Büro zu vermieten
ZU VERMIETEN: Heller Raum in Bürogemeinschaft!

Hast Du es satt als Selbständiger oder Freiberufler aus der Kreativ-Wirtschaft alleine in der Bude zu hocken und im eigenen Saft zu schmoren?

Wir vermieten einen eigenen, wunderbar hellen Büroraum für ein bis zwei Arbeitsplätze, mit Echtholzparkett und ansichtskartenverdächtiger Aussicht auf die beeindruckend schöne, neogotische St.-Pauls-Kirche, nahe der Theresienwiese. Der Raum hat eine Fläche von 16,6 qm und kostet 495,— Euro Kaltmiete (zuzügl. aller Nebenkosten, Internet, Strom, Nutzung der Gemeinschaftsräume, sowie der grossen, von uns komplett eingerichteten Küche, einer Toilette und nicht zuletzt einer wöchentlichen Komplettreinigung – insgesamt 100,— Euro).

Der Platz davor ist verkehrsberuhigt, es herrscht also kein Verkehrslärm. Die U-Bahn Theresienwiese ist vor der Tür, Trambahn, Hackerbrücke und Hauptbahnhof sind fussläufig erreichbar. Jede Menge, Supermärkte und Speiselokale befinden sich direkt ums Eck. Kurz, die Lage ist traumhaft zentral und strategisch hervorragend.

Wir sind eine charmante Bürogemeinschaft, bestehend aus Programmierern, Autoren und Illustratoren, die sich auf neue Mieter*innen aus der Kreativ-Branche freuen.

Wenn’s dich jetzt juckt, schnell per E-Mail melden!

UST115 Michael Schmidt - KI neuester Stand
KI-Höllenritt in Laim: Zwischen Geniestreich und Weltherrschaft

„Das war ein Höllenritt durch das Thema KI, ich muss mich erst mal sammeln!“ – Mit diesem Satz brachte eine sichtlich beeindruckte Besucherin das Gefühl des Abends auf den Punkt. Am 26. Februar 2026 war es nämlich wieder so weit: Der 115. Unternehmerstammtisch lud ins „Da Wirtshauser“ in Laim. Das Thema hätte aktueller nicht sein können: „KI – neuester Stand“.

Als Referent trat ein echtes Urgestein der Digitalszene vors Publikum: Michael Schmidt von der Münchner Internetagentur TAGWORX.NET. Als „Baujahr 1964“, der bereits seit 1994 die Onlinewelt unsicher macht, brachte er genau die richtige Mischung aus Expertenwissen, technischer Begeisterung und abgeklärter Gelassenheit mit, um das zahlreich erschienene Publikum durch das Dickicht der künstlichen Intelligenz zu führen. Und die fast zweistündige Reise ließ keinen Stein auf dem anderen – und manche festgefügte Meinung über „künstliche Intelligenz“ wurde ins Wanken gebracht.

Von der Turing-Maschine bis zum digitalen Kollegen – woher kommt der Hype?

Michael Schmidt begann seine Reise nicht etwa beim neuesten iPhone, sondern schlug den Bogen weit zurück. Der Vortrag startete historisch bei Alan Turing, Joseph Weizenbaum und Ted Shortliffe und landete dann doch schneller in der Gegenwart, als man „ChatGPT“ sagen kann. Michael Schmidt machte klar: KI ist längst kein Science-Fiction mehr, sondern steckt in der Google-Suche, der Buchhaltung, im Fahrzeugbau und sogar in der Krebserkennung – ganz abgesehen von all den Plattformen, die uns das Leben inzwischen leichter machen.

Zudem ließ Schmidt zahlreiche große Denker und Protagonisten der neuen Technologie zu Wort kommen, etwa Stephen Hawking, Bill Gates, Elon Musk, Sam Altman oder Max Tegmark.

Doch was ist eigentlich KI, den Begriff den viele so leichtfertig aussprechen? Vereinfacht gesagt: Ein Teilgebiet der Informatik, das versucht, menschliche kognitive Fähigkeiten wie Lernen und Problemlösung zu simulieren. Für Unternehmer besonders spannend ist die Generative KI, die Texte, Bilder, Videos und sogar Code auf Knopfdruck erstellt – und ganz nebenbei riesige Datenmengen verarbeiten kann. Aber auch in konkreten Anwendungen finden wir KI wieder, etwa bei der Terminannahme via Website in Arztpraxen oder bei der Kundendienstplanung in Handwerksbetrieben, eben immer dann, wenn effizient und nahezu lautlos automatisiert werden soll.

Seit dem ChatGPT-Urknall vor wenigen Jahren konnten Computer nicht mehr nur Daten sortieren, sondern selbst kreativ werden: Texte schreiben, Bilder malen, Musik komponieren und sogar Programmcode entwickeln. Und ob wir nun Google Maps nach dem Weg fragen, Netflix uns den nächsten Serienmarathon vorschlägt oder die Bank eine verdächtige Kreditkartenzahlung blockiert – KI ist längst allgegenwärtig.

Die Großen: ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot und die „Agenten-Armee“

Schmidt ließ es sich nicht nehmen, tief in den Werkzeugkasten zu greifen. Er stellte die „Platzhirsche“ im Segment der generativen KI vor:

  • ChatGPT (OpenAI): Der unangefochtene Marktführer, der besonders durch seine Vielseitigkeit besticht.
  • Claude (Anthropic): Gelobt für seine Fähigkeit, riesige Dokumente zu analysieren, ohne den Faden zu verlieren.
  • Gemini (Google): Das Kraftpaket, das direkt mit unseren täglichen Google-Tools (Docs, Mail, Suche) verknüpft ist.
  • Copilot (Microsoft): Der Helfer, der sich direkt in Word und Excel einnistet.

Besonders spannend wurde es beim Thema KI-Agenten. Wir reden hier nicht mehr nur von Chatbots, die auf Fragen antworten. KI-Agenten sind kleine digitale Mitarbeiter, die Aufgaben autonom erledigen – vom Buchen einer Reise bis hin zur Erstellung komplexer Marktanalysen. Michael zeigte auf, wie Custom GPTs es jedem Unternehmer ermöglichen, sich eine eigene „Spezial-KI“ zu bauen, die anhand des Zugriffs auf Unternehmensinformationen genau weiß, wie die eigene Firma tickt.

Die hohe Kunst des Promptings: Wer flüstert, der gewinnt

Ein großes Highlight war das Thema Prompting. Wer der KI nur sagt „Schreib mal was über Gartenzwerge“, bekommt Langeweile geliefert. Michael zeigte den „Godmode“: Wer der KI eine klare Rolle zuweist (z. B. „Agiere als erfahrener Werbetexter“), Zielgruppen definiert und semantische Strukturen vorgibt, bekommt beeindruckende Ergebnisse, die man fast ungesehen veröffentlichen kann.

  • Rollenverteilung: Sagen Sie der KI, wer sie ist („Du bist ein erfahrener Steuerberater für KMU“).
  • Kontext: Geben Sie Hintergrundinfos („Wir planen eine Marketingaktion für Bio-Brot in Laim“).
  • Struktur: Definieren Sie das Format („Erstelle eine Tabelle mit 5 Spalten“).
  • Iterative Verfeinerung: Geben Sie sich nicht mit der ersten Antwort zufrieden – haken Sie nach!

Und noch eine Faustregel: Kurze, klare Sätze und keine Rechtschreibfehler in der Anfrage – sonst leidet die Qualität der Antwort.

Es wurde klar: Die KI ist wie ein hochbegabter Praktikant. Wenn man ihm keine klaren Anweisungen gibt, kommt am Ende zwar etwas Hübsches raus, aber leider nichts Brauchbares.

Schattenseiten und Schreckensszenarien: Wenn die KI „halluziniert“ und Agenten meutern

Die KI ist ein statistisches Plappermaul, kein Wissenslexikon. Trotz aller Begeisterung sparte Michael Schmidt daher die Risiken nicht aus. Das Publikum horchte besonders auf, als es um KI-Halluzinationen (Confabulations) ging. Das Problem: KI-Modelle sind statistische Wort-Vorhersage-Maschinen. Wenn sie eine Information nicht haben, erfinden sie oft eine – und zwar so selbstbewusst, dass man es kaum merkt. Da werden plötzlich Gerichtsurteile zitiert, die es nie gab, oder chemische Formeln erfunden, die eher in einen Alchemie-Baukasten gehören. Und manchmal will uns der KI-Bot einfach glücklich machen, wie der Ehepartner, der des Abends schon mit dem Essen wartet – aber gar nicht kochen kann…

Richtig „spooky“ wurde es bei den „Worst Case Scenarios“ aus den Sicherheitslaboren – einige Vorfälle sind erst wenige Tage alt.

  • Gibberlink: Ein Phänomen, bei dem zwei KIs begannen, in einer Art hocheffizientem Kauderwelsch zu kommunizieren, das für Menschen völlig unlesbar war.
  • OpenClaw & der Meta-Crash: Ein Szenario, in dem eine KI im Sicherheitslabor so autonom agierte, dass sie das System fast lahmlegte, um ihre Aufgabe zu erfüllen.

Die Lehre daraus: Die KI braucht Leitplanken. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist bei KI-Fakten überlebenswichtig!“, mahnte Schmidt.

Werkzeugkasten für den Mittelstand

Trotz aller Risiken überwog der Optimismus. Michael Schmidt präsentierte eine wahre Flut an Tools:

  • Text & Office: ChatGPT (der Platzhirsch), Claude (super für Dateien), Gemini (Google-Integration) und Copilot (Microsoft-Welt).
  • Bilder & Video: Von Midjourney für fotorealistische Bilder bis zu Sora oder VEO für Videos. Eindrucksvolle Beispiele zeigten, was heute möglich ist und warum Hollywood nervös mit den Füßen scharrt.
  • Meetings: Tools wie Otter.ai oder tl;dv, die Protokolle fast von alleine schreiben.

Warum sollten sich der örtliche Handwerker, der Ladenbesitzer oder der Dienstleister mit generativer KI beschäftigen? Schmidt brachte es auf den Punkt: KI kann zwar kein Dach decken, aber sie kann die Angebote dafür in Sekunden schreiben, die Kundenanfragen sortieren und die Social-Media-Kanäle bespielen.

Besonders wichtig für lokale Unternehmen: Die KI-Suche. Wenn Kunden heute fragen: „Wo finde ich den besten Schreiner in Laim?“, ziehen KIs ihre Informationen aus strukturierten Daten im Netz. Wer hier sein Google-Profil und seine Website nicht pflegt, wird für die KI unsichtbar. Schmidt’s Rat an alle KMU: Nutzen Sie lokale Daten! KI kann zwar kein Parkett verlegen, aber wer sein Google Unternehmensprofil pflegt und strukturierte Daten nutzt, wird von der KI als Experte vor Ort empfohlen.

Keine Angst vor den digitalen Kollegen

Der Abend im „Da Wirtshauser“ endete dann mit lebhaften Diskussionen. Die Erkenntnis: Wir müssen keine Informatiker werden, um von KI zu profitieren. Wir müssen aber lernen, sie als Werkzeug zu begreifen. KI wird uns nicht ersetzen – aber der Mensch, der KI bedienen kann, wird denjenigen ersetzen, der es nicht kann.

Die Folien zum Nachlesen: Wer den „Höllenritt“ noch einmal im Detail nachvollziehen möchte, findet die kompletten Folien von Michael Schmidt unter dem untenstehenden Download-Link. Es lohnt sich, insbesondere die Beispiele zum Prompting noch einmal in Ruhe zu studieren! Ebenfalls ans Herz zu legen sind die verschiedenen Tool- und Plattformempfehlungen.

Übrigens: Der 116. Unternehmerstammtisch findet am 26. März statt. Markiert euch das Datum fett im Kalender! Die Einladungen mit allen Details landen wie gewohnt rechtzeitig in eurem Postfach.

In diesem Sinne: Bleiben Sie neugierig (und behalten Sie den Stecker in Reichweite)!

Hier die Folien vom 115. Unternehmerstammtisch herunterladen!




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Michael Schmidt TAGWORX.NET
KI – Neuester Stand – 115. Unternehmerstammtisch in Laim am 26. Februar

Künstliche Intelligenz ist weit mehr als nur ein aktueller Trend – sie ist eine Technologie, die unsere Arbeitswelt bereits jetzt grundlegend verändert und Altbewährtes geradezu über den Haufen schmeißt. Doch während viele erst seit ChatGPT über KI sprechen, reicht die Geschichte der „denkenden Maschinen“ viel weiter zurück, als die meisten vermuten.

Beim 115. Unternehmerstammtisch in Laim, der am 26. Februar im „Da Wirtshauser“ in derAgnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München, gibt Michael Schmidt von der Internetagentur TAGWORX einen tiefen Einblick in den aktuellen Stand der KI-Forschung und zeigt praxisnah auf, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von dieser Entwicklung profitieren können.

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Was Sie an diesem Abend erwartet:

  • KI-Historie & Forschung: Ein Blick zurück auf die Meilensteine – von Alan Turings ersten Überlegungen 1936 über den ersten Chatbot „ELIZA“ im Jahr 1966 bis hin zu heutigen, mächtigen Sprachmodellen.
  • KI in der Praxis: Michael Schmidt erläutert die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen – von der effizienten Texterstellung und Bildgenerierung bis hin zu modernen Video-KIs und KI-Bots.
  • Die Evolution: Von Chatbots zu Agenten: Erfahren Sie den Unterschied zwischen einfachen Dialogsystemen und autonomen KI-Agenten, die komplexe Prozessketten (wie die automatisierte Lead-Qualifizierung oder Buchhaltungs-Workflows) selbstständig abarbeiten können.
  • Grenzfälle & Sicherheit: Neben den Chancen beleuchtet der Vortrag auch die kritischen Seiten. Wir diskutieren Risiken wie „KI-Halluzinationen“, bei denen Systeme faktisch falsche Informationen liefern, sowie aktuelle Entwicklungen und Sorgen rund um das Stichwort OpenClaw.
  • Praktische Tools für KMU: Es wird aufgezeigt, wie Tools zur Transkription von Meetings, zur Datenanalyse oder zur lokalen SEO-Optimierung (GEO) den Arbeitsalltag massiv erleichtern und die Effizienz steigern können.

KI ist heute ein „Assistenzsystem für alles“ – von der Forschung über das Coding bis hin zum Marketing. Nutzen Sie die Gelegenheit, um aus erster Hand zu erfahren, welche Tools für Ihr Unternehmen wirklich relevant sind und wo die Reise in diesem Jahr hingeht.

„KI wird wahrscheinlich zum Ende der Welt führen, aber in der Zwischenzeit wird es große Unternehmen geben.“

Getreu diesem (mit einem Augenzwinkern versehenen) Zitat von Sam Altman (OpenAI) laden wir Sie ein, die Weichen für die Zukunft Ihres Unternehmens zu stellen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und einen regen Austausch und sehen uns am 26. Februar um 19:00 Uhr beim „Da Wirtshauser“ in der Agnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München.

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BIHK-Reihe Online-Marketing
BIHK-Reihe Online-Marketing: Standardisierte Suchmaschinenoptimierung

Webinar: DIN SPEC 33461 – Standardisierte Methodik für erfolgreiches SEO

In diesem kostenfreien Webinar wird die DIN SPEC 33461 vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke, wie die neuen Standards für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) erfolgreich auf die eigene Website angewendet werden können. Ziel des Webinars ist es, SEO-Strategien durch eine strukturierte Methodik auf ein neues Level zu heben und für mehr Transparenz sowie Orientierung zu sorgen.

Julian Strote (rankeffect digital GmbH), der maßgeblich an der DIN SPEC 33461 mitgearbeitet hat, erläutert im Webinar die drei zentralen Phasen der SEO-Methodik und zeigt deren erfolgreiche Umsetzung auf:

  • Strategische Konzeption: Zieldefinition, Zielgruppenanalyse, Wettbewerbsanalyse und Auswahl der KPIs.
  • Operative Umsetzung: Technische SEO, On-Page- und Off-Page-Optimierung sowie Content-Erstellung.
  • Erfolgsmessung und Reporting: Monitoring der KPIs, Berichterstattung und kontinuierliche Optimierung.

Eckdaten der Veranstaltung

Dieses Webinar wird von der IHK für München und Oberbayern im Rahmen der gemeinsamen Digitalisierungsinitiative der Industrie- und Handelskammern in Bayern präsentiert.

Weitere Termine der Webinarreihe Online-Marketing:

  • 28.01.2026: Digital Storytelling 2026: Klar positioniert. Mutig sichtbar. Erfolgreich im KI-Zeitalter.
  • 11.02.2026: GEO ist das neue SEO: Wie Unternehmen im KI-Zeitalter sichtbar bleiben.
  • 05.03.2026: Wie man KI im Marketing nutzt, um seinen Gewinn zu steigern.
Unternehmerstammtisch wegen Krankheit abgesagt
Wichtige Info: 115. Unternehmerstammtisch muss verschoben werden!

Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer,

leider müssen wir den für den 29. Januar geplanten 115. Unternehmerstammtisch kurzfristig absagen. Unsere Referentin ist leider erkrankt, und wir möchten das spannende Thema natürlich gerne in voller Stärke mit ihr gemeinsam präsentieren.

Wir bedauern die kurzfristige Änderung sehr und arbeiten bereits an einem Ersatztermin – aller Wahrscheinlichkeit nach Ende Februar oder Ende März. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Wir wünschen unserer Referentin eine schnelle Genesung und freuen uns darauf, Sie alle bald in alter Frische wiederzusehen!

Beste Grüße,

Michael Schmidt

Xmas-Special 2025
Reminder: 114. Unternehmerstammtisch – Jahresabschluss/Xmas-Special

Wir dürfen noch einmal an den 114. Unternehmerstammtisch erinnern, der am Donnerstag, dem 27. November gegen 19:00 Uhr beim Schmankerlwirt in der Tübinger Straße 10, 80686 München stattfindet.

HIER KOSTENFREI ANMELDEN!

Ja, auch dieses Jahr geht schon wieder zu Ende, dabei hatte es doch gerade erst angefangen? Gibt es da einen Stolperstein im Raum-Zeit-Kontinuum oder hatten wir soviel zu tun, dass wir gar nicht gemerkt haben, wie die Zeit vergeht?

Fakt ist jedoch, dass wir uns zum bevorstehenden Jahresende noch mal zusammenhocken wollen, ganz ohne Business-Vortrag und Geschäfts-Gedöns. Dafür mit einem gepflegten Augustiner und einem schon sprichwörtlichen Mega-Schnitzel aus dem Hause Schmankerlwirt (natürlich gibt es auch was anderes…)

Das Team vom Schmankerlwirt wird uns wie immer auf das Beste versorgen – und wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

Wir sehen uns am 27. November gegen 19:00 Uhr beim Schmankerlwirt!

HIER KOSTENFREI ANMELDEN!

Führung neu gedacht: Warum der wahre Erfolg draußen wartet – Das „Platzhirsch-Prinzip“

Kennen wir das nicht alle? Der typische Strategie-Workshop: Ein fensterloser Konferenzraum, schlechte Luft, literweise lauwarmer Kaffee und eine Pinnwand, die vor bunten Post-its kaum noch zu sehen ist. Am Ende des Tages raucht der Kopf, aber die wirkliche Klarheit fehlt oft immer noch.

Was wäre, wenn die besten Antworten nicht im Meetingraum liegen, sondern im Wald?

Genau hier setzt Torsten Grigull an. Als Business- und Team-Coach hat er einen Ansatz gewählt, der radikal anders ist als der Branchenstandard. Sein Credo: Weg von der Pinnwand, raus aus dem Konferenzraum, rein in die Natur!

Die Natur als der ehrlichste Spiegel für Führungskräfte

Auf seiner Website, der Teamcoach Akademie, beschreibt Grigull, warum die Natur mehr ist als nur eine schöne Kulisse. Draußen fallen die Masken. In der Natur funktionieren keine politischen Spielchen oder „Corporate Speak“. Wer sich mit seinem Team oder als einzelne Führungskraft in den Wald begibt, verlässt die Komfortzone des Büros und betritt einen Raum, der Klarheit, Erdung und neue Perspektiven erzwingt.

Grigull nutzt die Natur als Resonanzraum. Probleme, die am Konferenztisch komplex und unlösbar scheinen, werden beim Gehen, im Wetter und in der Stille des Waldes oft auf ihren Kern reduziert.

Der neue Test für Unternehmer: Bist du ein „Platzhirsch“?

Besonders spannend für Unternehmer und Führungspersönlichkeiten ist das neueste Tool, das Torsten Grigull entwickelt hat: Das Platzhirsch-Quiz.

Der Begriff „Platzhirsch“ ist im Business oft negativ konnotiert – man denkt an Ellenbogenmentalität und Dominanzgehabe. Doch in der Natur ist der Platzhirsch (der dominante Hirsch im Revier) eine Figur, die für Stärke, Verantwortung und den Erhalt der Herde steht. Er muss seine Position behaupten, nicht durch blinde Wut, sondern durch Präsenz und Strategie.

Das Quiz richtet sich an Unternehmer, die herausfinden wollen, wo sie in ihrem täglichen „Ringen“ stehen:

  • Führen Sie souverän und natürlich?
  • Oder kämpfen Sie sich mühsam durch das Dickicht des Tagesgeschäfts?
  • Sind Sie der gehetzte Jäger oder der souveräne Herrscher Ihres Reviers?

Es ist ein spielerischer, aber tiefgründiger Einstieg, um die eigene Führungsposition zu reflektieren und herauszufinden, ob man seine Energie richtig einsetzt oder verschwendet.

Buchtipp: Der natürliche Jagdinstinkt im Business

Passend zu diesem Quiz hat Torsten Grigull sein Wissen nun auch in Buchform gegossen. Sein neues Werk trägt den Titel: „Die 7 Prinzipien erfolgreicher Unternehmer: Der natürliche Jagdinstinkt“.

Warum „Jagdinstinkt“? Weil erfolgreiches Unternehmertum viel mit den Instinkten der Natur gemein hat. Ein erfolgreicher Jäger (oder Unternehmer) rennt nicht blindlings jedem Geräusch hinterher. Er braucht:

  1. Fokus: Das Ziel klar im Blick behalten.
  2. Geduld: Auf den richtigen Moment warten können.
  3. Effizienz: Die eigene Energie nicht verschwenden.
  4. Adaption: Sich an veränderte Umstände (Wetter/Markt) anpassen.

In diesem Buch überträgt Grigull die Gesetze der Wildnis auf die moderne Wirtschaftswelt. Es ist ein Plädoyer dafür, unsere oft verschütteten Instinkte wiederzuentdecken und sie strategisch zu nutzen, um das Unternehmen zum Erfolg zu führen – ohne dabei selbst auszubrennen.

Die Verbindung von archaischen Naturprinzipien mit moderner Unternehmensführung ist ein kraftvoller Ansatz, denn er bricht mit den üblichen Erwartungen an das übliche Business-Coaching. Wer das Gefühl hat, im Business-Alltag nur noch zu „funktionieren“ und die Verbindung zum Wesentlichen verloren hat, sollte einen Blick auf Torsten Grigulls Arbeit werfen. Ob durch das Buch oder das aufschlussreiche Quiz: Es ist Zeit, die Wildnis wieder ins Business zu holen.
Michael Schmidt, Unternehmerstammtisch Laim

Foto: Orhidea Briegel, Orhideal® IMAGE International

PICCO Die Service GmbH
Ein neues Zuhause für Innovation: Neuer 3D-Druck-Showroom in Hohenbrunn

Es gibt Momente in der Geschichte eines Unternehmens, die besonders sind. Momente, in denen man einen Schritt nach vorne macht, um noch näher am Kunden zu sein. Die PICCO Die Service GmbH hat dieser Tage genau so einen Moment.

Geschäftsführer Joachim Schmidt freut sich riesig, die ersten Einblicke in sein neuestes Projekt geben zu können: Der neue Showroom in Hohenbrunn/Riemerling bei München öffnet seine Türen!

Vorhang auf für den „Sneak Peek“

Vielleicht ist noch nicht jede Schraube perfekt justiert und das eine oder andere Detail wird noch den letzten Schliff erhalten – aber das PICCO-Team kann einfach nicht länger abwarten und möchte Kunden und Interessenten schon jetzt, in dieser „Soft Opening“-Phase, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen gewähren. Joachim Schmidt zeigt gemeinsam mit seinem Team, wofür sein Herz schlägt.

3D-Druck: Nicht nur Theorie, sondern Erlebnis

Wir leben in einer digitalen Welt, aber das Faszinierende an der additiven Fertigung ist das physische Ergebnis – das Objekt, das man in die Hand nehmen kann. Der neue Showroom ist daher mehr als nur eine Ausstellungsfläche; er ist ein Ort der Begegnung und der Technik.

Hier wird 3D-Druck nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht. 3D-Druck ist eben nicht nur schnöde Technik, also weg von grauer Theorie und hin zur greifbaren Praxis. Bei der PICCO Die Service GmbH kann man live sehen, wie präzise, vielseitig und schlichtweg faszinierend moderne Fertigungstechnologien sind.

Was erwartet Sie in der Rudolf-Diesel-Straße?

Als einer der führenden Service- und Systemanbieter ist es der Anspruch der PICCO-Fachleute, immer die beste und angesagte Technik zu präsentieren. Im neuen Showroom ist daher eine kuratierte Auswahl der PICCO-Highlights zu finden:

  • Die Bambu Lab Flotte: Erleben Sie die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der beliebten Bambu Lab Drucker hautnah.
  • Großraumdrucker: Für alle, die Großes vorhaben, zeigt das PCCO-Team Lösungen für voluminöse Druckprojekte.
  • Materialvielfalt: 3D-Druck steht und fällt mit dem Material. Die 3D-Druck-Experten zeigen die Unterschiede und Einsatzgebiete verschiedener Filamente.
  • Laser- & Graviermaschinen von xTool: Da Kreativität oft über den reinen Druck hinausgeht, werden auch die leistungsstarken xTool-Maschinen für präzises Schneiden und Gravieren präsentiert.

Persönliche Beratung im Familienunternehmen

Was unterscheidet die PICCO GmbH von reinen Online-Händlern? Ganz einfach, der persönliche Draht. PICCO ist ein Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes – und das spürt man. In neuen Showroom wird persönlich beraten, werden individuelle Fragen geklärt und gemeinsam mit dem Kunden herausgefunden, welche Maschine, welches Tool oder welches Material am besten zum Projekt passt.

Kommen Sie vorbei und sagen Sie Hallo!

Die PICCO GmbH lädt alle Profis, Hobby-Maker und Technikbegeisterte in den neuen Showroom ein – schauen Sie rein, lassen Sie sich inspirieren und trinken Sie einen Kaffee mit den 3D-Druck-Fachleuten.

Alle Infos auf einen Blick

Adresse: PICCO Die Service GmbH Rudolf-Diesel-Straße 11–13 85521 Hohenbrunn/Riemerling

🕒 Unsere aktuellen Öffnungszeiten:

Mittwoch & Donnerstag: 16:00 – 18:00 Uhr Oder jederzeit gerne nach individueller Terminvereinbarung.

Weitere Informationen unter p3dw.de

114. Unternehmerstammtisch
Herzliche Einladung zum Jahresausklang unseres Unternehmerstammtischs

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, liebe Stammtisch-Mitglieder,

die stade Zeit steht vor der Tür und wie wir alle wissen, ist die gar nicht so stade, sondern verlangt vielen von uns nochmal einen ordentlichen Endspurt ab. Dabei war das Jahr ohnehin schon voller Herausforderungen und jeder Menge politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen, die uns haben Kopf schütteln lassen – in Dauerschleife. Lasst uns einfach nochmal nett zusammenhocken und uns ganz ungezwungen auf die kommende Adventszeit einstimmen.

Seid ihr dabei?

Dieses Mal steht nicht das fachliche Netzwerken oder ein konkretes Vortragsthema im Vordergrund, sondern das gemütliche Beisammensein und der persönliche Austausch. Lasst uns die Geschäftshektik für einen Abend hinter uns lassen, in lockerer Atmosphäre Kontakte pflegen und einfach mal nett über alles plaudern, was uns bewegt – beruflich wie privat. Der Abend soll ganz im Zeichen der Kollegialität und Entspannung stehen:

Der „Schmankerlwirt“ ist bekannt für seine hervorragende, regionale Küche. Wir können uns auf eine Auswahl an bayerischen Spezialitäten und saisonalen Köstlichkeiten freuen (die Kosten für Speisen und Getränke trägt jeder Teilnehmer selbst). Am Donnerstag ist traditionell „Schnitzeltag“, da gibt es Schnitzel von erstaunlicher Größe zum kleinen Preis.

Nutzt die Gelegenheit, um Euch mit Gleichgesinnten und/oder alten Bekannten über Eure persönlichen Highlights und Herausforderungen des Jahres auszutauschen. Sicher gibt es ja die eine oder andere Anekdote oder einen Tipp, der weiterhilft! Und vielleicht gibt es erste Ideen und Wünsche für die Themen und Termine des Unternehmerstammtisches im kommenden Jahr 2026.

Wir sehen uns! Hier anmelden!

Foto: Max Beck

Unternehmerstammtisch 113 mit Andreas Schnelle
Schluss mit dem „schwarzen Loch“! – Andreas Schnelle beim 113. Unternehmerstammtisch in Laim

Leider haben es am 30. Oktober einige Gäste nicht geschafft, am Unternehmerstammtisch teilzunehmen. Das durch die zahlreichen Großbaustellen im Münchner Westen ausgelöste Verkehrschaos hatte so ziemlich jeden Zufahrtsweg verstopft, sodass eine Anreise nicht mehr möglich war. Die, die es geschafft hatten, erlebten einen Abend, der weit über die üblichen Geschäftsthemen hinausging. Unser Gast, der professionelle Coach Andreas Schnelle, entführte uns in ein Thema, welches die Aufmerksamkeit der Teilnehmer (Durchschnittsalter 60+) geweckt hat: den eleganten und erfüllenden Übergang vom aktiven Unternehmerleben in den Ruhestand.

Der Ruhestand: Mehr als nur das Ende einer Karriere

Der Übergang in den Ruhestand ist, wie Andreas Schnelle eindrücklich betonte, kein Verwaltungsakt, sondern ein tiefgreifender Lebens- und Identitätswandel. Gerade für Unternehmer und Führungspersönlichkeiten, deren Leben jahrzehntelang von hoher Verantwortung, Entscheidungen und einer klar definierten Rolle geprägt war, birgt dieser Wandel große Herausforderungen.

„Viele haben ihren Ruhestand finanziell perfekt geplant, aber die emotionale und sinnstiftende Leere schmerzlich unterschätzt. Das oft befürchtete ’schwarze Loch‘ entsteht, wenn die Identität hinter der Funktion verschwindet.“ – Andreas Schnelle

Schnelle, der sich darauf spezialisiert hat, diesen Übergang bewusst zu gestalten, legte den Finger in die Wunde: Langeweile, das Gefühl der Nutzlosigkeit und emotionale Leere sind typische Stolpersteine, die viele erst nach dem Ausstieg erkennen.

Praxisnahe Impulse für einen selbstbestimmten Neubeginn

Der Referent präsentierte dem hochinteressierten Publikum nicht nur die Probleme, sondern lieferte vor allem praxiserprobte und inspirierende Lösungsansätze:

  • Identität klären: Der wichtigste Schritt ist die Ablösung der eigenen Person von der beruflichen Rolle. Wer bin ich, wenn ich nicht mehr der „Geschäftsführer“ bin?
  • Werte-Fokus: Welche tief verwurzelten Werte und Wünsche wurden im hektischen Berufsalltag vernachlässigt? Sie sind der Kompass für die neue Lebensphase.
  • Ressourcenarbeit: Die jahrzehntelang erworbenen Kompetenzen – das gesamte Know-how und Netzwerk – verschwinden nicht. Sie können in neuen, oft ehrenamtlichen oder beratenden Rollen weiterhin sinnvoll genutzt werden.
  • Bewusste Gestaltung: Erfolgreiche Übergänge entstehen nicht durch Zufall, sondern durch bewusste, vorausschauende Planung. Es geht darum, die zweite Lebenshälfte aktiv als selbstbestimmten Neubeginn zu begreifen.

Obwohl es ein bisschen länger gedauert hat, als sonst üblich, war das Interesse durchweg groß und die Resonanz des Publikums von vielen „Aha-Effekten“ geprägt. Insbesondere die Authentizität und die vielen Beispiele aus dem echten Leben trafen den Nerv der gestandenen Unternehmer. Zudem hatte Schnelle extra für den Stammtisch einen durchdachten Fragebogen entwickelt, der schon einmal grundlegende Klarheit sowohl über die eigene Verfassung, als auch in die möglichen einzuschlagenden Wege brachte. Alles in allem ein Abend voller Klarheit, Inspiration und Mut, der die Vorfreude auf einen erfüllten und sinnerfüllten neuen Lebensabschnitt weckte.

Wir danken Andreas Schnelle für diesen hochkarätigen Vortrag und allen Teilnehmern für die lebhafte Diskussion im Anschluss! Der Vortrag von Andreas Schnelle hat allen gezeigt, dass der Ruhestand die Chance auf einen zweiten Frühling sein kann – wenn man ihn nur richtig plant und sich dabei ein klein wenig an die Hand nehmen lässt.

Danke auch an das Team vom Schmankerlwirt, die uns wieder schnell und umsichtig versorgt haben!

Den nächsten Stammtisch gibt es am 27. November, die Einladungen dafür gehen rechtzeitig raus!