Digital Detox / Digitaler Minimalismus – 117. Unternehmerstammtisch in Laim am 28. Mai
Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal länger als fünf Minuten nichts getan, ohne dass Ihre Hand wie von Geisterhand zum Smartphone gezuckt ist? Eben. Wir sind alle wunderbar vernetzt, ständig erreichbar und so digital optimiert, dass wir vor lauter Effizienz kaum noch zum Atmen kommen. Wir jonglieren E-Mails beim Zähneputzen, checken Slack im Halbschlaf und halten das blaue Leuchten des Displays mittlerweile für gesundes Tageslicht.
Herzlich willkommen im Hamsterrad 2.0.
Genau deshalb widmen wir uns beim 117. Unternehmerstammtisch am 28. Mai einem Thema, das für uns „Digital Natives“ (und solche, die es notgedrungen werden mussten) fast schon wie eine Drohung klingt: Digital Detox & Digitaler Minimalismus.
Schluss mit dem „Ping“-Terror!
Es ist ironisch: Wir investieren Unmengen in die Digitalisierung unserer Betriebe, nur um festzustellen, dass wir selbst dabei auf der Strecke bleiben. Als Unternehmer und Führungskräfte sind wir die Ersten, die „Hier!“ schreien, wenn es um Erreichbarkeit geht. Aber Handeln unter Dauerbeschuss führt selten zu den besten Entscheidungen.
Wie schaffen wir es, die digitalen Reize zu reduzieren, ohne direkt in eine Höhle im Wald ziehen zu müssen? Wie sieht Selbstfürsorge aus, wenn der Terminkalender eigentlich gar keinen Platz für das Wort „Selbst“ vorsieht?
Unsere Expertin für den digitalen Ausnahmezustand: Nina Pagett
Wir freuen uns sehr, dass wir für diesen Abend Nina Pagett gewinnen konnten. Nina ist keine Technik-Hasserin – im Gegenteil. Aber sie weiß als Beraterin für Entscheider ganz genau, wo die Grenze zwischen „nützlichem Werkzeug“ und „digitaler Knechtschaft“ verläuft.
Sie wird uns zeigen:
- Warum unser Gehirn bei jeder Push-Benachrichtigung eine Party feiert (und warum wir danach den Kater haben).
- Praktische Strategien, um den digitalen Müll aus dem Unternehmeralltag zu kehren.
- Wie man führt, wenn man nicht 24/7 am digitalen Tropf hängt.
Die harten Fakten (analog und zum Anfassen)
Keine Sorge, wir verlangen nicht, dass Sie Ihre Mobiltelefone am Eingang in einen Eimer Wasser werfen. Aber vielleicht lassen wir sie für zwei Stunden einfach mal in der Sakkotasche.
- Wann: Donnerstag, 28. Mai 2026
- Wo: Wie gewohnt im „Da Wirtshauser“ in Laim
- Beginn: 19:00 Uhr (Networking & Speis und Trank gibt’s natürlich auch ohne App-Steuerung)
Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre müden Augen und Ihre Fragen mit. Es wird Zeit, dass wir die Kontrolle über unsere Aufmerksamkeit zurückgewinnen – oder zumindest lernen, wie man das WLAN-Passwort mal für einen Abend vergisst.
Hinweis: Wer während des Vortrags heimlich unter dem Tisch twittert, gibt eine Runde Obstler aus.
Haben Sie schon spezielle Fragen oder Situationen aus Ihrem Alltag im Kopf, die Nina Pagett an diesem Abend vielleicht direkt aufgreifen sollte?
Wir freuen uns auf einen spannenden 117. Stammtisch, einen regen (analogen!) Austausch und sehen uns am 30. April um 19:00 Uhr in der „Hüttn“ beim „Da Wirtshauser“ in der Agnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München.
Fährtenlesen statt Floskeln: Torsten Grigull beim 116. Unternehmerstammtisch in Laim
„Zurück zur Natur“. Was in esoterischen Kreisen seit Jahrzehnten mehr oder weniger sinnvoll propagiert wird, war bislang im Business-Umfeld eher selten anzutreffen. Coaching von Entscheidern und Führungskräften sowie Team-Building-Maßnahmen fanden und finden vor allem in klinisch sauberen Konferenzräumen vor Beamer-Leinwänden und Pinboards statt. Torsten Grigull von der TeamCoachAkademie war unser Gast beim 116. Unternehmerstammtisch – und der verfolgt einen ganz anderen Ansatz, bei dem die Natur (wieder) eine zentrale Rolle spielt.
Am 30. April versammelten sich wieder zahlreiche Unternehmer in der urigen Atmosphäre beim „Da Wirtshauser“, um einen Impulsvortrag zu erleben, der etwas außerhalb des gewohnten Rahmens des Business-Alltags war. Unter dem Titel „Führung heißt Fährtenlesen“ entführte uns Torsten Grigull in eine Welt, die uns eigentlich so nah ist und die wir doch oft im Neonlicht unserer Büros vergessen: Die Wildnis als den ehrlichsten Spiegel für unternehmerisches Handeln.
Die Wildnis als Lehrmeister
Torsten Grigull, selbst erfahrener IT-Unternehmer und leidenschaftlicher Jäger, machte schnell deutlich, warum der Wald ein besserer Ratgeber sein kann als jeder klimatisierte Meetingraum. Denn die Gattung Mensch ist nicht „außerhalb“ der Natur, wir sehen nicht in ein Terrarium – wir sind Teil der Natur, wir sind Natur. Die Rückbesinnung darauf ist integraler Bestandteil der Coachings von Torsten Grigull. In der Natur zählen keine politischen Spielchen oder hohlen „Corporate Speak“-Phrasen; dort zählen Präsenz, Instinkt und absolute Klarheit.
Drei Kernbotschaften für den Business-Alltag
Im Zentrum seines Vortrags standen drei Prinzipien, die bei den Teilnehmern für sichtbare Aha-Momente sorgten:
- Das Platzhirsch-Prinzip: Wahre Stärke hat nichts mit Ellenbogenmentalität zu tun. Grigull verdeutlichte, dass ein „Platzhirsch“ im natürlichen Sinne Verantwortung für sein Revier übernimmt und strategisch agiert, statt Energie in unnötigen Kleinkriegen zu verschwenden.
- Der natürliche Jagdinstinkt: Fokus, Geduld und Effizienz sind die Währungen des Waldes. Wer diese Instinkte wiederentdeckt, kann sie gezielt auf sein Unternehmen übertragen, um Chancen nicht nur zu sehen, sondern sie auch im richtigen Moment zu nutzen.
- Vom Gehetzten zum Souverän: Viele Unternehmer fühlen sich im Hamsterrad wie das gehetzte Wild. Grigull zeigte Wege auf, wie man durch die Verbindung zur Natur die eigene Souveränität zurückgewinnt und das tägliche „Ringen“ im Business meistert, ohne auszubrennen.
Grigull plädierte leidenschaftlich dafür, die Komfortzone zu verlassen und sich dem „Unterholz“ zu stellen – denn nur dort, wo es reibt und wo wir unsere Sinne schärfen müssen, findet echtes Wachstum statt.
Der 116. Unternehmerstammtisch war mehr als nur ein Netzwerktreffen. Es war eine Einladung, die eigene Führungskultur zu hinterfragen und die „verschütteten Instinkte“ wieder zum Leben zu erwecken. In der anschließenden Diskussionsrunde bei bayerischer Gastlichkeit wurde deutlich: Der Wunsch nach mehr Authentizität und Erdung im Business ist groß.
Wer vorab schon einmal prüfen möchte, wie es um seine eigene Führungssouveränität bestellt ist, kann auf der Website der TeamCoachAkademie das „Platzhirsch-Quiz“ machen. Die Folien zum Vortrag von Torsten Grigull können hier heruntergeladen werden.
Wir bedanken uns bei Torsten Grigull für diesen inspirierenden Abend und freuen uns darauf, die eine oder andere „Fährte“ im eigenen Unternehmeralltag aufzunehmen. Darüber hinaus geht unser Dank an das Team vom „Da Wirtshauser“, die uns in ihrer Almhüttn wieder ganz hervorragend betreut und zuvorkommend versorgt haben – und dieses Mal passte die Umgebung ganz besonders gut zum Stammtischthema.
Der 117. Unternehmerstammtisch findet am 28. Mai statt. Markiert euch das Datum fett im Kalender! Die Einladungen mit allen Details landen wie gewohnt rechtzeitig in eurem Postfach.
Exklusiver OrhIDEAL BusinessTreff
Business-Begegnung á la OrhIDEAL: unsere Unternehmer-Gäste – ein Kreis von ausgewählten Persönlichkeiten – freuen sich, Dich und Dein Geschäftsfeld kennenzulernen
Mit einem fröhlichen Hallo wirst Du empfangen und mit Schwung ins Gespräch mit anderen Gästen gebracht bzw. bekannt gemacht. Es erwarten Dich keine ermüdenden Vorträge oder langatmigen Präsentationen. Du bist mittendrin im Geschehen. Echte Begegnungen mit inspirierendem Austausch unter Gleichgesinnten, in bester Gesellschaft. Auch Medienkontakte sind eingeladen. Wenn du bereits eine OrhIDEAL Story hast, bring sie gedruckt mit oder digital auf deinem Handy. Das erleichtert die Wiedererkennung bzw. den Gesprächseinstieg enorm! Schau Dir auch im Voraus an, wer Dich aus dieser Ausgabe interessieren könnte und verabrede Dich mit gewünschten Kontakten:
https://www.yumpu.com/de/document/read/71062846
Info: Der Ticketpreis deckt ausschließlich den organisatorischen Rahmen der Veranstaltung ab (Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation sowie Nachberichte im OrhIDEAL Magazin Das heißt, während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt. Mit dem Ticketkauf erklärst du dich einverstanden, dass diese Aufnahmen im Rahmen der OrhIDEAL Kommunikation und Berichterstattung zeitlich und inhaltlich unbegrenzt verwendet werden dürfen (z. B. Website, Social Media, Print).
Die Veranstaltung findet als lebendige Steh-Veranstaltung im Kultur-Bistro statt. Speisen und Getränke sind nicht im Ticketpreis enthalten. Bestellungen erfolgen individuell vor Ort auf Selbstzahlerbasis und werden direkt beim Service beglichen (Bargeld bereithalten).
Wer den Austausch mit dem Gesprächspartner vertiefen möchte, hat ab ca. 19 Uhr die Möglichkeit, im benachbarten Wirtshaus (ZUM OBERBRÄU Marktplatz 18 83607 Holzkirchen) sich beim Essen auszutauschen – ebenfalls auf eigene Rechnung. Reservierungen können vorab hier vorgenommen werden: https://www.zumoberbraeu.com/reservations
Du möchtest eine Unternehmerpersönlichkeit aus dem Mittelstand einladen? Super Idee – bitte stimme deinen Vorschlag vorab mit mir ab, um Ausgeglichenheit zu bewahren: (WhatsApp: 0177 3550 112 oder Mail: vip@orhideal-image.com). Der Teilnehmerkreis wird bewusst kuratiert. Bitte beachte: Bestimmte Bereiche sind derzeit ausreichend vertreten, insbesondere Marketing (Online/Social Media), Finanzdienstleistungen sowie Beratung.
Du bist unerwartet verhindert? Wegen des Organisationsaufwands sind keine Rückerstattungen möglich. Alternativ erhältst Du für den eingezahlten Betrag ersatzweise eine halbe DIN A4 Seite im Nachbericht zur Veranstaltung, damit ich Dich nachträglich bei allen Mitwirkenden hochhalten kann. Falls Du jemaden findest, dem Du Dein Ticket übertragen kannst, bitte unbedingt von mir freigeben lassen, denn die Branche muss passen.
Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!
Akquisetreff – Kundengewinnung, die wirklich funktioniert
Aller Anfang ist leicht. Das Dranbleiben ist die Kunst. 📈
Vielleicht kennst du das: Man nimmt sich fest vor, neue Kontakte zu knüpfen, aber dann funkt das Tagesgeschäft dazwischen. Oder die Unsicherheit klopft an: „Soll ich wirklich anrufen? Nervt meine Nachricht auf LinkedIn?“
Genau hier setzen wir an. 🤝
Der Akquisetreff im Mai ist deine Zeit, um den Fokus wieder auf das Wachstum deines Business zu richten. In einer entspannten, kleinen Runde tauschen wir uns darüber aus, was in der Praxis wirklich Früchte trägt, und was nur Zeit frisst.
Was dich erwartet:
- Echte Insights: Keine theoretischen Lehrbuch-Tipps, sondern Berichte aus der Praxis.
- Vielfalt: Von Empfehlungsmanagement über Social Selling bis zum klassischen Telefonat.
- Augenhöhe: Wir sprechen über Erfolge, aber auch ganz offen über die Hürden und das „Nein“-Sagen.
Das ist der Akquisetreff NICHT:
❌ Kein „Tschakka“-Motivationsvortrag.
❌ Keine Verkaufsveranstaltung.
❌ Kein Frontalunterricht.
Das Ziel:
Du gehst nicht nur mit frischer Motivation, sondern mit einem konkreten Plan für deine nächsten Schritte nach Hause. Damit Akquise nicht mehr auf der To-do-Liste „versauert“, sondern zur Routine wird. 🚀
- Der Rahmen
Kleine Gruppe: Intensiver Austausch garantiert. 👥 - Fokus: Moderiertes Gespräch statt wirres Durcheinander. 🎯
- Praxis: Impulse, die du morgen direkt umsetzen kannst. 💬
Wann & Wo
Datum: Mittwoch, 06. Mai 2026 📅
Zeit: 15:00 bis 17:00 Uhr 🕙
Ort: sinnIHRraum Leopoldstr. 65 / 3. OG, München 📍
Investition
40 € zzgl. MwSt. 💶
Bist du dabei?
Sichere dir deinen Platz und lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass deine Pipeline gefüllt bleibt!
Führung heißt Fährtenlesen – 116. Unternehmerstammtisch in Laim am 30. April
Sie kennen das aus dem Business-Alltag: Da findet ein Strategie-Workshop in einem langweiligen Konferenzraum bei lauwarmem Kaffee statt. Die Teilnehmer hauen sich Phrasen und Buzzwords um die Ohren und am Ende kleben hunderte bunte Post-its an der Wand. Der Kopf raucht, aber die wirkliche Klarheit? Die fehlt oft immer noch.
Oder noch schlimmer: Sie sind Unternehmer, Entscheider, Führungskraft und die Luft ist einfach raus. Und dennoch dreht sich das Hamsterrad weiter.
Was wäre, wenn die besten Antworten nicht im Meetingraum (oder beim Psychologen) liegen, sondern im Wald?
Raus aus dem Neonlicht, rein ins Unterholz!
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Impulsvortrag der besonderen Art. Beim 116. Unternehmerstammtisch am 30. April begrüßen wir Torsten Grigull als unseren Gastreferenten. Grigull ist nicht nur erfahrener Unternehmer (BytePuls GmbH), erfolgreicher Business- und Team-Coach (TeamCoachAkademie), sondern auch noch leidenschaftlicher Jäger. Und er vertritt ein radikales Credo: Raus aus der Komfortzone, rein in die Natur! Er nutzt die Wildnis als den ehrlichsten Spiegel für Führungskräfte. Denn im Wald funktionieren weder politische Spielchen noch „Corporate Speak“. Dort zählen Instinkt, Präsenz und Klarheit.
Erfahren Sie an diesem Abend unter anderem:
- Das Platzhirsch-Prinzip: Warum wahre Stärke nichts mit Ellenbogenmentalität, aber viel mit Verantwortung und Revier-Strategie zu tun hat.
- Der natürliche Jagdinstinkt: Wie Sie Fokus, Geduld und Effizienz aus der Natur auf Ihr Unternehmen übertragen.
- Vom Gehetzten zum Souverän: Wie Sie Ihr tägliches „Ringen“ im Business meistern, ohne auszubrennen.
Inspiration für den unternehmerischen Alltag
Passend zu seinem neuen Buch „Die 7 Prinzipien erfolgreicher Unternehmer“ wird uns Torsten Grigull zeigen, wie wir unsere verschütteten Instinkte wiederentdecken und strategisch nutzen können. Nutzen Sie die Gelegenheit für frische Impulse, neue Perspektiven und das Netzwerken in gewohnt entspannter Atmosphäre. Werden Sie vom gehetzten Jäger zum souveränen Herrscher Ihres eigenen Reviers!
Machen Sie vorab den Test: Direkt auf der Startseite von teamcoachakademie.de finden Sie mit einem Klick auf den Button ‚Platzhirsch-Quiz starten‘ heraus, ob Sie souverän führen oder noch im Dickicht kämpfen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und einen regen Austausch und sehen uns am 30. April um 19:00 Uhr waidgerecht in der „Hüttn“ beim „Da Wirtshauser“ in der Agnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München.
Selfcare in Pasing – gönn dir Zeit für dich selbst!
Die Regionalgruppe München des Verbandes der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. (VDGS) lädt ein zu einer Präsenz-Veranstaltung mit Impulsen zur Selbstfürsorge am 08. April 2026 um 17:00 Uhr in die Praxis „Sessions für die Seele“ in der Planegger Straße 1 in München-Pasing.
An manchen Tagen läuft es einfach nicht rund. Gleich das erste Telefonat am Morgen mit dem Auftraggeber dauert länger als geplant und schon ist der ganze Tag aus den Fugen. Hektik breitet sich aus – da vergreift man sich auch mal im Ton –, so macht das Arbeiten keinen Spaß. Und am Abend ist die Luft raus, keine Lust auf gar nix mehr. Kennst du das auch aus deinem Alltag? Hektik, Stress, Überforderung und das Gefühl, im eigenen Leben nicht selbst Regie zu führen, sondern von außen bestimmt zu sein. Das muss nicht sein!
Du hast Lust, dich mit anderen über solche emotional aufgeladene Situationen auszutauschen? Und zu erfahren, wie sie damit umgehen? Und du möchtest ein paar Impulse für kleine Veränderungen mit großer Wirkung mitnehmen? Dann mach mit, wenn wir uns offen austauschen, wirkungsvolle Übungen zur Achtsamkeit austesten und den Abend mit einer gemeinsamen Meditation ausklingen lassen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme, offene Gespräche und können versprechen, dass wir alle an diesem Abend wertvolle Einsichten gewinnen werden. Wir starten pünktlich um 17.00 Uhr, die Veranstaltung dauert zwei Stunden.
Organisiert von Andrea Kleeberger und Cornelia Rüping.
ZU VERMIETEN: Heller Raum in Bürogemeinschaft!
Hast Du es satt als Selbständiger oder Freiberufler aus der Kreativ-Wirtschaft alleine in der Bude zu hocken und im eigenen Saft zu schmoren?
Wir vermieten einen eigenen, wunderbar hellen Büroraum für ein bis zwei Arbeitsplätze, mit Echtholzparkett und ansichtskartenverdächtiger Aussicht auf die beeindruckend schöne, neogotische St.-Pauls-Kirche, nahe der Theresienwiese. Der Raum hat eine Fläche von 16,6 qm und kostet 495,— Euro Kaltmiete (zuzügl. aller Nebenkosten, Internet, Strom, Nutzung der Gemeinschaftsräume, sowie der grossen, von uns komplett eingerichteten Küche, einer Toilette und nicht zuletzt einer wöchentlichen Komplettreinigung – insgesamt 100,— Euro).
Der Platz davor ist verkehrsberuhigt, es herrscht also kein Verkehrslärm. Die U-Bahn Theresienwiese ist vor der Tür, Trambahn, Hackerbrücke und Hauptbahnhof sind fussläufig erreichbar. Jede Menge, Supermärkte und Speiselokale befinden sich direkt ums Eck. Kurz, die Lage ist traumhaft zentral und strategisch hervorragend.
Wir sind eine charmante Bürogemeinschaft, bestehend aus Programmierern, Autoren und Illustratoren, die sich auf neue Mieter*innen aus der Kreativ-Branche freuen.
Wenn’s dich jetzt juckt, schnell per E-Mail melden!













KI-Höllenritt in Laim: Zwischen Geniestreich und Weltherrschaft
„Das war ein Höllenritt durch das Thema KI, ich muss mich erst mal sammeln!“ – Mit diesem Satz brachte eine sichtlich beeindruckte Besucherin das Gefühl des Abends auf den Punkt. Am 26. Februar 2026 war es nämlich wieder so weit: Der 115. Unternehmerstammtisch lud ins „Da Wirtshauser“ in Laim. Das Thema hätte aktueller nicht sein können: „KI – neuester Stand“.
Als Referent trat ein echtes Urgestein der Digitalszene vors Publikum: Michael Schmidt von der Münchner Internetagentur TAGWORX.NET. Als „Baujahr 1964“, der bereits seit 1994 die Onlinewelt unsicher macht, brachte er genau die richtige Mischung aus Expertenwissen, technischer Begeisterung und abgeklärter Gelassenheit mit, um das zahlreich erschienene Publikum durch das Dickicht der künstlichen Intelligenz zu führen. Und die fast zweistündige Reise ließ keinen Stein auf dem anderen – und manche festgefügte Meinung über „künstliche Intelligenz“ wurde ins Wanken gebracht.
Von der Turing-Maschine bis zum digitalen Kollegen – woher kommt der Hype?
Michael Schmidt begann seine Reise nicht etwa beim neuesten iPhone, sondern schlug den Bogen weit zurück. Der Vortrag startete historisch bei Alan Turing, Joseph Weizenbaum und Ted Shortliffe und landete dann doch schneller in der Gegenwart, als man „ChatGPT“ sagen kann. Michael Schmidt machte klar: KI ist längst kein Science-Fiction mehr, sondern steckt in der Google-Suche, der Buchhaltung, im Fahrzeugbau und sogar in der Krebserkennung – ganz abgesehen von all den Plattformen, die uns das Leben inzwischen leichter machen.
Zudem ließ Schmidt zahlreiche große Denker und Protagonisten der neuen Technologie zu Wort kommen, etwa Stephen Hawking, Bill Gates, Elon Musk, Sam Altman oder Max Tegmark.
Doch was ist eigentlich KI, den Begriff den viele so leichtfertig aussprechen? Vereinfacht gesagt: Ein Teilgebiet der Informatik, das versucht, menschliche kognitive Fähigkeiten wie Lernen und Problemlösung zu simulieren. Für Unternehmer besonders spannend ist die Generative KI, die Texte, Bilder, Videos und sogar Code auf Knopfdruck erstellt – und ganz nebenbei riesige Datenmengen verarbeiten kann. Aber auch in konkreten Anwendungen finden wir KI wieder, etwa bei der Terminannahme via Website in Arztpraxen oder bei der Kundendienstplanung in Handwerksbetrieben, eben immer dann, wenn effizient und nahezu lautlos automatisiert werden soll.
Seit dem ChatGPT-Urknall vor wenigen Jahren konnten Computer nicht mehr nur Daten sortieren, sondern selbst kreativ werden: Texte schreiben, Bilder malen, Musik komponieren und sogar Programmcode entwickeln. Und ob wir nun Google Maps nach dem Weg fragen, Netflix uns den nächsten Serienmarathon vorschlägt oder die Bank eine verdächtige Kreditkartenzahlung blockiert – KI ist längst allgegenwärtig.
Die Großen: ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot und die „Agenten-Armee“
Schmidt ließ es sich nicht nehmen, tief in den Werkzeugkasten zu greifen. Er stellte die „Platzhirsche“ im Segment der generativen KI vor:
- ChatGPT (OpenAI): Der unangefochtene Marktführer, der besonders durch seine Vielseitigkeit besticht.
- Claude (Anthropic): Gelobt für seine Fähigkeit, riesige Dokumente zu analysieren, ohne den Faden zu verlieren.
- Gemini (Google): Das Kraftpaket, das direkt mit unseren täglichen Google-Tools (Docs, Mail, Suche) verknüpft ist.
- Copilot (Microsoft): Der Helfer, der sich direkt in Word und Excel einnistet.
Besonders spannend wurde es beim Thema KI-Agenten. Wir reden hier nicht mehr nur von Chatbots, die auf Fragen antworten. KI-Agenten sind kleine digitale Mitarbeiter, die Aufgaben autonom erledigen – vom Buchen einer Reise bis hin zur Erstellung komplexer Marktanalysen. Michael zeigte auf, wie Custom GPTs es jedem Unternehmer ermöglichen, sich eine eigene „Spezial-KI“ zu bauen, die anhand des Zugriffs auf Unternehmensinformationen genau weiß, wie die eigene Firma tickt.
Die hohe Kunst des Promptings: Wer flüstert, der gewinnt
Ein großes Highlight war das Thema Prompting. Wer der KI nur sagt „Schreib mal was über Gartenzwerge“, bekommt Langeweile geliefert. Michael zeigte den „Godmode“: Wer der KI eine klare Rolle zuweist (z. B. „Agiere als erfahrener Werbetexter“), Zielgruppen definiert und semantische Strukturen vorgibt, bekommt beeindruckende Ergebnisse, die man fast ungesehen veröffentlichen kann.
- Rollenverteilung: Sagen Sie der KI, wer sie ist („Du bist ein erfahrener Steuerberater für KMU“).
- Kontext: Geben Sie Hintergrundinfos („Wir planen eine Marketingaktion für Bio-Brot in Laim“).
- Struktur: Definieren Sie das Format („Erstelle eine Tabelle mit 5 Spalten“).
- Iterative Verfeinerung: Geben Sie sich nicht mit der ersten Antwort zufrieden – haken Sie nach!
Und noch eine Faustregel: Kurze, klare Sätze und keine Rechtschreibfehler in der Anfrage – sonst leidet die Qualität der Antwort.
Es wurde klar: Die KI ist wie ein hochbegabter Praktikant. Wenn man ihm keine klaren Anweisungen gibt, kommt am Ende zwar etwas Hübsches raus, aber leider nichts Brauchbares.
Schattenseiten und Schreckensszenarien: Wenn die KI „halluziniert“ und Agenten meutern
Die KI ist ein statistisches Plappermaul, kein Wissenslexikon. Trotz aller Begeisterung sparte Michael Schmidt daher die Risiken nicht aus. Das Publikum horchte besonders auf, als es um KI-Halluzinationen (Confabulations) ging. Das Problem: KI-Modelle sind statistische Wort-Vorhersage-Maschinen. Wenn sie eine Information nicht haben, erfinden sie oft eine – und zwar so selbstbewusst, dass man es kaum merkt. Da werden plötzlich Gerichtsurteile zitiert, die es nie gab, oder chemische Formeln erfunden, die eher in einen Alchemie-Baukasten gehören. Und manchmal will uns der KI-Bot einfach glücklich machen, wie der Ehepartner, der des Abends schon mit dem Essen wartet – aber gar nicht kochen kann…
Richtig „spooky“ wurde es bei den „Worst Case Scenarios“ aus den Sicherheitslaboren – einige Vorfälle sind erst wenige Tage alt.
- Gibberlink: Ein Phänomen, bei dem zwei KIs begannen, in einer Art hocheffizientem Kauderwelsch zu kommunizieren, das für Menschen völlig unlesbar war.
- OpenClaw & der Meta-Crash: Ein Szenario, in dem eine KI im Sicherheitslabor so autonom agierte, dass sie das System fast lahmlegte, um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Die Lehre daraus: Die KI braucht Leitplanken. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist bei KI-Fakten überlebenswichtig!“, mahnte Schmidt.

Werkzeugkasten für den Mittelstand
Trotz aller Risiken überwog der Optimismus. Michael Schmidt präsentierte eine wahre Flut an Tools:
- Text & Office: ChatGPT (der Platzhirsch), Claude (super für Dateien), Gemini (Google-Integration) und Copilot (Microsoft-Welt).
- Bilder & Video: Von Midjourney für fotorealistische Bilder bis zu Sora oder VEO für Videos. Eindrucksvolle Beispiele zeigten, was heute möglich ist und warum Hollywood nervös mit den Füßen scharrt.
- Meetings: Tools wie Otter.ai oder tl;dv, die Protokolle fast von alleine schreiben.
Warum sollten sich der örtliche Handwerker, der Ladenbesitzer oder der Dienstleister mit generativer KI beschäftigen? Schmidt brachte es auf den Punkt: KI kann zwar kein Dach decken, aber sie kann die Angebote dafür in Sekunden schreiben, die Kundenanfragen sortieren und die Social-Media-Kanäle bespielen.
Besonders wichtig für lokale Unternehmen: Die KI-Suche. Wenn Kunden heute fragen: „Wo finde ich den besten Schreiner in Laim?“, ziehen KIs ihre Informationen aus strukturierten Daten im Netz. Wer hier sein Google-Profil und seine Website nicht pflegt, wird für die KI unsichtbar. Schmidt’s Rat an alle KMU: Nutzen Sie lokale Daten! KI kann zwar kein Parkett verlegen, aber wer sein Google Unternehmensprofil pflegt und strukturierte Daten nutzt, wird von der KI als Experte vor Ort empfohlen.
Keine Angst vor den digitalen Kollegen
Der Abend im „Da Wirtshauser“ endete dann mit lebhaften Diskussionen. Die Erkenntnis: Wir müssen keine Informatiker werden, um von KI zu profitieren. Wir müssen aber lernen, sie als Werkzeug zu begreifen. KI wird uns nicht ersetzen – aber der Mensch, der KI bedienen kann, wird denjenigen ersetzen, der es nicht kann.
Die Folien zum Nachlesen: Wer den „Höllenritt“ noch einmal im Detail nachvollziehen möchte, findet die kompletten Folien von Michael Schmidt unter dem untenstehenden Download-Link. Es lohnt sich, insbesondere die Beispiele zum Prompting noch einmal in Ruhe zu studieren! Ebenfalls ans Herz zu legen sind die verschiedenen Tool- und Plattformempfehlungen.
Übrigens: Der 116. Unternehmerstammtisch findet am 26. März statt. Markiert euch das Datum fett im Kalender! Die Einladungen mit allen Details landen wie gewohnt rechtzeitig in eurem Postfach.
In diesem Sinne: Bleiben Sie neugierig (und behalten Sie den Stecker in Reichweite)!
Hier die Folien vom 115. Unternehmerstammtisch herunterladen!
.
.
KI – Neuester Stand – 115. Unternehmerstammtisch in Laim am 26. Februar
Künstliche Intelligenz ist weit mehr als nur ein aktueller Trend – sie ist eine Technologie, die unsere Arbeitswelt bereits jetzt grundlegend verändert und Altbewährtes geradezu über den Haufen schmeißt. Doch während viele erst seit ChatGPT über KI sprechen, reicht die Geschichte der „denkenden Maschinen“ viel weiter zurück, als die meisten vermuten.
Beim 115. Unternehmerstammtisch in Laim, der am 26. Februar im „Da Wirtshauser“ in derAgnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München, gibt Michael Schmidt von der Internetagentur TAGWORX einen tiefen Einblick in den aktuellen Stand der KI-Forschung und zeigt praxisnah auf, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von dieser Entwicklung profitieren können.
Was Sie an diesem Abend erwartet:
- KI-Historie & Forschung: Ein Blick zurück auf die Meilensteine – von Alan Turings ersten Überlegungen 1936 über den ersten Chatbot „ELIZA“ im Jahr 1966 bis hin zu heutigen, mächtigen Sprachmodellen.
- KI in der Praxis: Michael Schmidt erläutert die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen – von der effizienten Texterstellung und Bildgenerierung bis hin zu modernen Video-KIs und KI-Bots.
- Die Evolution: Von Chatbots zu Agenten: Erfahren Sie den Unterschied zwischen einfachen Dialogsystemen und autonomen KI-Agenten, die komplexe Prozessketten (wie die automatisierte Lead-Qualifizierung oder Buchhaltungs-Workflows) selbstständig abarbeiten können.
- Grenzfälle & Sicherheit: Neben den Chancen beleuchtet der Vortrag auch die kritischen Seiten. Wir diskutieren Risiken wie „KI-Halluzinationen“, bei denen Systeme faktisch falsche Informationen liefern, sowie aktuelle Entwicklungen und Sorgen rund um das Stichwort OpenClaw.
- Praktische Tools für KMU: Es wird aufgezeigt, wie Tools zur Transkription von Meetings, zur Datenanalyse oder zur lokalen SEO-Optimierung (GEO) den Arbeitsalltag massiv erleichtern und die Effizienz steigern können.
KI ist heute ein „Assistenzsystem für alles“ – von der Forschung über das Coding bis hin zum Marketing. Nutzen Sie die Gelegenheit, um aus erster Hand zu erfahren, welche Tools für Ihr Unternehmen wirklich relevant sind und wo die Reise in diesem Jahr hingeht.
„KI wird wahrscheinlich zum Ende der Welt führen, aber in der Zwischenzeit wird es große Unternehmen geben.“
Getreu diesem (mit einem Augenzwinkern versehenen) Zitat von Sam Altman (OpenAI) laden wir Sie ein, die Weichen für die Zukunft Ihres Unternehmens zu stellen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und einen regen Austausch und sehen uns am 26. Februar um 19:00 Uhr beim „Da Wirtshauser“ in der Agnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München.
BIHK-Reihe Online-Marketing: Standardisierte Suchmaschinenoptimierung
Webinar: DIN SPEC 33461 – Standardisierte Methodik für erfolgreiches SEO
In diesem kostenfreien Webinar wird die DIN SPEC 33461 vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke, wie die neuen Standards für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) erfolgreich auf die eigene Website angewendet werden können. Ziel des Webinars ist es, SEO-Strategien durch eine strukturierte Methodik auf ein neues Level zu heben und für mehr Transparenz sowie Orientierung zu sorgen.
Julian Strote (rankeffect digital GmbH), der maßgeblich an der DIN SPEC 33461 mitgearbeitet hat, erläutert im Webinar die drei zentralen Phasen der SEO-Methodik und zeigt deren erfolgreiche Umsetzung auf:
- Strategische Konzeption: Zieldefinition, Zielgruppenanalyse, Wettbewerbsanalyse und Auswahl der KPIs.
- Operative Umsetzung: Technische SEO, On-Page- und Off-Page-Optimierung sowie Content-Erstellung.
- Erfolgsmessung und Reporting: Monitoring der KPIs, Berichterstattung und kontinuierliche Optimierung.
Eckdaten der Veranstaltung
- Thema: Standardisierte Methodik für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO): DIN SPEC 33461
- Termin: Dienstag, 3. Februar 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr
- Teilnahme: Weitere Informationen und kostenfreie Anmeldung
Dieses Webinar wird von der IHK für München und Oberbayern im Rahmen der gemeinsamen Digitalisierungsinitiative der Industrie- und Handelskammern in Bayern präsentiert.
Weitere Termine der Webinarreihe Online-Marketing:
- 28.01.2026: Digital Storytelling 2026: Klar positioniert. Mutig sichtbar. Erfolgreich im KI-Zeitalter.
- 11.02.2026: GEO ist das neue SEO: Wie Unternehmen im KI-Zeitalter sichtbar bleiben.
- 05.03.2026: Wie man KI im Marketing nutzt, um seinen Gewinn zu steigern.