für die andere Seite außer Acht zu lassen. Dafür benötige man neben dem richtigen Team auch alle Informationen über die Gegenseite. Auf die Vorbereitung komme es an. Dazu gehöre auch, die Medien des Verhandlungspartners und dessen Verlautbarungen genauestens zu studieren und selbst entsprechende öffentliche Informationen zu streuen. „Das ist ein Spiel über die Bande“, so Knauer. Wissen sei nun mal Macht – Macht im positiven Sinne. Man müsse dabei auch die Machtverhältnisse der Gegenseite richtig einschätzen. „Wer über die richtigen Informationen verfügt, gewinnt. Wer an die falschen glaubt, verliert und macht Fehler.“ Auch hier kämen wieder die V-Leute ins Spiel – Informationspolitik und Informationssteuerung sei eben keine Einbahnstraße.

Bei aller Verhandlungskunst gelte es dennoch, die Beziehungsebene zu pflegen und respektvoll mit allen umzugehen. „Nach der Verhandlung ist meist vor der Verhandlung“, so die Profi-Verhandlerin abschließend. Integrität sei sehr wichtig. Der kurzfristige Erfolg sei zumeist nicht das beste Ergebnis. Es lohne sich häufig, in eine langfristige Beziehung zu investieren. Verhandlungen könnten hierfür den Grundstein legen.

Das alles verbinde sich schließlich zu einem ganzheitlichen Verhandlungsprozess, der auf die eigenen Ziele und Strategien abgestimmt sein müsse. Menschen, Prozesse, Informationspolitik und Machtverhältnisse müssten im Rahmen der Planung und der Verhandlung selbst jederzeit glaubwürdig und kongruent sein. Verhandlungsgeschick und Verhandlungserfolge könne man lernen. Sie sind planbar.
 
Wer mehr über die Verhandlungs-, Vertriebs- und Positionierungsexpertin Ulrike Knauer, die Themen Verhandlungstaktik und Verhandlungsprozess oder ihre Trainings- und Vortragsangebote erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com. Wer Ulrike Knauer live erleben möchte, hat im Rahmen ihres zweitägigen Verhandlungstrainings am 25. und 26. September in Innsbruck dazu Gelegenheit. Anmeldungen werden über die genannte Interseite entgegengenommen.

Hintergrund:

Ulrike Knauer, Dipl. Betriebswirtin (FH) und Autorin, ist die Expertin für Spitzenverkauf durch Integrität. Mehr als 20 Jahre Führungsverantwortung im Vertrieb, Verkauf und ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin eines internationalen Logistikkonzerns garantieren praxisbezogene, umsetzungsstarke und wirkungsvolle Verkaufsmethoden. Ihre Teilnehmer, in Seminaren und auf Kongressen, begeistert sie mit ihrer energiegeladenen Vortragsweise. Sie versteht es mit einfachen, verständlichen Worten komplexes Vertriebs-Know-how auf den Punkt zu bringen. Durch den Einsatz der Techniken von High-Performance-Selling begleitet sie Verkäufer auf ihrem persönlichen Weg an die Spitze.

Weitere Informationen unter www.ulrikeknauer.com.

Kontakt:

Knauer Training
Grabenweg 68
A-6020 Innsbruck
Tel. +43 (0) 512 279269-0
Mail: trainer@ulrikeknauer.com

Existenzgründungsberatung für Migrantinnen und Migranten

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) lädt am Donnerstag, 25. Juli, um 19 Uhr, zu der Informationsveranstaltung „Ich gründe ein Unternehmen“ ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen des RAW in der Herzog-Wilhelm-Straße 15 statt und richtet sich an Verbände und Netzwerke aus der Migranten-Community.

Das Gründungsinteresse von Münchnerinnen und Münchnern mit Migrationshintergrund ist in den letzten Jahren ständig gestiegen.

Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Wir wollen mit unseren Veranstaltungen die Gründerszene und Gründungskultur in der Landeshauptstadt stärken. München ist ein attraktiver Standort für Unternehmensgründungen. Kompetente Information hilft den Interessierten auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Etablierung auf dem Markt weiter.“ Für Migrantenunternehmen und Gründungsinteressierte mit Migrationshintergrund bietet das RAW ein speziell zugeschnittenes Beratungsangebot.

Mit der Informationsveranstaltung soll dieses Angebot bekannter und ein Forum zum Austausch geschaffen werden. Interessierte melden sich vorab bitte an unter: unternehmensgruendungen.raw@muenchen.de.

Der Unternehmerstammtisch Laim besucht den Bayerischen Landtag

Am 18. Juli traf sich der Unternehmerstammtisch Laim einmal außer der Reihe. Der Anlaß war aber auch ein besonderer, denn knapp 20 Stammtischler besuchten den Bayerischen Landtag im Maximilianeum – einem der beeindruckendsten Bauwerke Münchens.

Die Teilnehmer wurden vom persönlichen Referenten des Landtagsabgeordneten Michael Neubauer herzlich begrüßt, anschließend ging es in einen Sitzungssaal, wo ein Film über den Landtag sowie die parlamentarische Alltagsarbeit gezeigt wurde. So waren alle Teilnehmer gut vorbereitet, um von der Besuchertribüne aus die laufende Plenarsitzung live mitverfolgen zu können. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer war ebenso anwesend wie Innenminister Herrmann, Wirtschaftsminister Zeil oder Justizministerin Merk.

Die beobachteten Debatten hatten denn auch einigen Zündstoff, die neue Mediengesetzgebung und der barrierefreie Umbau bayerischer Bahnanlagen wurden kontrovers, und zeitweise auch recht laut diskutiert. Viele hätten gerne noch länger zugehört, doch der Zeitplan war eng.

Mit den frischen Eindrücken aus dem Plenum ausgestattet, ging es in eine sehr ehrliche und vorbehaltlose Gesprächsrunde mit dem CSU-Landtagsabgeordneten für den Münchner Westen und Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard, der den Stammtischteilnehmern kompetent und offen über die verschiedensten Problemfälle nicht nur im Münchner Westen Auskunft gab. Entscheidungen von Lokalpolitikern wurden ebenso erörtert wie größere wirtschaftliche Zusammenhänge – wie z.B. bei der Energiewende oder beim Flughafenausbau. Und natürlich stehen die nächsten Wahlen vor der Tür, Bernhard zeigte sich aufgrund der aktuellen Umfragen sehr optimistisch für das Kräfteverhältnis im künftigen bayerischen Parlament.

Anschließend waren die Teilnehmer des 43. Unternehmerstammtisches noch zu einer Brotzeit in den Arkaden eingeladen – auch dort standen Bernhard und Neubauer noch für viele Fragen zur Verfügung. Alles in allem ein hochinteressanter Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken aus dem bayerischen Parlament und der Tagespolitik. Und klammheimlich haben wohl einige Teilnehmer ihre Ansichten über „die Politiker“ revidiert.

Die Bilder vom 43. Unternehmerstammtisch gibt es in der Bildergalerie.