Wolfgang Dykiert, Fördermittelexperte
Fantastische Fördermittel und wo sie zu finden sind – 112. Unternehmerstammtisch am 25. September

Es ist wieder so weit: Der nächste Unternehmerstammtisch steht vor der Tür und wir haben einen Gast, den viele von Ihnen bereits kennen. Am 25. September begrüßen wir erneut Fördermittelberater Wolfgang Dykiert, der uns schon im Oktober 2019 mit seinem Fachwissen begeistert hat.

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Seit seinem letzten Besuch hat sich viel getan. Die Landschaft der Fördertöpfe von Bund, Ländern und Kommunen ist ständig in Bewegung. Förderprogramme werden angepasst, neue kommen hinzu und die Rahmenbedingungen ändern sich. Umso wichtiger ist es, auf dem Laufenden zu bleiben. Genau das möchten wir in dieser Veranstaltung tun.

Fördermittel im Fokus: Ein lockerer Austausch

Gemeinsam mit Wolfgang Dykiert tauchen wir in die Welt der deutschen Fördermittelsystematik ein. Aber keine Sorge, das wird kein trockener Vortrag. Wir haben eine lockere Frage- und Antwortrunde geplant, bei der Sie all Ihre brennenden Fragen stellen können. Wolfgang Dykiert wird uns die wichtigsten Eckpunkte näher – und Licht ins Dunkel des Förderdschungels bringen. Mit diesem Licht beleuchten wir dann unter anderem folgende Fragen:

  • Wer fördert? (Bund, Länder, Kommunen, EU)
  • Was wird gefördert? (Innovation, Digitalisierung, Umweltschutz, etc.)
  • Wie wird gefördert? (Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen, Bürgschaften)
  • Wer wird gefördert? (Gründer, Selbstständige, KMU, Großunternehmen)
  • Warum sind Förderanträge so bürokratisch?

Dieses Thema ist für jeden von Ihnen relevant – ganz egal, ob Sie gerade ein Unternehmen gründen, schon lange selbstständig sind oder ein etabliertes Unternehmen führen. Fördermittel können ein entscheidender Hebel für Wachstum und neue Projekte sein. Es lohnt sich, die Chancen zu kennen und zu nutzen.

Eckdaten zur Veranstaltung

  • Datum: 25. September, 19:00 Uhr
  • Referent: Wolfgang Dykiert, Fördermittelberater
  • Ort: Wird noch bekanntgegeben, wahrscheinlich im Schmankerlwirt in der Tübinger Straße 10
  • Format: Offene Frage- und Antwortrunde
  • Zielgruppe: Gründer, Selbstständige, etablierte Unternehmen
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Merken Sie sich den Termin vor und seien Sie dabei, wenn wir uns gemeinsam über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Fördermittel informieren und austauschen. Es ist die perfekte Gelegenheit, Ihr Wissen aufzufrischen und direkt vom Experten zu lernen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen inspirierenden Abend!

Fördermittel-Faktencheck #1: Bereits im Vorfeld können Sie bei LinkedIn an einem kostenfreien Webinar teilnehmen, welches von den Fördermittelexperten Gabi Taphorn und Wolfgang Dykiert ins Leben gerufen wurde, um über die Eckdaten von Förderprogrammen zu informieren.

KI-Webinar der BIHK und IHK in Bayern
AI Act-Webinar mit der Bundesnetzagentur: Einstieg in die nationale Umsetzung für Unternehmen

Mit dem neuen AI Act hat die EU den weltweit ersten umfassenden Rechtsrahmen für den Einsatz künstlicher Intelligenz geschaffen. Seit Anfang 2025 sind Unternehmen – egal ob Anwender oder Entwickler von KI – zu klaren Regeln im Umgang mit Künstlicher Intelligenz verpflichtet.

Im ersten Webinar der KI-Webinarreihe „KI verstehen und nutzen“ nach der Sommerpause wird die Bundesnetzagentur praxisorientiert über die Anforderungen des AI Acts für KI-Anwender berichten und über ihren KI-Service-Desk informieren. Dieser bietet Hilfestellungen bei Fragen rund um den AI Act. So stellt der Desk bspw. einen interaktiven Compliance-Kompass zur Verfügung, damit Organisationen prüfen können, inwieweit sie betroffen sind.

Was: Webinar – AI Act: Einstieg in die nationale Umsetzung für KMU
Wann: 15. September 2025, 13:00 bis 14:00 Uhr
Referent: Patrick Aurin, Co-Leiter der BNetzA-internen KI-Projektgruppe, Bundesnetzagentur

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Weitere Webinare der 2. Staffel der BIHK-Webinarreihe „KI verstehen und nutzen“ sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der BIHK.

Dieses Webinar wird präsentiert von der IHK für München und Oberbayern im Rahmen der gemeinsamen Digitalisierungsinitiative der Industrie- und Handelskammern in Bayern.

Fördermittel Faktencheck
Fördermittel Faktencheck mit Wolfgang Dykiert und Gabi Taphorn

Du hast ein spannendes Projekt – aber dir fehlt das nötige Budget?
Du hast schon mal von Fördermitteln gehört, aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst?

Dann ist diese Live-Reihe genau für dich!

In der ersten Folge räumen wir auf mit „alten“ Fördermittel-Mythen: Zeitverschwendung, Bürokratiemonster, „man bekommt ja eh nichts“, „dauert viel zu lange“ usw. usw.

In unserem Live-Talk klären wir dich über die Fördermittelsystematik in Deutschland auf. Wer fördert? Was wird gefördert? Wie wird gefördert? Wer wird gefördert? Warum sind Förderanträge immer bürokratisch?

Wir zeigen dir:
• die größten Irrtümer und Denkfehler bei Fördermitteln
• konkrete Beispiele aus der Praxis
• erste Schritte, wie du selbst eine passende Förderung findest

Egal ob Gründer:in, Selbständige:r oder etabliertes Unternehmen – Fördermittel sind für viele greifbarer als gedacht.

In unserem Live-Talk stehen dir zwei erfahrene Fördermittelberater mit 65 Jahren Fördermittelerfahrung Rede und Antwort. Sie sprechen Klartext statt Fachchinesisch!

Sei live dabei, stelle deine Fragen im Chat und geh mit neuem Klarblick raus.

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Großraumbüro leer
Leerstände von Büro- und Wirtschaftsflächen melden

München sagt Leerstand den Kampf an: Aktives Leerstandsmanagement soll Leerstandsphasen verkürzen und die Zentrenentwicklung verbessern, um die Attraktivität der Stadt zu erhalten. Im Fokus stehen dabei Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Mit dem neuen Leerstandsmelder könnt ihr ganz einfach online leere Flächen melden und so dabei helfen, München zu beleben.

Jetzt Leerstand melden!

Selber auf der Suche nach einer Fläche zur gewerblichen Nutzung? Dann werdet ihr auf der Leerstandskarte fündig!

Urlaub 2025
Urlaub 2025

Viele Stammtischler sind derzeit im Sommerurlaub, deswegen findet Ende des Monats August auch kein Unternehmerstammtisch statt. Wir hoffen, dass ihr alle inzwischen eine wohlverdiente Pause einlegen könnt. Nach so vielen Monaten voller harter Arbeit ist es an der Zeit, die Seele baumeln zu lassen, neue Energie zu tanken und einfach mal abzuschalten. Egal, ob ihr die Sonne am Meer genießt, die Berge erklimmt oder einfach nur zu Hause im Garten entspannt – wir wünschen euch allen eine wundervolle Zeit, gefüllt mit schönen Momenten und Erholung.

Bleibt gesund und kommt sicher zurück! Wir freuen uns schon darauf, euch alle beim nächsten Stammtisch wiederzusehen und eure Urlaubsgeschichten zu hören. Bis dahin: Genießt die freie Zeit!

Herzliche Grüße,
Sabine Haag und Michael Schmidt vom Unternehmerstammtisches Laim

Anett Koch beim 111. Unternehmerstammtisch in Laim
Ein Abend für die Gesundheit – Anett Koch beim 111. Unternehmerstammtisch

Der 111. Unternehmerstammtisch im „Da Wirtshauser“ in Pasing stand ganz im Zeichen eines Themas, das für Unternehmen jeder Größe von entscheidender Bedeutung ist: das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Referentin Anett Koch nahm die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer mit auf eine Reise durch die Welt der gesunden Arbeitsgestaltung und zeigte auf, wie sich das am Ende positiv auf Mitarbeitergesundheit, Mitarbeitermotivation und letztlich den Unternehmenserfolg auswirken kann.

Anett Koch machte deutlich, dass BGM weit mehr ist als nur eine gesetzliche Vorgabe. Es ist eine strategische Investition, die sich in vielerlei Hinsicht auszahlt. Gesunde Mitarbeiter sind motivierter, produktiver und fehlen seltener. Dies führt nicht nur zu einer besseren Arbeitsatmosphäre, sondern senkt auch langfristig Kosten und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Gesundheit im Unternehmen – vielfältige Möglichkeiten

In ihrem Vortrag beleuchtete Anett Koch die innerbetrieblichen Möglichkeiten für „gesundes Arbeiten“ und gab den Zuhörern konkrete Anregungen an die Hand. Sie sprach über:

  • Freizeitsport: Die Förderung von Sportaktivitäten, sei es durch Zuschüsse für Fitnessstudios oder die Organisation von Betriebssportgruppen.
  • Ernährung: Angebote wie Obstkörbe, gesunde Kantinenkost oder Workshops zur ausgewogenen Ernährung.
  • Ergonomie: Die Gestaltung von Arbeitsplätzen, die den Mitarbeitern eine rückenschonende und gesundheitsfördernde Haltung ermöglichen.

Dabei betonte sie, dass es oft schon kleinste Veränderungen sind, die eine große Wirkung erzielen können.

Steuervorteile und Fördermöglichkeiten

Ein besonders interessanter Aspekt für die Unternehmer war der Hinweis auf die steuerlichen Vorteile. Anett Koch erklärte, dass Investitionen in das betriebliche Gesundheitsmanagement sowohl vom Bund als auch von den Ländern gefördert werden und nahezu vollumfänglich steuerlich absetzbar sind. Dieser finanzielle Anreiz macht die Umsetzung von BGM-Maßnahmen noch attraktiver und leichter realisierbar.

Trotz einiger organisatorischer Herausforderungen war es ein Abend voller wertvoller Informationen und inspirierender Einblicke. Das „Goodie-Bag“ mit Infobroschüre, Organspenderausweis, Traubenzückerli und Ersthelfermaske war eine gelungene Zugabe, die den Mehrwert der Veranstaltung unterstrich. Ein ganz großes Dankeschön an die engagierte Referentin Anett Koch, die dieses wichtige Thema so praxisnah und überzeugend vermittelte.

Der 111. Unternehmerstammtisch hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig der Austausch und die Weiterbildung für den unternehmerischen Erfolg sind. Es war ein gelungener Abend, der bei allen Teilnehmern das Bewusstsein für die Bedeutung von Gesundheit am Arbeitsplatz gestärkt hat.

Hinweis: Im August wird es aufgrund der Urlaubssituation keinen Unternehmerstammtisch geben. Wir sehen uns wieder zum 112. Unternehmerstammtisch am 25. September, natürlich auch dann wieder mit einem spannenden Business-Thema und interessanten Gästen.

Änderung beim 111. Unternehmerstammtisch
Achtung: Änderung beim 111. Unternehmerstammtisch in Laim mit Anett Koch

111. Unternehmerstammtisch in Laim mit Anett Koch

Wir dürfen noch einmal an den 111. Unternehmerstammtisch erinnern, der nächste Woche beim Wirtshauser in der Agnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München stattfindet.

Achtung: Aus organisatorischen Gründen musste der Termin einen Tag vorverlegt werden, der Unternehmerstammtisch findet also am 30. Juli um 19:00 Uhr statt!

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Die Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement Anett Koch ist unser Gast beim 111. Unternehmerstammtisch und wird uns erläutern, wie sich betriebliche Gesundheitsförderung nicht nur als kurzfristige Maßnahme, sondern nachhaltig und effektiv ins Unternehmen integrieren lässt. Freuen Sie sich auf einen spannenden und inspirierenden Abend!

Das Team vom Wirtshauser wird uns wie immer auf das Beste versorgen – und wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen! Wir sehen uns am 30. Juli gegen 19:00 Uhr beim Wirtshauser.

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Das digitale Europa steht sich selbst im Weg
Europas digitales Dilemma: Ein Flickenteppich im Sturm der Globalisierung

Die Vision eines geeinten und digitalen Europas ist omnipräsent in den Brüsseler Korridoren, doch die Realität ist oft eine andere. Die digitale Landschaft Europas gleicht einem Flickenteppich, genährt durch historisch gewachsene nationale Besonderheiten, unterschiedliche strategische Prioritäten und nicht zuletzt durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener politischer Akteure und deren divergierende Interessen. Um in der digitalen Welt eine ernstzunehmende Rolle zu spielen, ist es unerlässlich, diese internen Dynamiken zu verstehen und produktiv zu lenken.

Die Rolle der EU-Gremien: Anspruch und Wirklichkeit

Die Europäische Kommission ist der Motor der europäischen Integration und damit auch der Digitalpolitik. Sie hat das Initiativrecht für Gesetzesvorschläge und formuliert Strategien und Agenden, wie die „Digitale Dekade 2030“ oder die Strategie für den digitalen Binnenmarkt. Ihre Rolle ist entscheidend bei der Identifizierung von Problemen, der Erarbeitung von Lösungen und der Schaffung eines kohärenten Rechtsrahmens. Doch die Kommission agiert nicht im luftleeren Raum. Ihre Vorschläge müssen durch den Gesetzgebungsprozess, der von nationalen Interessen und Lobbyismus geprägt ist. Zudem ist die Kommission mit einer Vielzahl von Portfolios betraut, was die Bündelung von Ressourcen und Prioritäten für digitale Themen erschweren kann. Verschiedene Generaldirektionen (GD Connect, GD Just, GD Comp, GD Grow) haben Überschneidungen und unterschiedliche Ansätze, was zu einer Fragmentierung innerhalb der Kommission selbst führt – übrigens nicht nur bei der Digitalthematik.

Das Europäische Parlament ist die Stimme der europäischen Bürger und hat ein Mitentscheidungsrecht bei fast allen EU-Gesetzen. Seine Rolle in der Digitalpolitik ist von immenser Bedeutung, da es die demokratische Legitimität verleiht und oft eine progressivere Haltung in Bezug auf digitale Rechte und den Schutz der Bürger einnimmt. Abgeordnete aus verschiedenen Mitgliedstaaten bringen ihre nationalen Perspektiven und die Erwartungen ihrer Wähler ein. Dies kann zu langwierigen Verhandlungsprozessen führen, da Kompromisse zwischen den oft unterschiedlichen Positionen der Fraktionen und nationalen Delegationen gefunden werden müssen. Während das Parlament oft einen ehrgeizigen Kurs in Bezug auf Datenschutz oder die Regulierung von Tech-Giganten verfolgt, können die Details der Umsetzung im Ringen um Mehrheiten verwässert werden.

Der Rat der Europäischen Union, in dem die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten sind, ist der Hüter der nationalen Souveränität und damit oft auch der Bremser in der digitalen Integration. Hier treffen unterschiedliche nationale Prioritäten und Wirtschaftsmodelle aufeinander. Ein Land mag beispielsweise den Fokus auf die Förderung von Start-ups legen, während ein anderes den Schutz etablierter Industrien priorisiert – wir wollen hier mal keine Namen nennen. Diese Divergenz der Interessen äußert sich in der oft zähen Verhandlung von Gesetzesvorschlägen. Jedes Land hat seine eigene Sicht auf Cybersicherheit, Datenhoheit oder die Rolle von Künstlicher Intelligenz, was eine gemeinsame Linie äußerst schwierig macht. Der Rat ist der Ort, an dem die Realpolitik der Digitalisierung stattfindet, und hier werden die Ambitionen der Kommission und des Parlaments oft auf den Prüfstand gestellt und an die nationalen Gegebenheiten angepasst – oder eben auch verzögert oder verwässert.

Politische Interessen, die sich gegenseitig behindern

Die Fragmentierung der europäischen Digitalpolitik ist nicht nur eine Folge der institutionellen Struktur, sondern auch ein Ergebnis eines komplexen Geflechts widerstreitender politischer Interessen:

  • Nationale Souveränität vs. Europäische Integration: Dies ist vielleicht der grundlegendste Konflikt. Viele Mitgliedstaaten zögern, Kompetenzen im digitalen Bereich an die EU abzugeben, da sie dies als Einschränkung ihrer nationalen Souveränität betrachten. Dies manifestiert sich in der Weigerung, gemeinsame Cloud-Infrastrukturen zu nutzen, nationale Beschaffungsprozesse für Software zu harmonisieren oder gemeinsame Cybersicherheitsstrategien vollständig zu implementieren. Jedes Land möchte seine eigenen Daten und Systeme kontrollieren, was die Schaffung eines einheitlichen digitalen Binnenmarktes erschwert.
  • Wirtschaftliche Interessen und Lobbyismus: Große nationale Unternehmen und Industrien haben oft ein Interesse daran, den Status quo zu bewahren oder spezifische Regulierungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass fortschrittliche digitale Reformen blockiert oder verwässert werden, um bestimmte Marktsegmente zu schützen oder Wettbewerbsvorteile zu sichern. Auch außereuropäische Tech-Giganten üben erheblichen Lobbydruck aus, um ihre Geschäftsmodelle in Europa zu schützen und die Einführung strenger Regulierungen zu verhindern. Dies kann die Entwicklung europäischer Alternativen erschweren.
  • Unterschiedliche digitale Reifegrade: Die Mitgliedstaaten der EU befinden sich auf unterschiedlichen Niveaus der digitalen Entwicklung. Länder mit hoch entwickelten digitalen Infrastrukturen und einer ausgeprägten digitalen Wirtschaft (Stichwort: Estland) haben oft andere Prioritäten als solche, die noch am Anfang ihrer Digitalisierungsreise stehen – und da gibt es jede Menge im Abendland. Dies führt zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Ambitionen bei der Umsetzung digitaler Strategien und kann die Einführung gemeinsamer Standards verzögern.
  • Fokus auf Sicherheit vs. Innovation: Ein weiteres Spannungsfeld ist der Konflikt zwischen dem Wunsch nach umfassender Sicherheit und dem Bedürfnis nach Innovationsfreiheit. Einige Länder und politische Kräfte legen großen Wert auf strenge Cybersicherheitsmaßnahmen und staatliche Kontrolle über digitale Infrastrukturen, um potenzielle Bedrohungen abzuwehren. Andere betonen die Notwendigkeit, ein innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen, das weniger reguliert ist, um Start-ups und Tech-Unternehmen Raum zur Entfaltung zu geben. Diese unterschiedlichen Ansätze können die Entwicklung eines ausgewogenen und effektiven digitalen Rahmens erschweren.
  • Datenschutz vs. Datenfluss: Die Debatte um Datenschutz ist ein Paradebeispiel für kollidierende Interessen. Während die DSGVO ein weltweites Vorbild für den Datenschutz ist, gibt es immer wieder Bestrebungen, den Datenfluss für wirtschaftliche Zwecke zu erleichtern. Die Balance zwischen dem Schutz persönlicher Daten und der Nutzung von Daten als Wirtschaftsfaktor ist eine ständige Herausforderung, die von unterschiedlichen politischen Strömungen unterschiedlich bewertet wird.

Ein Blick über den großen Teich

Diese europäischen Hemmnisse stehen in starkem Kontrast zu den seit Jahrzehnten gewachsenen Strukturen im Silicon Valley, einem globalen Epizentrum der digitalen Innovation. Wie wir alle wissen, ist die Situation seit dem Amtsantritt des aktuellen amerikanischen Präsidenten auch nicht leichter geworden.

Dort herrscht eine grundlegend andere Mentalität und ein deutlich flexibleres Ökosystem. Während Europa oft mit politischer und bürokratischer Einmischung ringt, profitieren die Unternehmen im Silicon Valley von einem Klima, das durch wesentlich weniger regulatorische Hürden und eine bemerkenswerte Investitionsfreude geprägt ist. Kapitalgeber sind hier traditionell risikofreudiger und bereit, auch in hoch innovative, aber unsichere Projekte zu investieren, was in Europa oft vermisst wird.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die organische Verbindung zu namhaften Universitäten wie Stanford oder Berkeley, die nicht nur Spitzenforschung betreiben, sondern auch eine konstante Quelle für hochqualifizierte Fachkräfte und innovative Ideen sind. Diese akademische Exzellenz ist direkt in das Innovationsgeschehen integriert.

Hinzu kommt die einzigartige Konzentration der Crème de la Crème an internationalen Fachleuten: Ingenieure, Entwickler, Datenwissenschaftler und Unternehmer aus aller Welt strömen ins Silicon Valley, um dort konzentriert an der Spitze der technologischen Entwicklung zu arbeiten. Diese geballte Expertise an einem Ort fördert den schnellen Wissensaustausch, die Entstehung neuer Ideen und die rasche Skalierung von Unternehmen, was Europa in seiner fragmentierten Landschaft nur schwer replizieren kann. Auf europäischer Ebene kommt hinzu, dass wirkliche Fachkräfte etwa aus dem mittleren oder fernen Osten durch bürokratische Regularien und fragwürdige Verdienstmöglichkeiten geradezu verhindert und vertrieben werden.

Raus aus den Kinderschuhen

Das bringt uns zu einem weiteren Punkt, denn ein zentrales und oft übersehenes Dilemma in der europäischen Digitalstrategie ist die tiefe Abhängigkeit von der amerikanischen Softwareindustrie. Während wir über Souveränität sprechen, sind unsere Gesellschaften und Volkswirtschaften in weiten Teilen auf Technologien angewiesen, die außerhalb Europas entwickelt und kontrolliert werden. Das zeigt sich nirgendwo deutlicher als bei den grundlegenden digitalen Infrastrukturen und den Diensten, die den Alltag prägen: Sei es bei Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok (obwohl TikTok chinesischen Ursprungs ist, dominiert es den westlichen Markt, oft mit ähnlichen datenschutzrechtlichen und regulativen Herausforderungen wie US-Plattformen) oder bei Suchtechnologien, wo Google nahezu ein Monopol besitzt. Europa hat hier kaum etwas Eigenes von vergleichbarer Reichweite und Funktionalität vorzuweisen – entsprechend sehen die Einkünfte aus dem Digitalgeschäft aus. Von Investitionssummen mal ganz zu schweigen: Während in „Gods own Country“ gerne mal Milliarden in die Hände genommen werden, glänzt Europa mit einem hochfragmentierten Netz an lokalen, nationalen und europäischen Fördertöpfen, aus denen im Gegensatz zu den USA geradezu lächerliche Kleinstsummen ausgeschüttet und obendrein noch an für Startups kaum umzusetzende Bedingungen geknüpft werden.

Diese Abhängigkeit ist nicht nur ein markanter Wettbewerbsnachteil, sondern birgt auch erhebliche Risiken hinsichtlich des Datenschutzes, der Cybersicherheit und der demokratischen Kontrolle über digitale Räume. Informationen und Kommunikation fließen durch Kanäle, die nicht unseren Regeln unterliegen und deren Algorithmen von außereuropäischen Unternehmen bestimmt werden.

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) sieht die Situation auf den ersten Blick etwas besser aus; Europa verfügt über exzellente Forschungseinrichtungen und vielversprechende Start-ups, die auf diesem Gebiet Pionierarbeit leisten. Doch selbst hier besteht die akute Gefahr, dass amerikanische Investoren und Tech-Giganten dieses wertvolle europäische Know-how und die talentierten Köpfe durch Übernahmen oder massive Investitionen für sich vereinnahmen. Das würde nicht nur zu einem weiteren Verlust an digitaler Souveränität führen, sondern auch Europas Chance schmälern, eigene ethische und gesellschaftliche Standards in die Entwicklung dieser Schlüsseltechnologie einzubringen. Die fehlende europäische Alternative in kritischen Bereichen schafft eine strukturelle Abhängigkeit, die durch reine Regulierung allein kaum zu lösen ist.

Was muss sich ändern? Die politischen Stellschrauben

Um diese Blockaden zu überwinden und Europa in der digitalen Welt eine ernstzunehmende Rolle zu ermöglichen, sind tiefgreifende politische Veränderungen notwendig:

  1. Stärkere politische Führung und gemeinsame Vision: Es bedarf einer unmissverständlichen politischen Führung auf höchster Ebene, die eine kohärente und langfristige digitale Strategie für ganz Europa entwickelt und durchsetzt. Diese Vision muss von allen Mitgliedstaaten geteilt werden und über nationale Legislaturperioden hinweg Bestand haben. Eine „digitale Union“ muss zur Kernpriorität erhoben werden, die vergleichbar mit dem Binnenmarkt oder dem Euro behandelt wird.
  2. Verbindlichere Koordinierung und Umsetzung: Die EU-Institutionen müssen Wege finden, die Implementierung von Digitalstrategien in den Mitgliedstaaten effektiver zu koordinieren und zu überwachen. Dies könnte durch die Einführung von Benchmarks, regelmäßigen Fortschrittsberichten und gegebenenfalls durch finanzielle Anreize oder Sanktionen bei Nichterfüllung geschehen. Die Freiwilligkeit bei der Umsetzung gemeinsamer Ziele muss einer verbindlicheren Zusammenarbeit weichen.
  3. Abbau von nationalen Barrieren und Bürokratie: Die Mitgliedstaaten müssen bereit sein, nationale Sonderwege in der Digitalisierung aufzugeben, wo sie der europäischen Integration im Wege stehen. Dies beinhaltet die Harmonisierung von Beschaffungsregeln für Software, die Anerkennung digitaler Identitäten über Grenzen hinweg und die Vereinfachung grenzüberschreitender digitaler Dienste für Bürger und Unternehmen. Ein europäischer digitaler Binnenmarkt kann nur entstehen, wenn nationale Hindernisse abgebaut werden.
  4. Stärkung europäischer Champions und Ökosysteme: Die Politik muss aktiv Rahmenbedingungen schaffen, die es europäischen Unternehmen ermöglichen, in der digitalen Wirtschaft zu wachsen und global wettbewerbsfähig zu sein. Dies umfasst gezielte Investitionen in Schlüsseltechnologien, die Förderung von Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit, den Zugang zu Finanzmitteln für Start-ups und Scale-ups sowie die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen gegenüber außereuropäischen Giganten. Eine stärkere strategische Autonomie im digitalen Bereich ist ohne eigene erfolgreiche Unternehmen nicht denkbar.
  5. Proaktive Regulierung und globale Standards: Europa hat die Chance, durch eine vorausschauende Regulierung globale Standards zu setzen, wie es die DSGVO gezeigt hat. Anstatt reaktiv auf Entwicklungen zu reagieren, sollte Europa proaktiv Rahmenbedingungen für Künstliche Intelligenz, Plattformökonomie oder Cybersicherheit schaffen, die nicht nur den Schutz der Bürger gewährleisten, sondern auch Innovationen fördern. Diese Standards können dann als Exportgut dienen und global übernommen werden.
  6. Bildung und Bewusstseinsbildung auf allen Ebenen: Die digitale Transformation ist ein gesamtgesellschaftliches Projekt. Es bedarf umfassender Bildungsinitiativen, um die digitale Kompetenz der Bevölkerung zu stärken, den Fachkräftemangel zu beheben und ein allgemeines Bewusstsein für die Chancen und Risiken der digitalen Welt zu schaffen. Auch innerhalb der politischen und administrativen Eliten muss das Verständnis für die Dringlichkeit und Komplexität der digitalen Herausforderungen vertieft werden.

Die Herausforderungen sind immens, aber die Notwendigkeit, sie anzugehen, ist unumgänglich. Die Zersplitterung der europäischen Digitalpolitik ist ein Luxus, den sich Europa in einer globalisierten und digitalisierten Welt schlichtweg nicht mehr leisten kann. Nur durch eine konzertierte Anstrengung, die über nationale Eigeninteressen hinausgeht und die Kraft der europäischen Institutionen effektiv nutzt, kann Europa seine digitale Souveränität festigen und eine führende Rolle in der Gestaltung der globalen digitalen Zukunft spielen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem Zögern und interne Streitigkeiten teuer erkauft werden.

Anett Koch
111. Unternehmerstammtisch – Gesundheitsförderung für Unternehmen

Gerade in Zeiten, in denen der Fachkräftemangel spürbar ist und die Belastungen im Berufsalltag stetig zunehmen, rückt die Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fokus. Gesunde und motivierte Angestellte sind das Herzstück jedes erfolgreichen Unternehmens. Sie tragen maßgeblich zu einer positiven Arbeitsatmosphäre, höherer Produktivität und geringeren Ausfallzeiten bei. Doch wie lässt sich Gesundheitsförderung nicht nur als kurzfristige Maßnahme, sondern nachhaltig und effektiv im Unternehmen integrieren?

Genau diese Frage wird unsere Referentin Anett Koch in ihrem Impulsvortrag beim 111. Unternehmerstammtisch am 30. Juli 2025 beleuchten. Anett Koch ist eine anerkannte Expertin auf diesem Gebiet und wird Ihnen nicht nur theoretische Ansätze, sondern vor allem konkrete Beispiele und praxiserprobte Tipps an die Hand geben. Sie erfahren, wie Sie als Entscheider die Gesundheitsförderung strategisch in Ihre Unternehmensphilosophie einbetten können, sodass sie langfristig Früchte trägt. Zudem soll beleuchtet werden, wie Unternehmen jeder Größe von einer gezielten Gesundheitsförderung profitieren können.

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Wie sind Unternehmen aufgestellt? Gibt es betriebliche Gesundheitsförderung? Was bedeutet BGM /BGF und wie kann ich es einsetzen?

  • Grundlagen und Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF): Verstehen Sie, warum Investitionen in die Gesundheit Ihrer Belegschaft nicht nur soziale Verantwortung sind, sondern sich auch finanziell auszahlen – durch reduzierte Fehlzeiten, gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit und eine verbesserte Arbeitgeberattraktivität.
  • Praktische Umsetzungsstrategien: Erfahren Sie, welche Maßnahmen sich in der Praxis bewährt haben. Dies können Aspekte wie ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, Angebote zur Stressbewältigung, Bewegungs- und Ernährungsprogramme oder auch psychologische Unterstützung sein. Frau Koch wird aufzeigen, wie Sie diese Angebote sinnvoll in Ihren Arbeitsalltag integrieren können.
  • Nachhaltigkeit und Messbarkeit: Ein zentraler Punkt wird sein, wie Sie Gesundheitsförderung nicht als einmalige Aktion, sondern als kontinuierlichen Prozess etablieren. Zudem wird besprochen, wie Sie den Erfolg Ihrer Maßnahmen messen und diese kontinuierlich optimieren können, um langfristige Effekte zu erzielen.
  • Fallbeispiele aus der Praxis: Anhand von konkreten Beispielen wird Frau Koch aufzeigen, wie andere Unternehmen Gesundheitsförderung erfolgreich implementiert haben und welche Herausforderungen dabei gemeistert wurden. Dies bietet Ihnen wertvolle Anregungen für Ihr eigenes Unternehmen.
  • Rolle der Führungskräfte: Es wird thematisiert, wie wichtig die Vorbildfunktion und das Engagement der Führungsebene für den Erfolg von Gesundheitsförderungsmaßnahmen sind.
Betriebliche Gesundheitsförderung – eine unverzichtbare Investition
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Zufriedenheit der Mitarbeiter!
  • „Mybodyrelax“ – In Ruhe Wurzeln schlagen-Gönnen Sie sich eine Auszeit!
Über Anett Koch

Anett Koch, hat über 20 Jahre im medizinischen Bereich gearbeitet, davon mehrere Jahre auch im Personalrat der Universitätsklinik München. „Die Gesundheit der Menschen lag mir schon immer am Herzen, aber nun wollte ich auch an der Unternehmensstruktur und Mitarbeiterzufriedenheit etwas ändern! Viele Defizite und Probleme habe ich im Berufsleben selbst wahrgenommen und konnte nichts an den Bedingungen ändern. Meine körperlichen Ressourcen waren nach über 20 Jahren als Krankenschwester erschöpft und ich musste mich beruflich anders orientieren. Die Wissensvermittlung und Kursgestaltung im Bereich Gesundheit hat mich weiter getragen und auch bis heute in meiner Arbeit erfüllt. Jetzt lehre ich Menschen, wie sie mit präventiven Maßnahmen, ihre Gesundheit stärken und belastbarer machen können. Ein Steckenpferd ist auch die Erste-Hilfe, dem ich mir angenommen habe und diese vom Vorschulalter im Kindergarten bis zum betrieblichen Ersthelfer im Unternehmen ausbilde.“

Freuen Sie sich auf wertvolles Wissen aus erster Hand, das direkt in Ihrem Unternehmen umsetzbar ist. Darüber hinaus ist jeder Unternehmerstammtisch eine ideale Plattform zum Austausch mit anderen Unternehmern, vorrangig aus dem Münchner Westen. Nutzen Sie die Chance, Ihr Netzwerk zu erweitern, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam neue Perspektiven für die Gestaltung einer gesunden Arbeitswelt zu entwickeln.

Wir versprechen einen spannenden und inspirierenden Abend!

Wir sehen uns am 30. Juli um 19:00 Uhr in der „Skihütte“ beim „Da Wirtshauser“ in der Agnes-Bernauer-Straße 239, 81241 München und freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme!

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Rechtsanwältin Pia Löffler beim 110. Unternehmerstammtisch in Laim
LinkedIn im Fokus – Pia Löffler beim 110. Unternehmerstammtisch in Laim

Das kennen doch alle LinkedIn-User: Man meldet sich an beim Business-Netzwerk und schon wird man mit den Ergüssen von Selbstdarstellern und Möchtegern-Managern geflutet. Wie man sich wirksam davon abgrenzt und es besser macht, erläuterte Rechtsanwältin Pia Löffler am 26. Juni 2025 beim 110. Unternehmerstammtisch.

Pia Löffler, die neben ihrer Anwaltskanzlei auch noch eine Onlinemarketing-Agentur für Anwälte betreibt, darf als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet bezeichnet werden. Zunächst beleuchtete sie die Plattform LinkedIn als Ganzes und gab einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Funktionen und Möglichkeiten, die das Business-Netzwerk bietet. Schnell wurde klar: LinkedIn ist weit mehr als nur eine digitale Visitenkarte; es ist ein mächtiges Werkzeug für Networking, Lead-Generierung und den Aufbau einer persönlichen Marke.

Der Kern des Vortrags drehte sich dann um die Einrichtung eines tragfähigen LinkedIn-Profils. Pia Löffler betonte die Wichtigkeit eines aussagekräftigen Profilbildes, eines prägnanten Slogans und einer detaillierten, aber fokussierten Darstellung des beruflichen Werdegangs. Sie gab wertvolle Tipps, wie man Schlüsselwörter gezielt einsetzt, um sowohl von potenziellen Kontakten als auch Recruitern gefunden zu werden. Besonders hilfreich waren ihre Ausführungen zu den verschiedenen Sektionen eines Profils und wie man diese optimal nutzt, um seine Expertise und Alleinstellungsmerkmale hervorzuheben.

Ein weiteres Highlight waren die zahlreichen Do’s und Don’ts, die Pia Löffler anschaulich anhand von echten Profilen präsentierte. Von der richtigen Etikette beim Vernetzen über die Dosierung von Beiträgen bis hin zu Fallstricken, die es zu vermeiden gilt – die Referentin deckte alle relevanten Aspekte ab. Es wurde deutlich, dass Authentizität und Professionalität Hand in Hand gehen müssen, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein. Insbesondere sollten die bei LinkedIn nur spärlich vorhandenen Formatierungsmöglichkeiten genutzt werden, um Texte im eigenen Profile besser bzw. anders aussehen zu lassen.

Ein weiterer und nicht ganz unwichtiger Aspekt waren die Unterschiede zwischen der kostenfreien und der Premium-Version von LinkedIn. Pia Löffler erklärte anschaulich, welche Funktionen die kostenlose Mitgliedschaft bietet – ideal für den Einstieg und den Aufbau eines grundlegenden Netzwerks. Gleichzeitig zeigte sie auf, welche erweiterten Möglichkeiten die verschiedenen Premium-Abonnements, wie LinkedIn Premium Career, Business, Sales Navigator oder Recruiter, eröffnen. Von detaillierten Einblicken in Profilbesuche, über erweiterte Suchfilter, Artikel und InMail-Nachrichten bis hin zu umfassenden Lerninhalten – Pia Löffler stellte klar, für welche Nutzergruppe sich welche Premium-Option lohnt und wie diese dazu beitragen können, spezifische geschäftliche und berufliche Ziele zu erreichen.

Viele der Anwesenden konnten sich in den Beispielen wiederfinden und wertvolle Impulse für die Optimierung ihrer eigenen LinkedIn-Präsenz mitnehmen.

Der Impulsvortrag von Pia Löffler war nicht nur informativ, sondern auch äußerst praxisnah und inspirierend. Er hat vielen Teilnehmenden die Augen für das enorme Potenzial von LinkedIn geöffnet und konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Der 110. Unternehmerstammtisch war somit eine rundum gelungene Veranstaltung, die einmal mehr bewiesen hat, wie wichtig Vernetzung, Austausch und die Weiterbildung in der heutigen Geschäftswelt sind. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an Pia Löffler!

Danke auch das Team vom Wirtshauser, die uns wieder freundlich und umsichtig betreut haben! 

Die Folien zum 110. Unternehmerstammtisch können sich unsere Stammtischlerinnen und Stammtischler hier herunterladen. Das Zugangspasswort wurde mit dem Review-Newsletter versendet, bitte kontrolliert Euren Posteingang (und ggf. den Spam-Ordner).

Den nächsten Unternehmerstammtisch gibt es am 31. Juli – natürlich wieder mit einem Impulsvortrag zu einem spannenden Business-Thema. Die Einladungen dafür gehen rechtzeitig raus!